Quelle:
1:http://www.ac-nancy-metz.fr/pres-etab/col_sierck/4euro/rschyuman.jpg
2:unbekannt
3a:http://www.europarl.eu.int/ppe/tree/schuman/pics/picschuman.jpg
3b:http://epp-ed.europarl.eu.int/pics/schuman.jpg
4:http://www-urs.u-strasbg.fr/Images/HauteResolution/Photos/robertsch
5:http://www.premier-ministre.gouv.fr/HIST/images/SCHUMAN.JPG
6:http://www.robert-schuman-schulen.handshake.de/bilder/roschm1.jpg
7:http://www.robert-schuman-schulen.handshake.de/bilder/roschm2.jpg
8:http://www.robert-schuman-schulen.handshake.de/bilder/roschm3.jpg
9:http://rss-ft.bildung-rp.de/Rob.gif
10: http://www.br-online.de/bildung/databrd/schu1.htm/middle/schu1b
11: http://www.robert-schuman.org/anglais/robert-schuman/poigneedemains.gif
| Zeit | Ereignisse |
| 1886 | GEBURT
Am 29. Juni in Clausen (Luxemburg) als Sohn der katholischen und lothringischen Eltern Jean-Pierre Schuman und Eugénie geb. Duren geboren; sein Taufname: Jean-Baptiste Nicolas Robert - |
| 1896-1903 | SCHULAUSBILDUNG
1896-1903 Besuch des großherzoglichen, humanistischen Gymnasiums "Athenaeum" in Luxemburg - 1900 Tod seines Vaters 1903 Abschluss (Abitur) in Luxemburg 1903 Wechsel an das kaiserliche Gymnasium in Metz 1903 (1904?) Abitur am kaiserlichen Gymnasium in Metz (notwendig für das Studium an deutschen Universitäten). |
| 1904-1908 | STUDIUM
1904 Sommer-Semester an der Universität Bonn; Studium der Rechtswissenschaften; Beitritt zur Studentenverbindung "Salia" (UNITAS), der er Zeit seines Lebens angehört; eine Verbindung katholischer Akademiker, deren "Patron" Thomas von Aquin ist; Beitritt zur Görres-Gesellschaft, der ebenfalls bis zu seinem Tod angehört. 1904/05 Wintersemester an der Universität München; Studium der Rechtswissenschaften u.a. bei Lujo von Brentano (ökonomische Politik) und bei Seitz (religionsphilosophische Grundfragen der Weltreligionen) - 1905 Sommersemester u.a. bei Freiherr von Hertling (philosophische Rechts-, Staats- und Gesellschaftslehre) - 1905/06 Studium an der Universität Berlin mit zusätzlichen Vorlesungen über Volks- und Weltwirtschaft sowie Finanzwissenschaft und bei Ulrich von Wilamowitz-Möllendorf (Lehre der Griechen vom Staat) - 1906-1908 Studium an der Universität Straßburg;
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| 1908-1913 | REFERENDARIAT/PROMOTION
1908-1910 Referendarzeit in Metz Promotion an der Universität Straßburg zum Doktor jur. "summa cum laude" (26.2.1910). 1912 Zweites Assessor-Staatsexamen in Straßburg, anschließend Rechtsanwalt in Metz |
| 1910-1913 | ENGAGEMENT IM DEUTSCHEN KATHOLIZISMUS
Mitglied auf Lebenszeit der Görres-Gesellschaft, die sich die Überwindung der wissenschaftlichen Inferiorität des deutschen Katholizismus als Ziel gesetzt hatte - Unfalltod der Mutter (30.8.1911); Robert trägt sich mit dem Gedanken, Priester zu werden; ein alter Freund der Familie rät ihm dringend, Laie zu bleiben - In den Weihnachtstagen 1912 Teilnahme an einem Freundeskreis-Treffen im Kloster Beuron; dieser Kreis bemühte sich um eine Erneuerung der Liturgie, er sammelte sich um den Metzer Bischof Willibrord Benzler (ehemaliger Abt von Maria Laach), und Abt Ildefons Herwegen, Maria Laach; ihm gehörten u.a. an: außer Robert Schuman der spätere Reichskanzler Heinrich Brüning sowie Franz Xaver Münch (Gründer des katholischen Akademikerverbandes). 1913 Berufung zum Vorsitzenden (Präsidenten) der katholischen Jugendverbände für das Bistum Metz durch Bischof Willibrord Benzler. Im gleichen Jahr wird er Schriftführer im Präsidium des Komitees für die Durchführung des Katholikentages 1913 in Metz und Sekretär für dessen Organisation, die er mit über 200 ehrenamtlichen Helfern hervorragend gestaltet. |
| 1914-1918 | KRIEGSZEIT
1914 Angehöriger eines Hilfsdienstes der deutschen Armee in Metz 1914 (1915?)-1918 Während des Krieges Zivilbeamter am Bezirkspräsidium in Boulay; ihm war die Verwaltung sequestrierter Güter anvertraut, deren Besitzer zum großen Teil Franzosen war - |
| 1918-1940 | BEGINN DER POLITISCHEN TÄTIGKEIT
1918 Nach dem Rückzug der deutschen Truppen Mitglied des Stadtrates von Metz, was darauf schließen läßt, daß er das volle Vertrauen der französischen Behörden besaß - 16.11.1919 Wahl zum Abgeordneten in der französischen Nationalversammlung (Assemblée National=Deputiertenkammer) für die "Union Républicaine Lorraine" (URL) - katholische Volkspartei für Lothringen mit überwältigender Mehrheit: dieses Mandat behält er bis zu seiner Verhaftung durch die Gestapo Hitlers zu Beginn des Weltkriegs. Dabei ist er:
1932 Der letzte Kongress der christlich geprägten Parteien zum Thema "Neuordnung Europas" fand 1932 in Köln statt, wo Konrad Adenauer Oberbürgermeister war. 1936 Rede bei der Luxemburgischen katholischen Studentenorganisation über die Krise der damaligen demokratischen Staaten. 1937 Wahl in den Conseil Général de la Moselle. |
| 1939-1945 | ZWEITER WELTKRIEG
1939 Ausbruch des Zweiten Weltkriegs und damit verbundenen Evakuierung der Gebiete an der Grenze März-Juli 1940 (bereits 1939?) (Unter)Staatssekretär für das Flüchtlingswesen in der Regierung Paul Reynaud 10.5.1940: Einmarsch deutscher Truppen in Frankreich; Rückzug der Regierung Paul Reynaud über Poitiers nach Bordeaux 22.6.1940 Waffenstillstand zwischen Frankreich und Deutschland. Nach dieser Kapitulation Frankreichs bot Marschall Pétain ihm ein wichtiges Ministeramt an; Robert Schuman lehnt ab und kehrt nach Metz zurück - 14. September 1940: Verhaftung durch die deutsche Besatzungsmacht (Gestapo), nachdem sie vergeblich versucht hat, ihn für ihre Interessen zu gewinnen bzw. gefügig zu machen; zunächst Einzel-Gefängnishaft in Metz. 13. April 1941: Überführung (Deportation) zur "Sonderhaft" nach Neustadt an der Weinstrasse (Rheinland-Pfalz). 2. August 1942 (schon im Juli?) gelingt Robert Schuman mit Hilfe der französischen Widerstandsbewegung die Flucht nach Südfrankreich; er schlägt sich über Straßburg, Mulhouse, Belfort nach Poitiers durch und versteckt sich dort in der Benediktinerabtei St. Martin bei Ligugé; anschließend findet er Unterschlupf in einem Trappisten-Kloster und schließlich in einem katholischen Waisenhaus; sein wichtigstes Gepäckstück ist sein "Missale". Bereits in dieser Zeit macht er Überlegungen zu einer Neuordnung Europas und zur Überwindung des Hasses zwischen Deutschen und Franzosen. 1944 General Jean de Lattre, der von Lyon aus Elsass-Lothringen befreit, macht ihn zu seinem politischen Berater. 1944 Im November Gründung des Mouvement Républicain Populaire (MPR) in Metz. |
| 1945-1952 | POLITISCHE NACHKRIEGSTÄTIGKEIT
21. Oktober 1945 Wahl in die Assemblée Nationale. dort Präsident der Commission des Finances und des Ausschusses für elsässich-lothringische Fragen. (Die Wahl gewann er als Vorsitzender der christlich-sozialen MRP, obwohl in die Resistance der "nationalen Unwürdigkeit" bezichtigte. Seine lothringischen Wähler belohnten ihn mit großer Stimmenmehrheit) 1946/47 Robert Schuman wird am 24. Juni Finanzminister in den Regierung Bidault (Juni bis November 1946) und Ramadier (Januar bis November 1947)- 1947/48 Ministerpräsident von Frankreich (24. November 1947 bis 19. Juli 1948); mit exemplarischer Standfestigkeit verhütet er den Zerfall des Staatswesens gegen die extremen Forderungen von Links und Rechts und gibt dem Land das Vertrauen in die Republik zurück - 26. Juli 1948-8. Januar 1953 Außenminister in acht kurzlebigen Kabinetten (Marie, Queuille, Bidault, Pleven, Queuille, Pleven, Faure, Pinay) der "politischen Mitte" (Juli 1948 bis Dezember 1952); er repräsentiert die Kontinuität französischer Außenpolitik in dieser Zeit und lenkt sie bewußt in neue Bahnen mit europäischem Profil - 1955-1956 (1957?) Robert Schuman ist Justizminister in der Regierung Faure (Februar bis Dezember 1955) und ebenso in der Regierung (? 1956 bis ? 1957) |
| 1949-1961 | EUROPÄISCHE POLITIK
9. Dezember1948 Unterzeichnung der Konvention gegen den Völkermord in New York. 4. April 1949 Unterzeichnung des Nordatlantikpaktes in Washington. 5. Mai 1949 Gründung des Europarates mit Sitz in Straßburg. August 1949 Deutschlandbesuch: Gespräche mit Theodor Heuss und Konrad Adenauer 9. Mai 1950 Schuman verkündet im Rahmen einer Pressekonferenz die "historische Erklärung" für die Neukonstruktion Europas, beginnend mit der Montan-Union, die politisch zur "Föderation Europas" führen soll. Diese Erklärung geht als "Schuman-Plan" in die Literatur ein. Am Tag darauf billigt die Londoner Konferenz der Westlichen Allierten den Schuman-Plan. 18. April 1951 Die Außenminister Deutschlands, Frankreichs, Italiens und der Benelux-Staaten unterzeichnen in Paris den Vetrag für eine Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS), auch "Montanvertrag". Die Montan-Union wurde dann 1952 verwirklicht. 27. Mai 1952: Unterzeichnung des Vertrages über die Gründung einer Europäischen Verteidigungs-Gemeinschaft. 1952 Schuman muß sein Amt aufgeben bzw. legt es nieder: Für seine Vision einer "Europäischen Gemeinschaft" war die Zeit in Frankreich offensichtlich noch nicht reif. Die von ihm wesentlich mitvorbereiteten Verträge zur "Europäischen Verteidigungsgemeinschaft" und zur "Europäischen politischen Gemeinschaft" wurden aber von der französischen Nationalversammlung verworfen. Auch das EFTA-Contra zur EWG hat Schuman sehr geschmerzt. Aber seine politische Vision eines neuen Europa setzte sich im Laufe der Jahre durch und strebt in unseren Tagen ihrer Vollendung entgegen - 1953 Die Straßburger "Konvention für Menschenrechte und bürgerliche Grundfreiheiten", die Robert Schuman noch wesentlich beeinflussen konnte, tritt in Kraft; sie ist inzwischen von 26 europäischen Staaten in Kraft gesetzt und prägt entscheidend die geistigen Grundlagen des KSZE-Prozesses 1953/54 In Zusammenarbeit mit Denis de Rougemont, Gründung des Europäischen Kulturinstitutes in Genf, dessen Präsident Robert Schuman bis 1961 bleibt. 1953-1958 Robert Schuman ein "Pilger für Europa"; in zahllosen Vorträgen in allen europäischen Ländern wirbt er unermüdlich für seine politische Vision Europas, zumal er schweren Herzens zusehen muß wie Frankreich sich unter Generale de Gaulle von seiner Politik abwendet (Mit der Annahme der "Römischen Verträge" 1957 findet Europa auf den Weg zurück, den er am 9. Mai 1950 verkündet hat.) 1955-1961 Robert Schuman ist Präsident der Europäischen Bewegung. 1958-1960 Robert Schuman wird für zwei Legislaturperioden zum Präsidenten des Europäischen Parlaments gewählt, das ihm als einzigem Kandidaten einmütig durch seine Stimmabgabe und mit stehender Ovation mit dem Ehrentitel "Vater Europas" Anerkennung zollt für die großen Verdienste, die er sich für Europa erworben hat. |
| 1958-1963 | EHRUNGEN UND ABSCHIED
13. Juli 1949 Ehrenbürger von Luxemburg. 1956 Verleihung des Pius-Orden durch Papst Pius XII. 1958 Robert Schuman wird mit dem Karlspreis der Stadt Aachen für seine völker-verbindende Arbeit ausgezeichnet - 1959 Robert Schuman erhält den Erasmus-Kulturpreis zusammen mit Karl Jaspers (1962 erhält ihn dann Romano Guardini) |
| 1961-1963 | ABSCHIED UND TOD
Januar 1961 Sturz bei einem Spaziergang; seither Schmerzen. 1962 Robert Schumann nimmt mit einem öffentlichen Brief an die Bevölkerung Abschied von der Politik. 4. September 1963 Robert Schuman stirbt im Alter von 77 Jahren in Scy-Chazelles, seinem Heimatort nahe Metz, wo er auch seine letzte Ruhe findet. Robert Schuman vermachte sein gesamtes Vermögen einer katholischen französischen Organisation, die sich in den ehemaligen Kolonien um Waisenkinder kümmerte. |
| posthum | seit 1988: Katholiken setzen sich für die Seligsprechung Robert
Schumans ein.
26.6.1997 (Graz): Die Versöhnungspolitik Robert Schumans, Diskussion zwischen Heinz-Hermann Elting (Institut Saint Benoît), Abbé Antoine Wahl (Pax Christi Metz), Hans August Lücker (Deutsches Komitee für die Seligsprechung Robert Schumans), Pére Giuseppe Audisio (Vice-Postulateur, cause de béatification de Robert Schuman) Seit 1997: Aktion Robert Schuman der EU
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Nachfolgende Manuskripte und Schriften sind chronologisch geordnet.
Der Beitrag, den ein organisiertes und lebendiges Europa für die Zivilisation leisten kann, ist unerläßlich für die Aufrechterhaltung friedlicher Beziehungen. Frankreich, das sich seit mehr als zwanzig Jahren zum Vorkämpfer eines vereinten Europas machte, hat immer als wesentliches Ziel gehabt, dem Frieden zu dienen. Europa ist nicht zustande gekommen, wir haben den Krieg gehabt.
"Europa läßt sich nicht mit einem Schlage herstellen und auch nicht durch eine einfache Zusammenfassung: es wird durch konkrete Tatsachen entstehen, die zunächst eine Solidarität der Tat schaffen. Die Vereinigung der europäischen Nationen erfordert, daß der Jahrhunderte alte Gegensatz zwischen Frankreich und Deutschland ausgelöscht wird. Das begonnene Werk muß in erster Linie Deutschland und Frankreich erfassen.
Zu diesem Zweck schlägt die französische Regierung vor, in einem begrenzten, doch entscheidenden Punkt sofort zur Tat zu schreiten.
Die französische Regierung schlägt vor, die Gesamtheit der französisch-deutschen Kohle- und Stahlproduktion unter eine gemeinsame Hohe Behörde zu stellen, in einer Organisation, die den anderen europäischen Ländern zum Beitritt offensteht.
Die Zusammenlegung der Kohle- und Stahlproduktion wird sofort die Schafffung gemeinsamer Grundlagen für die wirtschaftliche Entwicklung sichern - die erste Etappe der europäischen Föderation - und die Bestimmung jener Gebiete ändern, die lange Zeit der Herstellung von Waffen gewidmet waren, deren sicherste Opfer sie gewesen sind.
Die Solidarität der Produktion, die so geschaffen wird, wird bekunden, daß jeder Krieg zwischen Frankreich und Deutschland nicht nur undenkbar, sondern materiell unmöglich ist. Die Schaffung dieser mächtigen Produktionsgemeinschaft, die allen Ländern offensteht, die daran teilnehmen wollen, mit dem Zweck, allen Ländern, die sie umfaßt, die notwendigen Grundstoffe für ihre industrielle Produktion zu gleichen Bedingungen zu lierfern, wird die realen Fundamente zu ihrer wirtschaftlichen Vereinigung legen.
Diese Produktion wird der gesamten Welt ohne Unterschied und Ausnahme zur Verfügung gestellt werden, um zur Hebung des Lebensstandards und zur Förderung der Werke des Friedens beizutragen. Europa wird dann mit vermehrten Mitteln die Verwirklichung einer seiner wesentlichsten Aufgaben verfolgen können: die Entwicklung des afrikansichen Erdteils.
So wird einfach und rasch die Zusammenfassung der Interessen verwirklicht, die für die Schaffung einer Wirtschaftsgemeinschaft unerläßlich ist und das Ferment einer weiteren tieferen Gemeinschaft der Länder einschließt, die lange Zeit durch blutige Fehden getrennt waren.
Durch die Zusammenlegung der Grundindustrien und die Errichtung einer neuen Hohen Behörde, deren Entscheidungen für Frankreich, Deutschland und die anderen teilnehmenden Länder bindend sein werden, wird dieser Vorschlag den ersten Grundstein einer europäischen Föderation bilden, die zur Bewahrung des Friedens unerläßlich ist.
Um die Verwirklichung der so umrissenen Ziele zu betreiben, ist die französische Regierung bereit, Verhandlungen auf den folgenden Grundlagen aufzunehmen: Die der gemeinsamen Hohen Behörde übertragene Aufgabe wird sein, in kürzester Frist sicherzustellen:
Die gemeinsame Hohe Behörde, die mit der Funktion der ganzen Verwaltung betraut ist, wird sich aus unabhängigen Persönlichkeiten zusammesetzen, die auf paritätischer Grundlage von den Regierungen ernannt werden. Durch ein gemeinsames Abkommen wird von den Regierungen ein Präsident gewählt, dessen Entscheidungen in Frankreich, in Deutschland und den anderen Teilnahmeländern bindend sind. Geeignete Vorkehrungen wwerden Einspruchsmöglichkeiten gegen die Entscheidungen der Hohen Behörde gewährleisten. Ein Vertreter der Vereinten Nationen bei dieser Behörde wird damit beauftragt, zweimal jährlich einen öffentlichen Bericvht an die Organisation der Vereinten Nationen zu erstatten, der über die Tätigkeit des Neuen Organisamus, besoners was die Wahrung seiner friedlichen Ziele betrifft, Rechenschaft gibt.
Die Einrichtung einer hohen Behörde präjudiziert in keiner Weise die Frage des Eigentums an den Betrieben. In Erfüllung ihrer Aufgabe wird die gemeinsame Hohe Behörde die Vollmachten berücksichtigen, die der Internationalen Ruhrbehörde übertragen sind, ebenso wie die Verpflichtungen jeder Art, die Deutschland auferlegt sind, so lange diese bestehen.
Dein Diener Robert Schuman hat den Vökern Europas gebracht:
Amen.