Helmut Zenz SDB:
Die
bedeutendsten Diözesanheiligen und die wichtigsten
Wallfahrten
im Erzbistum München und Freising
Die bedeutendsten Diözesanheiligen
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Hl. Afra (7.8.)
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+ 7.8.304 bei Augsburg
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Jungfrau und Märtyrerin unter Kaiser Diokletian
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ÖH: "Historisch gesichert ist die Enthauptung einer Afra
in Augsburg
unter Diokletian um 304. Legenden erzählen von Afra als der
Tochter
des Königs von Zypern. Dieser wurde erschlagen, seine Frau Hilaria
floh mit Afra nach Rom und weihte ihre Tochter der Liebesgöttin
Venus.
Afra träumte, sie solle Königin von Augsburg werden und bewog
die Mutter, mit ihr dorthin zu ziehen. Mit drei Gespielinnen richtete
sie
in Augsburg ein Freudenhaus ein, Bischof Narcissus kehrte während
seiner Flucht vor der Diokletianischen Verfolgung, Herberge suchend,
unwissend
in dieses Haus ein. Afra bereitete ihm ein Mahl und wurde von seinem
Tischgebet
so erschüttert, dass sie ihm zu Füßen fiel, sich
bekehren
und taufen ließ. Sie schloss das Bordell, worauf sie von mehreren
enttäuschten Augsburgern als Christin angezeigt wurde. Die auch in
Augsburg fortschreitende Christenverfolgung brachte sie ins
Gefängnis
und zur Verurteilung: an einen Baumstamm gebunden, wurde sie um 304
enthauptet
- eine ältere Legende erzählt ihre Verbrennung auf dem
Lechfeld.
Ihre drei Gespielinnen und die Mutter waren auch bekehrt worden,
überlebten
aber das erste Martyrium und wurden dann zusammen dem Flammentod
überantwortet.
Afras Mutter Hilaria soll eine Kapelle gebaut haben, die ab 565 als
Wallfahrtsstätte
bezeugt ist und an deren Stelle heute das 1012 gegründete
Benediktinerstift
St. Ulrich und Afra steht. 1064, im Jahr von Afras Heiligsprechung,
wurde
in Augsburg ein spätrömischer Sarkophag mit angekohlten
Gebeinen
entdeckt; dieser steht heute in der Bartholomäus-Kapelle von St.
Ulrich
und Afra in Augsburg."
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Der Name bedeutet: "Die Afrikanerin"
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Kanonisation: 1064 erfolgte Afras Heiligsprechung
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Attribute: Fichtenzapfen, gekrönt an Baum gebunden oder
auf brennendem
Holzstoß
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Patronin der Büßerinnen, reuigen Dirnen und armen
Seelen,
der Heilkräuter; bei Feuersnot
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Bauernregel: "An St. Afra Regen/ist für Bauern ungelegen."
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ZUM -
Unterrichtseinheit
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Bistumspatronin
von Augsburg
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Ökumenisches
Heiligenlexikon
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BBKL
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Hl. Alto (9.2.)
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8. Jahrhundert (+ um 760 in Altomünster bei Dachau)
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Angelsächsicher Wandermönch, Glaubensbote
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Gründer von Altomünster,
Abt (um 749)
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Alto war der Überlieferung nach angelsächsischer
Glaubensbote
aus irischem Adel. Um 740 kam er - möglicherweise mit Virgil
von Salzburg - nach Bayern. Kaiser Pippin III., der Kleine,
schenkte
742 dem zunächst als Einsiedler (Eremit) in Augsburg und
München
Lebenden einen Wald, den er rodete, um dort das Kloster
Altomünster
zu gründen. Bonifatius habe das Gotteshaus um 745 geweiht.
- Patrozinium St. Alto in Altomünster
und Unterhaching
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Der Name bedeutet: Der hoch Gewachsene
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Attribute: Kelch, in dem das Jesuskind sitzt
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Erzbistum
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BBKL
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Ökumenischer
Heiligenlexikon
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Hl. Anianus (15.11.)
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7. Jahrhundert (+ wohl am 1.12.748, der Überlieferung
nach in Wilparting
beim Irschenberg)
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Diakon, Glaubensbote, Märtyrer siehe Hl. Marianus
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Angeblich zunächst Weggefährten des Bischofs Virgil
von Salzburg,
kamen die irischen westfränkischen Mönche Anianus und
Marinus
der Legende nach nach Rom und wurden von Papst Eugen I.
empfangen.
Er weihte (655?) Marinus zum Wanderbischof und Anianus zum Diakon. Als
Einsiedler und Glaubensboten kamen sie in die Gegend von Aibling, wo
sie
mehr als 40 Jahre als Einsiedler lebten. Anianus soll zusammen mit
Marinus
von lpündernden Vandalen ermordet und verbrannt worden sein.
Nach Bauerreiss flüchteten die beiden vor den Alpenslawer in die
Einöden
Wilparting und Alb, Oberbayern. Dort wirkten sie als Missionare und
starben
den Martertod. Ihre Vita (Handschriften aus dem 12. u. 13. Jh.) geht
nach
Bauerreiss auf eine Notiz Arbeos von Freising zurück. Zwar ist sie
sehr umstritten, kann aber dennoch nicht als ganz unhistorisch
zurückgewiesen
werden. Sie bauten sich danach südlich von München bei
Irschenberg
Einsiedlerhütten. Hier sollen sie etwa 40 Jahre gelebt haben. Als
sie auf Missionswanderungen waren, wurden sie von Räubern
totgeschlagen
und auf dem Scheiterhaufen, verbrannt.
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Im 15. und im 18. Jh. wurden ihre Gebeine erhoben. Ihr Kult
ist bezeugt
durch den Eintrag ihres Festes in das Sakramentar Heinrichs II. Im 12.
Jh. waren sie Patrone von Rott am Inn. Es entstand ein Streit zwischen
Rott und Wilparting um den Besitz ihrer Reliquien. Durch Erhebungen in
den Jahren 1723 und 1776 wurde dieser Streit zugunsten von Wilparting
entschieden.
In Wilparting erscheinen ihre Gräber als Hochgräber. Bis
heute
gilt Wilparting als Wallfahrtsstätte zu diesen beiden Heiligen.
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Attribute: Buch und Palme.
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Der Name bedeutet: "Der Gequälte"
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Ökumenisches
Heiligenlexikon
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BBKL
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Hl. Arsatius (Arsacius von Mailand) (12.11.)
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lebteum 400 (andere: im 6. Jahrhundert)
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Bischof von Mailand, Bekenner, wohl auch Märytrer,
vermutlich persischer
Herkunft (aber nicht zu verwechseln mit dem hl. Arsakios, persischer
Bekenner
zur Zeit des Kaisers Licinius). Nach einer Legende des 13. Jahrhunderts
war er Schüler des hl. Ambrosius und dessen Nachfolger auf dem
Mailänder
Bischofsstuhl. Zusammen mit seinem Bruder Eustorgius habe Arsatius die
Gebeine der Hl. Drei Könige von Konstantinopel nach Mailand
gebracht.
Arsatius ist in Ilmünster
begraben, nachdem sich seine Reliquien Mitte des 8. Jahrhunderts vom
Mönch
Eio, dem Neffen der Stifter von Tegernsee, aus Rom nach Ilmünster
gebracht wurden und sich von 1495-1846 in der Münchner
Frauenkirche
befanden.
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Seine hochverehrten Gebeine kamen um 766 von Rom nach
Münster,
von dort 1495 in die Frauenkirche zu München. 1846 wurden sie
wieder
nach Münster zurückgebracht. Die dortige Pfarrkirche wird bis
heute nach Arsacius benannt.
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Der Name bedeutet: aus der parthischen Königsfamilie der
Arsaziden
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Ökumenisches
Heiligenlexikon
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BBKL
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Sel. Batho (Bado) (30.7.)
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11. Jahrhundert
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Freisinger Mönch, Priester und Missionar bei den
Alpenslawen
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Nach spätmittelalterlichen Berichten war er zunächst
Freisinger
Preister, dann vom Freisinger Kloster Innichen im Pustertal als
Missionar
bei den Alpenslawen segensreich tätig. Später wurde er Kaplan
und Sekretär des Bischofs Ellenard von Freising (1052-1078) und
Kanoniker
am dortigen Andreasstift auf dem Domberg. Sein Todesjahr ist unbekannt.
Der Todestag ist wahrscheinlich sein Festtag. Diesen Tag feierte das
Andreasstift
von alters her am 31. Juli.
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In der Säkularisation wurde die Andreaskirche
abgebrochen. Damals
kamen seine Reliquien in das nahe gelegen Nandlstadt. Noch heute werden
sie dort verehrt.
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Eine alte Tradtion aus seinem Leben berichtet, daß er
einmal eine
Menge Volkes mit wenigen Broten wunderbar gesättigt habe.
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Erzbistum
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BBKL
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Ökumenisches
Heiligenlexikon
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Hl. Benno (16.6.)
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+ angeblich 16. Juni 1106 in Meißen
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Benno von Meißen stammte vermutlich aus einer
sächsischer
Grafenfamilie (angeblich 1010 als Sohn des Grafen Friedrich von
Woldenburg
in Goslar geboren) und wurde von Bischof Bernward in Hildesheim
erzogen.
Allerdings bestätigt keine historische Quelle den Bericht von
Hieronymus
Emser. Erstmals bezeugt wird er als Stiftsherr in Goslar 1031 wurde er
Mönch, 1040 zum Priester geweiht, 1042 Abt in St. Michael in
Hildesheim,
später Propst von Goslar und 1066 Bischof von Meißen. Unter
dem Vorwurf, beim Sachsenaufstand (Sachsenkrieg 1073-1075) gegen
König
Heinrich IV. mitgewirkt zu haben, wurde er 1074 (1075) bis 1076
gefangen
gesetzt. Er konnte zwar mit anderen fliehen und im Investiturstreit
weiter
auf der Seite von Papst Gregor VII. handeln, aber der Kaiser setzte ihn
als Bischof von Meißen ab. Zeitweilig schlug sich Benno nun auf
die
Seite des vom Kaiser eingesetzten Gegenpapstes Clemens und konnte 1076
wieder nach Meissen zurückkehren und wurde auf dessen Empfehlung
und
einem Treueeid auf den König hin wieder als Bischof
eingesetzt.
Benno aber hielt seinen Eid nicht, sondern beteiligte sich 1077 mit den
Gegnern Heinrichs IV. und den Anhängern Gregors VII. an der Wahl
des
Gegenkönigs Rudolf von Schwaben. Als Benno im April 1085 von der
Mainzer
Synode exkommuniziert und abgesetzt wurde. Bei seinem Fortgang von
Meißen
soll er die Kirchenschlüssel in die Elbe geworfen haben, damit der
Kaiser die Kirche nicht betreten könne. Er begab sich zum
Gegenpapst
Clemens III., Wibert von Ravenna, der seine 1080 auf der Synode zu
Brixen
erfolgte Wahl zum Papst Heinrich IV. zu verdanken hatte. Benno erlangte
von Clemens III. Absolution für sein bisheriges treuloses
Verhalten
und ein Empfehlungsschreiben an Heinrich IV. und somit 1088 sein Bistum
zurück. Die Legende sagt, als er zurückkam, brachte ihm nach
der Überlieferung ein Fischer einen Fisch, an dessen Flossen die
Schlüssel
hingen. Dieser Elbe-Episode verdankt Benno wohl sein Patronat gegen
Überschwemmung,
aber für ausreichend Regen. Aber 1097 ging Benno wieder zur
kirchlichen
Partei über, indem er Urban II., der Gregors VII. Politik im Kampf
mit Heinrich IV. fortführte, als rechtmäßigen Papst
anerkannte.
Letztlich spielte er aber im Investiturstreit eine unbedeutende Rolle,
da er nach dem Bericht des Geschichtsschreibers Lambert von Hersfeld
keiner
der beiden Parteien weder nützen noch schaden konnte, weil es ihm
an Macht, Geld und Einfluß fehlte. Und so wird sein Verhalten
beiden
Parteien gegenüber vielfach als unbeständig und treulos
betrachtet.
Benno widmete sich dann besonders der Bekehrung der Slaven an Elbe und
Ostsee und wird deshalb als "Apostel der Wenden" bezeichnet. Doch alle
Berichte von Bennos Missionstätigkeit, seinen Kirchenbauten und
seiner
Förderung des Kirchengesangs sind legendär.
-
Das Meißener Domkapitel und die Landesfürsten
bemühten
sich eifrig um Bennos Heiligsprechung. Unter Alexander VI. (1492-1503)
begannen die Verhandlungen. Man kam nicht recht vorwärts, obwohl
Hieronymus
Emser mit seiner legendenhaften Biographie B.s (Vita Bennonis, Leipzig
1512) sich für dessen Kanonisierung einsetzte. Die Reformation
beschleunigte
die Angelegenheit. Hadrian VI. sprach am 31.5. 1523 B. heilig. Am 16.5.
1524 fand die feierliche Erhebung seiner Reliquien statt. Martin
Luthers
Flugschrift »Wider den neuen Abgott und alten Teufel, der zu
Meißen
soll erhoben werden« hatte einen heftigen Schriftenwechsel zur
Folge,
von dem nur erwähnt seien des Hieronymus Emser »Antwurt auff
das lesterliche buch wider Bischof Beno zu Meissen vnd erhebung der
heylige
jungst außgegagen« (Dresden 1524) und des Paul Amnicola (s.
Bachmann) Schrift »Wyder das wild Geyffernd Eber schwein Luthern,
So ... sich vnderstehet mit seynem Rüssel vmbzustossen die
Canonizacion
Diui Bennonis vnd aller heyligen ehr erbietung zu vertilgen«
(1524).
In der Folge der Reformation wurde Bennos Grab aufgebrochen, seine
Gebeine
sollten in die Elbe geworfen werden; doch der Herzog V. von Bayern
hatte
sie bereits 1576 aus dem Sarg entfernen und nach Bayern in Sicherheit
überführen
lassen; die Reliquien wurden 1580 in der Frauenkirche in München
beigesetzt.
In München wird der Benno-Tag bis heute festlich begangen:
Vertreter
von Kirche und öffentlichem Leben treffen sich zum Hochamt mit
anschließendem
Empfang.
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Attribute: Fisch mit Kirchenschlüssel
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Patron von Altbayern, München, Berlin und Görlitz;
der Fischer
und Tuchmacher; für Regen; gegen Unwetter, Trockenheit und Pest
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Bauernregel: "Wer auf St. Benno baut, kriegt viel Flachs und
Kraut."
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Patrozinium St. Benno in München
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Erzbistum
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Seite
über den Heiligen Benno
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Der
hl. Benno
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Ökumenisches
Heiligenlexikon
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BBKL
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Hl. Bonifatius (5.6.) Bischof, Glaubensbote, Märtyrer,
"Apostel
Deutschlands" - Homepage: http://www.heiliger-bonifatius.de/index.html
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* 672/675 in Wessex (England), + 5.6.754 in Dokkum bei seiner
Friesenmission.
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716 Missionar auf dem Festland, 722 Bischof, 732 Erzbischof,
738 Legat
für Germanien, 739 Neuordnung der Bayerischen Kirche, 748
Missionserzbischof
von Mainz
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Ökumenisches
Heiligenlexikon
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BBKL
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Hl. Eberhard von Tuntenhausen (28.9.)
-
+ in der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts (?) daselbst
-
Frommer Hirte in Tuntenhausen bei Freising, der um 1300 gelebt
und schon
zu Lebzeiten Wunder gewirkt haben soll. Wo er seinen Hirtenstab in den
Boden steckte, wuchs demnach ein Baum. Er zog mit seiner Schafherde bis
nach München.
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1456 Wallfahrt zur Kirche von Tüntenhausen erstmals
bezeugt.
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Kanonisation: 1734 erfolgte Eberhards Heiligsprechung.
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Bauern entnahmen Eberhards Grab Erde und mischten sie unter
das Futter
kranker Tiere; die Heilkraft dieser Erde ist nachgewiesen.
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Seit 1934 ist das Grab geschlossen, seine Gebeine ruhen in der
Kirche
seines Heimatdorfes.
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Patron der Hirten und Haustiere
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Der Name bedeutet: stark wie ein Eber
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Ökumenisches
Heiligenlexikon
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Sel. Edigna (von Puch) (26.2.)
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+ 26. Februar 1109 in Puch bei Fürstenfeldbruck
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Einsiedlerin, die im 11. Jahrhundert gelebt haben und nach der
Legende
die Tochter Heinrichs I. (+ 1060) oder Philipps I. von Frankreich
gewesen
sein soll. Gegen ihren Willen zur Heirat gedrängt, floh sie
demnach
als Pilgerin auf einem Ochsenkarren nach Bayern, wo sie in große
Not geriet. Ein Hahn habe sie auf der Flucht begleitet und
gekräht,
als sie in Puch (Puoche) die Flucht beenden sollte und der Karren mit
den
Ochsen blieb stehen. Darin sah Edigna ein Zeichen Gottes und lebte dort
35 Jahre lang in einer hohlen Linde bei einer kleinen Kirche, bis sie
starb.
Viele Bewohner und Wallfahrer suchten sie heim. Sie aber brachte ihnen
den Glauben bei und versuchte, sie das Lesen und Schreiben zu lehren.
Sie
war besonders gesucht bei Sorgen um das Vieh. Als sie 1109 starb, war
sie
hochgeehrt vom ganzen Volke.
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Reliquien werden heute in einem Glasschrein am linken Altar in
der Pucher
Kirche aufbewahrt. Bis zum heutigen Tage wird E. sehr verehrt. Es gibt
ein Edigna-Lied und alle zehn Jahre wird in Puch das Edigna-Spiel in
Form
eines Festspieles aufgeführt. Die »1000jährige
Linde«,
in der Edigna 35 Jahre lang gelebt haben soll, steht noch heute im
Friedhof.
Ergreifende Bilder ihres Lebens finden sich in der Pucher Kirche. Sie
ist
Patronin gegen Viehseuchen und gegen Diebstahl.
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Name bedeutet: die um Besitz Kämpfende
(angelsächs./latein.)
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Attribute: auf Ochsenkarren, in Linde
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Patronin gegen Viehseuchen und Diebstahl
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Ökumenisches
Heiligenlexikon
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BBKL
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Hl. Emmeram (22.9.)
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+ um 695/700 in Kleinhelfendorf
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Wanderbischof aus Nordwestfrankreich (Poitiers), Märtyrer
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Emmeram wurde vom bayerischen Herzog Theodo nach Regensburg
berufen,
wirkte als Bischof in Regensburg.
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Sein Leichnam wurde vorübergehend in Aschheim bei
München
beigesetzt, bevor er vom Regensburger Bischof Gaubald (739-760) nach
Regensburg
geholt wurde
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Patrozinium St. Emmeram in München, Helfendorf,
Moosinning, Vogtareuth
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Erzbistum
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Ökumenisches
Heiligenlexikon
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BBKL
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Hl. Florian (4.5.)
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Märtyrter, der am 4.5.304 unter Kaiser Diolkletian in
Lauriacum
(Lorch an der Ennsmündung) mit einem um den Hals gebundenen Stein
von der Brücke in die Enns gestürzt wurde.
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In der Barockzeit breitete sich die Verehrung des hl. Florian
in Altbayern
aus, besonders seit er Ende des 15. Jahrhunderts Patron bei Feuer- und
Wassergefahr ist.
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Patrozinium St. Florian in Fraunberg (bei Erding) und in
Tettenhausen
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Ökumenisches
Heiligenlexikon
-
BBKL
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Hl. Hedwig (16.10.)
-
die Herzogin stammte aus dem Geschlecht der Grafen von Andechs und
wurde
dreizehnjährig mit Herzog Heinrich I. von Schlesien vermählt
(+ 15.10.1243 im von ihr gegründete Zisterzienserkloster Trebnitz)
-
Patrozinium St. Hedwig in München und Rosenheim
-
Erzbistum
-
Ökumenisches
Heiligenlexikon
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BBKL
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Hl. Heinrich II. und Hl. Kunigunde von Luxemburg (13.7.), Kaiser
und
Kaiserin
-
Sel. Irmengard von Frauenchiemsee und Buchau (16.7.)
-
* um 830(831-833), + 16.7.866
-
Tochter König (Kaiser?) Ludwigs des Deutschen und der
sel. Hemma
von Gurk
-
Sie wurde im Benediktinerkloster Buchau am Federsee in
Württemberg
erzogen, wo sie auch den Schleier nahm und einige Jahre dort blieb. Als
Pfründe gab ihr ihr Vater dieses Beneditinerkloster Buchau am
Federsee
zu eigen, weshalb lange Zeit auch angenommen wurde, dass sie dort wohl
auch Äbtissin war. 857 übernahm sie das um 770 von Tassilo
III.
gegründete Kloster Frauenwörth im Chiemsee. Die neue
Äbtissin
fand das Kloster in einem verwahrlosten und halb verfallenen Zustand,
und
es gelang ihr, es in kurzer Zeit wieder aufzubauen. I. gilt daher als
zweite
Stifterin des Klosters. Ihr Verdienst liegt darüber hinaus in der
Pflege und Förderung der sakralen Kunst, was besonders im Ausbau
des
Klosters Frauenwörth seinen Niederschlag fand.
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Grab auf der Fraueninsel. Die nach der Erhebung der Gebeine im
Jahr
1004 gefertigte Grabplatte von Irmengard erzählt heute noch von
der
Verehrung als Heilige.
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Name bedeutet: die allumfassende Schützerin (althochdt.)
Kanonisation: Pius XI. erkannte am 19.12. 1928 den Kult der
seligen
I. an, am 17.7. 1929 wurde sie seliggesprochen.
- Attribut: das Herz in der Hand.
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IRMENGARD, * in den Jahren zwischen 831 und 833 als Tochter
Kaiser Ludwigs
des Deutschen, + 16.7. 866. - Ihre Erziehung genoß
sie im Benediktinerkloster Buchau am Federsee in
Württemberg.
Sie nahm dort den Schleier und blieb einige Jahre im Kloster Buchau.
Die lange vertretene Ansicht, sie sei Äbtissin dieses
Klosters
gewesen, trifft jedoch nicht zu.
- Erzbistum
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Ökumenisches
Heiligenlexikon
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BBKL
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Hl. Johannes Nepomuk (16.5.)
-
Priester, Märtyrer, Sohn eines gewissen Welflin und seit
1379 Kleriker
der Diözese Prag, später deren Generalvikar.
-
Jurisdiktionsstreitigkeiten mit König Wenzel führten
am 20.3.1393
dazu, dass er von der Karlsbrücke in die Moldau gestürzt
wurde.
-
Patrozinium St. Johannes Nepomuk in Winkl
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Kanonisation: Johannes wurde 1729 von Papst Benedikt XIII.
heilig gesprochen.
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Attribute: auf Brücken, Finger auf Mund
-
Patron von Böhmen; der Beichtväter, Priester,
Schiffer, Flößer,
Müller; der Brücken; des Beichtgeheimnisses; gegen
Wassergefahren;
für Verschwiegenheit
-
Bauernregel: "Heiliger Sankt Nepomuk,/treib' uns die
Wassergüss'
zurück."
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Ökumenisches
Heiligenlexikon
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BBKL
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Sel. Kaspar Stanggassinger (26.9.)
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Priester, Redemptorist, * am 12.1.1871 auf dem
Unterkälberstein
bei Berchtesgaden als zweites von 16 Kindern eines angesehenen Bauern
und
Kommunalpolitikers. Besuch des Gymnasiums und des Knabenseminars.
22.10.1890
Eintritt in das Freisinger Priesterseminar und Studium der Theologie,
1892
Abbruch des Studiums sowie 6.10.1892 Noviziat in Gars im damals in
Deutschland
verbotenen Redemptoristenorden. 1893 Profess in Dürnberg bei
Hallein.
1893 bis 1895 vollendete er seine theologischen Studien in
Dürrnberg
bei Hallein. 16.5.1895 Priesterweihe im Dom zu Regensburg. Eigentlich
wollte
er als Missionar werden, doch musste er als Erzieher im Internat
arbeiten.
Nach der Wiederzulassung des Ordens in Deutschland zog das Internat am
11.9.1899 nach Gars um. 22.9.1899 Ernennung zum Obern bzw. Direktor des
neuerbauten Seminars und Gymnasiums in Gars. Stangassinger starb aber
nur
wenige Tage später am 26.9.1899 bereits mit 28 Jahren an einer
Blinddarmentzündung.
-
Stangassinger war eine liebenswürdige Persönlichkeit
und ein
begnadeter Erzieher und Lehrer, der in der persönlichen Zuwendung
zu den Schülern den Kernpunkt einer guten Erziehung erkannte.
Seine
Spiritualität zeichnete sich aus durch die Abkehr von einer
veräußerlichten
Frömmigkeit und der Hinwendung zum Primat der Gnade und zur
Bereitschaft,
in den Forderungen des Alltags den Willen Gottes zu sehen. Er wurde der
"Heilige der kleinen Leute" genannt.
-
Am 8. April 1935 wurde der Informativprozeß für die
Seligsprechung
eingeleitet. Seligsprechung am 24.4.1988 in Rom durch Papst Johannes
Paul
II.
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Name bedeutet: der Schatzmeister (persisch)
-
Erzbistum
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Ökumenisches
Heiligenlexikon
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BBKL
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Hl. Kastulus (Castulus/Kastulis) (26.3.)
-
römischer Märtyrer, soll Kämmerer oder Speisemeister
(Zetarius)
des Kaisers Diokletian, nach anderen Quellen Hoflieferant, Aufseher
über
kaiserliche Zimmer oder kaiserlicher Speisemeister gewesen sein,
versteckte
verfolgte Glaubensgenossen.
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256(?)/286(?) wurde er nach einer Anzeige in eine Grube gestürzt
und
mit Sand zugeschüttet.
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Zunächst wurde er in einer Katakombe an der Via Labicana in Rom
bestattet.
Seine Gebeine wurden nach Pavia. Schon im 7. Jahrhundert wurde an der
Stätte
seines Martyriums eine Castulus-Kirche errichtet. Im 8. Jahrhundert
wurde
er in das Kloster
Moosburg gebracht. Mit der Verlegung des Kollegiatsstiftes wurden
sie
1604 nach Landshut übertragen, wo sie heute in der St.
Martinskirche
ruhen.
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Patrozinium St. Kastalus in Vilsheim und Moosburg
-
Attribute: im römischen Gewande oder in fürstlicher Kleidung
mit Palme und Spaten bzw. Schaufel.
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Zahlreiche Darstellungen in der Kunst, so z. B. auf dem Tympanonrelief,
um 1175, am Westportal des Münsters von Moosburg. Hans Leinberger
schuf ein Relief in den Jahren 1513-1514 für den Hochaltar zu
Moosburg.
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Erzbistum
-
Ökumenisches
Heiligenlexikon
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BBKL
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Hl. Bruder Konrad (21.4.)
-
bedeutenster altbayerischer Heiliger des 19. Jahrhunderts,
Kapuziner
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am 22.12.1818 in Parzham in Niederbayern als Hans Birndorfer
geboren,
1849 Eintritt bei den Kapuzinern in Altötting, über 40 Jahre
Pförtner des Kapuzinerkloster (+ 18.4.1894)
-
Seligsprechung am 15.6.1930 durch Papst Pius XI. und
Heiligsprechung
am 20.5.1934
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Attribute: als Pförtner, Brot austeilend
-
Patron der katholischen Burschenvereine, des seraphischen
Liebeswerks;
in allen Nöten
-
Patrozinium St. Konrad in München, Haar und Wasserburg
-
Bruder Konrad
-
Erzbistum
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Ökumenisches
Heiligenlexikon
-
BBKL
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Hl.
Korbinian
(20.11)
-
Patrozinien in Lohhof, München,
Unterhaching, Schwaig,
Westerholzhausen, Rechtmehring, Heufeld, Reichersbeuern, Freilassing
-
Hl. Lantbert (Lantpert/Lambert) (18.9.)
-
* um 895(?) in Ebersberg bei München (aus dem Geschlecht
der Grafen
von Ebersberg), + 19.9.957 in Freising
-
Bischof von Freising (937-957) während der Zeit der
Ungarneinfälle.
Nach Wilhelm Störmer ist Lantpert als Bischof urkundlich bezeugt
zwischen
937-957 (13.7.) (LThK3 Bd. VI, Sp. 645). Die ebenfalls von W.
Störmer
angeführte »schlechte Quellenlage entspricht den Wirren der
damaligen Zeit in Bayern«. (LThK3 Bd. VI, Sp. 645). Nach der
Legende
soll Lambert durch sein Gebet den Dom von Freising in Nebel
gehüllt
und so vor der Zerstörung durch die einfallenden Ungarn bewahrt
haben.
Daß Lantpert in der späteren Deutung als bescheidener und
betender
Bischof und Erretter vorgestellt worden ist, kann durchaus der
historischen
»Wahrscheinlichkeit« (W. Störmer) entsprechen.
Lantpert
war sehr treu gegenüber Otto I. d. Großen. Sorge brachte er
auf für den Bestand und die Erneuerung seiner Ortskirche.
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Das Volk schrieb seinem Gebet die Rettung des Domberges zu.
Seit der
2. Hälfte des 11. Jh. ist sein Kult im Freisinger Dom
nachgewiesen.
Grab in der Freisinger Domkrypta. Lambert wird bis heute in Bayern
verehrt,
im Dom von Freising steht sein 1973 gestiftetes Reliquiar.
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Patrozinien St. Lantbert in München und Freising
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Name bedeutet: der glänzende Landbesitzer (althochdt.)
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Attribute: im bischöflichen Ornat mit Lamm
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Erzbistum
-
Ökumenisches
Heiligenlexikon
-
BBKL
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Hl. Leonhard (6.11.)
-
Einsiedler, Abt in Noblat bei Limoges (?)
-
* um 500 in Frankreich, + 559 (?) im heutigen
St-Léonard-de-Nolat
bei Limoges
-
Patrozinium St. Leonhard in München, Ascholding, Kreuth,
St. Leonhard
am Wonneberg, Ramerberg und St. Leonhard am Buchat.
-
Attribute: als Mönch oder Abt mit Kette, Pferde und
Ochsen, Gefangene
befreiend
-
Patron der Bauern und des Viehs, vor allem der Pferde, der
Ställe,
Stallknechte, Fuhrleute, Schmiede, Schlosser, Lastenträger und
Böttcher,
Obsthändler, Bergleute; der Wöchnerinnen, Gefangenen;
für
alle Anliegen der Bauern, gute Geburt; gegen Kopfschmerzen, Geistes-
und
Geschlechtskrankheiten
-
Bauernregel: "Wenn auf Leonhardi Regen fällt,/ist's mit
dem Weizen
schlecht bestellt."
-
Name bedeutet: der wie ein Löwe Starke (latein. -
althochdt.) oder:
der für das Volk Starke (althochdt.)
-
Ökumenisches
Heiligenlexikon
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BBKL
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Hl. Magnus (Maginold, St. Mang) (6.9.)
-
* um 699 bei St. Gallen (?) in der Schweiz, + um 6.9.772
im heutigen
Füssen
-
rätoromanischer Glaubensbote im Allgäu, zuerst
zusammen mit
anderen Einsiedlermönch in St. Gallen, seit 746 Missionar
zunächst
zusammen mit seinem Gefährten Theodor (Verfasser einer Vita) im
östlichen
Allgäu, ("Apostel des Allgäus) dann im Auftrag von Bischof
Wikterp
am oberen Lech, erbaute Klosterzelle in Füssen. Der Legende nach
war
er Gefährte von Kolumban und Gallus, tatsächlich war er wohl
im Auftrag von Bischof Wikterp zusammen mit Tozzo und Theodor im
Oställgäu
tätig. Er gründete im heutigen Füssen eine Zelle, aus
der
eine klösterliche Gemeinschaft und später das nach ihm
benannte
Benediktinerkloster St. Mang in Füssen hervorging.
-
Nach einer Reihe von Wundererzählungen
überwältigte Maginold
einen Drachen, der ihm den Weg versperren wollte, und zwang einen
Bären,
von seinen Äpfeln abzulassen. Mit seinem Stab soll er Schlangen
und
Bären, die die Einwohner bedrohten, vertrieben haben.
-
Auch heute noch wird in Schussenried und Wangen ein silberner
St.-Mang-Stab
bei Bittprozessionen gegen Feld-Schäden über die Felder
getragen.
Um 850 wurden Maginolds Gebeine erhoben und in eine neu erbauten
Kapelle
in Füssen übertragen, an deren Stelle heute die Kirche St.
Mang
steht.
-
Attribute: mit Stab Drachen bekämpfend, mit Bär
-
Patron des Allgäus, von Füssen und Kempten; für
das Vieh;
gegen Augenleiden, Schlangenbiss, Würmer, Ratten, Mäuse und
Feldungeziefer
-
Bauernregel: "Wie's Wetter ist am Magnus-Tag,/es vier Wochen
bleiben
mag."
-
Name bedeutet: der Große (latein.)
-
Patrozinium St.
Mang in Füssen.
-
Ökumenisches
Heiligenlexikon
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Sel. Maria Theresia von Jesu Gerhardinger (9.5.)
-
Ordensgründerin
-
geboren am 20.6.1797 in Regensburg-Stadtamhof als Karolina
Gerhardinger,
Lehrerin, am 24.10.1833 Gründung einer klösterlichen
Gemeinschaft
in Neunburg vorm Wald: die Kongregation der Armen Schulschwester von
Unserer
Lieben Frau, 1843 übernahm sie das Angerkloster in München
als
Mutterhaus. Dort starb sie am 9.5.1879. Grab in der Kirche St. Jakob am
Anger
-
Seligsprechung am 17.11.1985 von Papst Johannes Paul II.
-
Erzbistum
-
Ökumenisches
Heiligenlexikon
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BBKL
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Hl. Marinus (15.11.)
-
7. Jahrhundert (+ wohl am 1.12.748, der Überlieferung
nach in Wilparting
beim Irschenberg)
-
Bischof, Märtyrer
-
Angeblich zunächst Weggefährten des Bischofs Virgil
von Salzburg,
kamen die irischen westfränkischen Mönche Anianus und
Marinus
der Legende nach nach Rom und wurden von Papst Eugen I.
empfangen.
Er weihte (655?) Marinus zum Wanderbischof und Anianus zum Diakon. Als
Einsiedler und Glaubensboten kamen sie in die Gegend von Aibling, wo
sie
mehr als 40 Jahre als Einsiedler lebten. Anianus soll zusammen mit
Marinus
von lpündernden Vandalen ermordet und verbrannt worden sein.
Nach Bauerreiss flüchteten die beiden vor den Alpenslawer in die
Einöden
Wilparting und Alb, Oberbayern. Dort wirkten sie als Missionare und
starben
den Martertod. Ihre Vita (Handschriften aus dem 12. u. 13. Jh.) geht
nach
Bauerreiss auf eine Notiz Arbeos von Freising zurück. Zwar ist sie
sehr umstritten, kann aber dennoch nicht als ganz unhistorisch
zurückgewiesen
werden. Sie bauten sich danach südlich von München bei
Irschenberg
Einsiedlerhütten. Hier sollen sie etwa 40 Jahre gelebt haben. Als
sie auf Missionswanderungen waren, wurden sie von Räubern
totgeschlagen
und auf dem Scheiterhaufen, verbrannt.
-
Im 15. und im 18. Jh. wurden ihre Gebeine erhoben. Ihr Kult
ist bezeugt
durch den Eintrag ihres Festes in das Sakramentar Heinrichs II. Im 12.
Jh. waren sie Patrone von Rott am Inn. Es entstand ein Streit zwischen
Rott und Wilparting um den Besitz ihrer Reliquien. Durch Erhebungen in
den Jahren 1723 und 1776 wurde dieser Streit zugunsten von Wilparting
entschieden.
In Wilparting erscheinen ihre Gräber als Hochgräber. Bis
heute
gilt Wilparting als Wallfahrtsstätte zu diesen beiden Heiligen.
-
Attribute: Buch und Stab
-
BBKL
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Ökumenisches
Heiligenlexikon
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Hl. Maximilian (12.10.)
-
Bischof von Lorch, Märtyrer
-
lebte wohl in Slowenien, bevor er Bischof von Lorch wurde.
-
Hinrichtung mit dem Schwert am 12.10.284, nachdem er sich geweigert
hatte,
dem Befehl des römischen Statthalters Eulasius zu olgen und im
Tempe
dem Kriegsgott zu opfern.
-
seit dem 8. Jahrhundert in Bayern verehrt.
-
878 kamen seine Reliquien nach Altötting, vor 985 nach Passau,
dann
sind sie verschollen
-
im 10. Jahrhundert Patron des Passauer Bistums
-
Patrozinium St. Maximilian in München,
München-Universitätsklinik
links der Isar
-
Erzbistum
-
BBKL
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Ökumenisches
Heiligenlexikon
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Hl. Nantwein (Nantovinus=Nantwinus) (7.8.)
-
Märtyrer
-
In Wolfratshausen befand sich z. B.angeblich am Haus im
Untermarkt ,,beim
Spitzler" (früher Deisenbergerhaus) der Kerker des Pilgers
Nantwein.
Nantovinus wurde 1286 als Rompilger zum Feuertod verurteilt und starb
als
Märtyrer. Die Wolfratshauser Bürger pflegten früher an
dieser
Stelle einen Rosenkranz zu beten. Der Sage nach soll im 18. Jahrhundert
ein Schlosser, der in diesem Haus wohnte, die Ketten, mit denen der Hl.
Nantovinus gefesselt war, wie gewöhnliches Eisen behandelt und
verwendet
haben. Nach dieser Freveltat sei er plötzlich verrückt
geworden.
-
Ökumenisches
Heiligenlexikon
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Hl. Nonnosus (2.9.)
-
Diakon der Kirche von Tiburnia, St. Peter im Holz, 6. Jahrhundert, Abt
auf dem Monte Seratto
-
* um 500, + um 560 auf dem Monte Seratto nördlich von Rom.
-
Nonnosus war Mönch im Benediktinerkloster auf dem Monte Seratto;
er
hatte unter seinem despotischen Abt zu leiden, doch Nonnotus ertrug
alle
Demütigungen und Qualen. Als er selbst Abt dieses Klosters wurde,
war er gütig und freundlich gegenüber seinen Mitbrüdern.
Nonnosus wurde in seinem Kloster bestattet.
-
Unter Bischof Nitker (1039-1052) kam ein Teil seiner Reliquien
von Molsbichl
und St. Peter im Holz nach Freising, wo sie ein vielbesuchten
Wallfahrtsziel
wurden. Dem Öl der Grablampe wurde Heilkraft nachgesagt, durch
eine
Öffnung im Steinsarg kann man bis heute hindurchkriechen und
erfahre
so Hilfe.
-
Gleichsetzung des Nonnosus von Kärnten mit dem Nonnosus von Soracte
-
Name bedeutet: der nicht zu Gebrauchende (latein.)
-
Attribute: Öllampe, Felsen
-
Patron von Freising; gegen Gebrechen und Nöte in der Schule
-
Ökumenisches
Heiligenlexikon
-
BBKL
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Hl. Notburga von Hochhausen (13.9.)
-
Dienstmagd und Köchin beim Grafen von Rottenburg
(Unterinntal),
die die Armen mit den Speiseresten von der herrschaftlichen Tafel
versorgte,
bis sie aufgrunddessen entlassen wurde. Am 27.3.1862 bestätigte
Papst
Pius IX ihren Kult
-
Patronin der Dienstmägde, der Bauern, der Arbeitsruhe,
des Feierabends,
für eine glückliche Geburt, bei Viehkrankheiten und allen
Nöten.
-
Ökumenisches
Heiligenlexikon
-
BBKL
-
Sel. Otto (7.9.)
-
+ 1158
-
Sohn des hl. Leopold von Österreich
-
Zisterziensermönch und Abt von Morimond
-
Bischof von Freising (1138-1158)
-
großer Gelehrter und Geschichtsschreiber
-
geistlicher Reformator des Bistums nach dem Investiturstreit
-
Erzbistum
-
Ökumenisches
Heiligenlexikon
-
BBKL
-
Hl. Quirinus (16.6.)
-
Hl. Rupert (24.9)
-
+ um 720
-
fränkischer Missionsbischof
-
wirkte hauptsächlich in Salzburg
-
Patron des Rupertiwinkels, der seit Beginn des 19.
Jahrhunderts zum
Erzbistum gehört.
-
Patrozinium St. Rupert in München, Heldenstein,
Söllhuben,
Freihlassing, Amerang, Eiselfing, Stephanskirchen, Hammer
-
Erzbistum
-
BBKL
-
Ökumenisches
Heiligenlexikon
-
Sel. Pater Rupert Mayer SJ
(3.11.)
-
Hl. Sigismund (2.5.)
-
Märtyrer
-
+ 524
-
König der Burgunder
-
führte sein Volk zum katholischen Glauben
-
ein Teil seiner Reliquien seit 1354 in Freising
-
Ökumenisches
Heiligenlexikon
-
Hl. Sturmius/Sturmi (16.12.)
-
Hl. Ulrich (4.7.)
-
Bischof von Augsburg
-
Patrozinium St. Ulrich in: Unterschleißheim,
München, Pulling,
Gebensbach, Obergangkofen, Vilslern, Neukirchen, Wangen
-
Ökumenisches
Heiligenlexikon
-
BBKL
-
Hl. Valentin (7.1.)
-
Hl. Virgil (24.9.)
-
Sel. Winthir von Neuhausen (29.12.)
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Hl. Wolfgang (31.10.)
-
Hl. Zeno (12.4.)
Die Blutzeugen der Erzdiözese München und Freising
-
1934
-
Dr. Fritz Michael Gerlich, Historiker und Journalist (* 15.2.1883 in
Stettin,
+ 1.7.1934 im KZ Dachau), im Rahmen der Mordaktionen um den sog.
Röhm-Putsch
verhaftet und in Dachau erschossen.
-
1942
-
Annemarie Goldschmidt, Hausmädchen (* 31.1.1922 in München, +
9.8.1942
im KZ Auschwitz), katholische Jüdin
-
Elfriede Goldschmidt, Hausmädchen (* 4.8.1923 in München, +
9.8.ö1942
im KZ Auschwitz), katholische Jüdin
-
1943
-
Christph Probst, Student der Medizin (* 6.11.1919 in Murnau/Oberbayern,
+ 22.2.1943 im Gefängnis München-Stadelheim), Mitglied der
Widerstandsgruppe
"Weiße Rose"
-
evang. Hans Scholl, Student der Medizin (* 22.9.1918 in
Ingerstein/Jagst,
+ 22.2.1943 im Gefängnis München-Stadelheim), Mitglied der
Widerstandsgruppe
"Weiße Rose"
-
evang. Sophie Scholl, Studentin der Philosophie und Biologie (*
9.5.1921
in Forchtenberg im Kochertal, + 22.2.1943 im Gefängnis
München-Stadelheim)
-
Dr. Kurt Huber, Universitätsprofessor (* 26.10.1893 in
Chur/Schweiz,
+ 13.7.1943 im Gefängnis München-Stadelheim), Mentor der
Widerstandsgruppe
"Weiße Rose"
-
russ.-orthodox. Alexander Schmorell, Student der Medizin (* 16.9.1917
in
Orenburg/Ural, + 13.7.1943 im Gefängnis München-Stadelheim)
-
Walter Klingenbeck, Anlernschaltmechaniker (* 30.3.1924 in
München,
+ 5.8.1943 im Gefängnis München-Stadelheim u.a. wegen
Abhörens
ausländischer Sender, Vorbereitung von Flugschriften und
Vorbereitung
zur Errichtung eines eigenen Schwarzsenders)
-
Willi Graf, Student der Medizin (* 2.1.1918 in Euskirchen-Kuchenheim, +
12.10.1943 im Gefängnis München-Stadelheim), Mitglied der
Widerstandgruppe
"Weiße Rose"
-
1944
-
Friedrich Ritter von Lama, Schriftsteller und Journalist (* 4.9.1876 in
Salzburg, + 9.2.1944 im Gefängnis München-Stadelheim),
schrieb
gegen die Nationalsozialisten
-
Ludwig Freiherr von Leonrod, Major (* 17.9.1906 in München, +
26.8.1944
im Gefängnis Berlin-Plötzensee), Freund von Claus Graf Schenk
von Stauffenberg
-
Franz Wipplinger, Priesteramtskandidat des Erzbistums München und
Freising (* 10.1.1915 in München, + 31.8.1944 in Berlin-Spandau
wegen
"Wehrkraftzersetzung")
-
Kaplan Dr. Hermann Joseph Wehrle, Priester des Erzbistums München
und Freising (* 26.7.1899 in Nürnberg, + 14.9.1944 im
Gefängnis
Berlin-Plötzensee), Beichtvater von Ludwig Freiherr von Leonrod
-
Rudolf Graf von Marogna-Redwitz, Oberst (* 15.10.1886 in München,
+ 12.10.1944 im Gefängnis Berlin-Plötzensee), gehörte
zum
engsten Kreis um Claus Graf Schenk von Stauffenberg
-
1945
-
Josef Zott, Städtischer Bauaufseher (* 16.3.1901 in München,
+ 16.1.1945 im Zuchthaus Brandenburg-Görden), Mitglied des
Harnierkreises
-
Dr. Franz Sperr, Bayerischer Gesandter a.D. (* 12.2.1878 in Karlstadt
am
Main/Unterfranken, + 23.1.1945 im Gefängnis
Berlin-Plötzensee),
Initiator des Sperr-Kreises
-
Pater Dr. Alfred Delp, Jesuit (* 15.9.1907 in Mannheim, + 2.2.1945 im
Gefängnis
Berlin-Plötzensee), Mitglied des "Kreisauer Kreises"
-
Wolfgang Meier, Landwirt (* 8.11.1878 in Frauenornau/Lkr.
Mühldorf,
+ 22.21945 im KZ Dachau), versteckte P. Augustin Rösch SJ, der zum
"Kreisauer Kreis" gehörte.
-
Pfarrer Josef Grimm, Priester des Erzbistums München und Freising
(* 13.1.1900 in Deisenried, + 28.4.1945 in Götting), von SS-Mann
Bachot
erschossen wegen Hissens der bayerischen Fahne
-
Harald Dohrn, Gutsbesitzer (* 17.4.1885 in Neapel, + 29.4.1945 in
München),
Schwager von Hans Quecke, äußerte sich positiv über
"Freiheitsaktion
Bayern"
-
Hans Quecke, Ministerialrat (* 3.4.1901 in Gelsenkirchen, + 29.4.1945
in
München), Schwager von Harald Dohrn, äußerte sich
positiv
über "Freiheitsaktion Bayern"
-
Dr. Adolf Freiherr von Harnier, Rechtsanwalt (* 14.4.1903 in
München,
+ 12.5.1945 im Zuchthaus Straubing an Hungertyphus), Initiator des
Harnierkreises
Die wichtigsten Wallfahrten im Erzbistum
-
Maria
-
Patronin von Bayern (1. Mai)
-
Angaben aus dem Diözesananhang im Gotteslob (fett) und dem
Buch
"Marienwallfahrten im Erzbistum München und Freising" (1989)
-
Wallfahrten zum Hl. Kreuz
-
Marienwallfahrten
-
ab 744: Dem Freisinger Dom, dem "Haus der immer jungfräulichen hl.
Maria in Freising" werden allein bis 900 Grudschenkungen gemacht. Die
Gottesmutter
war die Eigentümerin.
-
13.-15. Jahrhundert: die drei Grundthemen des
Mariengnadenbildes sind
die trhonende Muttergottes, die stehende Muttergottes und das
Vesperbild,
das um 1340 hinzukommt. Diese frühen marianischen Gnadenbilder
Bayerns
sind im 13./14. Jahrhundert überwiegend Stein-, Holz-,
Steinguß-
oder Tonfiguren. Seit dem 14. Jahrhundert werden allmählich
marianische
Andachtsbilder im Freien aufgestellt (bevorzugte Stellen sind
Bäume,
Brunnen, Quellen, Steine), dann in schützenden Kapellen,
schließlich
in der Kirche auf einem zentralen Gnadenaltar. (Georg Schwaiger)
-
Bald nach 1240 dürfte die erste Marienkirche in München
enstanden
sein, die Vorläuferkirche der heutigen Frauenkirche.
-
1340-1500: Vesperbild kommt zu den Darstellungsformen hinzu.
-
seit ca. 1350: Maria Dorfen (Pfarrkirche)
-
gotisches Gnadenbild des 15. Jahrhunderts
-
seit ca. 1330/1370: Ettal
-
gotisches, italienisches Gnadenbild, von Kaiser Ludwig dem Bayern aus
Italien
mitgebracht (wahrscheinlich ursprünglich in der Klosterkapelle der
Benediktinerabtei San Vittore bei Mailand)
-
Anfang des 17. Jahrhunderts weitet sich der Umfang des Ettaler
Wallfahrtswesen
aus.
-
seit ca. 1400: München-Ramersdorf
-
seit ca. 1400: München-Thalkirchen
-
seit ca. 1440: Tuntenhausen
-
seit ca. 1440: Freising
-
Bischof Nikodemus della Scala, 1422-1443 Bischof von Freising, stiftete
dem Freisinger Dom die bis ins 13. Jahrhundert zurückgehende Ikone
der "Hagiosoritissa".
-
Die aus dem späten 15. Jahrhundert stammende Marienfigur "Maria
auf
der Stiege" in der Benediktuskirche genoß besondere Verehrung.
Das
Domkapitel stellte es zeitweilig auf einem neuen Altar auf cen
Chorstufen
zwischen Langhaus und Chor des Domes aufstellen und vor diesem Bild
Bittämter
zur Abwendung der Pestgefahr halten. 1713 richtete man den Stiegenaltar
neu auf. Das Marienbild war inzwischen nach altem Wallfahrtsbrauch mit
kostbaren Gewändern und einem Retabel aus Silber ausgestattet
worden.
Diesem Bild bildete den Mittelpunkt persönlicher Verehrung der
Gottesmutter.
Durch die Säkularisation an neuem Ort und "in ordinärer
Kleidung"
aufgestellt, steht das Gnadenbild heute wenig beachtet auf dem
Seitenaltar.
-
Seit 1724/25 ist die Muttergottes des Kreuzmonuments von Egid Quirin
Asam
bedeutsam ("Stabat mater")
-
Spätgotik: Aufkirchen im Landkreis Starnberg
-
Weitberühmte Wallfahrt in der Spätgotik und im Barock zu
einer
thronenden Muttergottes aus der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts.
1706
kommt die Maria-Trost-Kapelle dazu. Es gibt Votivtafeln ab 1594 aus
verschiedenen
Pfarreien und Mirakelbücher mit ca. 15000 Gebetserhörungen.
-
Spätgotik: Berchtesgaden - Unsere liebe Frau am Anger
-
In der spätgotischen Frauenkirche von 1488/1519 befindet sich in
der
1688 angebauten Kapelle eine Ährenkleidmadonna aus der 2.
Hälfte
des 15. Jahrhunderts, auf die sich die Wallfahrt bezieht.
-
Spätgotik: Burg, Pfarrei Tengling im Landkreis Traunstein:
-
In der spätgotischen Kirche von (Maria) Burg befand sich bis zum
Verkauf
1922 ein Hochaltar mit Gnadenbild, das früher eine Wallfahrt
kannte.
-
seit 1460: Maria Thalheim
-
um 1460: Abens, Landkreis Freising
-
Gnadenbild der Kirche Abens im Landkreis Freising ist um diese Zeit
entstanden
(Mirakelberichte verschollen, früher viele Votivtafeln)
-
um 1467: Altenburg, Pfarrei Moosach im Landkreis Ebersberg
-
Die spätgotische Kirche mit ebenfalls spätgotischem
Gnadenbild
wird erbaut. Bei dem spätbarocken Deckengemälde handelt es
sich
um zehn Mirakeldarstellungen, ansonsten nur mehr wenige Votivtafeln.
-
seit 1488: Frauenkirche
-
um 1420 in Salzburg entstandenes Vesperbild. Um 1650 - um 1750 fand das
Gnadenbild Mariae Rosen große Verehrung. 1732 und 1818 kam es
jeweils
zu spontanen Wallfahrten zu zwei Marienbildern, die durch eine
sogenannte
Augenwende für einige Tage berühmt geworden waren.
-
um 1500: das Thema der sitzenden Muttergottes mit dem Christuskind wird
wieder vielfach aufgegriffen (Thalkirchen, Moosburg, Polling,
Landshut-St.
Martin)
-
seit 1514: Hohenpeissenberg
-
seit 1519: Ainhofen, Pfarrei Langenpettenbach im Landkreis Dachau
-
die Wallfahrt zum vermutlich ältesten Gnadenbild der Diözese,
einer seltenen "Maria lactans", einer das Jesuskind stillenden Maria
wird
erstmals erwähnt. Viele Votivtafeln zeugen von der Verehrung.
-
1538: Antwort, Pfarrei Bad Endorf im Landkreis Rosenheim
-
Erwähnung als Wallfahrt zu "Unserer Lieben Frau im Tal". Der
Legende
nach ist sie durch Anschwemmen der kleinen Muttergottesstatue auf der
Antworter
Ache entstanden. Es gibt Votivtafeln ab 1675.
-
seit 1579: Frauenkirche
-
die Erzbruderschaft von Unserer Lieben Frau zu Altötting wird an
der
Frauenkirche eingerichtet.
-
17./18. Jahrhundert: Verehrung von Vesperbildern lebt wieder auf, wie
überhaupt
die Marienverehrung und Marienwallfahrten ihren Höhepunkt
erreichen.
-
Anfang 17. Jahrhundert: Dietramszell-Maria Elend, im Landkreis Bad
Tölz-Wolfratshausen
-
Viele Votivtafeln ab Anfang 17. Jahrhundert finden sich in der 1690
errichteten
Barockkirche in der Christus als Schmerzensmann und die Schmerzhafte
Muttergottes
verehrt werden. Entsprechend ist die Thematik im Deckengemälde von
Sebastian Troger aus dem Jahr 1791.)
-
-
seit 1606/1808: Loreto-Kapelle Reutberg (wohl die erste Loreto-Kapelle
im Bistum, 1460 fanden in Loreto/Italien Marienerscheinungen statt.)
-
1610 ließ Herzog Maximilian, später Kurfürst von
Bayern,
eine Medaille prägen, die Maria als Schutzherrin über der
Landeshauptstadt
zeigt, begleitet von dem Gebetsruf »Sub tuum
praesidium«
(Unter deinen Schutz).
-
1616 - während sich die Konflikte zwischen den Konfessionen im
Vorfeld
des Dreißigjährigen Kriegs bedrohlich zuspitzten - wurde in
einer Nische an der Fassade der Münchener Residenz eine
überlebensgroße
Bronzestatue aufgestellt. Sie zeigt die gekrönte Gottesmutter, auf
der Mondsichel stehend, in der Linken das Szepter, im rechten Arm das
Christuskind,
das sich allen segnend zuwandte, die vom nahen SchwabingerTor her in
die
Stadt kamen. Ein Schild darüber trägt die Inschrift
»Sub
tuum praesidium confugimus, sub quo secure laetique degimus«
(Unter
deinen Schutz fliehen wir, unter dem wir sicher und froh leben). Die
Bezeichnung
zu Füßen der Madonna stammte vom Herzog selbst:
»Patrona
Boiariae«. Damit erklärte er Maria zur Schutzherrin seines
Herzogtums;
vielleicht meint die humanistische Namensform »Boiariae«
sogar
das weit darüber hinaus reichende alte bayerische Stammesgebiet.
Unter
der Figurennische brennt ein Ewiges Licht.
-
1620 Der Herzog stiftet einen barocken Hochaltar in der Frauenkirche,
der
der Patronin Bayerns geweiht ist - zum Dank für den
Sieg
des bayerischen Heeres in der Schlacht am Weißen Berg.
-
seit 1623/24: Loreto-Kapelle Landshut
-
1625: Anzing
-
Drei Münchener Wallfahrer kommen auf ihrem Weg von Altötting
durch Anzing und finden dort im "hintern Winkl" der Kirche eine
Marienfigur,
die sie mit Erlaubnis des Pfarrers nach Hause nahmen und in einem
Weberhaus
bei der Kreuzkirche, dann in St. Peter in München aufstellen. Nach
70 Gebetserhörungen gab die Stadt das Gnadenbild in einer
feierlichen
Prozession an Anzing zurück. Seitdem wird das spätgotische
Gnadenbild
aus der 1. Hälfte des 15. Jahrhunderts im Hochaltar aufgestellt.
Seit
1624 gibt es eine Skapulierbruderschaft. Es befinden sihc noch
großformative
Votivtafeln in der Kirche.
-
seit 1626: Maria Eck (Pfarrei Siegsdorf)
-
seit 1626/1632: Loreto-Kapelle Baumkirchen (heute München-Berg am
Laim)
-
1634: Bad Tölz, Mühlfeldkirche "Maria Hilf" in der Pfarrei
Mariä
Himmelfahrt Bad Tölz
-
Tölzer Pestprozession im Deckengemälde der 1735/37 erbauten
Kirche
mit einem bekleideten Gnadenbild im Hochaltar und Silbervotivtafeln.
-
seit 1635: Loreto-Kapelle Rosenheim
-
1637/38 Kurfürst Maximilian lässt auf dem Münchener
Schrannenplatz
(seit 1854: Marienplatz) die Mariensäule errichten, in Dankbarkeit
für die Bewahrung der beiden Hauptstädte München und
Landshut
vor der Plünderung durch die Schweden. Der Kurfürst selbst
sprach
die Weiheformel an die »gütigste Herrin Bayerns und
mächtigste
Schützerin«. Die Mariensäule wurde Ort zahlreicher
Andachten
und Ziel von Prozessionen. Sie war symbolischer Mittelpunkt des Landes,
von dem aus die Entfernung der Orte gemessen wurde.
-
seit 1643: Loreto-Kapelle Reichenhall
-
seit 1644: Kirchwald (Pfarrei Nußdorf)
-
1645/1650 Die Mariensäule findet Nachahmung in Wien und Prag
-
seit 1648: Weihenlinden-Högling
-
seit 1648: Loreto-Kapelle Marwang bei Grabenstätt
-
seit 1655: Loreto-Kapelle Freising-St. Veit
-
seit 1673: Birkenstein (Pfarrei Fischbachau)
-
1672 ließ der Bauer Michael Müllauer einen neuen Altar
für
die Fischbachauer Kirche fertigen. Dafür bekam der Wohltäter
ein bisher in der Kirche stehendes, schon seit langer Zeit verehrtes
Muttergottesbild,
das er alsbald in einem Zimmer seines Einödhofes andächtig
aufstellte
und verehrte. Nach einem Jahr der privaten Verehrung wollte der Bauer
es
zur öffentlichen Andacht am Fuße des Breitensteins
aufstellen,
was ihm zunächst verwehrt wurde, dann aber im Zuge eines
Gelübdes
des erkrankten Vikars sogar eine Kapelle dafür errichtet. Sie
erhielt
ihren Namen von den Birken, die um die Kapelle angepflanzt wurden. 1692
wurde die Kapelle vergrößert und 1709 ein Buch für die
Gebetserhörungen angelegt.
-
seit 1710 Loreto-Kapelle
-
1735 zerstörte ein furchtbares Gewitter fast die ganze Kapelle,
nur
das Gnadenbild blieb völlig unversehrt. Vor allem seit 1757
blühte
die Wallfahrt besonders auf. Einheimische Künstler verwandelten im
18. Jahrhundert (1710-1760) das "Lauretanische Haus" in ein bayerisches
Rokokokabinett in überreicher Zier.
-
1674: Auch in Freising wird eine Mariensäule durch
Fürstbischof
Albrecht Sigmund von Bayern aufgestellt.
-
1681: Deigstetten, Pfarrei Großdingharting im Landkreis
München
-
Aufgrund eines Gelübdes des Münchener Hofschlossers Kaspar
Darchingers
wurde die Kapelle gebaut, in der sich eine spätgotische
Muttergottesstatue
befindet.
-
seit 1683/88: Loreto-Kapelle München-St. Caejetan
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am Beginn des 18. Jahrhundert: Albertaich, Pfarrei Obing im Landkreis
Traunstein
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Von wening erwähnt Albertaich als Wallfahrtskirche, noch zu Beginn
des 20. Jahrhunderts hingen viele Votivtafeln im Gotteshaus.
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18. Jahrhundert: Baumgarten-Bründl im Landkreis Freising
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Die Bründlkirche war zunächst eine Holzkapelle, die 1849 zur
heutigen Kirche mit dem barocken Gemälde Mariahilf an etwas
höher
gelegener Stelle neugebaut wurde. Es gibt viele Votivtafeln.
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seit 1705: Loreto-Kapelle Schönbichl bei Freising
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seit 1722: Loreto-Kapelle Hohenburg bei Lenggries
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seit 1731: Loreto-Kapelle Eichet/Aich bei Petting
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seit 1735: Maria Eich (Pfarrei Planegg)
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seit 1737: Loreto-Kapelle Altomünster
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14. Mai 1916: Erstes von Papst genehmigtes "Patrona Bavaria"-Fest.
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1970: Patrona Bavaria wird von der Freisinger Bischofskonferenz auf den
1. Mai verlegt.
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