Christlich-islamischer Dialog
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II. Vatikanisches Konzil:
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Lumen Gentium 16: "Der Heilswille (Gottes) umfasst aber auch die,
welche den Schöpfer anerkennen, unter ihnen besonders die Muslime,
die sich zum Glauben Abrahams bekennen und mit uns den einen Gott anbeten,
den barmherzigen, der die Menschen am Jüngsten Tag richten wird."
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Nostra Aetate 3: "Mit Wertschätzung betrachtet die Kirche auch
die Muslime, die den einzigen Gott anbeten, den lebendigen und für
sich seienden, barmherzigen und allmächtigen, den Schöpfer des
Himmels und der Erde, der zu den Menschen gesprochen hat, dessen auch verborgenen
Ratschlüssen mit ganzem Herzen sich zu unterwerfen sie bemüht
sind, so wie Abraham sich Gott unterworfen hat, auf den sich der islamische
Glaube gern bezieht. Jesus, den sie freilich nicht als Gott anerkennen,
verehren sie doch als Propheten, und sie ehren seine jungfräuliche
Mutter Maria und rufen sie manchmal auch andächtig an. Überdies
erwarten sie den Tag des Gerichts, da Gott allen Menschen vergilt, nachdem
sie auferweckt sind. Daher legen sie auf ein sittliches Leben Wert und
verehren Gott besonders durch Gebet, Almosen und Fasten. Da es aber im
Lauf der Jahrhunderte zu nicht wenigen Mißhelligkeiten und Feindschaften
zwischen Christen und Muslimen gekommen ist, fordert das Hochheilige Konzil
alle auf, daß sie sich, indem sie das Vergangene vergessen, aufrichtig
um wechselseitiges Verstehen mühen und gemeinsam soziale Gerechtigkeit,
sittliche Güter und auch Frieden und Freiheit für alle Menschen
schützen und fördern"
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Johannes Paul II: Christen und Muslime sind Partner, nicht Gegner.
Damaskus: Historischer erster Besuch eines Papstes in einer Moschee:
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"Damaskus (KAP) Der Papst hat bei der christlich-islamischen Begegnung
im Vorhof der Omayyaden-Moschee von Damaskus Christen und Muslime dazu
aufgerufen, einander nicht als Gegner, sondern als Partner zu begreifen.
Zuvor hatte Johannes Paul II. die große Moschee im Zentrum von Damaskus
besucht und damit als erstes katholisches Kirchenoberhaupt der Geschichte
den Gebetsraum eines islamischen Gotteshauses betreten. Auch der Papst
betrat den Gebetsraum in Pantoffeln. Ein syrischer Bischof erinnerte dabei
daran, dass der muslimische Brauch christliche Wurzeln hat: Insbesondere
im syrischen Raum war es im ersten Jahrtausend üblich, als Zeichen
der Demut beim Betreten einer Kirche die Schuhe auszuziehen. Am Grabmal
des Heiligen Johannes des Täufers verharrte Johannes Paul II. in stillem
Gebet. Er hoffe inständig, sagte der Papst bei diesem "historische"
Ereignis am Sonntagabend, dass "muslimische und christliche Führer
und Lehrer unsere beiden großen Religionen als Gemeinschaften im
respektvollen Dialog und nie wieder als Gemeinschaften im Konflikt darstellen
werden". Gewalt zerstöre das "Bild Gottes" in seinen Geschöpfen;
niemals dürfe Gewaltanwendung mit "religiösen" Argumenten begründet
werden. Die jungen Menschen müsse man die Wege des Respekts
und des Verständnisses lehren, damit sie nicht dazu verleitet würden,
die Religion zu missbrauchen, um Hass und Zerstörung zu rechtfertigen."
Mufti: Glauben an den selben Gott: "Zuvor hatte der syrische Großmufti
Ahmed Kaftaro die Gemeinsamkeit von Christentum und Islam betont; Christen
und Muslime glaubten an den selben Gott. Der 86-jährige Kaftaro ist
seit Jahrzehnten um den interreligiösen Dialog bemüht. Er unterstrich,
der Prophet Mohammed habe ebenso wie Jesus die Menschen Liebe und nicht
Hass gelehrt. Die Menschen seien aufgerufen, miteinander in Harmonie zu
leben. Der Mufti erinnerte an die lange Geschichte des Zusammenlebens von
Christen und Muslimen im Nahen Osten. Erst später habe die Entfernung
vieler Menschen von den Lehren Gottes zu Problemen geführt. Die Omayyaden-Moschee
ist zu Beginn des 8. Jahrhunderts auf Anordnung des Kalifen El-Walid durch
den Umbau der christlichen Johannes-Basilika entstanden. Die von christlichen
Architekten und Handwerkern errichtete Moschee mit ihren prachtvollen Säulen
und Mosaiken steht in der Tradition der spätantiken Baukunst, zu deren
bedeutendsten Werken sie zählt."
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Texte aus dem Vatikan:
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Christlich-Islamische
Gesellschaft (CIG) - zielt auf die Förderung der Verständigung
und des Dialogs zwischen Christen und Muslimen.
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Selbstdarstellung: "Die christlich-islamische gesellschaft (CIG) ist ein
eingetragener Verein zur Foerderung der Verstaendigung und des Dialogs
zwischen Christen und Muslimen, christlichen Kirchen und islamischen
Gemeinschaften (Geschaeftsadresse). Sie wurde am 10.Juli 1982 als
Christlich-Islamische Gesellschaft Nordrhein-Westfalen e.V. in Iserlohn
gegruendet. Die regionale Beschraenkung auf Nordrhein-Westfalen wurde von
der Mitgliederversammlung am 27.Mai 1989 aufgehoben. Nordrhein-Westfalen
wurde am 4.Januar 1990 im Vereinsregister Koeln geloescht. Das Aktenzeichen
des Vereinsregisters Koeln lautet 43 VR 10236. Das Emblem beziehungsweise
Abzeichen der christlich-islamischen gesellschaft e.V. sowie die Kurzbezeichnung
CIG e.V. werden nachweislich seit 1983 von der CIG verwendet und sind am
4.Maerz 1994 durch Eintragung in das Musterregister des Patentamtes unter
der Nummer M9308011.5 geschuetzt worden. Die Schutzfrist wurde bis zum
16.Oktober 2008 verlaengert. Die Abkuerzung chrislages ist als eigene INTERNET-Domain
reserviert . Die Abkuerzung cig war nicht mehr verfuegbar. Was will die
CIG? Die CIG will ein Ort und ein Instrument der Begegnung zwischen Christen
und Muslimen sein. Begegnung bedeutet dabei Treue zur eigenen Identitaet
und das Recht auf Wahrung dieser Identitaet. Zugleich aber auch die Bereitschaft,
den jeweils anderen in seiner Religion, Kultur und Mentalitaet besser zu
verstehen und zu akzeptieren. Das Gemeinsame soll betont, das Unterschiedliche
nach Moeglichkeit so erklaert werden, dass es nicht laenger als trennend
empfunden wird. Die CIG unterscheidet sich deshalb bewusst von multikulturellen
Organisationen, welche die religioesen Unterschiede aus ihrer Arbeit ausklammern.
Die CIG versteht sich auch als Anwalt der muslimischen Minderheit in Deutschland
und der christlichen Minderheiten in islamischen Laendern. Wir halten es
fuer unsere Aufgabe, auch ueber Aktivitaeten gegen den christlich-islamischen
Dialog aufzuklaeren. Wenn wir in unseren WebSites beispielsweise ueber
religioes motivierte Organisationen, religioes motivierte Verfolgungen
sowie Buecher und Zeitschriften mit verletzenden Texten berichten, bedeutet
dies nicht automatisch, dass sich die CIG mit den betreffenden Texten identifiziert.
Wenn ein Mediziner Krankheiten beschreibt, macht er auch nicht Werbung
fuer die Krankheit, sondern gibt Hinweise zum Kampf gegen die Krankheit.
Juden aller Richtungen Christen aller Konfessionen Muslime aller Rechtsschulen
einschliesslich der Schiiten sind uns als Mitglieder willkommen. Wir nehmen
keine Stellung dazu, wer das wahre Judentum, das wahre Christentum und
den wahren Islam repraesentiert und wer zu Recht oder zu Unrecht eine Sekte
genannt wird. Menschen ohne religioese Bindung lehnen wir nicht ab, sie
sind aber nicht unsere Zielgruppe. Mitglied kann jede natuerliche Person
werden. Kollektive Mitgliedschaften von Kirchen oder Moscheeverbaenden
sind durch unsere Satzung ausgeschlossen. Rund 40 Prozent unserer Mitglieder
sowie die Haelfte unserer Vorstandsmitglieder sind Muslime. Was tut die
CIG? An die Stelle des Redens uebereinander setzen wir das Reden
miteinander. Deshalb foerdern wir jede Art persoenlicher Kontakte, von
der gemeinsamen Autofahrt zu Veranstaltungen bis zum gegenseitige Besuche
von Gottesdiensten, insbesondere zu den hohen religioesen Festtagen. Religioese
Kontakte fuehren nach unseren Erfahrungen nicht zur Religionsvermischung,
dem sogenannten Synkretismus, sondern eher zur Vertiefung des eigenen Glaubens.
Mitglieder der CIG sind allerdings davon ueberzeugt, dass Christen und
Muslime den gleichen Gott anbeten."
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Übersicht
über alle Online verfügbaren Texte
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CIG Stuttgart
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CIG Karlsruhe
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CIG Gießen
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Answering-Islam
Deutschland - versteht sich als Portal zur Förderung des christlich-islamischen
Dialogs
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Begegnungsstube Medina e.V.
- Der Verein wurde gegründet, um den Dialog zwischen Christen, Muslimen
und Andersgläubigen zu fördern.
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Ex oriente lux - ein
Forum zur Begegnung von Orient und Okzident; mit dem Anspruch, Feindbilder
abzubauen, auch in Bezug auf relgiöse Barrieren zwischen dem Islam
und Christentum. (Ein Angebot von Annette Kelter)
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Forum für offenen
christlich-islamischen Dialog
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EKD: Christlich-islamischer Dialog
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EKD: Zusammenleben
mit Muslimen (200)
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EKD: Stellungnahme
zur "Islamischen Charta" (2003)
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Christlich-Islamischer
Dialog zwischen Mission und Ökumene - ein Text von Christian Troll
SJ (Berlin)
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Linkliste
zum islamisch-christlichen Dialog
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Hinweis
auf Broschüre der evangelischen Kirche im Rheinland: Christen und
Muslime nebeneinander vor dem einen Gott
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Hinweis
auf epd-Dokumentation zum christlich-muslimischen Dialog
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Islam
und christlicher Glaube - was trennt, was verbindet? (Text von Schirrmacher)
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Pfarrer Dr. Kurt Koch: Der
Islam aus christlicher Sicht
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Gedanken zum muslimisch-christlichen
Dialog und Kooperation (aus: Die fontaene, Nr. 5)
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Diskussion im
Form von www.bibelkreis.de über "Jesus im Koran"
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Christen und Muslime - Werben
um gegenseitiges Verstehen (ein Angebot von Pfarrer Joerg Sieger)
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Inter-religiöse
Dialogwochen in Nürnberg
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Artikel: Adel
Theodor Khoury, Miteinander, nicht gegeneinander - Christen und Muslime
an der Schwelle zum dritten Jahrtausend, in: Lebendiges Zeugnis 54 (1999)
288-294.
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Dialog zwischen Muslime
und Christen mit zahlreichen Texten und Links
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St.
Georgen: Studienprogramm "Islam und christlich-muslimische Begegnung"
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Arbeitshilfen
des Arbeitskreises Islam der Lausanner Bewegung
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Buchhinweis:
Dialog zwischen Christentum und Islam
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Christentum und
Islam heute: Ein Unterrichtsentwurf für Realschule 8.4 (Zulassungsarbeit
von Andreas Briegel)
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Inhaltsverzeichnis Münchner
Theologische Zeitschrift 1/2001: Lernprozess Christentum-Islam
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Theologien im Dialog : gemeinsame Verantwortung, gemeinsame Aufgaben im
südosteuropäischen Raum ; Begegnung jüdischer, christlicher
und islamischer theologischer Fakultäten und Hochschulen aus dem südosteuropäischen
Raum am 18. und 19. Juni 1993 in Graz / Katholisch-Theologische Fakultät,
Karl-Franzens-Universität Graz. Hrsg. von Philipp Harnoncourt ...,
Graz : Eigenverl. des Inst. für Ökumenische Theologie und Patrologie
an der Univ. Graz, 1994. - 133 S. (Grazer theologische Studien ; 17)
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Weitere Informationen:
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"Am Nachmittag des Sonntag, dem 16.09.2001, kamen insgesamt rund 600 Christen,
Muslime und Juden unter dem Motto "Wir trauern gemeinsam" dem Aufruf der
CIG Region Stuttgart nach. Kerzen wurden entzündet, die Menschen teilten
ihr Leid und suchten das Gespräch miteinander, schließlich wurde
auch miteinander um die Opfer des von uns gemeinsam verabscheuten Terroranschlages
und um den Frieden gebetet. Als CIG war es uns wichtig, gemeinsam ein deutliches
Zeichen gegen den Mißbrauch der Religion für Zwecke des Haßes
zu setzen. Damit diese Aktion keine "Eintagsfliege" bleibt, wollen wir
in einigen Monaten eine Folgekonferenz einberufen. Wenn Sie darüber
ebenfalls informiert werden wollen, tragen Sie sich mit einem wortlosen
Mail einfach in unsere Egroups
Stuttgarter-Mahnwache-subscribe@yahoogroups.de
ein. Anbei das Gebet, das wir gemeinsam anläßlich der Mahnwache
gemeinsam gebetet haben und das gerne in Gemeinden, Vereine, Gebetskreise
oder auch in die persönliche Zwiesprache mit Gott genommen werden
darf. Gott segne Sie und schenke uns allen Frieden! Michael Blume &
Murat Aslanoglu Vorsitzende Christlich-Islamische Gesellschaft Region Stuttgart
e.V.
"Gebet für den Frieden
O Gott, Du bist die Quelle von Leben und Frieden. Dein Name sei
ewig gepriesen.
Wir wissen, Du bist es der unsere Gedanken zum Frieden führt.
Bitte höre unsere Gebete in diesen Zeiten des Krieges!
Deine Macht verändert Herzen; Muslime, Christen und Juden erinnern
sich - und bestätigen es, dass sie Anhänger des Einen Gottes
sind, Kinder Abrahams, Brüder & Schwestern, Feinde beginnen miteinander
zu sprechen, die sich fremd waren reichen sich die Hände in Freundschaft;
Nationen suchen gemeinsam nach dem Weg des Friedens:
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Stärke unseren Willen, in unserem Leben diese Wahrheiten zu bezeugen.
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Bitte gib uns: Verständnis, das den Streit einmal beendet, Gnade,
die den Hass einmal erstickt, und Vergebung, die Rache einmal überwindet.
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Für all die unschuldigen Opfer von Terror und Gewalt, für
ihre Familien, ihre Freunde für sie beten wir zu Dir: stärke
ihre Hoffnung, lass sie wissen und fühlen, dass sie nicht ewig getrennt
bleiben, dass es Liebe und Leben geben wird und dass da Menschen sind,
überall auf der Welt und jeden Glaubens die mit ihnen fühlen,
mit ihnen weinen.
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Vor Dir stehend, teilen wir nun miteinander einen Moment der Stille.
Amen"
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Helmut Zenz
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