Helmut Zenz:
Oswald von Nell-Breuning im Internet
Oswald von Nell-Breuning (1890-1991) -
Katholischer Sozialethiker, Sozialphilosoph und Sozialwissenschaftler
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Biographie (in Anlehnung und Ergänzung
an die Internet-Biographien, u.a. des BBKL und des Nell-Breuning-Instituts)
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8.3.1890 Geboren mit dem Namen Johann Peter Franz Maria Oswald von
Nell in Trier als Sohn des Rittergutsbesitzers, Juristen und 1. Beigeordneten
der Stadt Trier Dr. jur. Arthur von Nell und dessen Frau Bernharda geb.
von Breuning aus der angesehenen Kölner Familie des Langerichtspräsidenten
von Breuning.
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1895 Tod des Großvaters von Nell. Daraufhin legte sein Vater das
Amt als 1. Beigordneter der Stadt Trier nieder und übernahm die Bewirtschaftung
des Landgutes St. Matthias. Dorthin zog dann zwei Jahre später die
Familie;
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1897 Beginn der Volksschule
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1901 Wechsel auf das sog. "Jesuitengymnasium", das humanistische Friedrich-Wilhelm-Gymnasium
in Trier (an dieser Schule hatte auch Karl Marx seine Reifeprüfung
gemacht.).
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1908 Reifeprüfung (Abitur). Als zunächst einziger Sohn der Familie
schien der frühzeitig geäußerte Wunsch Priester zu werden
als nicht realisierbar. Als später ein Bruder geboren wurde, konnte
der Wunsch Priester zu werden doch noch verwirklicht werden.
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Studium der theoretischen Physik und Mathematik, insgesamt vier Semester
je eins an den Universitäten Kiel, München, Straßburg,
Berlin. In Berlin trat sein Interesse für Wirtschaftswissenschaften
und soziale Angelegenheiten vollends zum Vorschein. Er bricht dieses Studium
auf Verlangen des Bischofs ab
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Ostern 1910 Er wechselt nach Innsbruck und beginnt dort zunächst im
Sommersemster mit Philosophie, um sich dann in Theologie überzugehen.
Weiterhin interessierte er sich aber auch für die Rechtswissenschaft
und autodidaktisch erarbeitete er sich die Nationalökonomie.
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1910 Oswald von Nell erhält durch den kinderlosen Bruder seiner Mutter
seinen Doppelnamen Nell-Breuning.
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1910/11 absolvierte er das erste Jahr des großen theologischen Kursus.
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1.10.1911 Eintritt in den Jesuitenorden ("Gesellschaft Jesu"). Als Zeichen
für den Eintritt in den Orden stiftete die Familie eine Madonna mit
Strahlenkranz, die sich noch heute am ehemaligen Nellschen Rittergut Mariahof
in Trier befindet; ein Erbverzichtsvertrag mit den Eltern Nell-Breunings
ermöglichte später dem Benediktinerorden in Trier den Rückkauf
des alten Klostergutes. Vom Eintritt in den Orden erhoffte Nell-Breuning
sich eine Förderung des charakterlichen Reifungsprozesses. Dafür
nahm er den Verzicht auf eine rasche Priesterweihe, wie er sie als Weltpriester
erhalten hätte, in Kauf.
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Noviziat in 's Heerenberg, Niederlande, da 1872 der Jesuitenorden in Deutschland
verboten wurde.
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Philosophie-(und Theologie)studium in Valkenburg, Niederlande
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1914 Weihe zum Subdiakon
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Anfang Mai 1915/1916 Einsatz im Pflegedienst im Malteserlazarettrupp des
Kriegslazaretts 51 der Reichswehr, fast nur im Verwaltungs- und Bürodienst,
dann wegen einer Erkrankung Entlassung als nicht mehr kriegsverwendungfähig.
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1916-1919 Praktikum ("Interstitz") als Erzieher und Präfekt im Internat
Stella Matutina in Feldkirch/Vorarlberg, Österreich.
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1917 Wiederzulassung des Jesuitenordens in Deutschland
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Herbst 1920: Wiederaufnahme seiner Theologische Studien in Innsbruck statt
in Valkenburg, da ein Arzt das holländische Klima als für ihn
unverträglich erachtete. Der damalige Studienpräfekt P. Bea bestimmte,
daß er gleich ins 3. Jahr Theologie eintreten und das 2. Jahr überspringen
sollte (dies ist eine Begünstigung für Kriegsteilnehmer).
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27.2.1921 Priesterweihe in Innsbruck.Er hat nie als Priester eine Gemeinde
betreut, seine Stärken als Seelsorger lagen weniger auf dem Gebiet
der praktischen Seelsorge. Er wirkte stärker als geistiger Begleiter
von sozialkatholischen Einrichtungen und Verbänden; dort kam sein
Naturell der »Nüchternheit« besser zum Tragen.
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31.5.1922 Abschluß des Studiums mit dem Examen ad gradum.
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1922/1923 Terziat in Exaeten, Niederlande unter P. Walter Sierp.
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1923-1926 Mitglied einer Rednergruppe von Jesuiten, die von Düsseldorf
aus in ungefähr 100 Städten monatlich "religiöse-wissenschaftliche
Vorträge" in Kirchen hielt.
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1923/1924 Nach einem Jahr in dieser Rednergruppe wurde er auf Veranlassung
von dem damaligen Superior in Essen, P. Peter Saedler nach Berlin zu P.
Heinrich Pesch geschickt. P. Saedler plante damals in Essen ein sozialwissenschaftliches
Institut, wie es ähnlich in den 60er Jahren an der philosophischen
Hochschule in München bestand. Dafür sollte er in Berlin die
Tradition von P. H. Pesch übernehmen und den Doktorgrad erwerben.
Doch da sich dieses Vorhaben zerschlug und das Institut nicht zu Stande
kam, kehrte er für weitere zwei Jahre zur Düsseldorfer Rednergruppe
zurück. Rauscher berichtet, der junge Nell-Breuning habe Pesch erklärt,
es werde eine wichtige Aufgabe sein, die fünf Bände in einem
Band zusammenzufassen. Pesch reagierte verärgert und lehnte ihn als
Nachfolger ab.
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2.2.1926 Feierliche Ordensgelübde
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Mitte 1926 Beginn des Promotionsstudiums in Moraltheologie bei Mausbach
in Münster (Promotion zum Dr. theol.)
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Juli 1927 mündliche Prüfung
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15.2.1928 Promotion zum Dr.theol. an der Universität Münster;
Dissertation: Grundzüge der Börsenmoral bei Prof. Mausbach. Nachdem
er bereits vorher allmählich bekannt geworden war, ließ ihn
diese normativ gehaltene Arbeit in die vorderste Linie der katholischen
Sozialethiker treten.
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Ostern (SS) 1928 Professor, zunächst für Ethik, ab Herbst 1928
Moraltheologie, ab Herbst 1930 Kirchenrecht (nachdem die Ethik auf P. Gundlach
übergegangen war) und zusammen mit Gundlach (bis zu dessem Weggang
nach Rom) Gesellschaftswissenschaften an der Philosophisch-Theologischen
Hochschule Sankt Georgen Frankfurt am Main. Über vierzig Jahre führte
er dort den Ordensnachwuchs u.a. an das Studium der Katholischen Soziallehre
heran.
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1928- ca. 1987 Hausgeistlicher des St. Theresien-Kinderheims in Offenbach.
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1930 "Aktienrecht und Moral".
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1930 Josef van der Velden, Generaldirektor des Volksvereins und späterer
Bischof von Aachen, ruft den sogenannten Königswinterer Kreis ins
Leben
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1930-1931 Vorarbeiten/maßgebliche Mitarbeit am Entwurf zur Sozialenzyklika
"Quadragesimo anno" von Papst Pius' XI.(auf Veranlassung von ARPN Ledochowski).
Gegenüber »Rerum novarum« wird der Blick über die
Arbeiterfrage hinaus auf die gesamte gesellschaftliche Ordnung gerichtet.
In seinen Vorarbeiten für die endgültige Textfassung arbeitete
Nell-Breuning intensiv auf die Überwindung der gesellschaftlichen
Klassen hin. Die Gewerkschaften wurden nicht mehr nur geduldet, sondern
ausdrücklich gebilligt. Der Kapitalismus wurde, obzwar als nicht verwerflich
gekennzeichnet, nur innerhalb bestimmter Grenzziehungen akzeptiert. Eine
berufsständische Ordnung sollte die Klassengegensätze überwinden
helfen. Nell-Breuning lag es fern, mit diesem Begriff an sozialromantisch-ständisch
geprägte Vorstellungen anknüpfen zu wollen. Die mißverständliche
Rezeption des Begriffs - vor allem durch die sachlich überhaupt nicht
gegebene Verbindung zu nationalsozialistisch-faschistischen Gesellschaftsvorstellungen
- sollte aber die Wirkung der Enzyklika nachhaltig beeinträchtigen.
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1931-1946 Als "Revisor arcarum" verantwortlich für die Finanzen der
Niederdeutschen Jesuitenprovinz.
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1932 "Die soziale Enzyklika" (Erläuterungen zur Enzyklika Quadragesimo
anno).
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1933-1945 Obwohl Nell-Breuning während des nationalsozialistischen
Regimes kein offizielles Schreibverbot hatte, war ihm das Publizieren praktisch
nicht mehr möglich.
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1933-1934 Nell-Breuning hält zusammen mit Gustav Gundlach ein Jahr
lang jeden Samstagnachmittag für die Priester der Diözese Limburg
und für die Theologiestudenten Vorlesungen in katholischer Soziallehre.
1934 muss Gustav Gundlach dann Deutschland verlassen.
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1936 Die Nationalsozialisten leiten ein Verfahren gegen Nell-Breuning ein.
Es sollte aber sieben Jahre bis zum Prozess dauern.
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1937/38 mußte er wegen der Verwaltungsgeschäfte seine Lehrtätigkeit
aussetzen/unterbrechen und einen Aufenthalt in Köln nehmen. Als er
wieder ins Lehramt zurückkehrte, trug er nur noch die Moraltheologie
und in beschränktem Umfang Gesellschaftslehre vor.
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1939/1940 In den ersten beiden Kriegsjahren hielt er aushilfsweise Vorlesungen
am Priesterseminar in Aachen (erste Tage der Woche ) und las in Sankt Georgen
( letzte Tage der Woche ). Er arbeitete auf dem Hin-und Rückweg auch
weiterhin in Köln auf der Verwaltung.
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Herbst 1943 Ende seiner Vorlesungstätigkeit. Bald endete auch der
Lehrbetrieb in Sankt Georgen überhaupt.
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November/Dezember 1943 Prozeß vor einem Münchener Sondergericht
wegen Devisenvergehen; Verurteilung zu einer Geldstrafe von RM 500.000
und drei Jahren Zuchthaus. Die Zuchthausstrafe mußte er aber
aufgrund des Haftunfähigkeitszeugnisses des Leibarztes des Münchener
Gauleiters nicht absitzen.
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bis Juli 1945 Aufenthalt an verschiedenen Orten. Zeitweilig lebte er in
Freiburg i. Br. und arbeitete im Hause Herder, was seinen späteren
Veröffentlichungen zustatten kam.
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Juli 1945 kurzer Aufenthalt in Rottmanshöhe. Dort hielt er Vorlesungen
für aus dem Krieg zurückgekehrte Scholastiker der Prov. Germ.
Or.. Danach ging er wieder nach Köln und arbeitete auf der Verwaltung
bis zu seiner Abreise zur Generalkongregation 1946 nach Rom. Von Rom aus
begab er sich sofort nach Limburg, wohin damals die Sankt Georgener Theologie
ausgelagert war und lehrte wieder Moraltheologie.
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Herbst 1947 Rückkehr der Theologie nach Sankt Georgen und mit ihr
Nell-Breuning. Zeitweilig trat er aber von der Lehrtätigkeit zurück
und machte P. Fuchs Platz, um ihm seinen Weg nach Rom an die Gregoriana
zu ebnen. Nach dem Weggang von P. Fuchs wurde Nell-Breuning reaktiviert.
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1947-1950 "Wörterbuch der Politik" (5 Teile).
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ab 1948 Lehrauftrag für Wirtschafts- und Sozialethik an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität,
Frankfurt am Main.
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1948-1965 Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats bei der Verwaltung für
Wirtschaft bzw. beim Bundesministerium für Wirtschaft. In der
Rückschau bezeichnete er die mit dieser Tätigkeit verbundenen
Sitzungen als ein ausgesprochenes »Professoren-Seminar«, dem
er weitreichende Kenntnisse wirtschaftlicher Zusammenhänge verdanke.
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1949 Mitbegründer des Bundes Katholischer Unternehmer (BKU).
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ab 1949 Lehrauftrag an der Akademie der Arbeit, Frankfurt am Main. Es handlet
sich um eine Ausbildungseinrichtung für Gewerkschaftssekretäre
Um 1950 Ein Teil seiner Vorlesungen in Sankt Georgen geht auf P. Hirschmann
über. Seit er aus der Lehrtätigkeit ganz ausgeschieden ist, übt
er Vortragstätigkeit aus und arbeitet am Schreibtisch.
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1950-1958/1959 Stellvertretender Vorsitzender des Wissenschaftlichen (wohnungswirtschaftlichen)
Beirats beim Bundesministerium für Städtebau und Wohnungswesen.
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1953-1955 Berater des Zentralverbandes Deutscher Konsumgenossenschaften.
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25.02.1956 Honorarprofessor für Philosophie der Wirtschaft an der
Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main. (manchmal irrtümlich
1965 angegeben)
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1956-1960 "Wirtschaft und Gesellschaft heute", 3 Bände; Beratung des
DGB; Stellungnahmen zur Gewerkschaften- und Vermögenspolitik
und zur Unternehmensverfassung.
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1959-1961 Mitglied des wissenschaftlichen Beirates des Bundesministeriums
für Familien- und Jugendfragen.
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1959-1965 Berater der Stiftung Mitbestimmung.
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25.6.1960 Dr. theol. h.c., Universität Innsbruck.
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11.2.1964 Dr. iur. h.c., Universität Frankfurt am Main.
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1968 "Mitbestimmung", "Streit um die Mitbestimmung", "Baugesetze
der Gesellschaft".
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1969 "Mitbestimmung - wer mit wem?"; "Auseinandersetzung mit Karl
Marx".
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1970 "Aktuelle Fragen der Gesellschaftspolitik".
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21.3.1972 Romano Guardini - Preis; "Wie sozial ist die Kirche?".
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1974 "Kapitalismus - kritisch betrachtet".
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1974-1975 Teilnahme an der Gemeinsamen Synode der deutschen Bistümer
in Würzburg als Berater; Entwurf zum Beschluß Kirche und Arbeiterschaft.
Die Synode der deutschen Bistümer in Würzburg (1971-1975) nahm
aber, trotz heftiger Kritik, in das Synodenpapier die von Nell-Breuning
wesentlich mitformulierte Vorlage »Kirche und Arbeiterschaft«
auf. Sie legte Zeugnis ab vom intensiven Bemühen Nell-Breunings, das
lange unterentwickelte Verhältnis zwischen Kirche und Arbeitnehmern
neu zu beleben.
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1975 "Grundsätzliches zur Politik"; "Der Mensch in der heutigen Wirtschaft".
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2.4.1975 Georgsplakette des Bistums Limburg.
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1977 "Soziallehre der Kirche. Erläuterungen der lehramtlichen Dokumente".
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16.12.1977 Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt am Main.
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1979 "Soziale Sicherheit".
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30. 11. 1979 Wilhelm-Leuschner-Medaille des Landes Hessen.
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5.3.1980 Hans-Böckler-Preis des DGB.
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6.3.1980 Lorenz-Werthmann-Medaille.
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8.3.1980 Goldene Bonifatius-Medaille der Deutschen Bischofskonferenz.
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17.4.1980 Dr. rer. pol. h.c., Universität Münster; Dr. oec. publ.
h.c., Sophia - Universität Tokio.
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1980 "Gerechtigkeit und Freiheit".
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1981 Ehrenbürger der Stadt Trier.
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1982 "Arbeit vor Kapital".
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9.11.1982 Ludger-Westrick-Preis.
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1983 "Worauf es mir ankommt".
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6.10.1983 Cornelius-Gurlitt-Gedenkmünze.
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10.10.1983 Ehrenbürger der Stadt Frankfurt am Main.
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23.3.1984 Bayerischer Maximilians-Orden.
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22.3.1985 Ehrenplakette der Stadt Offenbach.
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1987 "Unsere Verantwortung".
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1990 "Den Kapitalismus umbiegen. Schriften zu Kirche, Wirtschaft und Gesellschaft"
(hrsg. von Friedhelm Hengsbach SJ).
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8.3.1990 Feier des 100. Geburtstags in der Hochschule Sankt Georgen Frankfurt
am Main (Verleihung der höchsten Stufe des Bundesverdienstordens durch
Bundespräsident Richard von Weizsäcker).
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9.3.1990 Ehrendoktor der Universität Trier.
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27.2.1991 70jähriges Priesterjubiläum.
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21.8.1991 Tod in Frankfurt am Main/St. Georgen.
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Jürgen Borchert, Jurist, Sozialrichter in Hessen, Schüler und
Mitarbeiter bei Nell-Breuning (wann?), sieht sich selbst als "politischer
Testamentsvollstrecker" Nell-Breunings.
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posthume Ereignisse:
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Nell-Breuning-Allee in Saarbrücken
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Oswald von Nell-Breuning-Straße in Rösrath
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Oswald von Nell-Breuning-Straße in Offenbach
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Von-Nell-Breuning-Straße in Forchheim (dazu: Die Karl-Marx-Strasse
wird laut einem Stadtratsbeschluß von 1992 nun 1995 zu Ehren von
"Oswald von Nell Breuning" umbenannt.)
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von-Nell-Breuning-Weg in Cloppenburg
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Bibliographie (in Anlehnung an und Ergänzung
der BBKL-Bibliographie von Bernd Kettern)
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Teilbibliographien
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Hans Achinger/Ludwig Preller/Hermann Josef Wallraff (Hrsg.): Normen der
Gesellschaft. Festgabe für O.v. N.-B. zu seinem 75. Geburtstag, Mannheim
1965, 326-370 (bis 1965)
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Nell-Breuning: Aktuelle Fragen der Gesellschaftspolitik, Köln 1970,
439-452 (1965-1969)
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Nell-Breuning: Soziale Sicherheit? Freiburg 1979, 283-285 (1970-1979)
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Nell-Breuning: Unsere Verantwortung, Freiburg 1987, 133-144. (1979-1986)
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Primärliteratur
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Kredit und Zins, in: Stimmen der Zeit. Monatsschrift für das Geistesleben
der Gegenwart. 55. Jg. 3. Heft / 108 Bd. Dezember 1924.
S. 161-240; 35 SS. Reklamen. OBr. Gr.-8°. Freiburg i. Br.: Herder
1924.,
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Mehrere Artikel im Staatslexikon, hrsg. von der Görres-Gesellschaft,
5. Aufl., Freiburg 1926 ff. (Bodenrecht, Bodenreform, Bodenspekulation,
Erbbaurecht, Grundlasten, Hausbesitz, Heimstätte, Hypothek, Hypothekenbanken,
Kleingarten, Kreditanstalten - öffentl.-rechtl., Landesbanken, Landesplanung,
Landschaft, Lebenshaltung, Mieterschutz, Naturalobligation, Pfand - Pfandrecht,
Preis, Produktivgenossenschaften, Realkredite, Rente, Rentenbank - Deutsche
und Rentenbank-Kreditanstalt, Rentenbanken, Rentengut, Schuldverschreibung,
Schule und Wirtschaft, Siedlung, Siedlungsbank - Deutsche, Sparen - Sparkasse,
Spekulation, Stadtschaft, Steuerpflicht, Streik, Treuhandverhältnis,
Verbandswesen, Versicherungsmoral, Volksversicherung, Wert, Wirtschaftsintegralismus,
Wohnungsbau und Wohnungsfürsorge - Wohnwirtschaft, Wucher, Zentralgenossenschaftskasse,
Zins, Zuwachssteuer, Zwecksparen);
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Der Kleinwohnungsbau, hrsg. von N.-B., Mönchengladbach 1927;
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Grundzüge der Börsenmoral, Freiburg 1928;
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Soziales Gesetzbuch, hrsg. von N.-B., Saarbrücken 1928;
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Kirche und Kapitalismus, Mönchen-Gladbach 1929;
-
Sinnvoll geleitete Wirtschaft, Mönchen-Gladbach 1929;
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Konsumvereine und Wirtschaftsgestaltung, Mönchen-Gladbach 1929;
-
Rationalisierung der Verteilung, Mönchen-Gladbach 1929;
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Kirche und Eigentum, Mönchen-Gladbach 1929;
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Staat und Eigentum, Mönchen-Gladbach 1929;
-
Begriff und Pflichten des Eigentums, Mönchen-Gladbach 1929;
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Verschiedene Eigentumsbegriffe? Mönchen-Gladbach 1929;
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Das Eigentum in der Auffassung des Freiherrn von Stein, Mönchen-Gladbach
1929;
-
Mißverständnisse in der Eigentumsfrage, Mönchen-Gladbach
1929;
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Kirche und Bodenreform, Mönchen-Gladbach 1929;
-
De obiectiva ratione pretii iusti, in: Periodica de re morali, canonica,
liturgica (Rom) 18 (1929), 1-16;
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Aktienreform und Moral. Die sittliche Seite der Aktienrechtsreform,
Berlin 1930;
-
Wirtschaftsfragen, Kevelaer 1930;
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Steuerwert und Entschädigungswert, Mönchen-Gladbach 1930;
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Weltanschauliches in Boden-, Siedlungs- und Wohnungsfragen, Essen 1930;
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Wirtschaftsfreiheit und wirtschaftliche Machtstellungen, in: Deutsche Arbeit
15 (1930), 393-406;
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mehrere Artikel im Lexikon für Theologie und Kirche, hrsg. von Michael
Buchberger, Freiburg 1930 ff. (Aufwertung, Bankrott, Bankwesen, Bodenreform,
Börse, Erbrecht, Geldwirtschaft, Genossenschaft, Gewerkschaft,
Gewinn, Grundrente, Haftung, Handel, Integralismus, Kapitalismus,
Kirchenamt, Konkurs, Kredit, Lohn);
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Zum Wertbegriff, in: Aus Ethik und Leben. Festschrift für Joseph
Mausbach, hrsg. von M. Meinertz und A. Donders, Münster 1931, 128-136;
-
Die Eigentumslehre, in: Die soziale Frage und der Katholizismus. Festschrift
zum 40jährigen Jubiläum der Enzyklika »Rerum novarum«,
hrsg. von der Sektion für Sozial- und Wirtschaftswissenschaft der
Görres-Gesellschaft, Paderborn 1931, 140-160;
-
Die Familie und ihre wirtschaftliche Sicherung in Vermögen und Einkommen
nach der Enzyklika »Rerum novarum«, in: Il XL Anniversario
della Enciclica »Rerum novarum«. Scritti commemorativi pubblicati
a cura della Università Cattolica del Sacro Cuore con il contributo
della Unione Cattolica per le scienzi sociali, Mailand 1931, 382-399;
-
Effektenterminhandel in Jurisprudenz und Moral, in: Bankwissenschaft 8
(1931/1932), H. 1, 4-22;
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Zwei Ganzheitslehren - Die falsche Ganzheitslehre: Universalismus. Die
wahre Ganzheitslehre: Solidarismus, in: Das Neue Reich 14 (1931-1932),
708-710, 749-751, 769-771
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Um den berufsständischen Gedanken. Zur Enzyklika »Quadragesimo
anno«, in: Stimmen der Zeit 122 (1931/1932), 36-52;
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Die gesellschaftliche Ordnung nach »Quadragesimo anno«,
in: Volkswohl (Wien) 23 (1931/1932), 1-7;
-
mehrere Beiträge in: Der Große Herder, Freiburg 1931 ff. (Aufwertung,
Banken, Börse, Eigentum, Geld, Gemeinwohl, GmbH, Kapitalismus,
Kredit, Lohn, Organisation, Preis, Rationalisierung, Recht, Solidarismus,
Soziale Frage, Sozialismus, Sozialpolitik, Stand - ständ. Ordnung,
Volkswirtschaft, Volkswirtschaftslehre, Währung, Wirtschaft, Zins);
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Zur Krise des Versorgungsstaates, in: Schweizer Rundschau 32 (1932/1933),
112-125;
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Nell-Breuning/O. Spann/E. Lederer, Die Güterverteilung in der Gesamtwirtschaft,
Berlin 1932;
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Die soziale Enzyklika. Erläuterungen zum Weltrundschreiben Pius'
XI. über die gesellschaftliche Ordnung, Köln 1932;
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Wichtige Lehrstücke aus »Quadragesimo anno«. Sonderdruck
aus Theol.-prakt. Quartalschrift, Linz 1933;
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Wirtschaftskrisen und Arbeitslosigkeit, in: Schweizer Rundschau 33 (1933/34),
447-454;
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Planwirtschaft, in: Stimmen der Zeit 124 (1932/1933), 226-235;
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Geldwährung und Währung im Streit der Zeit, in: Stimmen der Zeit
125 (1933), 247-259;
-
Wettlauf um die schlechteste Währung, in: Stimmen der Zeit 126 (1933/1934),
20-26;
-
Entproletarisierung nach »Quadragesimo anno«, in: Theol.-prakt.
Quartalschrift 86 (1933), H. 1, 93-113;
-
Sozialer Katechismus. Aufriß einer katholischen Gesellschaftslehre,
hrsg. von Nell-Breuning, Saarbrücken 1934;
-
Fortschritte in der Lehre von der Preisgerechtigkeit, in: Miscellanea Vermeersch,
Bd. 1, Rom 1935, 93-110;
-
The Economic Structure of the State, in: The Modern Schoolman (St. Loius)
12 (1935), H. 3, 61-67;
-
Die Kirche als Lebensprinzip der Gesellschaft, in: Schweizer Rundschau
34 (1934/1935), 841-856;
-
Die vermögensrechtliche Lage der Ordensleute in Ansehung des Armutsgelübdes,
Colmar 1942 (geheim hergestellt);
-
sonst keine Veröffentlichungen zwischen 1936-1945 (außer einem
Nachruf für die Mitteilungen der Ordensprovinzen der Gesellschaft
Jesu im Jahre 1940);
-
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Zur Programmatik politischer Parteien, Köln 1946;
-
Zur christlichen Gesellschaftslehre. Beiträge zu einem Wörterbuch
der Politik H. 1 (gemeinsam mit Dr. Hermann Sacher), Freiburg 1947;
-
Gesellschaftsordnung. Wesensbild und Ordnungsbild der menschlichen Gesellschaft,
Nürnberg 1947;
-
Bodenreform und Siedlung, Bielefeld 1947;
-
Kapitalismus und Sozialismus in katholischer Sicht, in: Frankfurter
Hefte 2 (1947), H. 7, 665-681;
-
Sozialisierung, in: Stimmen der Zeit 139 (1946/1947), 425-436;
-
Pfarrgemeinde, Pfarrfamilie, Pfarrprinzip, in: Trierer Theologische Zeitschrift
56 (1947), 257-262;
-
Zur christlichen Staatslehre. Beiträge zu einem Wörterbuch
der Politik H. 2 (gemeinsam mit Dr. Hermann Sacher), Freiburg 1948;
-
Die Lehre von der Lohngerechtigkeit in der Enzyklika »Quadragesimo
anno«, in: Die Neue Ordnung 2 (1948), 53-59;
-
Zwei Grundfragen künftiger Wirtschaftspolitik, in: Die Neue Ordnung
2 (1948), 334-339;
-
Gewerkschaften und christliche Soziallehre, in: Orientierung 12 (1948),
Nr. 18, 169-171 und Nr. 19, 171-173;
-
Einheitsgewerkschaften oder Richtungsgewerkschaften? In: Orientierung 12
(1948), Nr. 20, 191-193;
-
Um die »berufständische Ordnung«, in: Stimmen der Zeit
142 (1948), 6-19;
-
Entschädigungslose Enteignung, in: Stimmen der Zeit 142 (1948), 225-229;
-
Lastenausgleich 142 (1948), 427-440;
-
Der Begriff der Proletarität. Zum Hauptanliegen der Enzyklika »Quadragesimo
anno«, in: Wort und Wahrheit 3 (1948), 257-264;
-
Zur Sozialen Frage. Beiträge zu einem Wörterbuch der Politik
H. 3 (gemeinsam mit Dr. Hermann Sacher), Freiburg 1949;
-
Zur Wirtschaftsordnung. Beiträge zu einem Wörterbuch der Politik
H. 4 (unter Mitarbeit von Dr. J. Wirz gemeinsam mit Dr. Hermann Sacher),
Freiburg 1949;
-
Berufsständische Ordnung, in: Stimmen der Zeit 143 (1949), 254-261;
-
Berufsständische Ordnung als Heilung der heutigen gesellschaftlichen
Unordnung, in: Stimmen der Zeit 144 (1949), 260-268;
-
Wiedergutmachung, in: Trierer Theologische Zeitschrift 58 (1949), 286-297;
-
-
Einzelmensch und Gesellschaft, Heidelberg 1950 (21962);
-
Mitbestimmung, Landshut 1950;
-
Das Recht der Laien in der Kirche (gemeinsam mit Heinrich Keller SJ),
Heidelberg 1950;
-
Berufsständische Ordnung und Monopolismus, in: Ordo. Jahrbuch für
die Ordnung von Wirtschaft und Gesellschaft 3 (1950), 211-237;
-
Joint Managment and Profit Sharing in Western Germany, in: Christus
Rex (Irland) 4 (1950), Nr. 3, 226-233;
-
Zur Kritik des wirtschaftlichen Liberalismus, in: Die Neue Ordnung 4
(1950), 289-307;
-
Einkommensgestaltung in der sozialen Marktwirtschaft, in: Die Neue Ordnung
4 (1950), 505-512;
-
Gesellschaft und Wirtschaft, in: Stimmen der Zeit 145 (1950), 245-253;
-
The Concept of a Just Price, in: Review of Social Economy 8 (1950),
111-128 (vgl. 1929 die lat. Originalfassung);
-
-
Die Funktion des Grundeigentums in der Rechts- und Sozialordnung unserer
Zeit, Bielefeld 1951;
-
Die Eigentumsfrage in neueren kirchenlehramtlichen Verlautbarungen,
in: Trierer Theologische Zeitschrift 60 (1951), 31-40;
-
Wörterbuch der Politik H. 5, T. 1, (hrsg. mit Dr. Hermann Sacher),
Freiburg 1951 (Anarchismus, Imperialismus, Individualismus, Interventionismus,
Kollektivismus, Kommunismus, Laizismus, Liberalismus);
-
Wörterbuch der Politik H. 6, hrsg. von Dr. Alice Scherer, Freiburg
1951 (Frauenarbeit, Die Frau im Recht, Die Stellung der Frau im kirchlichen
Recht);
-
The Peschian Interest Theory, in: Social Order, April 1951, 177-180;
-
Das gesellschaftliche Ordnungsgefüge und die europäische Wirtschaftseinheit,
in: Wirtschaft und Erziehung 3 (1951), H. 11, 489-499;
-
Wirtschafte wirtschaftlich? In: Zeitschrift für die Betriebswirtschaft
21 (1951), 193-203;
-
-
Das Sparen im Lichte der Keynesschen Kritik, Umdruck der Bank deutscher
Länder, 1952 (o. O.);
-
Das Subsidiaritätsprinzip als wirtschaftliches Ordnungsprinzip,
in: Wirtschaftliche Entwicklung und soziale Ordnung. Degenfeld-Festschrift,
hrsg. von Lagler und J. Messner, Wien 1952, 81-92;
-
Wörterbuch der Politik H. 5, T. 2 (hrsg. mit Dr. Hermann Sacher),
Freiburg 1952 (Machiavellismus, Marxismus, Militarismus, Nationalismus
IX, 5: Die Übernationalität von Christentum und Kirche, Nationalsozialismus,
Pazifismus, Personalismus, Solidarismus, Sozialismus, Syndikalismus, Unitarismus
und Pluralismus);
-
»Thesen« zu einer Grundsatzdebatte, in: Finanz-Archiv N.F.
13 (1952), 397-421;
-
Entwicklungslehre und dialektischer Materialismus, in: Stimmen der Zeit
150 (1952), 241-251;
-
Kritisches zum Begriff der Wettbewerbsordnung, in: Wirtschaft und Wettbewerb
(1952), H. 6/7, 371-375;
-
-
Eigentumsbildung in Arbeiterhand, Paderborn 1953;
-
Was ist Sozialismus? Freiburg 1953;
-
Das Ethos des Sparens in der Keynesschen Kritik, in: Die Neue Ordnung 7
(1953), 18-30;
-
Vermögensbildung in Arbeiterhand, in: Gewerkschaftliche Monatshefte
4 (1953), 513-519;
-
Wirtschaftsethik. Zum gleichnamigen Buch von W. Weddigen, in: Scholastik
28 (1953), 62-69;
-
Die Gewerkschaften am Scheideweg? In: Stimmen der Zeit 152 (1953), H. 7,
8-20;
-
-
Sittliche Grundsätze zu Steuerrecht und Steuermoral, Rottenburg
1954;
-
Moraltheologisches Gutachten zum Fall Wolfram Sievers, Generalsekretär
des Ahnenerbes beim Reichsführer SS, gelegentlich der Nürnberger
Prozesse, erstattet am 6.6.1947, in: Friedrich Hielscher, Fünfzig
Jahre unter Deutschen, Hamburg 1954, 445-447;
-
-
An der Grenzscheide von Sozialpolitik und sozialer Strukturpolitik, München
1955;
-
Von der klassischen zur gefestigten Gewerkschaft, Rottenburg 1955;
-
Wertzuwachssteuer, in: Handbuch der Finanzwissenschaft, Bd. 2, Tübingen
21955, 557-564;
-
Neoliberalismus und katholische Soziallehre, in: Der Christ und die
soziale Marktwirtschaft, hrsg. von Patrick M. Boarman, Stuttgart 1955,
101-122;
-
Wohin führt Dr. Agartz den DGB? In: Politisch-soziale Korrespondenz
4 (1955), Nr. 3, 1.2.1955;
-
Streik, in: Stimmen der Zeit 155 (1954/1955), 264-279;
-
Marktgehorsam? In: Stimmen der Zeit 156 (1955), 251-261;
-
Zur Sozialreform. Erwägungen zum Subsidiaritätsprinzip, in:
Stimmen der Zeit 157 (1955/1956), 1-11;
-
-
Wirtschaft und Gesellschaft heute, 3 Bde., Freiburg 1956-1960;
-
Welt im Umbruch, Gefährdung und Selbstbehauptung des Menschen,
Kevelaer 1956;
-
Kommerzialisierte Gesellschaft, in: Stimmen der Zeit 158 (1956), 32-45;
-
Kirchliche Institute und weltliches Recht, in: Stimmen der Zeit 159
(1956/1957), 230-232;
-
Katholische und evangelische Soziallehre - ein Vergleich, in: Una sancta
11 (1956), 184-195;
-
Stellungname zu Welty, Eberhard: Lohnvertrag - Gesellschaftsvertrag, in:
Die Neue Ordnung 10 (1956), 167 f.
-
-
Die Christen im DGB. Verantwortung und Aufgaben, Sonderdruck des Bundesvorstandes
des DGB, Düsseldorf o.J. (1957);
-
Die Gewerkschaften in der freien Gesellschaft, Wien o.J. (1957);
-
Ständischer Gesellschaftsaufbau, in: Handwörterbuch der Sozialwissenschaften,
Bd. 10, Stuttgart/Tübingen 1957;
-
mehrere Beiträge im Staatslexikon, hrsg. von der Görres-Gesellschaft,
6. Aufl., Freiburg 1957 ff. (Bausparkassen, Bodenpolitik, Bodenrecht, Bodenreform
- gemeindliche, Damaschke, Gemeinwirtschaft, Genossenschaft, Grundrente,
Koalitionsfreiheit, Konsumgenossenschaften, Kreditgenossenschaften, Mittelstand,
Sozialisierung, Steuermoral, Subsidiaritätsprinzip, Wirtschaftsethik,
Wohnungsunternehmen,
Wucher);
-
mehrere Artikel im Lexikon für Theologie und Kirche, 2. Auflage, hrsg.
von Josef Höfer und Karl Rahner, Freiburg 1957 ff. (Bankwesen, Bereicherung
- ungerechtfertigte, Bodenreform, Börse, Boykott, Geld II, Geschäftsmoral,
Gewerkschaften, Gläubiger- und Schuldnerschutz, Grundrente, Haftung,
Handel, Handlungen - unerlaubte, Integralismus, Kapital, Kapitalismus,
Kredit, Parlamentarismus, Preis, Schadensersatz, Soziale Frage,
Sozialordnung, Spekulation, Streik, Vertrag II, Währung, Wiedergutmachung);
-
Preisbildung am Bodenbaumarkt, in: Wirtschaftsfragen der freien Welt. Festgabe
für Ludwig Erhard, hrsg. von E. von Beckerath u.a., Frankfurt a.M.
o.J. (1957), 235-244;
-
Solidarität und Subsidiarität im Raume von Sozialpolitik und
Sozialreform, in: Erik Boettcher (Hrsg.), Sozialpolitik und Sozialreform.
Ein einführendes Lehr- und Handbuch der Sozialpolitik, Tübingen
1957, 213-226;
-
Familie, Familienunterhalt, Familienlohn, Familienausgleich, Münster
1957 (Christlich-soziale Werkbriefe, 35/36);
-
Arbeit und Muße, in: Stimmen der Zeit 160 (1957), 93-99;
-
-
Ist Eigentum eine Ordnungsmacht? Köln-Deutz o.J. (1958);
-
Die politische Verwirklichung der christlichen Soziallehre, in: Stimmen
der Zeit 161 (1957/58), 346-359;
-
Ein Standardwerk katholischer Soziallehre, in: Stimmen der Zeit 162 (1957/58),
467-469 (Rezension des Sozialkatechismus (Weltys) mit einer Bemerkung zu
den »Schulen« von Jesuiten und Dominikanern)
-
-
Wirtschaft im Wandel - unwandelbares Naturrecht, in: Ordo socialis 7
(1959/1960), 18-34;
-
Wirtschaftswissenschaft in politischer Verantwortung, in: Zeitschrift
für die gesamte Staatswissenschaft 115 (1959), 389-402;
-
-
Kapitalismus und gerechter Lohn, Freiburg/Basel/Wien 1960;
-
Der Familienlastenausgleich, Wien 1960;
-
Konzentrationsprobleme im gesellschaftlichen Raum, in: Die Konzentration
in der Wirtschaft. Schriften des Vereins für Socialpolitik N.F. 20/III,
Berlin 1960, 1703-1720;
-
Der Lohn als Erwerbsmittel und Erwerbsquelle, in: Eigentum und Eigentümer
in unserer Gesellschaftsordnung. Veröffentlichungen der Walter Reymond
Stiftung, 1, Köln/Opladen 1960, 51-72;
-
»Der Katholik in der SPD«, in: Katholische Nachrichten-Agentur,
Informationsdienst Nr. 6 vom 13.2.1960, Beilage, 1-3 und 11;
-
Priester und Recht, in: Priester und Arbeiter 10 (1960), 116-121;
-
Rezension zu: Manfred Hättich, Wirtschaftsordnung und katholische
Soziallehre, Stuttgart 1957, in: Zeitschrift für die gesamte Staatswissenschaft
116 (1960), 373 ff.]
-
-
Lohnpolitik in gesamtgesellschaftlicher Verantwortung, in: Naturordnung
in Gesellschaft, Staat und Wirtschaft. Festschrift Johannes Messner, hrsg.
von Josef Höffner u.a., Innsbruck/Wien/München 1961, 670-680;
-
Das Managertum in der heutigen Gesellschaft, in: Der Angestellte zwischen
Arbeiterschaft und Management. Intern. Tagung der Sozialakademie Dortmund
1960, Berlin 1961, 275-291. 443-457;
-
Wirtschaftliche Familienhilfe oder nicht? In: Die ökonomische Lage
der Familie in der Bundesrepublik Deutschland. Tatsachen und Zusammenhänge,
hrsg. von Helga Schmücker, Stuttgart 1961, 64-76;
-
Die Sozial- und Wirtschaftsphilosophie des Neoliberalismus, in: Finanz-Archiv
N.F. 21 (1961), 306-311;
-
Mater et magistra, in: Stimmen der Zeit 169 (1961/62), 116-128;
-
Raum und Recht, in: Zeitschrift für Vermessungswesen 86 (1961), 53-60;
-
-
Vom Geld, in: N.-B./J. Heinz Müller, Vom Geld und vom Kapital, Freiburg/Basel/Wien
1962, 13-103;
-
Freizeit, in: Handwörterbuch der Sozialwissenschaften, Bd. 4, Tübingen
1962, 138-141;
-
Partnerschaft, in: ebd., 216-223;
-
Die ethische Begründung der Entwicklungshilfe, in: Jahrbuch des
Instituts für christliche Sozialwissenschaften 4 (1962), 333-345;
-
Bedarfsdeckung und Bedarfsweckung, in: Sachlichkeit und Sittlichkeit in
der Wirtschaft, hrsg. von A. Spitaler, Köln 1962, 152-174;
-
Wo Diebstahl salonfähig wird, in: Die Neue Ordnung 16 (1962), 98-103;
-
Wissen die deutschen Gewerkschaften, was sie wollen? In: Soziale Ordnung,
Beilage, 3 (1962), 53-58;
-
Der Gemeinwohlbegriff nach Meßner, in: Ordo socialis 10 (1962),
85-87;
-
Selbstverständnis und Selbsterkenntnis der Gewerkschaften, in: Stimmen
der Zeit 171 (1962/1963), 5-16;
-
/Geiger, Willi/Nawroth, E.: Sozialer Rechtsstaat, Wohlfahrtsstaat, Versorgungsstaat,
Paderborn o. J. (1962)
-
-
Wohnungsbaufinanzierung - Ideologie oder Utopie? In: Studien zu Wohnungswirtschaft
und Städtebau. Gedächtnisschrift für Otto Kämper, hrsg.
von H.J. Seraphim, Köln/Braunsfeld 1963, 19-28;
-
Sozialpolitik als integraler Bestandteil der allgemeinen Politik, in: Sozialwissenschaft
und Gesellschaftsgestaltung. Festschrift für Gerhard Weisser, hrsg.
von F. Karrenberg und H. Albert, Berlin 1963, 327-340;
-
Die Wohlfahrtsfunktion des heutigen Staates. Notwendigkeiten und Möglichkeiten
in der heutigen Phase der industriellen Entwicklung, in: Sozialer Rechtsstaat
- Wohlfahrtsstaat - Versorgungsstaat, hrsg. vom Sozialreferat des Zentralkomitees
der deutschen Katholiken, Paderborn 1963, 54-74;
-
Ökonomische Theorie der Sozialpolitik, in: Finanz-Archiv N.F. 22 (1963),
346-354;
-
Außerökonomische Faktoren der wirtschaftlichen Entwicklung,
in: Stimmen der Zeit 172 (1963), 116-123;
-
Gewerkschaften und Sozialordnung, in: Stimmen der Zeit 172 (1963), 181-191;
-
Zum Entwurf für das Grundsatzprogramm des DGB, in: Stimmen der Zeit
172 (1963), 255-267;
-
Gustav Gundlach 3.4.1892-23.6.1963, in: Stimmen der Zeit 172 (1963),
387-388;
-
Christliche Soziallehre, in: Stimmen der Zeit 172 (1963), 208-220;
-
-
Bodenrecht, -politik, -reform, in: Katholisches Soziallexikon, hrsg. von
Alfred Klose, Innsbruck-Wien-München 1964, 111-115;
-
»Lege artis«. Sachlichkeit und Sittlichkeit in der Wirtschaft,
in: Moral zwischen Anspruch und Verantwortung. Festschrift Werner Schöllgen,
hrsg. von Franz Böckle und Franz Groner, Düsseldorf 1964, 379-394;
-
Ethik in der Werbung, in: Werbung ... Freiheit und Verantwortung, Herbstarbeitstagung
des BDW 1963 in Bald Wildungen, Essen 1964, 39-56;
-
Zur Erinnerung an Gustav Gundlach S.J., in: Mitteilungen aus den deutschen
Provinzen der Gesellschaft Jesu, Ostern 1964, 20. Bd., H. 2, Nr. 126, 322-332;
-
Das Eigentum in der modernen Industriegesellschaft, in: Die Neue Ordnung
18 (1964), 367-368;
-
Zur Diskussion um den Bundeswirtschaftsrat, in: Die Neue Ordnung 18 (1964),
448-452;
-
Wirtschaftliche Mitbestimmung aus der Sicht der katholischen Soziallehre,
in: Alfred Christmann, Wirtschaftliche Mitbestimmung im Meinungsstreit,
Bd. 1, hrsg. von Otto Kunze, Köln 1964, 89-190;
-
-
Der Königswinterer Kreis und sein Anteil an »Quadragesimo
anno«, in: Johannes Broermann/Philipp Herder-Dorneich (Hrsg.), Soziale
Verantwortung (Festschrift Götz Briefs), Berlin 1965, 571-585;
-
-
Der Kampf um die soziale Gerechtigkeit in Vergangenheit und Gegenwart,
in: Richard Wisser (Hrsg.), Politik als Gedanke und Tat, Mainz 1967, 165-182;
-
Katholische Kirche und Marxsche Kapitalismuskritik, in: Stimmen der
Zeit 180 (1967), 365-374 (wiederabgedruckt in: W. Euchner/H. Schmidt (Hrsg.),
Kritik der politischen Ökonomie heute - 100 Jahre »Kapital«,
Frankfurt a.M. 1968, 81-92);
-
Katholische Soziallehre heute, in: N.-B./Hans Lutz, Katholische und
evangelische Soziallehre. Ein Vergleich, Recklinghausen 1967, 7-33 (ebd.
51-77: Katholische und evangelische Soziallehre - ein Vergleich);
-
-
Arbeit und Mitbestimmung, in: Mitbestimmung. Referate und Diskussion
auf der Tagung katholischer Sozialwissenschaftler vom 17. bis 19. Februar
1968 in Mönchengladbach, hrsg. von Anton Rauscher, Köln 1968,
19-32. 33-62;
-
Karl Marx 1818-1968. Neue Studien zu Person und Lehre. Festschrift der
Stadt Trier, Mainz 1968, 131-142;
-
Kommentare zur Pastoralen Konstitution über die Kirche in der Welt
von heute (»Gaudium et spes«): Kommentar zum 3. Kapitel, in:
LThK2, Bd. 14 (1968), 487-515; Kommentar zum 4. Kapitel, in: ebd.,
517-532; Exkurs über die Probleme der Artikel 83-90, in: ebd.,
562-565; Exkurs über die Enzyklika »Populorum progressio«,
in: ebd., 578-579;
-
Warum so viel Aufregung? In: Anton Rauscher (Hrsg.), Ist die katholische
Soziallehre antikapitalistisch? Beiträge zur Enzyklika »Populorum
progressio« und zur Offenburger Erklärung der Sozialausschüsse,
Köln 1968, 13-24;
-
-
Auseinandersetzung mit Karl Marx (Theologische Fragen heute, hrsg. von
M. Schmaus u. E. Gössmann), München 1969, 12-31;
-
Bodenbeschaffung und Bodenpreisbildung, in: Edgar Nawroth (Hrsg.), Raum
und Gesellschaft morgen, Köln 1969, 165-182;
-
/Ballerstedt, Kurt/Friesenhahn, Ernst (Hrsg.): RECHT UND RECHTSLEHRE
IN DER SOZIALEN DEMOKRATIE. Festgabe für Otto KUNZE zum 65.Geburtstag.
Berlin, Duncker & Humblot 1969. gr.8º. VIII,306 S.mit Titelporträt.
OKart. - 1.Ausgabe.
-
-
Die Kirchensteuer in der Krise, in: Hamburger Jahrbuch für Wirtschafts-
und Gesellschaftspolitik 15 (1970), 63-83;
-
»Politische Theologie« - einst und jetzt, in: Stimmen der
Zeit 186 (1970), 234-246 (wiederabgedruckt in: N.-B., Grundsätzliches
zur Politik, München 1975, 56-69);
-
Rez. zu: Lothar Roos, Demokratie als Lebensform, München 1969,
in: ThPh 45 (1970), 260-262;
-
-
Ideologien - Utopien - christlicher Glaube. Zum Apostolischen Schreiben
Papst Pauls VI. an Kardinal M. Roy anläßlich des 80. Jahrestages
von »Rerum novarum«, in: ThPh 46 (1971), 481-495;
-
-
Der Volksverein für das katholische Deutschland, in: Stimmen der
Zeit 190 (1972), 35-50;
-
Die katholische Soziallehre - Aufstieg, Niedergang und bleibendes Verdienst:
ein Rückblick auf ihre Leistung und ihr Versagen in acht Jahrzehnten.
Festvortrag anläßlich der Verleihung des Romano-Guardini-Preises
am 21. März 1972 in der Katholischen Akademie in Bayern, in: N.B.,
Wie sozial ist die Kirche? Leistung und Versagen der katholischen Soziallehre,
Düsseldorf 1972, 71-96;
-
15.5.1931. Erinnerungen zur Entstehungsgeschichte von »Quadragesimo
anno«, in: N.-B., Wie sozial ist die Kirche?, 127-136;
-
Krise der katholischen Soziallehre? In: Stimmen der Zeit 189 (1972),
86-92 (wiederabgedruckt in: N.-B., Wie sozial ist die Kirche?, 55-70);
-
Sorge der Kirche für das werdende Leben, in: Stimmen der Zeit 190
(1972), 126-129;
-
Wie sozial ist die Kirche? Leistung und Versagen der Katholischen Soziallehre,
Düsseldorf 1972;
-
-
Arbeitnehmer - Mitarbeiter - Mitunternehmer, in: Demokratisierung der Wirtschaft,
hrsg. von W. Fricke/A. Geißler, Hamburg 1973, 182-195;
-
Katholische Kirche und Gewerkschaften, in: Gewerkschaftliche Monatshefte
7/1973, 421-433;
-
mehrere Artikel in: Herders Theologisches Taschenlexikon, hrsg. von Karl
Rahner, Freiburg/Basel/Wien 1973 (Recht, Solidarismus, Soziale Frage
und Kirche, Sozialismus, Subsidiarität, Vertrag);
-
-
Wir, unsere Politiker, die Ölscheichs und das große Unrecht
in der Welt, in: Publik-Forum 18/1974, 3-5;
-
-
Eigentum und wirtschaftliche Mitbestimmung, in: Stimmen der Zeit 193 (1975),
595-605; Gewerkschaften, in: Handwörterbuch des Personalwesens, hrsg.
von E. Gaugler, Stuttgart 1975, 946-959;
-
Kirche und Arbeiterschaft. Zum Streit um die gleichnamige Synodenvorlage,
in: Stimmen der Zeit 193 (1975), 339-352;
-
Können Neoliberalismus und katholische Soziallehre sich verständigen?
In: Heinz Sauermann/Ernst-Joachim Mestmäcker (Hrsg.), Wirtschaftsordnung
und Staatsverfassung. Festschrift für Franz Böhm zum 80. Geburtstag,
Tübingen 1975, 459-470;
-
Sozialer und politischer Katholizismus. Eine Sicht deutscher Kirchen-
und Sozialgeschichte, in: Stimmen der Zeit 193 (1975), 147-161;
-
Grundsätzliches zur Politik. München: Olzog 1975.
-
-
Subsidiarität - ein katholisches Prinzip? in: H.W. Brockmann (Hrsg.),
Kirche und moderne Gesellschaft, Düsseldorf 1976, 61-83;
-
»Wir alle stehen auf den Schultern von Karl Marx«, in: Stimmen
der Zeit 194 (1976), 616-622;
-
Heinrich Pesch heute, in: Stimmen der Zeit 194 (1976), 281-283; -
-
Wirtschaft und Werte. Zum 50. Todestag von Heinrich Pesch S.J., in:
Rheinischer Merkur, 1976, Nr. 14
-
-
Die Kirche als Lebensprinzip der menschlichen Gesellschaft in: Herbert
Schambeck (Hrsg.), Pius XII. zum Gedächtnis, Berlin 1977, 263-279;
-
Soziallehre der Kirche. Erläuterungen der lehramtlichen Dokumente,
Wien: Europaverlag 1977; (3)1983
-
-
Arbeitslosigkeit. Unser aller Recht auf Arbeit, in: Jürgen Wichmann
(Hrsg.), Kirche in der Gesellschaft. Der katholische Beitrag, München
1978, 53-64;
-
Eigengesetzlichkeit der Wirtschaft und weltanschauliche Grundentscheidung,
in: Die Neue Ordnung 32 (1978), 304-312;
-
Grundwerte, Gesellschaft und Staat, in: Stimmen der Zeit 196 (1978),
158-170;
-
-
Soziale Sicherheit. Zu Grundfragen der Sozialordnung aus christlicher
Verantwortung, Freiburg: Herder 1979.
-
In sinnvoller Weise das Menschsein entfalten. Über Würde und
Verantwortung des Arbeitens, in: Karl Rahner/Bernhard Welte (Hrsg.), Mut
zur Tugend. Über die Fähigkeit, menschlicher zu leben. Festschrift
für Robert Scherer, Freiburg/Basel/Wien 21979, 83-93;
-
-
Bodenrecht, -politik, -reform, in: Katholisches Soziallexikon, hrsg. von
Alfred Klose u.a., Innsbruck-Graz 21980, 307-315;
-
Gerechtigkeit und Freiheit. Grundzüge katholischer Soziallehre, hrsg.
von der Katholischen Sozialakademie Österreichs, Wien 1980;
-
In eigener Sache, in: Stimmen der Zeit 198 (1980), 159-166;
-
Katholizismus, in: Karl Gabriel/Franz-Xaver Kaufmann (Hrsg.), Zur Soziologie
des Katholizismus, Mainz 1980, 24-38;
-
Der Beitrag des Katholizismus zur Sozialpolitik der Nachkriegszeit,
in: Albert Langner (Hrsg.), Katholizismus, Wirtschaftsordnung und Sozialordnung
1945-1963, Paderborn u.a. 1980, 109-122;
-
Moralsysteme, in: Evangelisches Soziallexikon, hrsg. von Theodor Schober
u.a., Stuttgart 71980, 926-927;
-
Politische Theologie Johannes Pauls II., in: Stimmen der Zeit 198 (1980),
675-686;
-
Zur Theorie gewerkschaftlicher Einheit, in: Festschrift für Eugen
Loderer zum 60. Geburtstag, Köln 1980, 85-98;
Geleitwort, in: LOWITSCH, Bruno, Der Kreis um die Rhein-Mainische Volkszeitung,
Wiesbaden, Frankfurt a.M. 1980
-
-
Gleichstellung der Frau in der sozialen Rentenversicherung, in: Stimmen
der Zeit 199 (1981), 623-631;
-
Kommentar zu: Der Wert der Arbeit und der Weg zur Gerechtigkeit. Die
Enzyklika Über die menschliche Arbeit Papst Johannes Pauls II., Freiburg
21981;
-
mehrere Artikel in: Philosophisches Wörterbuch, hrsg. von Walter Brugger,
Freiburg/Basel/Wien 161981 (auch in früheren Auflagen: Arbeit, Eigentum,
Epikie, Gemeinwohl, Gerechtigkeit, Gesellschaft, Gesellschaftsphilosophie,
Gesetz, Individualismus, Institution, Leistung, Moralsysteme, Naturrecht,
Norm, Recht, Solidarismus, Souveränität, Sozial, Sozialethik,
Sozialisierung, Sozialismus, Staat, Subsidiarität, Volk, Völkerrecht,
Wirtschaft);
-
Steigende Arbeitsproduktivität - Segen oder Fluch? In: Stimmen der
Zeit 199 (1981), 736-750 (wiederabgedruckt in: N.-B., Arbeitet der Mensch
zuviel? Freiburg/Basel/Wien 1985, 31987, 42-67);
-
Wie kam es zur Montan-Mitbestimmung? In: Gewerkschaftliche Monatshefte
32 (1981), 386-395;
-
-
Christ in der interessenpluralistischen Gesellschaft, in: Bodo B. Gemper
(Hrsg.), Religion und Verantwortung als Elemente gesellschaftlicher Verantwortung.
Festschrift für Karl Klein, Siegen 1982, 3-19;
-
Marxistische Weltanschauung: Ist das marxistische Wirtschaftssystem
von der Weltanschauung trennbar? In: Kann der Christ Marxist sein? Muß
er Kapitalist sein? Hrsg. für die Internationale Stiftung Humanum
von Arthur F. Utz, Bonn 1982, 13-27 (Diskussion 28-38);
-
Soziallehre der Kirche/Katholische Soziallehre, in: Gesellschaft im
Test 23 (1982), Heft 2, 10-15;
-
Was »kostet« der Sozialstaat? in: Sozialer Fortschritt 31 (1982),
25-28;
-
-
Anteil einräumen. Arbeitszeitverkürzung in beschäftigungspolitischer
und gesellschaftspolitischer Sicht, in: Bundesarbeitsblatt 1/1983, 23-25;
-
Arbeit vor Kapital. Kommentar zur Enzyklika Laborem exercens von Johannes
Paul II., hrsg. von der Katholischen Sozialakademie Österreichs, Wien:
Europaverlag 1983;
-
Freiheit als Wachstumsfaktor in einer sich wandelnden Gesellschaft, in:
Planung und Analyse 10 (1983), 252-256;
-
Kirche(n) als Arbeitgeber, in: Katechetische Blätter 103 (1983), 688-693;
-
Soziallehre der Kirche in Ideologieverdacht, in: ThPh 58 (1983), 88-99;
-
Worauf es mir ankommt. Zur sozialen Verantwortung, Freiburg/Basel/Wien
1983 (41985);
-
Zur Einführung, in: Lothar Schneider, Subsidiäre Gesellschaft.
Implikative und analoge Aspekte eines Sozialprinzips, Paderborn 1983, 9-13;
-
-
35-Stunden-Woche, in: Stimmen der Zeit 202 (1984), 319-321 (wiederabgedruckt
in: N.-B., Arbeitet der Mensch zuviel? Freiburg/Basel/Wien 1985, 31987,
72-74);
-
-
mehrere Artikel im Staatslexikon. Recht, Wirtschaft, Gesellschaft, hrsg.
von der Görres-Gesellschaft, 7. Auflage, Freiburg/Basel/Wien 1985
ff. (Bodenreform, Gemeinwirtschaft, Gewerkschaften II, Katholische Soziallehre);
-
Arbeitet der Mensch zuviel? Freiburg-Basel-Wien: Herder 1985
-
Gerechtigkeit und Freiheit. Grundzüge katholischer Soziallehre
(Geschichte und Staat 273), München: Olzog 1985.
-
-
Kapitalismus - kritisch betrachtet. Zur Auseinandersetzung um das »bessere
System«, Nachdruck der durchgesehenen Neuauflage (1986), Freiburg/Basel/Wien:
Herder 1986/1987;
-
Wie »sozial« ist die »Soziale Marktwirtschaft«?
In: Wissenschaftliche Arbeitsstelle der Bildungs- und Begegnungsstätte
der KAB und CAJ der Diözese Aachen (Hrsg.), Arbeiterfragen 5/1986,
4-18;
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Widersprüchliche Besorgnisse, in: Zeitschrift für Sozialreform
32 (1986), 506-516;
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»Soziale« Sünde oder institutionalisiertes Unrecht,
in: Stimmen der Zeit 205 (1987), 205-208;
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Unsere Verantwortung. Für eine solidarische Gesellschaft.
Freiburg - Basel - Wien: Herder 1987;
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Den Kapitalismus umbiegen. Schriften zu Kirche, Wirtschaft und Gesellschaft.
Ein Lesebuch, hrsg. von Friedhelm Hengsbach, Düsseldorf : Patmos 1990.
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Baugesetze der Gesellschaft. Solidarität und Subsidiarität.
Freiburg - Basel - Wien 1990.
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Sekundärliteratur
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1950-1959
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Horn, Walter: Oswald von Nell-Breuning S. J. kontra Oswald von Nell-Breuning
S. J. : Der Frankfurter Gewerkschaftskongreß im Spiegel der katholischen
Soziallehre, Köln-Deutz : Bundverl., 1955. - S.3-29 (Gewerkschaftliche
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1960 (70. Geburtstag)
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Ein Gedenkwort: P. Oswald von Nell-Breuning SJ 70 Jahre alt, in: Die
Neue Ordnung 14 (1960)
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1965 (75. Geburtstag)
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Achinger, Hans/Preller, L./Wallraff, H.J. (Hrsg.): Normen der Gesellschaft
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Messner, Johannes: Zur philosophischen und theologischen Begründung
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Fetscher, Iring: Die Konzeption der kommunistischen Zukunftsgesellschaft
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1970-1979
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Singer, Josef: Die Kapitalismuskritik bei Oswald von Nell-Breuning, 1977.
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Schulz, Albert: Oswald von Nell-Breuning. - eine soziologische Analyse
seines Mitbestimmungs-Engagements, Diss. Saarbrücken 1978; -
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1980 (90. Geburtstag)
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Arbeitsmarkt und Menschenwürde : Verleihung d. Ehrendoktorwürde
an Professor Doktor Oswald von Nell-Breuning S.J. /Mitarb.: Rainer Thoss*,
Münster : Aschendorff, 1980. - 47 S. : Ill. (Enth.1.: Boettcher, Erik:
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Brandt, Willy: Oswald von Nell-Breuning zum 90. Geburtstag, in: Die Neue
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Büchele, Herwig: Chenu OP und Nell-Breuning SJ: ihr Beitrag zur
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Budde, Heiner: Oswald von Nell-Breuning zum 90. Geburtstag, in: Die Neue
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Weber, Wilhelm: Übergang vom Kapitalismus zum Laborismus?, S. 18-33;
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Pott, Martin: Mitbestimmung auf Unternehmensebene. Katholische Arbeitnehmer-Bewegung
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Schwaderlapp, Werner: Eigentum und Arbeit bei Oswald von Nell-Breuning.
Praxisorientierte Theorie, rekonstruiert und reflektiert in anthropologischer
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1981-1989
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Oswald von Nell-Breuning im Gespräch mit Helmut Hammerschmidt, in:
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Kroh, Werner: Kirche im gesellschaftlichen Widerspruch. Zur Verständigung
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Hengsbach Friedhelm: Ein Leben an der Grenze: Pater Oswald von Nell-Breuning
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Töpfer, Evelyne: Der Begriff der Arbeit bei Oswald von Nell-Breuning,
1986. - 85 Bl. (Hochschule für Philosophie <München>: Magisterarbeiten
; 183), München, Hochsch. für Philosophie, Magisterarbeit, 1986.
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Hermanns, Manfred: Rezension zu Oswald von Nell-Breuning: Unsere Verantwortung.
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für Jugendsozialarbeit. Bd. IX, hrsg. von Karl Hugo Breuer, Köln
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Klein, Heribert (Hrsg.): Oswald von Nell-Breuning. Unbeugsam für den
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Herder 1989.
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Radlbeck-Ossman, Regina: Rezension zu Nell-Breuning, O.v., Unbeugsam für
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1990 (100. Geburtstag)
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Hengsbach, Friedhelm/Möhring-Hesse, Matthias/Schroeder, Wolfgang:
Ein unbekannter Bekannter. Eine Auseinandersetzung mit dem Werk von Oswald
von Nell-Breuning SJ, Köln: Ketteler-Vlg. 1990.
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Rivinius, Karl Josef: Rezension zu: Hengsbach, Friedhelm SJ / Möhring-Hesse,
Matthias / Schroeder, Wolfgang: Ein unbekannter Bekannter. Eine Auseinandersetzung
mit dem Werk von Oswald von Nell-Breuning SJ. - Köln: Ketteler Verlag
1990. 166 S. (Dokumentationen), pb DM 19,80 ThRv 91, 1995, Sp. 517-518
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Hengsbach, Friedhelm: Entschieden zur Sache. Werk, kirchliches Umfeld
und politische Resonanz Oswald von Nell-Breunings SJ, in: Theologie und
Philosophie 65 (1990) 321-348.
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Ockenfels, Wolfgang: Oswald von Nell-Breuning zum Hundersten. Ein »sozialer
Aristokrat« aus Trier, in: USW. Kulturzeitschrift (Trier) 2 (1990),
März/April, 20-22; -
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Schroeder, Wolfgang:
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Gewerkschaftspolitik zwischen DGB, Katholizismus und CDU 1945 bis 1960.
Katholische Arbeiterführer als Zeitzeugen in Interviews, Köln
1990; -
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Zwischen Sozialkatholizismus und Einheitsgewerkschaften. Nell-Breuning
zum 100. Geburtstag, in: Orientierung 54 (1990), 25-29; -
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Serries, Christoph: Ordnung muß sein! Zur Vermittlung von berufsständischer
Ordnung und sozialer Marktwirtschaft bei Nell-Breuning, Dipl.arbeit, Phil.-Theol.
Hochschule St. Georgen 1990; -
-
Nun danket alle Gott: 8. März 1990 ; [ein Tag wie jeder andere?] ;
Feier des hundertsten Geburtstags von P. Oswald von Nell-Breuning SJ in
der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen, Frankfurt am
Main, 1990. - 74 S. : Ill.
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Kuppler, Benno: "Packen Sie zu!" Oswald von Nell-Breuning SJ zum 100. Geburtstag
am 8. März 1990, in: Rundbrief. Bund Neudeutschland/KMF Region Nordbaden,
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Sutor, Bernhard: Oswald von Nell-Breuning: Ein Porträt zum 100.
Geburtstag des Sozialwissenschaftlers, in: Katholische Welt, Bayerischer
Rundfunk, 2. Programm, am 4.3.1990, 8.30-9.00 Uhr, in: Gehört-gelesen,
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Hilpert, Konrad: Für eine solidarische Gesellschaft. Zum 100. Geburtstag
von Oswald von Nell-Breuning, in: Caritas 91 (1990) 100-111
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1991 (Todesjahr)
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Schroeder, Wolfgang: Christliche Sozialpolitik oder Sozialismus. Oswald
von Nell-Breuning, Viktor Agartz und der Frankfurter DGB-Kongreß
1954, in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 2 (1991), 179-220;
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Kuppler, Benno:
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Inflessibile in favore dell'uomo. In memoriam di p. Oswald von Nell-Breuning
[1890 -1991], in: La Civiltà Cattolica, NE 3395, 1991 [142], S.
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Unbeugsam für den Menschen - In memoriam P. Oswald von Nell-Breuning
SJ, in: Unser Dienst 25 [1991] 205-210
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1992
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Dölken, Clemens: Katholische Sozialtheorie und liberale Ökonomik.
Das Verhältnis von Katholischer Soziallehre und Neoliberalismus im
Lichte der modernen Institutionenökonomik, Tübingen 1992;
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Kettern, Bernd: Sozialethik und Gemeinwohl. Die Begründung einer realistischen
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Schroeder, Wolfgang: Katholizismus und Einheitsgewerkschaft. Der Streit
um den DGB und der Niedergang des Sozialkatholizismus in der Bundesrepublik
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Kuppler, Benno:
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Die Sache Jesu braucht Begeisterte. In memoriam P. Oswald von Nell-Breuning
SJ [1890-1991], in: ZKTh 114 [1992] 66-70
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Kleinhappl, Johannes: Christentum und Kapitalismus: Analysen, Essays und
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1994
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Losinger, Anton: Gerechte Vermögensverteilung. Das Modell Oswald von
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Schasching, Johannes: Zeitgerecht - zeitbedingt: Nell-Breuning und die
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Furger, Franz: Art. "Nell-Breuning, Oswald von (1890-1991)" , in: Theologische
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Rauscher, Anton: Oswald von Nell-Breuning SJ: 1890 - 1991, in: Zeitgeschichte
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Kuppler, Benno: "Licht vom Himmel" aus dem Geheimarchiv des Vatikans. Zu
einer Neuerscheinung über P. Oswald von Nell-Breuning SJ und die Vorarbeiten
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in deutscher Sprache, 24. Jg., NE 50, 16. Dezember 1994, S. 11-12; errata
in: 25.Jg./N°1/06.01.95, S. 16.
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1995
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Furger, Franz: Rezension zu: Losinger, Anton: Gerechte Vermögensverteilung.
Das Modell Oswald von Nell-Breunings. - Paderborn, München, Wien,
Zürich: F. Schöningh 1994. 335 S. (Abhandlungen zur Sozialethik,
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Uertz, Rudolf: Gerechtigkeit und Freiheit. Oswald von Nell-Breuning als
politischer Denker, in: Karl Graf Ballestrem / Hans Buchheim / Manfred
Hättich / Heinz Hürten (Hrsg.): Sozialethik und politische Bildung.
Festschrift für Bernhard Sutor zum 65. Geburtstag, Paderborn 1995,
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1997
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Hengsbach, Friedhelm: Oswald von Nell-Breuning. Ein Leben an der Grenze
in: Pauly, Stephan (Hg.): Theologen unserer Zeit, München 1997, 111-123.
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Chemielewski, Philip J.: Catholic Social Ethics in a Pluralist Age, in:
Gregorianum 78 (1997), 95-137.
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1998
-
Kuppler, Benno: Unbeugsam für den Menschen. Begegnung mit Oswald von
Nell-Breuning SJ und seinem Werk. Studientag im St. Jakobushaus Goslar
am 14. Februar 1998. 10 S. (unveröffentlichtes Manuskript)
-
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1999
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Finzel, Margit: Jugendhaus Leinach, 1999. - Ill., in: Leinach / von Christine
Demel . - Leinach. - S. 556 - 559
-
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o.J.
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Heussen, Gregor Alexander: Im Spannungsfeld von Kapital und Arbeit - das
Unbequeme ist erfolgreich : soziale Verantwortung, Solidarität und
Gerechtigkeit gesehen von Prof. Oswald von Nell-Breuning, Frankfurt/Main
: FSP, [s.a.]. - 1 Videokassette (VHS, ca. 45 Min.)
-
Rauscher,
Anton: Ansprache bei der Namensgebung "Nell-Breuning-Berufskolleg für
Wirtschaft und Verwaltung in Haus Rheinfrieden"
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Thesen
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BBKL: "Die Begegnungen mit Carl Sonnenschein und Ludwig Wolker scheinen
Anlaß gewesen zu sein, sich verstärkt mit sozialen Fragestellungen
auseinanderzusetzen: Der erste interessierte ihn für die Sozialpolitik,
der zweite trat an ihn mit der Bitte heran, sich am Arbeiter-Unterrichtswerk
zu beteiligen. Von Einfluß dürfte auch der sogenannte Gewerkschaftsstreit
gewesen sein, hervorgerufen durch die Frage, ob ein katholischer Arbeiter
nur einem katholischen Standesverein angehören dürfe, oder ob
er auch Mitglied einer Gewerkschaft sein dürfe. Hinsichtlich der Gewerkschaft
erhob sich dann die weitere Frage, ob diese konfessionell katholisch sein
müsse oder als interkonfessionell christliche gestaltet sein dürfe.
Nach dem Studium beschäftigte Nell-Breuning sich deshalb mit juristischen
und volkswirtschaftlich-sozialen Themen; der Orden hatte ihn für die
wissenschaftliche Laufbahn vorgesehen und beauftragte ihn mit einer regen
Vortragstätigkeit. In dieser Zeit entstanden bereits zahlreiche Aufsätze
für Zeitungen und Zeitschriften zu aktuellen wirtschafts- und sozialpolitischen
Fragen, insbesondere zur Geld- und Bodenpolitik infolge der Inflation und
Grundstücksspekulation in der Spätphase der Weimarer Republik.
Er beriet den »Volksverein für das katholische Deutschland«,
wirkte in den Christlichen Gewerkschaften mit, referierte vor Konsum-,
Boden- und Siedlungsgenossenschaften sowie vor den katholischen Standesorganisationen.
Wichtige theoretische Anregungen empfing Nell-Breuning, der selbst kein
originärer Systematiker und Theoretiker war, vom »Königswinterer
Kreis«, einem Zusammenschluß bedeutender katholischer Sozialwissenschaftler.
Im Gegensatz zu seinem Ordensbruder Gustav Gundlach beurteilte er deren
»demokratischen Sozialismus« positiver. Das 1949 verabschiedete
Godesberger Programm der SPD kam nach seiner Einschätzung einem »Kompendium
der katholischen Soziallehre« gleich. Die fünfziger und sechziger
Jahre waren bestimmt von der Diskussion über Mitbestimmung und Vermögensbildung.
Nell-Breunings Plädoyer für eine Umverteilung des Produktivvermögens
und für eine weitreichende qualifizierte Mitbestimmung der Arbeitnehmer
in Betrieben und Unternehmen brachte ihn in Gegensatz zu anderen Auffassungen
auf katholischer Seite. Gleiches betraf sein entschiedenes Eintreten für
die Einheitsgewerkschaft. Dem DGB gegenüber setzte er sich mit gleicher
Entschiedenheit für eine klare Abgrenzung von radikal-demokratischen
Positionen ein (Kontroverse Nell-Breuning - Viktor Agartz). Die intensive
wissenschaftliche Auseinandersetzung mit marxistischen Theorien bewog manche
Kritiker zum Urteil, Nell-Breuning distanziere sich nicht ausreichend vom
Marxismus, seine Kapitalismuskritik falle zu einseitig aus. Nell-Breuning
zeichnete eine asketische Lebensführung aus, er bewältigte die
ungeheure Publikationsleistung ohne Mitarbeiter. Themen seiner über
1800 Veröffentlichungen in zahlreichen Sprachen sind Fragen der Wirtschaftsethik,
der Wirtschafts- und Sozialordnung, das Verhältnis von Arbeit und
Kapital, die Stellung und Bedeutung der Gewerkschaften, die (lebenslange)
Auseinandersetzung mit dem Marxismus, die Mitbestimmung, die Prinzipien
der katholischen Soziallehre: Gemeinwohl, Subsidiarität und Solidarität.
Seine sachbezogene Argumentation versuchte ohne Rückgriff auf kirchliche
Autoritäten zu überzeugen. Kennzeichen seiner Arbeiten ist das
Streben nach einem Höchstmaß an begrifflicher Klarheit: »Man
muß es auf sich nehmen, den Leser durch Genauigkeit zu ermüden.«
Immer wieder wurde die Frage nach einem Dissens zwischen Nell-Breuning
und seiner Kirche laut. Nell-Breuning hielt sich mit öffentlicher
Kirchenkritik zurück, wenngleich er sich nicht scheute, Verbesserungen
an seiner Kirche, die er sehr liebte, anzuregen. Bis ins letzte Lebensjahrzehnt
begleitete Nell-Breuning die gesellschaftliche und politische Diskussion
mit kritischen Stellungnahmen. Die Auseinandersetzung um die 35-Stunden-Woche
Mitte der 80er Jahre war ihm Anlaß, eine Verkürzung der Arbeitszeit
zu fordern, wobei er im Gegensatz zu den Gewerkschaften allerdings einen
Lohnverzicht einforderte."
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Nell-Breuning-Schule: "Er war ein Volkwirtschaftler von höchstem Rang,
Berater bedeutender Persönlichkeiten und Gesellschaftlicher Verbände
äußerst unterschiedlicher sozialer Gruppierungen. Oswald von
Nell-Breunings Lebenswerk ist gekennzeichnet durch sein Bemühen um
den sozialen Ausgleich zwischen Kapitel und Arbeit und der Versöhnung
der katholischen Arbeiterschaft mit den Gewerkschaften auf sozialistischer
und christlicher Grundlage."
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Philosophen-Lexikon: "Oswald von Nell-Breuning ist ein Vertreter des Neothomismus."
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"Von Nell-Breuning ist ein Konsensträger. Obwohl er keine gesellschaftliche
Vision hat, und obwohl er nicht in der Lage sein dürfte, ein faszinierendes
Gesellschaftsmodell zu entwerfen und Gefolgsleute um eine zündende
Idee zu scharen, ist er doch für viele zum Träger einer konkreten
Utopie geworden, nämlich einer Markwirtschaft mit sozial befriedigenden
Ergebnissen, einer Demokratie mit wechselnden Herrschaftsträgern und
einer interessenpluralen Gesellschaft mit ethisch-religiöser Bindung"
(Prof. Dr. Friedhelm Hengsbach, 1990)
-
Oswald von Nell-Breuning-Berufskolleg nach Canisius, Mitteilungen der Jesuiten,
Heft 1, 1990: "Die wirtschaftstheoretischen und wirtschaftspolitischen
Reflexionen ..sind vorwiegend im Grenzbereich der Marktwirtschaft angesiedelt
- dort, wo der Markt im Hinblick auf eine angemessene Geldversorgung, eine
ausgewogene Verteilung der Kaufkraft, eine verantwortliche Präferenzskala
und eine ursachenadäquate Zurechnung versagt." Er hält die soziale
Marktwirtschaft „doch nur für ein Durchgangsstadium. Sie bleibt nämlich,
solange die von den Produktionsmitteln getrennten Arbeiterinnen und Arbeiter
auf das Lohnarbeitsverhältnis verwiesen sind und sich damit dem Direktionsrecht
des Betriebsleiters unterstellen müssen, kapitalistisch, allenfalls
sozial temperiert. Das Unternehmen bleibt die Summe von Gegenständen,
die den Kapitaleignern gehören, nicht ein Verband aller Personen,
die sich für das Unternehmen engagieren. Eine solche Sicht ist aber
gefordert, wenn man die Würde der Arbeit aufgrund der Würde der
menschlichen Person als vorrangig gegenüber der Rentabilität
des Kapitals einstuft." Er hat sich „konsequent zugunsten der kollektiven
Gegenmacht von Gewerkschaften, die er zugleich als Ordnungsfaktor versteht,
eingesetzt, unter Einschluß des Streikrechts." Er vertrat „die Überzeugung,
es gehe in der Politik gerade darum, das ‘noch’ Unmögliche möglich
zu machen." „Arbeitet der Mench zuviel? ... Ein Tag in der Woche reicht
aus" (gemeint ist Erwerbsarbeit!) Seine Buchtitel lauten z.B. „Grundzüge
der Börsenmoral" - „Arbeitet der Mensch zuviel?" - „Den Kapitalismus
umbiegen" - „Wirtschaft und Gesellschaft heute" usw. usw. .... Übrigens:
„Als Professor war er freilich gefürchtet. Unbedarften und Halbwissenden
gab er wenig Anlaß, auf Gnade zu hoffen." UND für die Deutsche
Tagespost galt er als „Picasso der Nationalökonomie""
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"Wir haben die Welt, das heißt den Kosmos einschließlich unserer
eigenen Physis entzauberte und damit den Bereich unseres Wissens, noch
mehr allerdings unseres Nicht-Wissens, unserer Unwissenheit, unvorstellbar
erweitert."
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"Um zu produzieren, was wir - die Arbeitslosen eingeschlossen - brauchen,
um unseren gewohnten, anspruchsvollen Bedarf zu decken, brauchen wir keine
zusätzliche Arbeit.'' (1982)
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"Ich denke nicht an die 35-Stunden-Woche, auch nicht an die 24-Stunden-Woche.
Ich denke an eine viel weitergehende Arbeitszeitverkürzung. Ich stelle
mir vor, daß wir dahin kommen werden, dass zur Deckung des gesamten
Bedarfs an produzierten Konsumgütern ein Tag in der Woche mehr als
ausreicht. Es wird auch dazu kommen, daß eine Auffassung, die wir
bisher als - ich möchte sagen - eine ewige Kategorie angesehen haben,
sich als eine historische Kategorie erweisen wird, nämlich, daß
der Beruf des Menschen in jener Tätigkeit besteht, durch die er sein
Brot erwirbt. Durch die steigende Arbeitsproduktivität wird der so
verstandene Beruf geradezu zur Nebensache werden." (aus: Arbeitet der Mensch
zuviel?, 1985)
-
"Die moralischste Wirtschaftsordnung ist diejenige, die mit dem geringsten
Anspruch an die Moral des einzelnen auskommt." (1948)
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Er sagte einmal, er sei für die Marktwirtschaft, weil in ihr die Menschen
nicht so lügen müssten ...
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"Der Priester als politischer Drahtzieher oder Kulissenschieber bringt
die treuesten und besten Katholiken gegen sich auf; ihn zu entlarven und
bloßzustellen aber ist ein Triumph, an dem die Feinde der Kirche
sich weiden!" Also bleibt dem Priester die Rolle dessen, der andere berät
und Sachverhalte von seiner Seite aus analysiert". "Als ein Mensch mit
wachem Gewissen vergewissert er sich nicht nur, daß das Ziel, für
das seine Mitwirkung begehrt wird, einwandfrei ist, sondern prüft
auch die zu diesem Ziel führenden Mittel auf ihre ethische Unbedenklichkeit.
Sehr oft ist gerade ein verwerfliches Mittel hervorragend geeignet, um
ein erstrebtes Ziel zu erreichen."
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"Karl Marx ist für die katholische Soziallehre der große Gegner,
dem sie ihren Respekt erweist, indem sie sich mit allem Ernst und in aller
Härte mit ihm auseinandersetzt" (1980)
-
„Das Schlimmste an dem Marx war, daß er keiner von uns war"!
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"Der Begriff Kapital: Dass dieses eine Wort im Sprachgebrauch des Alltags
auch der Wissenschaft einer Vielfalt von Bedeutungen umläuft, ein
Übelstand, dem wir uns abfinden müssen; abzustellen nicht die
mindeste Aussicht." (1974)
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"Wirtschaftliche Macht gibt es in sehr verschiedener Gestalt sein. Macht
in Gestalt von Eigentum an Produktionsmitteln, an denen man Arbeitskräfte
beschäftigen kann, oder Kaufkraft, mit der man Nachfrage ausüben
kann, die man aber auch zurückhalten kann, um den Anbieter in die
Knie zu zwingen, oder Organisationsmacht, mittels derer man Arbeitskämpfe
[Streik, Aussperrung] durchführen kann" (1980)
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