Helmut Zenz
Romano Guardini im Internet
Romano Guardini (1885-1968),
katholischer Religionsphilosoph und Theologe
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Quellen:
Biographie
GEBURT (1885)
-
17.02.1885 (Verona)
-
Vater: Romano Tullo ist Geflügelgroßhändler
-
Mutter: Paola Maria (stammt aus Südtirol)
-
Guardini hat drei Brüder.
-
Der Name wird von Guardini selbst als "Wächter" ins Deutsche übertragen,
hat eventuell sogar eine "deutsche" Wurzel in "Wardein", vgl. Pseudonym
Guardinis "Anton Wächter" in der Zeitschrift "Der Wächter".
KINDHEIT UND SCHULE (1886-1903)
-
1886 Übersiedlung der Familie nach Mainz
-
1891 Eintritt in die Volksschule in Mainz (gemeinsam mit seinem Freund
Karl Neundörfer), dann Besuch des Gymnasiums
-
07.08.1903 Reifeprüfung am Humanistischen Gymnasium in Mainz
STUDIENJAHRE (1903-1910)
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WiSe 1903 Studium der Chemie in Tübingen (nach zwei Semestern abgebrochen)
-
WiSe 1904 Studium der Nationalökonomie in München (zwei Semester)
-
WiSe 1905 Fortsetzung des Nationalökonomie-Studiums in Berlin (nach
einem Semester abgebrochen)
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SoSe 1906 Studium der Theologie in Freiburg i.Br. (drei Semester)
-
WiSe 1907 Fortsetzung des Theologiestudiums in Tübingen (drei Semester;
bei Dogmatiker Wilhelm Koch; Beginn der Freundschaft mit Josef Weiger)
-
1907/1908 Erste Begegnung mit der Liturgie der Benediktiner in Beuron.
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WiSe 1908 Eintritt in das Priesterseminar in Mainz
DIE ZEIT ALS KAPLAN, PROMOVEND UND KRANKENWÄRTER IM KRIEG (1910-1918)
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1910: 25 Jahre
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28.05.1910 Priesterweihe in Mainz (durch Bischof Georg Heinrich
Kirstein).
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01.07.1910 Kaplan in Heppenheim, Bergstraße
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27.05.1911 Kaplan in Darmstadt, Krankenhaus
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01.08.1911 Kaplan in Worms, Dompfarrei
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11.08.1911 Guardini nimmt als einziger (und gegen den Willen) seiner Familie
die deutsche Staatsangehörigkeit an, um Religionsunterricht erteilen
zu können.
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16.04.1912 Kaplan in Mainz, St. Christoph
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01.10.1912 Beurlaubung zum Weiterstudium in Freiburg (Wohnung im "Collegium
Sapientiae"; Mitstudenten u.a. Joseph Frings und Martin Heidegger)
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15.06.1913 Tod von Josefine Schleußner, Reise mit Wilhelm Schleußner
nach Neiße. Dort trifft er mit Bernhard Strehler zusammen.
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1915: 30 Jahre
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14.5.1915 Promotion zum Dr. theol. in Freiburg i.Br. bei Engelbert
Krebs (nicht wie es immer wieder fälschlicherweise heißt
bei Craig; vgl. auch Biographie
und Bibliographie
von Engelbert Krebs) über "Die Lehre des hl. Bonaventura von der Erlösung.
Ein Beitrag zur Geschichte und zum System der Erlösungslehre." (gedruckt
1921/22)
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Zu Braig: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon: "Ähnlich
erinnert sich auch Romano Guardini an CB. Weil er von den drei Bänden
seines philosophischen Lehrbuches beeindruckt war, ging Guardini 1915 zu
CB, um mit ihm über ein Dissertationsthema zu beraten. Als Guardini
in ihrem Gespräch auch sagte, wie sehr er vom Lehrbuch angetan sei,
antwortete CB in breitem schwäbischem Tonfall: `Ich weiß gar
net mehr, was ich g'schrieben hab.' Guardini schildert CB als einen Grübler,
dessen Vorlesungen schwer zu verstehen gewesen seien. Als aus Tübingen
kommender Schwabe hätte er es im badischen Freiburg auch nicht einfach
gehabt."
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20.05.1915 Kaplan in Mainz, St. Ignaz
-
1915-1920 Leitung des Schülerbundes Juventus, einer Vereinigung katholischer
Gymnasiasten in Mainz. "Juventus" wird später zu einer "Akademie"
-
01.02.1916 Kaplan in Mainz, St. Emmeran
-
21.08.1916 Kaplan in Mainz, St. Peter
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1916-1918 Militärdienst als Krankenwärter in Mainz
DIE ZEIT NACH DEM ERSTEN WELTKRIEG BIS ZUR HABILITATION (1918-1922)
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Erstmalige Verbindung mit der Abtei Maria Laach.
-
1918 Veröffentlichung des Werks "Vom Geist der Liturgie" als erstes
Bändchen der Laacher Reihe "Ecclesia orans"
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1919 Tod seines Vaters. Auflösung der elterlichen Wohnung in Mainz.
Die Mutter kehrte nach Italien zurück.
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13.04.1920 Beurlaubung zur Habilitation in Bonn (dort ist Max Scheler einer
seiner Ratgeber)
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Ostern 1920 Erste Begegnung mit der katholischen Jugendbewegung "Quickborn"
auf Burg Rothenfels am Main (auf Einladung Hermann Hoffmanns anläßlich
des zweiten deutschen Treffens; Begegnung mit Josef Pieper, Heinrich Kahlefeld
und Walter Dirks)
-
1920 Hausgeistlicher im Institut Sacré-Coeur in Pützchen bei
Beuel am Rhein und im Kloster St. Adelheid, dann Betreuung der zur Pfarrei
Küdinghoven gehörigen Expositur Niederholtdorf (Siebengebirge
bei Bonn)
-
September 1921 Vortragszyklus "Vom Sinn der Kirche" auf der Bonner Tagung
des Katholischen Akademikerverbandes
-
1922 Habilitation für katholische Dogmatik an der Universität
in Bonn. Thema der Habilitationsschrift "Die Lehre vom lumen mentis, von
der gradatio entium und von der influentia sensus et motus und ihre Bedeutung
für den Aufbau des Systems Bonaventuras" (hrsg. 1964)
-
1922 Privatdozent für Systematische Theologie an der Katholisch-Theologischen
Fakultät der Universität Bonn. Begegnung mit Martin Buber.
DIE ZEIT ALS PROFESSOR UND GEISTIGER MENTOR DES QUICKBORN (1923-1933)
-
11.04.1923 Berufung auf den neu errichteten Lehrstuhl für "Religionsphilosophie
und Katholische Weltanschauung" an der "preußisch-protestantischen"
Universität Berlin durch den Preußischen Kultusminister
Carl Becker (aus organisatorischen Gründen wurde Guardini Mitglied
der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Breslau
mit der Verpflichtung, als ständiger Gast an der Universität
Berlin zu lesen.)
-
1923 Walter Dirks arbeitet als Sekretär bei Guardini in Potsdam. Noch
im gleichen Jahr wechselte Dirks auf Empfehlung Guardinis gegenüber
dem Herausgeber Friedrich Dessauer und als Folge seiner aufsehenerregenden
Serie von Artikeln in den Zeitschriften der katholischen Jugendbewegung
über den Ruhrkampf beruflich nach Frankfurt, wo er bis 1934 Redakteur
der linkskatholischen Rhein-Mainischen Volkszeitung war.
-
Zusammentreffen mit Rudolf Schwarz, Felix Messerschmid und Dieter Sattler.
-
1924 Mitherausgeber der 1920 von Josef Aussem gegründeten "Quickborn"-Zeitschrift
"Die Schildgenossen"
-
seit 1924 geistiger Mittelpunkt des "Quickborn"
-
1925: 40 Jahre
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1925 Begegnung mit Eugen Jochum. Guardini wird später Taufpate der
Jochum-Tochter Romana
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1926 Tod von Karl Neundörfer, der tödlich in den Bergen verunglückte.
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1927 Übernahme der Mittwoch-Messe in der Sozialen Frauenschule, Berlin
-
1927 Bundesleiter des "Quickborn" und Leiter von Burg Rothenfels am Main
(Stellvertreter ist Heinrich Kahlefeld; Begegnung mit Hermann Kunisch)
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1928-1943 Gestaltung des sonntäglichen Studentengottesdienstes in
Berlin, St. Benedikt
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1931 Vortrag auf den ersten Salzburger Hochschulwochen
GUARDINI WÄHREND DES DRITTEN REICHES (1933-1945)
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1935: 50 Jahre
-
1935 Guardini erhält zum 50. Geburtstag die Festschrift "Christliche
Verwirklichung" (hrsg. von Karlheinz Schmidthüs)
-
1936 Rudolf Schwarz baut für Romano Guardini in Berlin-Schlachtensee
dessen erstes Haus, das dieser nach verschiedenen Wohnungen in Potsdam
und Berlin 1936 bezieht.
-
1937 Erste Buchauflage von "Der Herr. Betrachtungen über die Person
un das Leben Jesu Christi" nach vorhergehenden Einzellieferungen unter
dem Titel "Aus dem Leben des Herrn" von 1933 bis 1934
-
1939-1943 Vortragstätigkeit an der Katholischen Volkshochschule in
Berlin
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11.03.1939 Zwangsemeritierung nach Aufhebung des Lehrstuhls in Berlin
-
1939 Abendvorträge in Berlin, St. Canisius
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1939 Verbot der Arbeit auf Burg Rothenfels und Konfiszierung der Burg durch
die Nationalsozialisten
-
1941 Verbot der Zeitschrift "Die Schildgenossen"
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1941 Redeverbot für Romano Guardini
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1943 Trotz Redeverbot hält Guardini auch Einladung Alfons Maria Wachsmanns
hin in Greifswald die eindrucksvolle Vortragsreihe über "Freiheit,
Gnade, Schicksal". Wachsmann wird daraufhin verhaftet und am 4. Dezember
zum Tod verurteilt und am 21.2.1944 hingerichtet.
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1943-45 Aufenthalt ("Exil") bei seinem Freund Josef Weiger, Pfarrer in
Mooshausen im schwäbischen Allgäu. Bei Weiger gehen zu dieser
Zeit u.a. aus und ein: Joseph Bernhart und der Kapuzinerpater Manfred Hörhammer.
Guardinis autobiographische Aufzeichnung entstehen ebenfalls in Mooshausen.
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1944 Erster Besuch in Mainz seit 1923
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1945: 60 Jahre
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06.03.1945 Ende der autobiographischen Aufzeichnungen.
NACHKRIEGSZEIT BIS ZUM ENDE DER LEHRTÄTIGKEIT (1945-1962)
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1945 Berufung auf den Lehrstuhl ad personam für "Religionsphilosophie
und Christliche Weltanschauung" an der Universität Tübingen durch
den Württembergischen Kultusminister Carlo Schmid
-
Romano Guardini würdigte die Mitglieder der »Weißen Rose«
und vor allem Hans und Sophie Scholl bei einer Gedenkstunde an der Münchener
Universität am 4. November 1945 mit den Worten: »So standen
sie im Raum des Glaubens ... so haben sie für die Freiheit des Geistes
und die Ehre des Menschen gekämpft, und ihr Name wird mit diesem Kampf
verbunden bleiben.« (Zitiert in: Die Weiße Rose und das Erbe
des deutschen Widerstandes)
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1948-1962 Inhaber des gleichnamigen Lehrstuhls an der Philosophischen
Fakultät der Universität München (Dort trifft er auf
Michael Schmaus, Theoderich Kampmann u.v.a., nicht zuletzt Ernst Tewes)
-
Predigttätigkeit an der Münchener Universitätskirche St.
Ludwig (sonntags um 11 Uhr). Ein Teil der Predigten ist 1956-1959 u.d.T.
"Wahrheit und Ordnung" in 33 Heften erschienen.
-
1950 Veröffentlichung der Psalmen-Übersetzung "Deutscher Psalter"
(im Auftrag der deutschen Bischöfe)
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1952 Friedenspreis des deutschen Buchhandels (als 3. Preisträger überhaupt)
-
1952 Ernennung zum Päpstlichen Hausprälaten
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1952 Guardini eröffnet den Berliner Katholikentag mit der bezeichnenden
Rede "Nur wer Gott kennt, kennt den Menschen".
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1954 Verleihung der Ehrendoktorwürde der Philosophischen Fakultät
der Universität Freiburg i.Br.
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1955: 70 Jahre
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1955 Goldene Ehrenmünze der Stadt München
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1956 Ehrenbürger von Verona
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1.2.1957 Richtungweisender Festvortrag über "Kultur als Werk und Gefährdung"
beim Gründungsakt der Katholischen Akademie in Bayern in der Großen
Aula der Ludwig-Maximilian-Universität München
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1958 Bayerischer Verdienstorden
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1958 Mitglied der Friedensklasse des Ordens "Pour le Mérite"
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1959 Großes Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland
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1960: 75 Jahre
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1961 Ernennung zum Mitglied der liturgischen Vorbereitungskommission für
das Zweite Vatikanische Konzil
-
1962 Verleihung des Erasmuspreis in Brüssel durch Z.K.H. Bernhard,
Prinz der Niederlande
-
1962 Zu Beginn des Wintersemesters Beendigung der Vorlesungstätigkeit
an der Universität München aus gesundheitlichen Gründen.
Sein Nachfolger wird Karl Rahner.
DIE LETZTEN JAHRE BIS ZU SEINEM TOD
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1963 San Zeno Preis der Stadt Verona
-
1963 Ehrenbürger von Isola Vicentina, dem Wohnsitz der Familie Guardini
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1964 Prof. Dr. Karl Rahner SJ übernimmt den "Romano-Guardini-Lehrstuhl"
(bis 1967)
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1965: 80 Jahre
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1965 Drei Jahre vor seinem Tod bot ihm Papst Paul VI einen Kardinalshut
an, den er allerdings ablehnte.
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1965 Großes Verdienstkreuz mit Stern der Bundesrepublik Deutschland
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1965 Verleihung der Ehrendoktorwürde der Universität Padua
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1965 Ehrung durch die Stadt München mit der Medaille "München
leuchtet" in Gold
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1965 Langer Krankenhausaufenthalt
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1965 Festakt zum 80. Geburtstag in der Universität München und
Überreichung der Festschrift "Interpretation der Welt" (hrsg. von
Helmut Kuhn, Heinrich Kahlefeld und Karl Forster)
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1968 Letzte Italienreise zusammen mit Frau Maria Parzinger, Frau Clara
Chrzanowiski und seinem Arzt Dr. Franz Riedweg zum Familiensitz auf die
Isola Vicentina.
TOD (1968)
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01.10.1968 Tod in München im Alter von 83 Jahren
-
04.10.1968 Requiem in St. Ludwig mit Predigt von Julius Kardinal Döpfner
-
Begräbnis auf dem Priesterfriedhof des Oratoriums des Hl. Philipp
Neri in München, St. Laurentius
POSTHUME ENTWICKLUNGEN
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Sein literarischer Nachlaß wird betreut durch das testamentarisch
eingesetzte Sachverständigen-Gremium bestehend aus: Prof. Dr. Werner
Dettloff, Dr. Felix Messerschmid (+ 1981), Prof. Dr. Johannes Spörl
(+ 1977), Dr. Bernhardine Sugg-Bellini (+ 1979)
-
1969 Übereignung der ca. 5000 Bände umfassende Privatbibliothek
Romano Guardinis durch das Oratorium des Hl. Philipp Neri an die Katholische
Akademie in Bayern (Aufstellung in Schloß Suresnes)
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1969 Posthume Verleihung der Ehrendoktorwürde der Philosophischen
Fakultät der Universität Bologna
-
1970 Stiftung des Romano Guardini-Preises durch die Katholische Akademie
in Bayern (Gestaltung der Medaille durch Max Faller). Der Preis ist heute
mit 5000 Euro dotiert.
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1970 Karl Rahner SJ (1904-1984), Guardini-Lehrstuhlinhaber -
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Festvortrag "Freiheit und Manipulation in der Kirche"
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Laudatio: Franz Henrich
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1971 Hans Urs von Balthasar (1905-1988), kath. Theologe
-
Festvortrag: "Wer ist der Mensch?"
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Laudatio: Franz Henrich
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1972 Oswald von Nell-Breuning (1890-1991), kath. Sozialethiker
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Festvortrag: "Die Katholische Soziallehre - Aufstieg, Niedergang, bleibendes
Verdienst. Ein Rückblick auf ihre Leistung und ihr Versagen in acht
Jahrzehnten"
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Laudatio: Franz Henrich
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1973 Werner Heisenberg (1901-1976), deutscher Physiker und Nobelprei Naturwissenschaftler
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Festvortrag: "Naturwissenschaftliche und religiöse Wahrheit"
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Laudatio: Karl Rahner SJ
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1974 Carl Orff (1895-1982), Komponist
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Laudatio: August Everding
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1975 Franz Büchner (1895-1982)
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Festvortrag: "Leib und Verleiblichung in Biologie und Pathologie"
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Laudatio: August Wilhelm von Eiff
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1976 Shemaryahu Talmon und Teddy Kollek, Jerusalemer Bürgermeister
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Festvortrag Talmon: "Jerusalem - Glaube und Geschichte"
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Festvortrag "Jerusalem - Idee und Wirklichkeit"
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Laudationes: Ludger Oeing-Hanhoff und Günther Gillessen
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1977 kein Preisträger
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1978 Alfons Goppel (1905-1991), bayerischer Ministerpräsident
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Festvortrag: "Politik als Anspruch und Versuch"
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Laudatio: Joseph Kardinal Ratzinger
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1979 kein Preisträger
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1980 Hermann Dietzfelbinger (1908-1904), evang. Landesbischof in Bayern
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Festvortrag: "Dimensionen der Wahrheit"
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Laudatio: Paul-Werner Scheele
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1981 Josef Pieper (1904-1997), kath. Philosoph, und Walter Dirks (1901-1991),
kath. Publizist
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Festvortrag Pieper: "Guardinis gewaltlose Revolution"
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Festvortrag Dirks: "Legitimationen zu schreiben und zu lehren"
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Laudatio: Ernst Tewes
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1982 Gemma Hinricher OCD (1932-1990)
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Dankeswort
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Festvortrag Joseph Kardinal Ratzinger: "Interpretation - Kontemplation
- Aktion. Überlegungen zum Auftrag einer Katholischen Akademie"
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1983 kein Preisträger
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1984 Georg Meistermann (1911-1990), Künstler
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Festvortrag: "Bemerkungen über Bilder"
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Laudatio: Hanna-Renata Laurien
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1985 Eugen Jochum (1902-1987)
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Dankeswort
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Laudatio: Hans Maier
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1986 Franz Kardinal König (* 1905), Wiener Erzbischof
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Festvortrag: "Der unvollendete Mensch - unbehaust auch in unserer Zeit
- zwischen Wissenschaft und Glaube"
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Laudatio: Wolfgang Wild, München
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1987 Richard von Weizsäcker (* 1920), Bundespräsident
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Festvortrag: "Wahrheit und Freiheit in der Politik"
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Laudatio: Friedrich Kardinal Wetter
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1988 kein Preisträger
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1989 Ernst Tewes (1908-1998), Münchner Weihbischof
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Festvortrag: "Begegnungen mit Romano Guardini"
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Laudatio: Ernst Emmering
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1990 und 1991 kein Preisträger
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1992 August Wilhelm von Eiff (* 1930)
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Festvortrag: "Eustress als Aufgabe und Chance für Welt und Kirche"
-
Laudatio: Franz Kardinal König
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1993 Joseph Rovan (* 1918), französischer Journalist und Publizist
-
Festvortrag: "Reich - Nation - Europa. Eine Überlegung zur europäischen
Geschichte"
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Laudatio: Gunthar Lehner
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1994 kein Preisträger
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1995 Wladyslaw Bartoszewski (* 1922), polnische Außenminister, Historiker,
Publizist und Menschenrechtler
-
Festvortrag: "Polen und Deutsche im neuen Europa"
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Laudatio: Karl Lehmann
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1996 kein Preisträger
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1997 Eugen Biser (* 1918), katholischer Theologe und Religionsphilosoph;
Guardini-Lehrstuhlinhaber
-
1998 kein Preisträger
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1999 Hans Maier (* 1931), Kultusminister und Guardini-Lehrstuhlinhaber
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Festvortrag: "
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Laudatio: Wolfgang Frühwald, Germanist an der Uni München, ehem.
Präsident der DFG
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2000 Albert Scharf (* 1934), Intendant des Bayerischen Rundfunks
-
2001 kein Preisträger
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2002 Krzysztof Penderecki (* 1933), polnischer Komponist und Dirigent
-
Festvortrag: "
-
Laudatio: Albert Scharf
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1972 Beginn der Vorarbeiten zur Romano Guardini-Bibliographie durch Prof.
Dr. Hans Mercker
-
1973: 5. Todestag
-
1974 Prof. Dr. Dr. Eugen Biser übernimmt den "Romano Guardini Lehrstuhl"
(bis 1986)
-
1975: 90. Geburtstag
-
1976
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1977 Tod von Prof. Dr. Johannes Spörl
-
1977 Akademie-Direktor Dr. Franz Henrich wird Mitglied des Sachverständigen-Gremiums
-
1978: 10. Todestag
-
1978 Übergabe des Vorsitzes des Sachverständigen-Gremiums durch
Dr. Felix Messerschmid an Akademiedirektor Dr. Franz Henrich
-
1978 Veröffentlichung der "Bibliographie Romano Guardini" (hrsg. von
der Katholischen Akademie in Bayern, erarbeitet von Prof. Dr. Hans Mercker)
-
1978 Übergabe der Totenmaske Romano Guardinis aus dem Nachlaß
von Prof. Dr. Johannes Spörl an die Katholische Akademie in Bayern
durch Regierungsdirektor Alfred Spörl
-
1979 Tod von Frau Dr. Bernhardine Sugg-Bellini
-
1979 Prof. Dr. Dr. Eugen Biser wird Mitglied des Sachverständigen-Gremiums
-
1980
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1981 Tod von Dr. Felix Messerschmid, Hans Waltmann und Werner Becker
-
1981 Prof. Dr. Richard Heinzmann wird Mitglied des Sachverständigen-Gremiums
für Messerschmid
-
1982 Übergabe des schriftlichen Nachlasses und aller Autorenrechte
am Werk Romano Guardinis durch dessen Erben, Romano und Guiliano Guardini,
an die Katholische Akademie in Bayern
-
ab 1982 Aufbau eines Guardini-Archivs
-
1983
-
1984 Aus dem Nachlass gibt Franz Henrich Guardinis "Berichte über
mein Leben. Autobiographische Aufzeichnungen" heraus.
-
1985: 100. Geburtstag
-
2.2.1985 Festakademie der Katholischen Akademie in Bayern zum 100. Geburtstag
Romano Guardinis. Die Beiträge wurden durch Joseph Kardinal Ratzinger
herausgegeben in dem Band "Wege zur Wahrheit. Die bleibende Bedeutung von
Romano Guardini". Die Biographie Guardinis von Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz
erscheint.
-
24.2.1985 Gedenkgottesdienst in der Münchner Universitätskirche
St. Ludwig, Zelebrant und Prediger Regionalbischof Dr. Ernst Tewes; anschließend
Einladung in den Senatssaal der Ludwig-Maximilians-Universität München
durch Präsident Prof. Dr. Wulf Steinmann
-
1986 Beginn der Reihe "Romano Guardini Werke" mit den wichtigsten Titeln
Guardinis in Neuauflage und mit Werken aus dem Nachlaß in Erstauflage.
-
1986 Gründung des sog. "Romano Guardini Fonds" zur Förderung
aller wissenschaftlichen Maßnahmen der Katholischen Akademie zur
Pflege, Erhaltung und Verbreitung des wissenschaftlichen Lebenswerkes von
Romano Guardini.
-
1987 Gründung der Guardini-Stiftung. Seit ihrer Gründung steht
sie mit der Präsentation von Gegenwarstkunst, Förderung des interkonfessionellen
Dialogs zwischen Künstlern und Wissenschaftlern sowie mit Kontemplation
und Gottesdienst in der geistigen Traditon von Romano Guardini. 2002:
-
Präsident: Prof.Ludwig von Pufendorf (als solcher Geschäftsführer
des Kuratoriums)
-
Vizepräsident: Dr. Hermann Josef Schuster (Mitglied des Kuratoriums)
-
Mitglieder des Geschäftsführenden Präsidiums:
-
Gereon Sievernich (Mitglied des Kuratoriums)
-
Mechthild Löhr (Mitglied des Kuratoriums)
-
Prof. Dr. Hans Poser
-
Mitglieder des Präsidiums:
-
Thomas Astan SDB,
-
Prof. Dr. Bozena Chrzastowska,
-
Prof. Dr. Alfred Hildebrandt,
-
Ehrenpräsident: Jakob Kraetzer (Ehrenpräsident)
-
Prof. Dr. Friedhelm Mennekes SJ,
-
Dr. Anne Meurer,
-
Pfarrer Bringfried Naumann,
-
Pfarrer Christhard Neubert,
-
Prof. Dr. Jens Reich,
-
Dr. Thomas Daniel Schlee,
-
Prof. Dr. Wieland Schmied,
-
Prof. Dr. Gesine Schwan,
-
Prof. Dr. Erwin Sedlmayr,
-
Marie-Anne von Simson (Ehrenmitglied),
-
Dr. Gerburg Thunig-Nittner,
-
Prof. Dr. Hans Dieter Zimmermann
-
Mitglieder des Kuratoriums:
-
Prof. Dr. Wolfgang Bergsdorf,
-
Prof. Dr. Ulrich Eckhardt,
-
Maximilian Hägen,
-
Dr. Volker Hassemer,
-
Michael Rutz,
-
Dr. Klaus Dieter Schmidt,
-
Rupert Graf Strachwitz,
-
Dr. Bernd Thiemann,
-
Bundestagspräsident Wolfgang Thierse,
-
Prof. Dr. Hans Tietmeyer,
-
Prof. Dr. Norbert Walter,
-
Michael Wienand
-
Fachbeirat Musik:
-
Zuständige Referentin: Dr. Christine Wassermann Beirao
-
Vorsitzender: Prof. Bertold Hummel
-
Mitglieder: Prof. Roland Bader, Prof. Julius Berger, Prof. Frank Michael
Beyer, Prof. Dr. Wolfgang Bretschneider, Prof. Dr. Elmar Budde, Prof. Heinz-Albert
Heindrichs, Prof. Lutz von Pufendorf, Dr. Thomas Daniel Schlee; Prälat
Ludwig Schöller, Dr. Hermann Josef Schuster, Prof. Dr. Peter Schwarz
-
Fachbeirat Literatur:
-
Zuständige Referentin: Mariola Lewandowska
-
Vorsitzender: Prof. Dr. Hans Dieter Zimmermann
-
Mitglieder: Henryk Bereska, Karl Bongardt, Michael Corth, Prof. Dr. Horst
Denkler, Hans Peter Fahrun, Elvira Grözinger, Prof. Dr. Harald Hartung,
Prof. Dr. Karl Josef Kuschel, Prof. Dr. Volker Neuhaus, Dr. Hans-Michael
Speier
-
Fachbeirat: Film und Neue Medien
-
Zuständige Referentin: Dr. Lydia Bauer
-
Vorsitzende: Petra Katharina Wagner
-
Weitere Mitglieder: Thomas Astan, Jörg Frieß, Marc Glöde,
Angela Haardt, Jörg Herrmann, Inge Kirsner, Ingo Langer, Helmut Morsbach,
Roland Rust, Norbert Schmitz, Holger Schnell, Angelika Sommer
-
Transdisziplinärer Fachbeirat Wissenschaft
-
Zuständige Referentin: Dr. Lydia Bauer
-
Vorsitzender: Prof. Dr. Erwin Sedlmayr
-
Mitglieder: Prof. Dr. Balint Balla, Prof. Dr. Klaus Dierks, Dr. Andreas
Ernst, Prof. Dr. Hans-Hermann Franzke, Dr. Achim Goeres, Prof. Dr. H.-E.
Gumlich, Dr. Robert Henkel, Prof. Dr. Alfred Hildebrandt, Prof. Dr. Reinhard
Krüger, Prof. Dr. Wolfgang Muschik, Dr. Hans-Dieter Mutschler, Prof.
Dr. Hans Poser, Prof. Dr. Jens Reich, Prof. Dr. Heinz Reif, Prof. Dr. Gerhard
Schaefer, Prof. Dr. Stefan N. Willich, Dr. Peter Jochen Winters
-
1988: 20. Todestag
-
1988 Prof. Dr. Hans Maier übernimmt den Lehrstuhl für Christliche
Weltanschauung, Religions- und Kulturtheorie (Romano-Guardini-Lehrstuhl)
bis 1998/1999
-
1988 Die ersten Sprechkassetten mit Vorträgen und Texten von Romano
Guardini erscheinen im Matthias-Grünewald-Verlag
-
1989
-
1990 Beginn der Trigon-Reihe "Kunst, Wissenschaft und Glaube im Dialog"
durch die Romano Guardini Stiftung
-
Bd. 1: Themenschwerpunkte: Spuren des Transzendenten in der Kunst unserer
Zeit - Entgrenzungsversuche – Guardini in Berlin – In memoriam Manfred
Henkel – Großstadt und Glaube. Mit Beiträgen von Otto von Simson,
Wieland Schmied, Otto von Simson, Friedhelm Mennekes SJ, Erwin Sedlmayr,
Eckhart Deutsch O.P., Richard Schmidt, Eckhard Nordhofen, Stefan N. Bosshard,
Kati Wolf, Hanna-Barbara Gerl, Alexander Schwan, Johannes vom Kreuz, Eberhard
Roters, Richard Schmidt, Bodo Fleischer, Hildegard von Bingen, Michael
Sievernich SJ, Manfred Stolpe, Paul Corozolla
-
Bd. 2: Themenschwerpunkte: Religiöse Tendenzen in der Literatur unseres
Jahrhunderts – Evolution und Schöpfung – Liturgische Werkstatt – Europa
und das vereinte Deutschland: Kulturelle Perspektiven – Kosmographie mit
kargem Material Mit Beiträgen von Hermann Josef Schuster, Hans Dieter
Zimmermann, Eckhart Deutsch O.P., Peter Grotzer, Karl Josef Kuschel, Volker
Neuhaus, Caroline Fischer, Magda Motté, Hans-Michael Speier, Gero
Franz Thimm O.P., Werner Schwemmler, Wolfgang Bartholomäus, Bringfried
Naumann, Heinz-Albert Heindrichs, Henning Schröer, Julius Berger,
Heinz-Albert Heindrichs, Jakob Kraetzer, Matthias Lutz-Bachmann, Paul Raabe,
Joachim Sartorius, Dagmar Demming, Eugen Blume
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Bd. 3: Themenschwerpunkte: Aktualität Goethes. Aufarbeitung des klassischen
Erbes – Die Grenzen meiner Sprache, die Grenzen meiner Welt – Kultur und
Kommerz – Dialog mit Polen. Die Präsenz der Christen in der europäischen
Gegenwartskultur – Bildanalyse. Mit Beiträgen von Hermann Josef Schuster,
Eugen Biser, Hans Dieter Mutschler, Joachim Wohlleben, Horst Denkler, Eckhard
Nordhofen, Hans Dieter Zimmermann, Harald Hartung, Hans Poser, Hans Dieter
Mutschler, Hans-Peter Hempel, Eckhard Nordhofen, Eckhard Nordhofen, Romano
Guardini, Peter Brockmeier, Marianello Marianelli, Kurt Drawert, Hinrich
Enderlein, Bernd Ernsting, Ingrid Maut, Dorota Paciarelli, Tomas Kafka,
Krystyna Niemiec, Bozena Chrzastowska, Renata Rogozinska, Elzbieta Heckowa,
Jan Sielicki, Helmut Wagner, Gesine Schwan, Andrzej Siemianowski, Hans
Poser, Jan Kanty Pytel, Matthias Lutz-Bachmann, Stanislawa Grabska, Bernd
Ernsting, Karl Neuwirth
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Themenschwerpunkte: Im Spannungsfeld von Bindung und Freiheit. Geistliche
Musik der Gegenwart – Große und Kleine Heimat. Zentralismus, Föderalismus,
Regionalismus in Polen und in Deutschland – Im Zeichen des Kreuzes 1492-1992.
Zum 500. Jahrestag der Entdeckung Lateinamerikas – Streiflichter auf Tschechien.
Zur Aktualität von T. G. Masaryk – Jan Kotik – Retrospektive. Mit
Beiträgen von Hermann Josef Schuster, Wolfgang J. Bittner, Frank Michael
Beyer, Hans Maier, Erwin Horn, Wolfgang Bretschneider, Heinz-Albert Heindrichs,
Johannes Meier, Bruno Schlegelberger SJ, Moema Parente Augel, Norbert Brieskorn
SJ, Beate Rudigier, Nicola Stroux, Ursula Thiemer-Sachse, Barbara Gretenkord,
Marian Banaszuk, Leon Kieres, Helmut Melzer, Ryszard K. Prybylski, Helmut
Wagner, Dorota Simonides, Hans Dieter Zimmermann, Jaroslav Opat, Frantisek
Kautman, Peter Demetz, Eckhard Thiele, Jan Kotik
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Bd. 5: Wir sehen jetzt im Spiegel rätselhaft . Otto von Simson zum
Gedächtnis. Mit Beiträgen von Reiner Haussherr, Wieland Schmied,
Elmar Salmann, Gottfried Boehm, Lorenz Dittmann, Thomas W. Gaehtgens, Hans
Maier, Horst Denkler, Hans Dieter Zimmermann, Robert Walser, Hugo Balls
, Piotr Sliwinski, Sergiusz Sterna-Wachowiak, Bozena Chrzastowska, Karl-Josef
Kuschel, Josef Sudbrack, Joachim Fest, Hans Poser, Jens Reich, Gesine Schwan,
Otto von Simson, Thomas W. Gaehtgens, Richard von Weizsäcker, Hanna-Renate
Laurien, Hermann Josef Schuster
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Bd. 6: Inkulturation : über die Präsenz des Christlichen / hrsg.
von der Guardini Stiftung, Berlin. [Hrsg.: Hans Poser ...]
Berlin : Dreieck-Verl., 1997
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Bd. 7: Auf den Spuren der Freiheit. Einheit Europas, was ist das? Mit Beträgen
von Leon Dyczewski, Leni Fischer, Marie-Luise Favreau-Lilie, Martin Honecker,
Gerard Labuda, Stefan Lunte, Hermann Lübbe, Christian Lübke,
Franz Machilek, Eckhard Nordhofen, Hermann Josef Schuster, Sergiusz Sterna-Wachowiak,
Thomasz Weclawski, Hans Dieter Zimmermann, 1997
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1991 Erste Guardini-Gastvorlesung im Rahmen des "Studium Generale" mit
den Theologen Franz Furger. Die Jahre darauf sprachen Gisbert Greshake,
Paul Imhof und Hans Waldenfels. Doch die Reihe wurde von der Universität
nicht fortgeführt.
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1992
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1993: 25. Todestag
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1993 Hans Mercker gibt Guardinis "Ethik. Vorlesungen an der Universität
(1950-1962)" aus dem Nachlass heraus.
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1993 Die Guardini-Stiftung beginnt ihre Schriftenreihe "Dreieck" des Forum
Guardini mit GUARDINI WEITERDENKEN I.
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Bd. 1: Guardini weiterdenken. Hrsg. im Auftr. der Guardini-Stiftung von
Hermann Josef Schuster Berlin : Guardini-Stiftung, 1993. (Dreieck ; 1)
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Bd. 2: Umgang mit Freiheit. Literarischer Dialog mit Polen. Herausgegeben
im Auftrag der Guardini Stiftung von Bozena Chrzastowska und Hans Dieter
Zimmermann. Übersetzungen aus dem Polnischen: Josef Retz. Schriftenreihe
des Forum Guardini, Bd. 2. - Berlin: Dreieck Verlag, 1994.
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Bd. 3: Schrift Sinne. Exegese, Interpretation, Dekonstruktion Herausgegeben
im Auftrag der Guardini Stiftung von Paolo Chiarini und Hans Dieter Zimmermann.
Schriftenreihe des Forum Guardini, Bd. 3. - Berlin: Dreieck Verlag, 1994.
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Bd. 4: Schlüsselworte der Genesis I. Licht, Chaos und Struktur. Herausgegeben
im Auftrag der Guardini Stiftung von Erwin Sedlmayr. Schriftenreihe des
Forum Guardini, Bd. 4. - Berlin: Dreieck Verlag, 1995.
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Bd. 5: Heilige Hedwig: 1174 - 1243 ; die Frau im Mittelalter und heute.
Hrsg. im Auftr. der Guardini-Stiftung von Michal Kaczmarek, Berlin : Guardini-Stiftung,
1995
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Bd. 6: Das Menschenbild des Grundgesetzes.
Philosophische, juristische und theologische Aspekte. Herausgegeben von
Jakob Kraetzer. Schriftenreihe der Guardini Stiftung, Bd. 6. - Berlin:
Dreieck Verlag, 1996.
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Bd. 7: Schlüsselworte der Genesis II. Wirklichkeit - Bild - Begriff.
Schöpfungsprinzipien: Polaritäten - Kräfte - Gleichgewichte
Herausgegeben im Auftrag der Guardini Stiftung von Erwin Sedlmayr. Schriftenreihe
der Guardini Stiftung, Bd. 7. Berlin: Dreieck Verlag, 1997.
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Bd. 8: GUARDINI WEITERDENKEN II. Schriftenreihe des Forum Guardini Band
8 Herausgegeben im Auftrag der Guardini Stiftung von Hans Maier,
Arno Schilson und Hermann Josef Schuster, Dreieck Verlag der Guardini Stiftung,
Berlin 1999
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Bd. 9: Mythen und Stereotypen auf beiden Seiten der Oder. Herausgegeben
im Auftrag der Guardini Stiftung und der Hans Werner Richter-Stiftung
von Hans Dieter Zimmermann. Schriftenreihe des Forum Guardini, Bd. 9. -
Berlin: Dreieck Verlag der Guardini Stiftung, 2000.
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Bd. 10: Reden über die Stadt. Herausgegeben im Auftrag der Guardini
Stiftung von Lydia Bauer und Gereon Sievernich. Schriftenreihe des
Forum Guardini, Bd. 10. - Berlin: Dreieck Verlag der Guardini-Stiftung,
2002
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Bd. 11: Die Kreatur. Anthologie einer ökumenischen Zeitschrift. Herausgegeben
im Auftrag der Guardini Stiftung von Hans Dieter Zimmermann. Schriftenreihe
des Forum Guardini, Bd. 11. Berlin: Dreieck Verlag der Guardini-Stiftung,
2002
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Bd. 12: Die Welt als ganze denken. Festschrift für Hermann Josef Schuster
zum 70. Geburtstag. Herausgegeben im Auftrag der Guardini Stiftung von
Ludwig von Pufendorf und Wolfgang Löwer. Schriftenreihe des Forum
Guardini, Bd. 12, Berlin: Dreieck Verlag, 2003
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1994 Arno Schilson gibt den Sammelband "Konservativ mit Blick nach vorn.
Versuche zu Romano Guardini" heraus.
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1995: 110. Geburtstag
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1995 Prof. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz erweitert ihre Guardini-Biographie
in der 4. Auflage.
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1996 Im Frühjahr wurde im spätbarocken Pfarrhaus von Mooshausen
eine Gedenkstätte für Romano Guardini (1885-1968), Josef Weiger
(1883-1966) und Maria Elisabeth Stapp (1908-1995) eröffnet. Gründungsmitglieder
des Freundeskreises Mooshausen sind u. a. Bischof Dr. Ernst Tewes +, Prof.
Dr. Hans Maier und Prof. Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz. Seit Februar
1997 erscheinen in unregelmäßigen Abständen fünf "Briefe
aus Mooshausen"
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Brief 1 – Februar 1997 (12 Seiten), darin u.a.
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Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz: Ein erster Blick auf die Briefe Guardinis
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Hans Maier: Zur Totalitarismuskritik von Roman Guardini
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Brief 2 –September 1997 (44 Seiten), darin u.a.
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Stefan Waanders: Zwei Freunde: Josef Weiger und Romano Guardini
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Brief 3 – März 1998 (24 Seiten) - Romano Guardini „Der Herr“,
darin u.a.
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Gunda Brüske: „Der Herr“. Annäherung an einen Klassiker der theologischen
Literatur des 20. Jahrhunderts
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Martin Brüske: Überstieg in den Grund. Guardinis „Herr“ angesichts
der Dissoziation des christologischen Bewußtseins in der Neuzeit
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Lorenz Gadient: „Auf den Durchbohrten schauen“. Romano Guardinis Gestaltsehen
in der theodramatischen Ästhetik H.U. von Balthasars
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Ernst Hofmann: Romano Guardini. DER HERR und ich Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz:
Der Herr
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Brief 4 – Januar 1999 (24 Seiten), darin u.a.
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Gunda Brüske: Neueste Literatur zum Werk Guardinis 1997-1998
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Brief 5 – Januar 2000 (52 Seiten) - "Im Blick Romano Guardinis: Frausein
und Frauengestalten, Weltanschaung", darin u.a.
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Gunda Brüske: Das Verhältnis von Mann und Frau in Guardinis Genesis-Auslegungen
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Karl-Heinz Wiesemann: Das „weibliche Moment“ in Guardinis Erkenntnisprozess
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Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz: „Überwindung und Umwandlung“ .Frauengestalten
der Literatur in der Deutung Romano Guardinis
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Gunda Brüske: Weltanschauung als Wahrnehmung von Welt. Guardninis
Programm und Grundbestimmung seiner Durchführung
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Reinhild Ahlers: Kurzbiographie von Karl Neundörfer (1885-1926)
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Gunda Brüske: Literatur zum Werk Guardinis: 1998-1999
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1997 Überführung Romano Guardinis durch Weihbischof Tewes
in die Münchner Universitätskirche St. Ludwig
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Seitenkapelle rechts vorm Hauptchor;
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die Grabinschrift lautet: "Im Glauben an Jesus Christus und seine
Kirche, im Vertrauen auf sein gnädiges Gericht"
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Kommentar: Diese Überführung aus dem Oratorium in die Stadtmitte
ist mir völlig unverständlich.
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1998: 30. Todestag
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30.9.1998 Gedenkgottesdienst in St. Ludwig zum 30. Todestag, Zelebrant
und Prediger Friedrich Kardinal Wetter; anschließend Gedenkfeier
in der Großen Aula der Universität München und Einladung
durch den Rektor Prof. Dr. Andreas Heldrich in den Senatssaal
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2./3.10.1998 Tagung der Katholischen Akademie in Bayern "Romano Guardini.
Christliche Weltanschauung und menschliche Existenz"
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4.10.1998 Gedenkveranstaltung der Akademie des Bistums Mainz, des Erbacher
Hofes, des Grünewald-Verlages und des Kulturdezernates der Stadt im
Erbacher Hof unter dem Titel "Theologie des Herzens". Die Gedenkrede "Theologie
des Herzens" zur Erinnerung an Romano Guardini und zu seiner heutigen Bedeutung
hielt die Philosophin Prof. Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, Dresden.
Der Schauspieler Klaus Peeck, Wiesbaden, rezitierte aus Werken Guardinis.
Musikalisch umrahmt wurde die Feier durch Kyrill Krotov, Mainz, am Klavier.
Veranstalter sind der Matthias Grünewald Verlag Mainz, bei dem viele
Werke Guardinis erschienen sind, der Erbacher Hof, Akademie des Bistums
Mainz, und das Kulturdezernat der Stadt Mainz.
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1998 Berliner Guardini-Lectures werden von Prof. Eugen Biser zum Thema
"Gewagter Glaube" eröffnet: Die Initiative zu den Lectures ging von
Thomas Brose, Bildungsreferent der Katholischen Studentengemeinde Maria
Sedes Sapientiae, aus. Siehe Buch: Brose, Thomas (Hrsg.): Gewagter Glaube
: Gott zur Sprache bringen in säkularer Gesellschaft, Berlin : Morus,
1998
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1998/2000 Berthold Gerner veröffentlicht seine beiden Bände "Romano
Guardini in München. Beiträge zu einer Sozialbiographie", hrsg.
von der Katholischen Akademie in Bayern.
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1999 Hans Maier wird emeritiert, der Guardini-Lehrstuhl wird kurzzeitig
in Frage gestellt, dann aber doch beibehalten, aber lange Zeit nur vertreten.
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1999. 20. März: Vortrag von Albert von Schirnding über Dantes
Göttliche Komödie im Rahmen eines Studientags der Katholischen
Akademie: Romano Guardini "Landschaft der Ewigkeit" - Wege zu Dantes Göttlicher
Komödie - Online
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1999 Guardini Weiterdenken II erscheint als Band 8 der Schriftenreihe des
Forum Guardini, herausgegeben im Auftrag der Guardini Stiftung von Hans
Maier, Arno Schilson und Hermann Josef Schuster im Verlag der Guardini
Stiftung, Berlin
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1999 Guardini-Lectures mit Professor dem Bielefelder Soziologen Franz-Xaver
Kaufmann zum Thema "Christentum und Moderne im Dialog". Erstmals im Vorlesungsverzeichnis
der Universität angekündigt. Die weiteren Vorträge hielten:
Prof. Dr. Christoph Makschies, Prof. Dr. Volker Gerhardt, Prof. Dr. Herfried
Münkler und Prof. Dr. Wilhelm Schmidt-Biggemann.
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2000 Dr. Florian Schuller, Priester der Diözese Augsburg, wird neuer
Direktor der Katholischen Akademie in Bayern
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2001 Vom 1.Oktober bis zum 31.März 2002 Guardini-Lehrstuhlvertretung
durch apl. Prof. Dr. W. Gantke. Zur Zeit liest Prof. Dr. Horst Bürkle
am Seminar.
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2001 Guardini-Lectures mit Prof. Dr. Diemtar Mieth, Tübingen zum Thema:
Genwelten: An den Grenzen des Menschlichen. Die Zumutung einer zweiten
Schöpfung
-
2001 Das Opfer - aktuelle Kontroversen : religions-politischer Diskurs
im Kontext der mimetischen Theorie ; deutsch-italienische Fachtagung der
Guardini-Stiftung in der Villa Vigoni 18. - 22. Oktober 1999, herausgegeben
durch Bernhard Dieckmann (Hrsg.), Münster : Lit [u.a.], 2001
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2002: Prof. für Religionswissenschaft, europäische Religionsgeschichte
und christliche Weltanschauung (Guardini-Lehrstuhl) an der Universität
München, Ordinarius: Prof. Dr. Rémi Brague (* 1947) - http://www.lrz-muenchen.de/~relwiss/2q.htm
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2002: Guardini-Lectures mit dem Soziologen und Gesellschaftstheoretiker
Prof. Dr. Hans Joas zum Thema "Sakralität der Person"
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2003: 35. Todestag
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2003: Bemühungen um einen Guardini-Lehrstuhl in Berlin durch Guardini-Stiftung
und Katholische Studentengemeinde - http://kathweb.de/tdh/artikel/1101.htm
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2003: Guardini-Lectures mit Professor Dr. Wolfgang Reinhard zum Thema "Glaube
und Macht in der katholischen Kirche"
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2004: Guardini Lectures der Katholischen Akademie Berlin im Rahmen des
Katholischen Forums für Religionsphilosophie und Glaubenstheorie ("Romano
Guardini Forum"): Prof. Paul Kirchhof spricht zum Thema: Der Staat - eine
Erneuerungsaufgabe - http://www.katholische-akademie-berlin.de/includes/pressetexte_gr.php?id=25
-
2004/2005 Einrichtung einer Guardini Stiftungsprofessur an der Humbold-Universität
Berlin - http://idw-online.de/public/zeige_pm.html?pmid=77154
-
26.3.2004: Vertragsunterzeichnung zwischen Prof. Dr. Jürgen Mlynek,
Präsident der Humboldt-Universität, und Prof. Ludwig von Pufendorf,
Präsident der Guardini-Stiftung. Die Professur für Religionsphilosophie
und katholische Theologie wird in der Theologischen Fakultät angesiedelt
sein, zunächst für einen Zeitraum von fünf Jahren. Sie wird
finanziert durch den Guardini Stiftungsfonds, den die Guardini Stiftung
in Trägerschaft des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft
errichtet hat.
-
WS 2004/2005 Geplante Besetzung des Lehrstuhls
-
2005: 120. Geburtstag
-
2008: 40. Todestag
-
2010: 125. Geburtstag
Einrichtungen, Gebäude und Straßen, die nach Romano Guardini
benannt sind:
-
Guardini Stiftung
e.V.
-
Romano-Guardini-Schule (für Sozialwesen), 81667 München, Preysingstr.
83, Tel. 480 92 258 (Stiftung katholische Bildungsstätten, staatl.
anerkannt)
-
In Mainz gibt es einen Romano Guardini-Platz, in 81375 München und
in Trient/Italien eine R. Guardini-Str. und in Mooshausen eine Weiger-Guardini-Str.
-
Gedenktafel
in Berlin: Wohnhaus: "In dem hier vormals stehenden Hause - Sophienstraße
4 - wohnte der katholische Theologe und Religionsphilosoph Romano Guardini
17.2.1885-1.10.1968 Professor für Religionsphilosophie und christliche
Weltanschauung in Berlin (weiße Porzellantafel mit blauer Aufschrift
und blauen Zepter, Signet der KPM, 60 cm x 43 cm. Sie steht an der Straße
des 17. Juni, Ortsteil Charlottenburg auf dem Gelände der TU Charlottenburg,
an der Nord-Ost-Ecke des Flachbaus des Instituts für Architektur.
Künstler Grafik-Designer Wieland Schütz, Werkstatt KPM, Herausgeber
der Tafel BVV Charlottenburg. Sie wurde am 7. Oktober 1988 durch den Bischof
von Berlin, Joachim Meisner, enthüllt und eingeweiht. Anwesend waren
Hanna-Renate Laurien und der Bezirksbürgermeister von Charlottenburg
Ubbelohde. (vgl. Tagesspiegel vom 8.10.1988)
Einige Äusserungen über Guardini:
-
Abt Hugo Lang, München (Brief vom 16.2.55 Stabi Ana 342): "Praeceptor
Germaniae"
-
Kampmann, Theoderich: Das Geheimnis des Alten Testaments, München
1962, S. 353: "zeitgenössischer Kirchenvater"
-
Prinz Bernhard der Niederlande in seiner Würdigung (in: FAZ 30.4.1962
Artikel über Erasmuspreis-Verleihung): "homo universalis"
-
Theo Lefèvre, belgischer Ministerpräsident in seiner Festansprache
(in: FAZ 30.4.1962 Artikel über Erasmuspreis-Verleihung): "einer
der groessten Europäer von heute"
-
Max Scheler über Guardini: "deutscher christlicher Pädagoge
schlechthin" (nach Josef Weiger: Romano Guardini, in: Kirchliche Nachrichten
fuer das Bistum Mainz 51/II (22.12.1946), S. 227
-
Maria Jochum in einem Brief an Ludwig Neundörfer vom Januar 1934,
Archiv Burg Rothenfels: Guardini ist "außerhalb des Quickborns
jemand ..., auf den die Elite Europas hört."
-
Helmut Thielicke, Zu Gast auf einem schoenen Stern, Hamburg (2)1984, S.
223 in einem Gespräch zu Guardini selbst: "Sie sind nicht nur ein
homo spiritualis, sie sind auch ein Fuchs!"
-
Weizsäcker, Victor von: Begegnungen und Entscheidungen, Stuttgart
1949, S. 33: "Guardini ist kein Theologe, er ist fast ein Märtyrer
der geistigen Versuchungen zu nennen."
-
Dr. Jakob Franz (in: Gymnasium Moguntium, S. 37): "Guardinis `Briefe
über Selbstbildung´, z.B. der 9. Brief `Staat in uns´,
haben unser gesamtes politisches Denken bis in die heutige Zeit maßgeblich
geprägt."
-
Valentin Dries (in: Gymnasium Moguntium, S. 37) über das, was junge
Menschen heute von Guardini lernen können: "Sie können eine
ungewöhnliche Persönlichkeit kennenlernen. Sie können den
Sinn des Betens verstehen und dadurch der Religion näherkommen."
-
Hermann Kardinal Volk (in: Gymnasium Moguntium, S. 42): "Guardini kann
uns heute und in der Zukunft viel bedeuten. Denn er bleibt ein Lehrer des
christlichen Lebens."
-
Eugen Biser (in: Gymnasium Moguntium, S. 45): "Die Wahrheit, der er
diente, wollte nicht nur erkannt, sondern auch gelebt und getan, in das
Werk der Menschenbildung umgesetzt werden. So war Guardini unaufhebbar
beides: Deuter und Gestalter, Lehrer und Leitbild."
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