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"Das ganze Leben besteht aus Gelegenheiten, Jesus zu begegnen."
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"Drei Männer befinden sich auf dem Weg zum Bergkloster. Dort nämlich sind sie vor Jahren in die geistliche Weisheit eingeführt worden. Ein jeder von ihnen will zum Neujahrstag seinem ehemaligen Lehrer eine Dankesgabe bringen. Unterwegs loben die drei ihre Lehrer, deren Namen nach altem Brauch nicht genannt werden dürfen. Und die drei sind erstaunt, welch verschiedene Persönlichkeiten und welch unterschiedliche Spiritualitäten in dem einen Kloster Platz haben: Dem einen war ein Mann der Ordnung begegnet und hatte ihn gelehrt, daß ohne Struktur, ohne logische Abfolge kein geistliches Leben möglich sei. Der andere aber hatte von seinem Lehrer Spontaneität und jene Freiheit gelernt, die immer neu sich dem Leben stellen kann. Der dritte hingegen war einem schweigenden Mönch begegnet, und voll Begeisterung meint er: Schweigen, Stille, das ist der Königspfad zur Weisheit! - Oben im Kloster angekommen, begegnen sie ihren geistlichen Lehrern - und sind voll Erstaunen, daß es nur ein einziger war, der drei so verschiedene Wege gelehrt hatte."
Diese Parabel hat erstmals Josef Sudbrach auf Guardini bezogen,
siehe:
Sudbrack, Josef: Der geistliche Lehrer, in: Seidel, Walter (Hrsg.):
Christliche Weltanschauung, 1985, S. 184.
Guardinis "Bergkloster" und "Gralsburg"
- Burg Rothenfels am Main -

(Bildquelle: http://www.gruenewaldverlag.de/guardini/rothenfels.jpg)
Ich kann Sudbrack darin nur zustimmen:
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Folgende Seiten sollen ein "Schlüssel" zu Person und Werk dieses außergewöhnlichen Menschen sein. Sie leben von der Rückmeldung und den Anregungen aller Leser. Hinweise, Ergänzungswünsche, konstruktive Kritik sind ausdrücklich erwünscht.

(Bildquelle: http://people.freenet.de/Liedtexte-fuer-Fest-und-Gedenktage/chiave.jpg)