Islamischer
Sufismus
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Sufismus ist die Mystik des Islams
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Herkunft des Wortes: Sufismus leitet sich höchstwahrscheinlich von
dem arabischen Wort "suf" (Wolle) ab. "suf" wurde das weiße Wollkleid
genannt, das die ersten Mystiker als Zeichen der Demut trugen. Eine andere
Möglichkeit ist auch die Herleitung von arab. "safu" (Reinheit), da
die Sufis die spirituelle Reinheit erstreben.
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Der Sufi will den Koran nicht nur äußerlich verstehen
und sein Leben nach ihm richten, sondern dessen "innere" Seite entdecken
und dadurch die Hingabe (= Islam) an Gott vollständig erfüllen.
Das heißt, dem Sufi genügen das Erfüllen der islamischen
Pflichten (Die fünf Säulen des Islams) und das Halten des Gesetzes
(Schari'a) nicht. Er sucht das unmittelbare Erleben Gottes, das ihn in
die Einheit mit Gott führt. Der Prophet Mohammed war stets das Vorbild
und wurde als der erste "Sufi" betrachtet, der ein gänzlich von Gott
durchdrungenes Leben führte. Sufismus ist eine unüberschaubar
mannigfaltige Bewegung ist. In der mehr als 1000jährigen Geschichte
haben sich unzählige Orden und Bruderschaften gebildet, die alle ihre
eigenen Methoden entwickelt haben.
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Wesensmerkmale des Sufismus:
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Das Ziel des Sufi ist die Vereinigung mit dem Geliebten (Gott). Diese Vereinigung
wird als ein Zustand der Reinheit, der Ganzheit oder der Vollkommenheit
beschrieben. Um das zu erreichen, muß das Ego, der eigenmächtige
Trieb (nafs), bekämpft und überwunden werden. Das zentrale Organ
hierfür ist das Herz, welches in Liebe zu Gott entbrennen muß.
Das Herz erkennt, dass nur Gott existiert und alle Dinge in ihm bestehen
(göttliche Einheit: tawhid). Die Vielfalt der Erscheinungen ist eine
Illusion.
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Es gibt viele verschiedene geistige Pfade (tariqa) zu Gott, doch lassen
sie sich grob in zwei Gruppen teilen:
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1. Die einen gehen eher einen emotionalen Weg, um die Vereinigung mit Gott
zu erlangen. In diesen Orden spielt der Samafi(Anhören oder Singen
von Sufi-Liedern und das Tanzen in rhythmischen Bewegungen) sowie das Dhikr
(Andachtsübung mit Rezitationen des Gottesnamens) eine große
Rolle.
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2. Andere Orden, die eher intellektuell ausgerichtet sind, vermitteln eine
Instruktion, eine Wegleitung zur Erreichung des höchsten Bewußtseins
(tawhid), die stärker die Erkenntnisfähigkeit des Menschen anspricht.
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Ein weiteres Merkmal des Sufismus ist die Art der Methodenvermittlung:
Der Schüler (murid = "Strebender") steht in einer engen Verbindung
mit dem Meister (murschid = "Führer"), das heißt mit dem Oberhaupt
des Ordens (Sheikh). Der Meister gibt portionenweise das notwendige Wissen
dem Schüler weiter und begleitet ihn als "Beichtvater" auf seinem
ganzen Weg. Das genaue Methoden-Wissen ist in der Regel esoterisch und
wird von den Ordensmitgliedern nicht preisgegeben. Der Schüler leistet
dem Sheikh, den er als Repräsentant Mohammeds verehrt, unbedingten
Gehorsam. Entsprechend wichtig und symbolreich ist der Einweihungsritus.
Typisch für den Sufismus ist auch, dass der Ordensmeister in einer
Sukzessionreihe steht. Der gegenwärtige Sheikh bildet das letzte Glied
einer spirituellen Kette (silsila), die bis zum Gründer zurückreicht.
Es gibt Orden, die ihre Traditionskette bis zu Ali (Schwiegersohn des Propheten),
Abu Bakr oder Mohammed selbst zurückführen, welche das Wissen
um die Vereinigung mit Gott am reinsten kannten.
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Mit dem göttlichen Spiel seiner Launen zerbricht der Guru den Eigenwillen
des Jüngers, gemäß dem Sufi-Auspruch: `Der Jünger
ist in der Hand des Meisters wie die Leiche in der Hand des Leichenwächters.´
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Der Sufismus gründet in der islamischen Offenbarung. Die Sufis halten
das Gesetz, halten sich an die fünf Säulen des Islams und verehren
Mohammed als den letzten Propheten. Der Dschihad (wörtl.: Anstrengung)
ist als große Anstrengung zur Rettung des Glaubens durch Gebet und
Fasten zu sehen.
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Neo-Sufismus: Vertreter von neo-sufischen Organisationen sehen keine genetische
Verbindung von Sufismus und Islam und behaupten, Sufi sein zu können,
ohne Muslim zu sein. Ihrer Meinung nach ist der Sufismus eine uralte Weisheit
(Sufismus wird vom griech. Wort Sophia=Weisheit abgeleitet) die den Menschen
bereits vor der Zeit der Religionen bekannt war.
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vgl. dazu: http://www.relinfo.ch/sufismus/info.html
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Geschichte:
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ab dem 8. Jhdt.: als Gegenbewegung zum reichen Kalifat und dessen Dekandenzerscheinungen
traten die ersten asketischen Gemeinschaften auf, die als Vorläufer
der Sufis in Armut lebten, über Koranverse predigten und in Wollgewändern
umhergingen.
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640-728: Als erster Sufi und Gründungsvater der Bewegung, der von
den späteren Meistern anerkannt wird, ist Hasan al-Basri (640-728)
zu nennen, der eine erste Schule in Basra (Irak) gründete, und von
dem der Spruch überliefert wird: "Wer Gott kennt, der liebt Ihn; wer
die Welt kennt, der entsagt ihr."
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9. Jhdt.: Auf die Zeit der Strenge folgt eine Zeit der spirituellen Emotion,
in der die Erkenntnis von der Einheit des Seins heranreifte. Die Mystiker
formulierten die ersten Lehrschriften, so dass eine noch lose Sufi-Doktrin
entstand, in der die Sufis ihre Erfahrungen über das Auslöschen
des Ichs, der Ekstase und über das Fortleben in Gott beschrieben.
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910 Eine herausragende Figur jener Zeit, der Sufi-Meister Al-Junayd
stirbt. Er hatte die gesamte bestehende Sufi-Literatur systematisiert und
eine einflußreiche Philosophie der "Auslöschung in Gott" entwickelt,
in der er die Existenz in der göttlichen Einheit beschrieb: "Gott
läßt den Menschen sich selber sterben (fana'), um in ihm leben
zu können.") Er steht damit in der Tradition eines gemäßigten
Sufismus, die von den islamischen Herrschern einigermaßen toleriert
wurden.
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922 Al-Hallaj wurde 922 wegen Gotteslästerung hingerichtet.
Er gehörte zu einer Richtung des Sufismus, die man die "Trunkenen
Sufis" nannte, und die durch ihre ekstatischen Sprüche und provozierenden
Äußerungen das religiöse "Normal"-Empfinden eines Moslems
schockierte. Al-Hallaj lehrte die "Einheit der Substanz", die ihn zu Behauptungen,
wie die folgende brachte: "Ich bin der geworden, den ich liebe; der, den
ich liebe, ist ich geworden. Wir sind zwei Geister, in einem Körper
verschmolzen." Durch die Trunkenen Sufis und falschen Derwische (arm, persisches
Wort für Bettelmönch, Sufi), die das Volk durch Zaubertricks
irreführten und ausbeuteten, war die ohnehin ständig gegen den
Häresieverdacht kämpfende Bewegung noch mehr in Verruf geraten
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10.-12. Jhdt.: vermehrte Bildung von Bruderschaften und Orden, die sich
v.a. in den Methoden, wie die Einheit mit Gott erlangt wird, unterschieden.
Und nach einer eher schöpferischen Periode richtete sich nun die Konzentration
auf die Ausformulierung des sufischen Denkens. In zahlreichen Abhandlungen
(sog. Kitab), die die gesamte Lehre untersuchten und selbst Definitionen
der mystischen Zustände enthielten, zeigte sich das Bestreben um Orthodoxie
bis in die Einzelheiten. Man wollte den juristischen Autoritäten zeigen,
dass der Sufismus mit den fundamentalen Prinzipien des Islams völlig
übereinstimmt.
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1000: Tod von Abu Bakr al-Kalabadhi, der eine der berühmtesten
Abhandlungen mit dem bezeichnenden Titel "Buch der Informationen über
die Doktrin der Männer des Sufismus" geschrieben hatte. Das Werk umfaßt
75 Kapitel und belegt mittels unzähliger Definitionen die Rechtmäßigkeit
der Lehren der Sufis.
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12./13. Jhdt.: Der Sufismus dank der apologetischen Schriften der Vorgänger
allgemein anerkannt und verbreitete sich im ganzen islamischen Reich. Es
war ein goldenes Zeitalter für den Sufismus mit einer blühenden
Dichtkunst. Ein Orden der vor allem den samafi(Gesang und Tanz) pflegt
und darum auch die "Bruderschaft der wirbelnden Derwische" genannt wird.
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?1142-1220: Der in Nishapur, Persien geborene Farid-ad-Din Attar (=Ferid
Eddin Attar oder Farid ud-Din Attar) gilt als einer der größten
sufi-mystischen Dichter des Islam. Sein Meisterstück ist "Mantiq ut-Tair
(The Conference of the Birds; Vogelkonferenz bzw. Vogelgespräche),
eine lange Allegorie der Suche der Seele nach der göttlichen Wahrheit.
Literatur:
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Die Vita des Ibrahim B. Edhem in der Tedhkiret el-ewlija des Ferid ed-Din
Attar. London, 1925
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Leben und Sprüche der Sufi-Meister des Islams. Berlin, 1934
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Muslim saints and mystics. London [u.a.], 1966; 1979; 1983; 1990
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Frühislamische Mystiker. Amsterdam, 1984; 1988
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The conference of the birds. London, 1961; 1964; Harmondsworth u.a., 1984;
Vogelgespräche. Interlaken, 1988; /Hübsch, Hadayatullah: Konferenz
der Vögel. Stuttgart, 1987; The speech of the birds, Cambridge 1998
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Le livre divin. Paris, 1961; Paris 1990
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Le livre de l'épreuve. Paris, 1981
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Le livre des secrets . Paris, 1985
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The Ilahi-nama or Book of God. Manchester, 1976
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Le Mémorial des saints. Paris, 1976
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Geschichten und Aphorismen des persischen Dichters und Mystikers Fariduddin
Attar. Neu-Isenburg, 1995
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The Persian mystics: 'Attar. Felinfach, 1995
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Vogelgespräche und andere klassische Texte München, 1999
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Die nächtlichen Gespräche des Fariduddin Attar. München,
1981
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1165-1240: Der bedeutsame Schriftsteller und Theologen Mohyaddin Ibn
Arabi (1165-1240), der "der größte aller Meister" genannt
wird und dem Sufismus noch mehr Ansehen und Tiefe verleihte.
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vgl. Muhyiddin Ibn Arabi Society
- international society founded in 1977 to promote a greater understanding
of the work of Ibn Arabi and his followers.
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1207-1273: Der persische Dichter und Mystiker (Mevlana) Dschalalu`d-din
(= Jalaleddin) Rumi (1207-1273), der in Konya (Türkei) lebte und
den Orden Maulawiyya gründete. Er gilt als einer der ersten "whriling
dervish"
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14.-20. Jhdt.: In der Folgezeit gab es noch viele tiefsinnige Sufis, die
teilweise ganz neue Bruderschaften gründeten oder aus einem bestehenden
Orden ausbrachen und einen Seitenzweig desselben bildeten.
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Ende des 14. Jahrhunderts Gründung des Ni'matullahi-Orden durch Shah
Ni'matullah (1330-1431)
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Shah Ni'mathullah wurde in Aleppo/Syrien als Sohn eines Sufi-Meisters geboren,
dessen Stammbaum bis zum Propheten zurückreicht. Er reiste viele Jahre
durch die islamische Welt, traf zahlreiche Meister und diente sieben Jahre
Sheih Abdollah Yafei, bevor er selber Meister wurde.
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1781 Gründung des Tidjanyyah-Ordens durch Sidi Ahmad Tidjany
(1738- - 1815) in Algerien.
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Tidjany soll schon mit 15 Jahren den Koran auswendig gekannt und sich im
Laufe seines Lebens in viele bedeutende Sufi-Orden eingeweiht haben. Mit
43 Jahren erschien ihm zum ersten Mal Mohammed in einer Vision, der fortan
sein ständiger Führer wurde und ihm die "Perle der Vollkommenheit"
(heilige Gebetsformel) als sein Vermächtnis an Tidjany übergab.
Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte Tidjany in Fes/Algerien, wo
er begraben wurde und sich heute der Hauptsitz des Ordens befindet. Der
Tidjanyyah-Orden ist gemäß den Offenbarungen Mohammed an Tidjany
der abschließende Sufi-Orden, so wie der Islam die abschließende
Religion ist. Wahrheiten anderer Orden sind im Tidjanyyah-Orden zusammengefaßt.
Er ist der letzte Orden, und der kommende Messias (Mahdi) wird ihm angehören.
Die Mitglieder geben ihrem Gründer die Ehrbezeichnung "Siegel der
Heiligen" analog dem Titel Mohammeds "Siegel der Propheten".
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Im gesamten gibt es über 70 Sufi-Orden. Das "Lexikon des Islam"
listet als die bedeutensten und ältesten 32 Orden auf.
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Vor allem der sunnitische Islam kennt im Sufismus eine dem Mönchtum
ähnliche Erscheinung (Ordensgemeinschaften):
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Die sunnitisch-sufistischen Ordensgemeinschaften in Deutschland:
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Naqsbandiya (Nakschibandija)
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Mystisch-sunnitische Ordensgemeinschaft mit politischer Aktivität
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Spaltung in drei Richtungen
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Shaikh Nasim Qubrusi mit etwa 200 Mitgliedern (darunter eine strake Gruppe
deutscher Moslems)
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Shaikh Muhammad Rashid mit 3000 Mitgliedern (diese Gruppe ist extrem fundamentalistisch,
antidemokratisch und antichristlich orientiert)
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Süleymancilar-Bewegung, ebenfalls mit umstrittener politischer AKtivität
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Links:
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Qadiri-Orden (50-60 Mitglieder) und Rifa´i-Orden (100
Mitglieder)
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Maulauwi-Orden des whriling dervish Rumi (1207-1273)
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Links:
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Maulaana Jamalludin Balkhi
- biography of the poet, claiming he was born in Afghanistan.
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Mevlana Celaleddin Rumi - dedicated
to Rumi and constructed by his descendants, featuring texts, a family tree,
and a screensaver.
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Mevlana Jalaluddin Rumi - dedicated
to Rumi and his life, poetry, philosophy, and discussions.
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Mystical Poetry of Jellaludin
Rumi and Coleman Barks - information and samples of the work of Coleman
Barks, focusing on his translations of the mystical poetry of Jellaludin
Rumi.
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Rumi - details the works, life, and
poetry of the spiritual master.
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Rumi by Shahram Shiva - offers information
on the translation and presentation of this 13th century mystic poet's
works. Includes a concert and event listing.
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Rumi Festival of Chapel Hill - annual
festival celebrating the famous Sufi poet.
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Tribute to Rumi - Mevlana Jalaleddin
Rumi's poetry in English & original Farsi. Divan-e Shams, biography,
arts, links and more.
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Usenet
- alt.fan.jalaludin_rumi
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Dervish
Spins - description of the moving meditation done by Mevlevi dervishes.
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Halveti-Jerrahi Order of Dervishes
- cultural, educational, and social relief organization made up of Muslims
from diverse professional, ethnic, and national backgrounds.
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Threshold Society - non-profit educational
foundation and spiritual school in the Mevlevi Sufi tradition, offering
publications, programs and events internationally.
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Whirling Dervishes: A Search
for Spirituality - features dervish photos.
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Alawi-Orden (300 Mitglieder)
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Dscherrachi-Orden (15 Mitglieder), vgl. Dscherrachi-Tariqa (Sufi-Archiv-Deutschland)
E.v., Dorfstr.63, 03253 Trebbus
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Safiniya-Orden (50 Mitglieder)
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Darqawi-Orden (50 Mitglieder), hauptsächlich in England beheimatet,
gilt als "offen nazifreundlich", jetziger Leiter: Scheich Ian Dallas/Abdelqadir
as-Sufi ad-Darqawi al-Murabit. Filialgruppen bestehen in Deutschland (Freiburg)
und Spanien (Granada) und mit angeblichem Rückhalt in Marokko, da
er dort von einem Zeitgenossen Ibn Abdel Wahhabs, nämlich von ad-Darqawi
(1760-1823), gegründet worden ist. Der Darqawi-Orden folgt der strengen
malikitischen Rechtsschule. Seine Zentrale befand sich lange Zeit im britischen
Norwich (Norfolk), sein Verlag nannte sich Diwan Press. Von dort breitete
er sich nach Spanien, Deutschland, Bolivien und in die USA aus.
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Burhani-Orden (150 Mitglieder)
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Die schiitisch-sufistischen Ordensgemeinschaften:
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Traditionelle Sufi-Orden in Deutschland
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Ni'matullah-Orden (80-ca. 110 Mitglieder); Adresse: Khaniqahi Ni'matullahi
e.V., Kölner Str. 176, D – 51149 Köln
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Die fünf grundlegenden Disziplinen des Ni'matullahi-Ordens sind: Dhikr
(Gedenken an Gott im Herzen), Fekr (Versenkung und Kontemplation), Moraqebe
(Meditation), Mohasebe (Selbstprüfung) und Verd (Anrufung).
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Ein grundlegendes Prinzip dieser Tariqa (sufischer Pfad, geistiger Weg)
ist die "Abgeschiedenheit in Gesellschaft anderer": Die Mitglieder lernen
inmitten des öffentlichen Lebens den mystischen Pfad kennen.
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Der Dienst an anderen Menschen ist eine Gelegenheit der spirituellen Weiterentwicklung.
Untätigkeit wird grundsätzlich abgelehnt.
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Seit 1953 ist der Iraner Dr. Javad Nurbakhsh Meister des Ordens. Bis zu
seinem Ruhestand war er Professor an der Psychiatrischen Abteilung der
Universität Teheran. Er schrieb zahlreiche Bücher über den
Sufismus, die auch auf deutsch übersetzt wurden. Seit 1991 lebt er
in London.
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Bis in die 70er Jahre dieses Jahrhunderts war der Ni'matullahi-Orden nur
in Iran verbreitet.
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Seither haben Amerikaner und Europäer, die in den Orden eintraten,
nach der Rückkehr in ihr Heimatland begonnen, Versammlungsorte des
Ordens einzurichten. Das erste Versammlungshaus außerhalb Irans wurde
1975 in San Francisco eröffnet. Mittlerweile gibt es 10 in Nordamerika,
7 in Europa, 2 in Afrika und eines in Australien. Im deutschsprachigen
Raum gibt es nur ein Khaniquah in Köln. Die Sufis treffen sich zweimal
wöchentlich zur gemeinsamen Meditation.
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Links:
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Zeitschrift: "Sufi" (englischsprachig)
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Tidjanyyah-Orden; Adresse: Regelmäßige Treffen bei: Fredy
Bollag, Kluserstr. 24, CH - 4054 Basel
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Selbstdarstellung: «Der Tidjanyyah-Orden ist der jüngste und
letzte grosse Orden, und somit der Abschluss aller Tariqahs (Sufi-Pfade).
Er wurde in den Jahren 1781/1782 von Sidi Ahmad Tidjani in ’Ain Madi
(Süd-Algerien) in Folge einer Vision des Propheten Muhammad und einem
direkten Auftrag von ihm gegründet. Von da an wurde er in ununterbrochener
Kette überliefert an den Meister Ahmad Hampate Ba, der in Abidjan
(Elfenbeinküste) lebte (ca. 1900–1991). Ihm ist die Gründung
dieser Zauiah (Zweig) zu verdanken. Seit etwa 1980 finden bei der Familie
Bollag lose Treffen statt. 1996 wurde die Gruppe in Basel gegründet.
Seit dem Tod von Hampate Ba führt Fredy Bollag als Scheikh das geistige
Erbe weiter.»
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Fredy Bollag ist der Autor des Buches: Der Name Allah und die Zahl 66.
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Links: Relinfo.ch:
Tidjanyyah-Orden
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Alevitischer Bektaschi-Orden (2000 Mitglieder)
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mit großem Einfluß in Albanien, Bosnien und früher in
Anatolien. Als Atatürk 1925 sämtliche Derwisch-Orden verbot,
verlegten die Bektaschi ihre Zentrale nach Tirana.
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Neosufische Gemeinschaften im deutschsprachigen Raum:
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Internationaler Sufi-Orden von Hazrat Inayat Khan; Adressen: Sufi-Zentrum
Zürich, Monika und Joachim Grieger, Milchbuckstr. 50, CH-8057 Zürich.
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Nach 1920: Der Internationale Sufi-Orden wurde vom Inder Hazrat (="göttliche
Gegenwart") Inayat Khan (1882-1927) in Amerika gegründet. Er selbst
ließ sich Pir-o-Murschid ("geistlicher Meister und rechter Führer")
nennen. Der Orden kennt zahlreiche Grade und Titel: Murschid, Munir, Murid
u.a. Seit dem Tod Khans wird der Orden von Angehörigen seiner Familie
geleitet. Geistiges Haupt ist zurzeit der Sohn des Gründers, Pir Vilayat
Inayat Khan. Die administrative Leitung liegt in den Händen eines
"Cooperative Council". Der musikalisch und dichterisch begabte Hazrat Inayat
Khan stammt aus Baroda/Indien und trat in den Musik als sufische Technik
ausübenden Chishtiyya-Orden ein. (Von seinem Seikh erhielt er den
Meistergrad). 1910 folgte er dem göttlichen Ruf, seine Erkenntnisse
der westlichen Welt weiterzugeben, und lebte fortan in Amerika oder Europa.
Während des Ersten Weltkrieges schuf er in London mit ein paar Schülern
die ersten Grundlagen des Sufi-Ordens. 1923 fand er anläßlich
eines Aufenthaltes erste Anhänger in der Schweiz. Seine Sprache ist
poetisch, reich an Bildern und enthält viele Ausdrücke aus dem
Hinduismus (z.B. maya, das Weltenspiel). Sein umfangreiches Schrifttum
ist in dreizehn Bänden gesammelt. Nach Auffassung des Int. Sufi-Ordens
ist Sufismus eine Weisheit, die so alt wie die Menschheit ist. Abraham
kannte sie, denn er wurde in Ägypten in die alte Mysterienweisheit
eingeweiht (Gen 12,10ff). Diese innere Weisheit aller Religionen kann über
verschiedene Erkenntnis- und Übungsstufen erreicht werden und ereignet
sich als vollkommene, mystische Vereinigung mit dem Absoluten. Diese Weisheit
wird aus den esoterischen Schulen der verschiedenen Weltreligionen zusammengetragen.
Zum Beispiel werden Yoga-Übungen und Praktiken des Buddhismus, der
Kabbala und der christlichen Mystik übernommen. Ziel des Ordens ist
die Schaffung einer menschliche Bruderschaft, so daß alle Menschen
die Weisheit des Sufismus kennenlernen und die Vollkommenheit erlangen.
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Statistik: Verschiedene Zentren in Europa. Zentralsekretariat in Holland
(Den Haag);
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Zeitschrift: Sifat (Sufi-Zeitschrift), dreimal jährlich in Basel
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Links:
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Idries Shah
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Sayyid Idries Shah ist 1924 in Sardhana/Indien in einer hochgeachteten
afghanischen Familie (sie soll vom Mohammed abstammen) geboren. Sein Vater
hatte bereits in England ein Sufizentrum gegründet und erzog den jungen
Idries in einem offenen sufischen Geist. In den sechziger Jahren begann
Idries Shah Bücher über den Sufismus zu schreiben, die in England
großen Erfolg hatten. Mittlerweile hat er über 20 Bücher
publiziert. Idries Shah soll in zwei sufischen Orden als Sheikh (Ehrentitel
eines islam. Geistlichen / Oberhaupt eines Ordens) verehrt werden: Von
den Naqschbandis und von den Chishtis. Shah ist britischer Staatsbürger.
Anhänger findet er vor allem im englischsprachigen Raum, doch gibt
es sie auch auf dem kontinentalen Europa. Die Lehre von Shah ist stark
vom Gründer der Naqschbandyya-Ordens, Baha' ad-Din Naqshbandi (1318-1389)
geprägt. Wie dieser bevorzugt Shah die Pflege der inneren Haltung
(verbunden mit Atemtechniken und stiller Meditation) gegenüber gemeinsamen
Dhikr (Andachtsübung mit Rezitationen des Gottesnamens) und Sama'
(Anhören oder Singen von Sufi-Liedern und Tanzen in rhythmischen Bewegungen).
Sufismus ist die Wegleitung zum Erreichen des höchsten Bewußtseins.
Dazu bedarf es der aktiven Unterstützung eines Meisters. Als Vertreter
des Neo-Sufismus zeichnet sich Shah dadurch aus, daß er die sufische
Lehre als älter als alle Religionen erklärt. Sufismus sei darum
der Schlüssel zum wahren Verständnis jeder Religion. Diese seien
als lokale Ausprägungen aus dem Sufismus entstanden.
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Links:
Die "Geistige Bruderschaft" (Subud-Sufismus)
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1924/5 Dem von früh auf mit dem Sufismus vertrauten indonesische Muslime
(Ba)Pak Muhammad Subuh Sumohadiwidjojo (1901-1981/1987?)
begegnete in einer nächtlichen Vision die `Große Kraft´,
Gottes Wesenheit, und führte zu jahrelang nachwirkenden, die Zentren
des Bewußtseins läuternden Vibrationen.
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1933 Er sieht sich zur Weitergabe der Erfahrung berufen und begründet
damit die Subud-Bewegung
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In Europa publizierte der einflußreiche Brite John G. Bennett, ein
Schüler des Esoterikers Gerog Ivanovitsch Gurdjieff (1865-1949) über
Subud.
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1947 Gründung der `Geistigen Bruderschaft´, die Subud weltweit
bekannt machte.
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In der Bundesrepublik Deutschland trug Ruth Gruson zur Gründung mehrerer
Zentren und zur Entstehung der Jugendorganisation `Die Sturmvögel´
bei. Heute hat sie wohl mehr als 14000 Mitglieder.
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1957 Aufsehenerregende Heilung bei der Schauspielerin Eva Bartok. Aber
die Subud-Bruderschaft versteht sich nicht als Heilungsbewegung.
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SUBUD ist zusammengefaßt aus den Wörtern SUSILA BUDHI und DHARMA.
Subud hält sich für kompatibel mit christlichem Glauben, doch
macht die Verbindung mit islamischen Vorstellungen und neuhinduistischer
Anthropologie die Position des Synkretismus deutlich.
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1964 "In Deutschland gibt es seit 1964 den gemeinnützigen Verein Subud
Deutschland e.V. mit z.Z. rund 500 Mitgliedern. Die Zahlung von Beiträgen
beruht auf Selbsteinschätzung. Subud ist eine internationale Vereinigung.
In etwa 80 Ländern gibt es Mitglieder, in etwa 50 eine offiziell eingetragene
nationale Organisation. Die Satzung der WORLD SUBUD ASSOCIATION legt fest,
daß sich Subud weltweit weder politisch noch religiös engagiert.
Die nationalen Organisationen passen ihre Struktur und Rechtsform den jeweiligen
Gegebenheiten des Landes an."
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Deutsche Adresse: Subud
Deutschland EV, National Office, Nordstadstrasse 26, 38448 Wolfsburg
(Tel.: 49 5361 86007, 49 5361 66216, 49 5306 5145, Fax: 49 5361 86008,
Email: SubudGermany@t-online.de, website: http://www.subud.org/deutschland
Soziale Hilfsorganisation des Subud Deutschland e.V, Jenerseitedeich
120, 21109 Hamburg (Telefon 040/7541748, Telefax 040/7547574)
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Vgl. Das Internationale Subud Komitee, ISC Office Bogado 4446, 1183 Buenos
Aires, Argentina, Telefon: (54) 11 4832 6434 | Fax: (54) 11 4832 6434 |
email: isc@subud.org -http://www.subud.org
: "Es gibt etwa 385 Subudgruppen in verschiedenen Ländern der Welt.
Die örtlichen Gruppen sind für die Latihanräume verantwortlich.
In den meisten Ländern gibt es eine nationale Organisation, die für
die Kommunikation sorgt und die jährlichen Nationalkongresse abhält,
die der Regelung der organisatorischen Angelegenheiten, dem Kennenlernen
der Mitglieder untereinander und nicht zuletzt der gemeinsamen Anbetung
dienen. Alle nationalen Organisationen sind Mitglieder der Welt Subud Vereinigung
(Assosiation) - WSA -. Dieses richtet alle vier Jahre den Subudweltkongreß
aus. den letz-ten 1997 in Spokane, Washington, USA. Frühere Kongresse
fanden in Kolumbien, Australien, England, Kanada, Deutschland, Indonesien,
Japan und den USA statt.
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Geschichte: "Seit 1924 erlebte Bapak unerwartete spirituelle Erfahrungen,
von denen er in verschiedenen Ansprachen spricht. Im Verlauf eines tiefgehenden
Prozesses innerer und äußerer Entwicklung empfing er, daß
dieses Geschehen dem Wirken der Kraft Gottes entsprang und dieser direkte
innere Kontakt nicht allein für ihn bestimmt sei. Bapak begann zunächst
in Zentraljava, Menschen seiner Umgebung , die darum baten, zu öffnen.
Mitte der 50er Jahre kamen die ersten Europäer mit Subud in Berührung.
Das führte 1957 zu Bapaks erster Auslandsreise nach Zypern und England.
Seitdem hat sich Subud in etwa 80 Ländern verbreitet, und Bapak hat
bis zu seinem Tod 1987 zahlreiche Reisen auf Einladung in viele Länder
unternommen. Das gemeinsame Latihan mit den Mitgliedern und Erklärungen
zum Latihan standen im Mittelpunkt dieser Reisen. Mit diesen Erklärungen
und seinem Buch "Susila Budhi Dharma" hat Bapak eine umfangreiche Literatur
hinterlassen, doch keine neue Lehre. Diese Erläuterungen, so hat Bapak
häufig betont, sollen nur dem besseren Verständnis der eigenen
Erfahrungen dienen. Daher ist diese Literatur auch nur für Mitglieder,
die das Latihan machen, gedacht. Niemand muß in Subud irgendetwas
glauben. Es geht nur darum, der eigenen inneren Führung zu folgen.
Alle notwendigen Lehren wurden der Menschheit bereits in den großen
Weltreligionen gegeben. Seit dem ersten Subud-Weltkongreß 1959 in
England fanden bisher weitere neun Kongresse statt: In den USA 1963, Japan
1967, Indonesien 1971, Deutschland 1975, Kanada 1979, England 1983, Australien
1989, in Kolumbien 1993 und 1997 in den USA."
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DEWI SARASWATI
Hamburg, Patenschaftskreis für die Ausbildung Chancenarmer Kinder
e.V. "Bei Auflösung des Vereins im Sinne des § 2 Ziffer 6
dieser Satzung, bei seinem Erlöschen und/oder Wegfall des gemeinnützigen
Zwecks fällt das Vermögen an Subud Deutschland e.V. Susila Dharma
Soziale Dienste Jenerseitedeich 120 21109 Hamburg, die es unmittelbar für
gemeinnützige oder mildtätige Zwecke zu verwenden hat. Sollte
diese gemeinnützige Organisation zum Zeitpunkt der Auflösung
nicht mehr tätig sein oder ihre Gemeinnützigkeit aufgehoben sein,
so fällt das Vermögen an das Kommitee Cap Anamur, Deutsche Notärzte
e.V., Geschäftsstelle Komödienstraße 48, 5 Köln 1,
das es unmittelbar für gemeinnützige oder mildtätige Zwecke
zu verwenden hat.
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Quellen:
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Bennett, J.G.: Concerning Subud, dt. "Subud", Emagen 1958
-
Vittachi, Varindra Tarzie: Das Erwachen des inneren Lebens, Arbor Verlag,
Freiamt. (Gesamtausgabe der beiden Originaltitel ‘Reporter in Subud’ und
‘Assignment in Subud’)
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Subuh, Pak M.: Vier Reden, London o.J.
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Literatur:
-
Meitzner, M.: SUBUD - Programm eines Lebens von innen her, in: MD 48 (1985),
S. 156-167
Maktab Tarighat Oveyssi (M.T.O) Shahmaghsoudi
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gegründet durch Molana Salaheddin Ali Nader Shah Angha = Hazrat Pir.
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Links:
Noch nicht zugeordnete Links:
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mit Reshad Feild an der Frage gearbeitet: Was ist der Zweck des Lebens?
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