Heimatgeschichtliches zur Kuratie Neufarn
(zusammengestellt von Helmut Zenz)






"Bei uns, da war´s am Anfang
wie´s die Bibel hat beschrieb´n:
wüst und leer war´s ganze Land,
und so is die längst Zeit blieb´n.

Disteln, Dornen, magers Gras,
ringsum dunkle Wälder,
manchmal hopst a dürrer Has
zu dö arma Felder.

An etla Häuser war´n der Ort,
drin haust-n arme Bauern
und Häuslleut von da und dort -
a jeder kunnt oan dauern,

denn der Pflug kratzt über d´Stoa
die Eggn schleppert drüber hin,
a jede Ernt war sauber z´kloa
und langt kaum bis zur nächsten hin.

Nur Schafwoad war dös meiste Land
und wie a Nudelbrett so eb´n
grad der Wald am weiten Rand
gibt eahm a hoamlichs Leb´n.

A Sprichwort pfeiffa d´Spatz´n drum,
wenn sie im Dorf rumlungern:
in Vaterstetten muaß von uns
a jeder in der Ernt verhungern.

Za zur Einweihung des Vaterstettener Schulpavillon I im Jahre 1951



Drei Neufarner Sagen
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