Hinduistisch-islamische(sufistische)
Synthesen, z.B. Sikhismus, Sant Mat
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16./17. Jhdt. Harmonisierungsversuche von Islam und Hinduismus, besonders
unter den Mogul-Herrschern. Der in Indien traditionell starke Sufismus,
die islamische Mystik, hat immer wieder hinduistische Vorstellungen aufgenommen
und sich damit hinduistischem Denken vereinzelt bis zum Verwechseln angenähert.
Auch den umgekehrten Prozess gibt es.
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Guru (Sant) Kabir (1440-1518), vgl. BBKL: "KABIR ist der Begründer
einer indischen Reformbewegung", den sog. "Nirguni Sants". "Er lebte
im 15. Jahrhundert und strebte eine Synthese der beiden Hauptreligionen
Indiens, des Hinduismus und des Islams, an. Kabir wurde 1440 in Benares
in einer muslimischen Familie geboren. Er starb 1518. - Zu seiner Idee
gelangte Kabir durch den Einfluß der hinduistischen Sekte der Ramavants
(d.h. der Anhänger des Ramananda). Er verkündete, daß Islam
und Hinduismus nur einen Gott verehrten, Allah-Rama. Sie unterschieden
sich nur in den äußeren Kultformen. Daher lehnte Kabir sowohl
islamische Riten als auch hinduistische Bilderverehrung ab, ebenso sprach
er Wallfahrten, Selbstkasteiungen usw. keinen Wert zu. Er bejahte allein
die Lehren von Samsara und Karman und ließ allein die Bhakti als
Heilsweg gelten. Er gründete eine Art Mönchsgemeinschaft, die
Kabirpanthis,
die noch heute im nördlichen Mittelindien besteht. Ihre Heilige Schrift
»Bijak« (= Rechnung) enthält Aussprüche Kabirs, die
von seinen Jüngern gesammelt worden sind." Gilt als "Apostel der islamisch-hinduistischen
Einheit"
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Literatur:
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G. H. Westcott, Kabir and Kabirpanthis, Cawnpore 1907; -
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R. Tagore, One Hundred Poems of Kabir, London 1915; -
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F. König (Hrsg.), Christus und die Religionen der Erde, Wien 19562,
III, 199 f.; -
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S. Lemaître, Der Hinduismus oder Sanatana Dharma (= Der Christ in
der Welt XVII/5), Aschaffenburg 1958, 23; -
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J. A. Hardon, Gott in den Religionen der Welt, Luzern-München 1967,
250, 254.
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Guru (Sant) Nanak (1469-1539), Gründer der Sikh-Religion,
lehnt wie Kabir unter Einfluß des Islams, Bilderverehrung und Kastentrennung
ab und pflegten innere Gotteserfahrung und Guruverehrung. Er trat einem
Sufi-Orden bei, bevor der den eigenen Orden der Sikhs gründete (alles
weitere siehe unter: Sikhismus)
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Aus dem Sikhismus und den Kabir-Anhängern wiederum haben sich der
Radhasoami Satsang und seine Abspaltungen entwickelt (Sant Mat).
Auch sie lehnen Kastentrennung und Bilderverehrung ab und haben stark guruistische
und sufistische Züge. Vgl. zu den im Westen vertretenen Sant Mat Gurus,
insbesondere zu Thakar Singh meine Seiten über die Holosophische
Gesellschaft.
Synkretistische Neuoffenbarungen
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Michel Potay aus Arès will in seinen Botschaften Christentum
und Islam verbinden und versteht sich in der Tradition alttestamentlicher
Propheten.
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Sai Baba (* 1926), vgl. Religio.de: "Sathya Sai Baba, mit bürgerlichem
Namen Ratnakaran Sathyanarayan Raju, wurde am 23.11.1926 in Puttaparthi,
Andra Pradesh/Indien, geboren. Heute wird bereits seine Geburt mit zahlreichen
legendenartigen Geschichten umgeben: So heißt es unter anderem, eine
giftige Kobra habe unter dem Bett des Säuglings gelegen, ohne dem
Kind etwas zuleide zu tun und Musikinstrumente, die im Hause aufbewahrt
wurden, hätten von selbst zu spielen angefangen. Am 23.05.1935 habe
Sathyanaran, so erzählen seine Anhänger, seine Familie und Freunde
zusammengerufen, Süßigkeiten und Blumen aus der Luft "materialisiert"
und sich als "Sai Baba" offenbart, eine Wiederkunft des sagenumwobenen
Sai Baba von Shirdi. Sai Baba von Shirdi, auf den sich der "neue" Sai Baba
beruft, war ein Grenzgänger zwischen Hinduismus und Islam und starb
bereits am 15. Oktober 1918 in der Moschee, in der er gelehrt und gehaust
hatte. Der Anspruch des Jünglings, eine Inkarnation des "echten" Sai
Baba zu sein, wurde von der eigenen Familie angezweifelt, so daß
er sich am 20.10.1940 von seiner Familie lossagte, nicht ohne zuvor noch,
als Beleg für seine Behauptungen, Jasminblüten in die Luft zu
werfen, die angeblich wie von selbst beim Herunterfallen auf dem Boden
den Namen "Sai Baba" bildeten. 1963 kommt es zu einer weiteren "Offenbarung"
Sai Babas: Er sei eine Verkörperung von Shiva und Shakti, indischen
Gottheiten, die das männliche und das weibliche Prinzip symbolisieren.
Später erweitert er seinen Selbstanspruch dahingehend, daß er
behauptet, eine Verkörperung Jesu zu sein. 1976 ruft Sai Baba schließlich
die "Sai-Religion" aus als eine "Zusammenfassung aller bisherigen Religionen".
Ungeklärt ist bis heute ein Vorfall am 06. Juni 1993 im Ashram Sai
Babas: bei einem Attentatsversuch wurden sechs Menschen getötet. Bei
den Attentätern soll es sich durchweg um ehemalige Studenten an Sai
Babas College gehandelt haben. Daß es trotz des Verdachtes, die Angreifer
seien erst nach ihrer Festnahme durch Sicherheitskräfte des Ashrams
erschossen worden, zu keiner Untersuchung des Falles kam, mag auf die guten
Kontakte Sai Babas in höchsten Regierungskreisen zurückzuführen
sein. Eine ausformulierte Lehre kennt die Bewegung nicht. "Mein Leben ist
meine Botschaft", sagt der Guru selbst. Sai Baba nimmt verschiedene Elemente
des Hinduismus, des Christentums, wie auch anderer Religionen aus ihrem
Kontext und bezieht die Aussagen auf sich. Sein Gottesbild ist das des
Hinduismus: Gott ist "Brahma", die "All-Energie", von der jeder Mensch
einen Teil in sich trägt. Um den Menschen das Bewußtsein ihrer
"Göttlichkeit" zu vermitteln, ist Sai Baba gekommen. Er repräsentiert
für seine Anhänger einen Avatar, eine göttliche Herabkunft,
ausgestattet mit göttlicher Vollmacht. Zur Demonstration dieser Vollmacht
dienen die zahlreichen "Wunder" die Sai Baba tut und die von Kritikern
als geschickter Trickbetrug angesehen werden. Sogar Totenerweckungen werden
behauptet. Einer wissenschaftlichen Untersuchung der behaupteten Phänomene
entzieht sich der Guru jedoch. Im Mittelpunkt der Sai-Religion steht der
Guru selbst: In ihm können sich alle Religionen vereinigen.
Er, Sai Baba, behauptet von sich, er sei die Verkörperung der absoluten
Liebe und damit des einen Gottes, der in den verschiedenen Religionen unter
jeweils unterschiedlichen Namen verehrt wird. Darum muß auch niemand
seinen bisherigen Glauben verlassen, um Anhänger Sai Babas zu werden.
In Sai Baba wird jede Religion zu ihrer vollkommenen Vollendung gebracht.
Deshalb spielt auch die auf das Bild des Gurus ausgerichtete Verehrung
oder das persönliche Erleben seiner Gegenwart im Ashram eine große
Rolle. Für westliche Anhänger ist dabei besonders das Weihnachtsfest
im Ashram von Bedeutung, wobei der Sai Baba immer wieder mit Christus identifiziert
und entsprechend verehrt wird. In krassem Widerspruch zu den Ansprüchen
als religiöser Führer stehen die fragwürdigen sexuellen
Praktiken Sai Babas, die ehemalige Anhänger berichten: mit Vorliebe
berühre der "Meister" männliche Anhänger an ihren Geschlechtsorganen,
angeblich zum Zwecke der "spirituellen Reinigung". Eine formelle Mitgliedschaft
in der Sai-Baba-Bewegung gibt es nicht. Die Teilnahme an einer Fahrt zum
Festival an einem der zahlreichen Feiertage der Bewegung - manchmal als
Heilungssuche motiviert - könnte der Einstieg in die Zugehörigkeit
sein. In Indien kann die Bewegung mehrere Millionen Anhänger zählen,
die zu gelegentlichen Festivals auch mobilisiert werden können.
In ca. 30 Ländern gibt es nationale Verwaltungsbüros.In Deutschland
soll es ca. 50 örtliche Zentren geben. Dort werden Vorträge mit
Videovorführungen organisiert, aber auch Diskussionsabende. Gelegentlich
versuchen Sai-Baba-Anhänger, in der Jugend- und Sozialarbeit anderer
Träger mitzuwirken und auch ihre Veranstaltungen u.U. in kirchlichen
Räumen durchzuführen. Sai Baba und seine Bewegung stehen in der
Tradition des Hinduismus, der durch Aufnahme von Motiven aus verschiedenen
Religionen synkretistisch ausgeweitet wird. Der Absolutheitsanspruch Sai
Babas steht im Widerspruch zur vorgegebenen religiösen Toleranz und
ist schlichte Vereinnahmung. Lehre und Praxis der Sai-Religion sind mit
dem biblisch-christlichen Glauben nicht vereinbar. In der Ausrichtung auf
die Person des Guru als Heilsweg, gipfelnd in der Selbstaussage, er sei
"Schöpfer", liegt die Gefahr, eigene Verantwortlichkeit und Entscheidung
auf den Guru zu übertragen und so von ihm abhängig zu werden.
Mit Sai-Baba-Anhängern, die im Regelfall von ihren positiven persönlichen
Erfahrungen erzählen, wird es deshalb erforderlich sein, ein Gespräch
zu führen, das den eigenen religiösen Standpunkt erkennen läßt
und die eigenen Erfahrungen im christlichen Glauben dem Gurukult entgegensetzt.
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Selbstdarstellung:
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Kritische Literatur:
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Hauth, Rüdiger: Hexen, Gurus, Seelenfänger; Wuppertal 1994, S.
45 ff
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Handbuch Religiöse Gemeinschaften, Hrg.. Reller/Kießig/Tschoerner,
vierte Auflage, Gütersloh 1993, S. 709 ff
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Brooke, Tal: Lord of the Air, Eugene, Oregon 1990 (Tagebuch eines Ehemaligen
in englischer Sprache).
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Wirth, Maria: Serie "Gurus zwischen Göttlichkeit und Gaukelei", in
ESOTERA, Jg. 95, Heft 5-8 / Mai bis August 95 Der Einsiedler in Bombay
vereinte im Sinne Kabirs Hinduismus und Islam in sich.
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Kritische Seiten:
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Meher Baba (1894-1969) ist Perser der zaroastrischen Tradition und
letztlich indischer Guru, der sich nach der Begegnung mit der islamischen
Heiligen Hazrat Babajan der Religion und Mystik zuwandte. 1921 errichtete
er ein Aschram und nahm Kontakt zu Sai Baba (nicht gleich Sai Baba, * 1926!)
auf. Seit 1925 schwieg er und kündigte an, eines Tages der Welt eine
Botschaft zu vermitteln, die ihr die ersehnte Erleuchtung und Liebe geben
würde. Während der Dreißigerjahre fuhr er schweigend zu
allen geheiligten Stätten der Welt, um dort die göttliche Gegenwart
zu meditieren; und während des zweiten Weltkrieges widmete er sich
denjenigen gottergriffenen Menschen, die vom gewöhnlichen Gesichtspunkt
aus als verrückt bezeichnet werden, doch nicht im normalen Sinne krank
sind, sondern in einer absurden Weise die Gotteskindschaft zu verwirklichen
suchen, ähnlich wie die seltsamen chinesischen buddhistischen Heiligen.
Mit Beginn des neuen kosmischen Zeitabschnittes 1962 verkündete er
die Einheit aller Wege: sein Anspruch, daß er die Gottheit verkörpere,
ja sei, ist als Anruf zu verstehen, in besonders provozierende Form gekleidet,
daß unterhalb der Vereinigung mit der Gottheit und der Überwindung
des sterblichen Ichs ein menschengemäßes Leben auf der Erde
nicht mehr zu verwirklichen ist. Von ihm stammt der Satz: „Die Wahrheit
ist von den Weisen des Altertums oft genug formuliert worden. Heute kommt
es darauf an, sie zu leben.“ Seine Anhänger bezeichnen ihn als
einen Avatar des göttlichen Prinzips. Seine berühmten Discourses
erscheinen in deutscher Übersetzung als Darlegungen. Darin formuliert
er seine Botschaft: die Einheit Gottes und aller Bekenntnisse in stärkster
Weise, indem er sich und amit alle Menschen als göttliche Inkarnationen
und Avatars bestimmt. Diese synkretistische Weltanschauung hat deutliche
Parallelen zum sikhistisch-reformhinduistischen Sant Mat und zum islamischen
Sufismus. Die Anhänger Meher Babas, die `Baba Lovers´, formierten
sich vor allem in den USA in lokalen Gruppen und den zwei Vereinigungen
`Sufism Reoriented´ und `Society for Avatar Meher Baba´. Nach
dem Tod Meher Babas soll ein innerer Ring von zwölf Schülern
sein Werk übernommen haben, das insbesondere in Sufi-Zirkeln und dem
Interesse für Sai Baba nachwirkt. Ein Avatar erfaßt seine Aufgabe
in der Ergebung in Gottes Willen, aber jenseits des islamischen heiligen
Krieges oder der zaroastrischen Teilung in Himmel und Finsternis: es gelte
den Willen ohne auch die kleinste Reserve der Gottheit zu überantworten;
denn nur in der Überwindung der persönlichen Willkür lasse
sich die wahre Erlösung erreichen.
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Yogi Bhajan=Siri Singh Sahib Bhai Sahib Harbhajan Singh Khalsa Yogi
Ji (* 1929), ursprünglich ein Sikh, gründete 1969
seine "Healthy-Happy-Holy-Organiszation" (3HO) und das `Sikh Dharma der
westlichen Hemisphäre´. Yogi Bhajan wurde am 26. August 1929
in Kot Harkarn, im jetzigen Pakistan geboren. Sein Vater war Arzt und Grundbesitzer.
Im Alter von 16 Jahren wurde er durch Sant Hazara Singh, seinem Lehrer,
zum Meister des Kundalini Yoga erklärt. Bei seinen Reisen im Himalaya
und Aufenthalten in Yoga Ashrams lernte er viele andere Yogis kennen. Er
verbrachte auch einige Jahre mit Karma Yoga im Goldenen Tempel in Amritsar.
Die Position des "Mahan Tantric"(Meister des weißen Tantra Yoga)
erbte er 1971, als der damalige Mahan Tantric, der tibetische Lama Lilan
Po, seinen Körper verließ. Yogi Bhajan kam 1969 in den Westen
um zu unterrichten. Heute praktizieren schätzungsweise 100.000 Menschen
in allen Teilen der Welt Kundalini Yoga, weißes Tantra Yoga und Meditation.
Als erster Meister seiner Tradition hat Yogi Bhajan die alte, aber durch
ihre energetische Dynamik so gut zu unserem Lebensrhytmus passende Wissenschaft
der Lebensenergie aus ihrer geheimnisvollen Isolation geholt. In Deutschland
ist Kundalini Yoga so populär, daß jedes Jahr ungefähr
100 neue Lehrer ausgebildet werden. 3HO betont selbst: "Da Yogi Bhajan
von Hause aus Sikh ist, fließen Elemente des Sikh Dharma in seine
Lehren ein.
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Selbstdarstellung:
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"Der Name ist Programm. Die drei Wörter, für die die drei H stehen,
umreissen das Ziel des Kundalini Yoga nach Yogi Bhajan: gesund, glücklich,
ganzheitlich zu leben. Die internationale 3HO Foundation, zu der die 3H
Organisation Deutschland e.V. gehört, hat es sich zur Aufgabe gesetzt,
Kundalini Yoga, das yogische Wissen und die Lehren Yogi Bhajans zu
verbreiten und es allen Interessierten zu ermöglichen, sie praktisch
umzusetzen. Die 3H Organisation Deutschland e.V. ist ein gemeinnütziger
Verein mit Sitz in Hamburg. Er wurde 1976 gegründet, um
der praktischen Umsetzung der Lehren Yogi Bhajans in Deutschland
einen offiziellen Rahmen zu geben. Derzeit hat der Verein etwa 500 Mitglieder,
von denen die meisten YogalehrerInnen sind. Der Mitgliedsbeitrag beträgt
DM 15,- im Monat. Der Verein wird durch einen Vorstand aus drei Personen
geleitet. In Berlin, Leipzig, Hamburg, Bremen, Frankfurt, München,
Freiburg und Köln/Bonn gibt es Arbeitsgruppen für Kundalini Yoga,
z.T. auch für Geburtsvorbereitung mit Yoga und für Sat Nam Rasayan,
der meditativen Heiltechnik, die zum Kundalini Yoga gehört."
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http://www.connection-medien.de/lexikon/50.htm:
"Harbhajan Singh wurde am 26. August 1929 in der kleinen Stadt Kot Karkarn
im heutigen Pakistan geboren, die damals noch zu Indien gehörte. An
seinem Geburtstag wurde regelmäßig entsprechend seines Körpergewichtes
Getreide und Geld an die Armen verteilt. Er studierte Kundalini- und
Tantra-Yoga mit Sant Hazara Singh, und erhielt durch Acharya Narinder weiteres
Training in Hatha-Yoga, vor allem in Bezug auf Auswirkungen und Harmonisierung
des Nervensystems. Diese Erfahrungen vermittelten ihm einen unschätzbaren
Wert, vor allem für seine Arbeit in den USA, wo er viele Menschen
an einem angegriffenen Nervensystem leiden sah. Der weltweit berühmte
'Sivananda Ashram' in Rishikesh diente ihm als spirituelle Quelle für
Herz und Geist. Der bedeutsamste Wendepunkt im Leben von Yogi Bajan war
jedoch die Zusammenkunft mit seinem Guru Ram Das. Als Regierungsbeamter
war er an vielen Orten Indiens tätig, 1960 wurde er schließlich
in das Gebiet der Stadt Amritsar berufen. Dort arbeitete er voller Demut
im Goldenen Tempel der heiligen Stadt und verbrachte viele Jahre als Student
bei spirituellen Lehrern. Später, als er selbst Lehrer geworden war,
erlangte er die'Siddhas' (Kräfte) eines vollständigen Yogis.
Im September 1968 bekam er eine Einladung an die Universität von Toronto,
um dort zu lehren. Kurz darauf wurde er nach Los Angeles eingeladen, was
sich schließlich zu einer mehr als 25jährigen Lehrtätigkeit
entwickelte. Seine Schüler geben das Wissen in seinem Namen weiter.
In Deutschland leitet Satya Singh die Kundalini-Yoga Ausbildung der 3HO.
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Kontakt: Yogi Bhajan/ Satya Singh, 3HO Deutschland e.V. á Breitenfelder
Str. 8, 20251 Hamburg , Tel/ Fax: 040-479 099
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