IST-Zustand:
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Derzeit beläuft sich die Zahl der Moslems auf etwa 1,5 Milliarden
Menschen (ältere Quellen sprechen von "knapp 1 Milliarde" oder "über
1 Milliarde" oder "1,2 Milliarden"). Das Nationale Insitut für Demographie
in Paris hat geschätzt, das bis zum Jahr 2000 die Zahl auf mehr als
1,5 Milliarden anwachsen wird und im Jahr 2010 der Anteil der Anhänger
des Islam an der Weltbevölkerung wenigstens 35% betragen wird (ältere
Zahlen sprechen von Ist-Stand: 20% der Weltbevölkerung)
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Verteilung nach National Geographic:
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mehr als 40% in Süd- und Südostasien
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Indonesien: 181 Millionen Menschen (etwa 80%)
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20% in der arabischsprachigen Welt
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30% Afrika
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die restlichen knapp 10% in Europa, Amerika, Australien&Ozeanien, davon
in den USA allein 2%
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In Deutschland leben etwa 3,2 Millionen Muslime (fast 4% der Bevölkerung);
davon ca. 100000 als Konvertiten aus dem Christentum
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Verteilung nach Payer (1,001 Mill.):
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1.Asien: >667 Mio., davon 667
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1.Indonesien: 163 Mio., 87%
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2.Pakistan: 115 Mio.; 97%; Staatsreligion
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3.Bangladesch: 98 Mio., 87%; Staatsreligion
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4.Indien: 97 Mio., 11%
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5.Iran: 59 Mio., 99%; Staatsreligion
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6.Türkei: 59 Mio., 99%
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11.Afghanistan: 22 Mio., 99% (Staatsreligion?)
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13.China VR: 20 Mio., 0,2%
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16.Irak: 18 Mio., 96%; Staatsreligion
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17.Saudi Arabien: 16 Mio., 98%; Staatsreligion
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2.Afrika: 278 Mio., davon 190 Mio in:
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7.Ägypten: 50 Mio., 90%; Staatsreligion
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8.Nigeria: 46 Mio., 45%;
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9.Algerien: 26 Mio., 99%; Staatsreligion
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10.Marokko: 26 Mio., 99%; Staatsreligion
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12.Äthiopien: 22 Mio., 45%
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15.Sudan: 20 Mio., 77%; Staatsreligion
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3.Ehemalige Sowjetunion: 39 Mio, davon allein:
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14.Usbekistan: 20 Mio., 98%
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4.Europa (ohne europäische Teile der ehem. Sowjetunion): 13 Mio (mittlerweile
15- über 20 Mio.)
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5.Nordamerika: 3 Mio.
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6.Lateinamerika: 1 Mio.
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Der Islam ist außerdem Staatsreligion in: Brunei, Jemen, Katar, Kuwait,
Libyen, Malaysia, Malediven, Mauretanien, Oman, Somalia, Tunesien.
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Nach sprachlichen und kulturellen Zusammengehörigkeiten kann man "fünf
Farben des Islam" unterscheiden:
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1.arabischer Islam: Nordafrika, Vorderer Orient
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2.türkischer Islam: Türkei, Zentralasien, China
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3.irano-indischer Islam: Iran, Afghanistan, Pakistan, Bangladesch,
Indien
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4.malaiischer Islam: Indonesien, Malaysia, Philippinen
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5.schwarzer Islam: Schwarzafrika, USA
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In Europa leben "derzeit" ca. 30,2 Millionen Anhänger
des Islam:
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Osteuropa: ca. 11 Millionen
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Südosteuropa: ca. 11 Millionen
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Westeuropa: ca. 7,9 Millionen
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Südeuropa: ca. 0,25 Millionen
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Nordeuropa: ca. 0,05 Millionen
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Sunniten (weltweit rund 800 Millionen bzw. 80-90%, Westeuropa: ca.
7,584 Mill. =0,948% des Welt-Sunnismus)
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Die Sunniten glauben, daß nach Mohammed die Kalifen nur einfache
gewählte Führer waren. Sie befolgen nur die Lehren der ersten
vier Kalifen nach Mohammeds Tod. Etwa 80% der Muslime sind weltweit Sunniten,
in Westeuropa nahezu 96%. Doch auch im Sunnismus gibt es je nach Herkunft
sehr unterschiedliche Riten, die ihre Verhaltensweisen und ihre Einstellung
zur Integration prägen. In der Bundesrepublik herrscht dabei der hanifitische
Ritus vor (im Gegensatz zu Frankreich mit fast ausschließlich malikitischen
Moslems sowie zu Südeuropa, Skandinivien, Großbritannien und
den Beneluxländern, wo sich daneben auch größere Gruppen
von Schafi´iten und Hanbaliten finden. Nach Feindt-Rigger/Steinbach
ist die Mehrheit der deutschen Muslime sunnitisch und dabei überwiegend
der hanafitischen Rechtschule zuzurechnen.
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Schiiten u.a. (weltweit ca. 130 Millionen bzw. 10-20%, Westeuropa:
316000 =0,24% des Welt-Schiismus)
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Die Schiiten glauben, daß Mohammeds wahrer Nachfolger sein Neffe
Ali war, daß dessen Nachfahren ein geheimes Wissen besitzen, und
daß ihnen als heiligen Männern oder Führern eine besondere
Stellung zukommt. Diese legitimen Führer heißen Imame. Die großen
religiösen Führer der Schiiten heißen Mudschahiddin (Interpreten
des Glaubens), die manchmal auch Mullahs oder Ayatollahs genannt werden.
Einige von ihnen behaupten, direkte Nachkommen Mohammeds zu sein. Der schiitische
Islam erwartet für die Endzeit den Mahdi.
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"Zwölferschiiten" (Imamiten)
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"Siebenerschiiten" (Ismailiten)
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Zaiditen
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Aleviten
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Derwischorden
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Sufigemeinschaften
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Moslembruderschaft
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Jama´at-i-Islami.
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Ibaditen: Nur etwa 1 Million der Muslime weltweit sind Ibaditen,
die meisten von ihnen leben in Oman
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Laut Volkszählung von 1987 lebten in Deutschland 1,650952 Millionen
Muslime (Bayern: 215228; Berlin 140000), davon:
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47886 muslimische Deutsche (Bayern: 5638). 1993 waren es rund 50000 muslimische
Deutsche, davon etwa 3000 deutschstämmige Moslems, 40000 deutsche
Frauen, die in eine ausländische moslemische Familie eingeheiratet
und bis auf eine Minderheit den islamischen Glauben angenommen haben sowie
rund 7000 sog. "deutschsprachige Moslems", die bis 1993 die deutsche Staatsbürgerschaft
angenommen haben.
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1,324875 Millionen muslimische Türken (Bayern: 178397) = etwa 90%.
68% von 1,4 Millionen in Deutschland lebender Türken bekennt sich
dabei zum sunnitischen Glauben.
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278191 andere muslimische Ausländern (Bayern 31193).
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Von den damals rund 1,7 Millionen Muslimen zählen ca. 630000 Personen
(45%) zur islamischen `Kerngemeinde´ (regelmäßiger Besuch
der Freitagsgebete, Einhaltung des Ramadanfastens).
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Eine besondere Betrachtung verdient die Altersstruktur der muslimischen
Bevölkerungsgruppe:
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ca. 660.000 Muslime (40 %) sind im Kinder- und Jugendalter bis 18 Jahre
(Gesamtbevölkerung: 20 %),
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davon 18.000 unter 6 Jahren (1 - 6 Jahre)
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330.000 im schulpflichtigen Alter (6 - 15 Jahre)
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312.000 im Ausbildungsalter (16 - 17 Jahre)
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ca. 865.000 Muslime sind zwischen 18 und 50 Jahren alt.
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ca. 125.000 Muslime (7,5 %) sind älter als 50 Jahre (Gesamtbevölkerung:
34 %).
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Regionale Verteilung:
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2,7% im Bundesdurchschnitt
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3,5% in Regionen mit großen Verdichtungsräumen
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1,2% in ländlich geprägten Regionen
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Im Februar 1990 lebten in Ostdeutschland nach Auskunft der "Islamischen
Religionsgemeinschaft der DDR" (im Januar 1992 aufgelöst) 40000 Muslime.
Inzwischen dürfte die Zahl erheblich niedriger liegen.
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Muslime in Deutschland
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1987: 1,655 Mill. (West- und Ostdeutschland, Volkszählung + Angaben
der Islam. Religionsgem. der DDR)
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2000: 3,04 Mill. (laut REMID) => +150000
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2001: 3,2 Mill. (laut REMID); d.h. innerhalb von 14 Jahren hat sich
die Zahl nahezu verdoppelt.);
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andere Quellen: 2,7 - 3,3 Millionen.
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Von den 3,2 Millionen Muslimen sind laut REMID:
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Sunnitische Muslime: 2.200.000 (Stand: 2001)
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Aleviten: 340.000 (Stand: 2000); Eigenangabe: 400.000
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Iranische Imamiten und türkische Schiiten: 170.000 (Stand: 2000)
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Sufi-Gemeinschaften: 10.000 (Stand: 1997)
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Ismailiten: 1.200/12.000? (Stand: 2000)
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Ahmadiyya: 22.000 (Stand: 2000). Es handelt sich dabei vor allem um Flüchtlinge
aus Pakistan.
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(in Österreich lebten 2000: 300000 Muslime)
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Mitglieder in Moscheevereine:
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Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (DITIB): 110.000
(DITIB 1996)
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Islamische Gemeinschaft Milli Görüs (IGMG): 27.500 (VS
2001; 2000: 27.000)
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Verband der Islamischen Kulturzentren (VIKZ): 20.000 (REMID 2000)
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Türkisch-islamische Untion (ATIB): 11.000 (REMID 2000)
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Islamische Gemeinschaft Jama't un-Nur: 5.000-6.000 (REMID 2000)
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Muslimbrüder: 1.200 (VS 2001)
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Kalifatsstaat: 1.100 (VS 2001; 1997: 1300)
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d.h. etwa 176500 Muslime sind organisiert. Die Zahl der Mitglieder der
1993 in das Vereinregister deutscher Gerichte eingetragenen rund 1200 islamischen
Vereine (registrierte Gemeinden) liegt mit etwa 170000 (12,2%) allerdings
extrem niedrig, was jedoch auch darauf zurückgeführt werden muß,
daß aus dem Bereich der `Türkisch-Islamischen Union der Anstalt
für Religion´ keine genauen Zahlen zu erhalten sind. Es gibt
in Deutschland etwa 1200 Moscheengemeinden, von denen etwa 1000 dem Islam
türkisch-osmanischer Tradition zurechnet. Nicht berücksichtigt
sind auch Doppelmitgliedschaften
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Im Jahr 2000 hatten 310.000 Muslime einen deutschen Pass, darunter sind
10.900 deutschstämmige Muslime, knapp 300000 haben also entweder die
Staatsangehörigkeit gewechselt oder die doppelte Staatsbürgerschaft
erhalten.
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Köln hat sich in jüngster Zeit neben Soest zum Zentrum des Islams
in Deutschland entwickelt. Von dort aus lenken und kontrollieren mehrere
Verbände die Arbeit von mehr als 2000 türkisch-islamischen Gemeinden
mit rund 4 Millionen Gläubigen in ganz Westeuropa.
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Derzeit haben türkische Unternehmen in der Bundesrepublik bereits
über 125000 Arbeitsplätze geschaffen, wovon 42000 (ein Drittel)
mit deutschen Arbeitern besetzt sind. Es gibt derzeit 35000 türkische
Selbständige in Deutschland mit einem Jahresumsatz von 28 Milliarden
DM (1991) bei einer Investitionssumme von mehr als sieben Milliarden DM
jährlich. Rund 45000 Türken haben in Deutschland Haus- und Wohneigentum
erworben.
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Helmut Zenz
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