Helmut Zenz:
Arthur Fridolin Utz im Internet
Arthur Fridolin Utz OP (1908-2001) -
Katholischer Sozialethiker, -philosoph und -wissenschaftler
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Bilder



Ursprüngliche Quellen:
1: http://www.uni-trier.de/uni/theo/sabersch/utz1.jpg
2: http://www.uni-trier.de/uni/theo/sabersch/utz2.jpg
3: http://www.unifr.ch/carolingia/utzhp1.jpg
4: http://www.unifr.ch/carolingia/utzhp2.jpg
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Biographie
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* 15.4.1908 in Basel, aufgewachsen in einfachen Familienverhältnissen
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1928 Eintritt in den Dominikanerorden
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1937 Promotion mit einer moraltheologischen Arbeit bei dem bedeutenden
Thomisten Santiago Ramírez über den inneren Zusammenhang der
moralischen Tugenden nach Thomas von Aquin.
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1937 Ernennung zum Professor für Moraltheologie am Religionsseminar
Foochow (China). Durch die politischen Umstände wurde der Ausbau dieses
Seminars zur Kath. Universität unmöglich und Utz kehrte nach
Walberberg zurück.
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noch vor 1939 Beginn mit seiner philosophischen Lehrtätigkeit an der
phil.-theol. Hochschule der Dominikaner in Walberberg. Daneben studierte
er Wirtschaftswissenschaften.
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1939-1945 Während des Krieges und nach der Enteignung des Klosters
durch die Gestapo erhielt er persönlich Aufenthaltsverbot. Er wurde
Pfarrektor in der Erzdiözese Köln
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Ende 1945 Berufung auf den neugegründeten Lehrstuhl "Ethik und Sozialphilosphie"
in der philosopischen Fakultät der Universität Fribourg/Schweiz.
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Seit 1945 war U. auch eng mit der nach dem Krieg wieder ins Leben gerufenen
"Internationalen Vereinigung für Rechts- und Sozialphilosophie" verbunden.
Neben Paul Trappe (Basel) ist ihm die weltweite Internationalisierung der
Vereinigung zu verdanken.
Im Auftrage des Staatsrats Joseph Piller beteiligte sich Utz an der
Gründung des "Internationalen Instituts für Sozialwissenschaften
und Politik", das er zusammen mit einem Professor der Wirtschaftspolitik,
zu Beginn war es Eugène Bongras, bis zu seiner Emeritierung leitete.Gründungsintention
und Zielsetzung des Instituts war es, die katholische Soziallehre auf aktuelle
politische und
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soziale Probleme anzuwenden. Piller dachte hierbei an die Neuerweckung
der "Union de Fribourg", einer Vereinigung von katholischen Sozialwissenschaftlern
und Politikern, die im 19. Jahrhundert in Fribourg an der Vorbereitung
der Enzyklika "Rerum novarum" mitgearbeitet hatte. Das Institut sollte
unter der Leitung eines Sozialphilosophen die interdisziplinäre Zusammenarbeit
von Juristen, Wirtschafts- und Politikwissenschaftlern verwirklichen. Zahlreiche
Publikationen und Kongressveranstaltungen zeugen von der reichen Aktivität
des Instituts.
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Ab 1949: Herausgabe der Zeitschrift "Politeia" in seiner Eigenschaft als
Institutsleiter. Diese Zeitschrift entwickelte sich rasch zu einer Plattform
der internationalen sozialwissenschaftlichen Diskussion.
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1950 (Heiliges Jahr): Sein Insitut organisiert im Auftrag des Vatikans
den Kongreß über die soziale Ordnung, in dessen Rahmen Pius
XII. seine berühmt gewordene Ansprache zur Mitbestimmung hielt.
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1958 Utz übte der Mittelstandskongreß von Madrid unmittelbaren
Einfluß auf die Ausformulierung der deutschen Mittelstandspolitik
aus.
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1976 Organisation eines Kongresses in Madrid über die christliche
Konzeption der pluralistischen Demokratie wurde von den Kommentatoren als
Unterstützung der damals einsetzenden Entwicklung Spaniens zur parlamentarischen
Demokratie gewertet.
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1976 Präsident der "Internationalen Stiftung Humanum". Leitung des
"Scientia Humana Instituts" in Bonn. Die Zielsetzung dieser Stiftung ist
die Erfüllung des Auftrages der Pastoralkonstitution des II. Vatikanischen
Konzils "Gaudium et spes", d.h. den Dialog zwischen Welt und Kirche zu
fördern und zu diesem Zweck ein wirksames Forum zur Verfügung
zu stellen.
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1978 Emeritierung. Das von ihm weiter geleitete Institut wurde aus der
Universität ausgegliedert, und man gab ihm entsprechend der
Gründungsintention den Namen "Union de Fribourg - Internationales
Institut für Sozial- und Politikwissenschaften".
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1979 Ehrenpräsident der "Internationalen Vereinigung für Rechts-
und Sozialphilosophie"
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Seit Ende der siebziger Jahre: Utz richtete für die Internationale
Stiftung Humanum regelmäßig stattfindende Kongresse aus, die
zu jeweils aktuellen Fragen der gesellschaftlichen, politischen oder wirtschaftlichen
Ordnung Stellung bezogen. Themen waren Poppers Philosophie der offenen
Gesellschaft, die Frage nach den Kriterien einer weltanschaulich orientierten
Gesellschaftspolitik, die Analyse des Unternehmens als Grösse der
Arbeitswelt, der Arbeitnehmer als Gesellschafter sowie der Vergleich zwischen
neomarxistischer und pluralistischer Wirtschaftsordnung.
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Daneben hatte Utz den Vorsitz des "Instituts für Gesellschaftswissenschaften
Walberberg" (Bonn) inne.
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Frühjahr 1991 Organisation aus Anlaß des Zentenariums von "Rerum
novarum" in Fribourg eines Symposions über das Verhältnis von
katholischer Soziallehre und Wirtschaftsordnung.
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Eine außergewöhnliche Ehre erfuhr U. noch in hohem Alter: Papst
Johannes Paul II. berief ihn zum Gründungsmitglied der Päpstlichen
Akademie der Sozialwissenschaften
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Dr. h.c.
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Monsignore
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Mitglied der Päpstlichen Akademie der Sozialwissenschaften.
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30.10.1998 Akademischen Feier zum 90. Geburtstag von Arthur F. Utz, die
die "Internationale Stiftung Humanum" in Bonn für ihren langjährigen
Präsidenten veranstaltete.
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+ 18.10.2001 in Fribourg
Thesen:
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BBKL (Kettern): "Utz gehörte zu den bedeutendsten, wenngleich nicht
unumstrittenen Vertretern der katholischen Soziallehre in ihrer wissenschaftlichen
Ausprägung. Für die einen war er der konsequente Vertreter der
metaphysisch angelegten philosophia perennis, für andere zählte
er zu den letzten Vertretern einer bereits überwundenen Neuscholastik.
Nach dem Tode Oswald von Nell-Breunings S.J. galt er als der Nestor der
katholischen Sozialethik. Dank seiner Belesenheit überblickte er wie
kaum ein anderer das Schrifttum zu den verschiedensten Themenbereichen
der Sozialethik. Er machte dieses nicht nur dem deutschsprachigen, sondern
auch einem internationalen Leserkreis in einer mehrsprachig angelegten
und mit einem umfangreichen Rezensionsteil versehenen elfbändigen
Bibliographie bekannt. Seit dem Zweiten Weltkrieg publizierte er zahlreiche
Bücher und Artikel. Sie bemühten sich sowohl um die wissenschaftliche
Fundierung der katholischen Soziallehre als auch um die Anwendung dieser
Lehre auf die Wirklichkeit. Übersetzungen machten seine Arbeiten im
englischen, französischen und besonders im spanischen Sprachraum bekannt.
Sein Buch "Zwischen Neoliberalismus und Neomarxismus" wurde zusätzlich
ins Portugiesische, Japanische und Chinesische übersetzt. In einem
mehrbändigen Werk erschloß er seiner Disziplin die Quellentexte
der katholischen Soziallehre, wie sie in den Verlautbarungen des päpstlichen
Lehramtes und der einschlägigen Literatur vorliegen. Utz verstand
sich aber nicht nur als Kommentator oder Interpret der Sozialenzykliken,
deren "Wertkern" er erschließen wollte. Immer wieder griff er aktuelle
Problemstellungen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft auf, um an die
Prinzipien einer christlich verantworteten Weltgestaltung zu erinnern.
Utz suchte bewußt die - oftmals von ausdrücklich bezeugtem Respekt
geprägte - wissenschaftliche Auseinandersetzung mit weltanschaulich
anders begründeten Theorien, um in der Abgrenzung von ihnen die charakteristischen
Merkmale des an bestimmten Werten orientierten christlichen Standpunkts
deutlicher hervortreten zu lassen. Utz griff dabei immer wieder auf das
Werk Thomas von Aquins zurück, das ihn zeitlebens wesentlich beeinflußte.
Das Denken des Aquinaten faszinierte ihn wegen seiner Präzision. Die
verschiedenen Thomaskommentare bezeugen diese überaus intensive Auseinandersetzung.
- Utz arbeitete intensiv im interdisziplinären Gespräch der Rechts-,
Wirtschafts- und Politikwissenschaft mit; aber auch über den Bereich
der Wissenschaft hinaus bedienten sich kirchliche und weltliche Gremien
seines Sachverstandes. Als Berater und Gutachter schätzen ihn viele
Institutionen in Politik und Wirtschaft. Besonderen Einfluß gewann
Utz in Spanien. Durch eine Vielzahl von Kongressen vermittelte er das Gespräch
zwischen wissenschaftlicher Theorie und konkreter Praxis. Vielfach geehrt
durch weitere kirchliche und weltliche Auszeichnungen - erwähnt sei
hier nur die Ehrendoktorwürde der Philosophischen Fakultät seiner
Vaterstadt Basel - arbeitete Utz bis ins hohe Alter an der Fertigstellung
seines Hauptwerkes, der fünfbändigen "Sozialethik". Sie stellt
die Summe seines sozialphilosophischen Denkens dar. Utz entwarf unter Rückgriff
auf die konkreten Ordnungen des Sozialen, der Wirtschaft und der Politik
eine ganzheitliches System der Rechts- und Sozialphilosophie, das singulär
unter den heutigen Entwürfen ist. Das klassische, metaphysisch-ontologische
Naturrecht erlebt bei ihm eine Renaissance, die Aktualität für
sich beanspruchen darf. Die Kraft seines Denkens nötigte auch seine
Gegner zur hohen Anerkennung. Es ging ihm in allen Sachfragen um existenzielle
Einsichten, die im oberflächlichen Nutzenkalkül des Alltags zu
oft vergessen werden.
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Primärliteratur
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De connexione virtutum moralium inter se secundum doctrinam sancti Thomae
Aquinatis . Oldenburg, 1937
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Bittet, und ihr werdet empfangen . Freiburg im Breisgau, 1940
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Wesen und Sinn des christlichen Ethos. München u.a., 1942
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Freiheit und Bindung des Eigentums . Heidelberg, 1949
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Das Subsidiaritätsprinzip . Heidelberg, 1953
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Formen und Grenzen des Subsidiaritätsprinzips. Heidelberg, 1956
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Das Wesen der Glückseligkeit des Menschen, in: FZPhTh 3, 1956, 320-323
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Gutachten über die Entwicklung der Kosten- und Ertragslage des gewerblichen
Güterfernverkehrs von 1954 bis 1956 . Bielefeld, 1958
-
Der Mittelstand in der Wirtschaftsordnung heute. International Congress
of the Middle Classes <1958, Madrid>. Heidelberg, 1959
-
Grundsatzfragen des öffentlichen Lebens. International Institute of
Social and Political Sciences. Freiburg, Br. [u.a.], 1960
-
Die philosophischen Grundlagen der Wirtschafts- und Sozialpolitik . Freiburg/Schweiz,
1961
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Die Friedensenzyklika. Johannes <Papa, XXIII.>. Freiburg, 1963; 1965
-
Bibliographie der Sozialethik. International Institute of Social and Political
Sciences. Fribourg, 1964
-
Humanisation de l'entreprise et ordre économique . Fribourg(Suisse),
1964
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Maximen moderner Mittelstandspolitik.. Stuttgart, 1968
-
Grundsätze der Sozialpolitik. Stuttgart, 1969
-
Ethik. Heidelberg u.a., 1970
-
Demokratie und Mitbestimmung. Stuttgart-Degerloch, 1970; Stuttgart 1971
-
Ethik und Politik . Stuttgart, 1970
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Zwischen Neoliberalismus und Neomarxismus. Köln, 1975; Entre
le néo-libéralisme et le néo-marxisme . Paris, 1975
-
Politische Bildung im Umbruch. Arbeitsgruppe Freie Gesellschaft. München,
1976
-
Die christliche Konzeption der pluralistischen Demokratie. Stuttgart,
1977
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-
Was ist katholische Soziallehre?. Köln, 1978
-
Die Sozialpartner in Wirtschaft, Gesellschaft und Staat. Stuttgart, 1979
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/Burghardt, Anton: Ein Jahrhundert katholische Soziallehre - Rückblick,
Ausblick. Katholisch-Soziale Tagung <1980, Wien>. Wien, 1980
-
Kann der Christ Marxist sein? Muß er Kapitalist sein?. Bonn,
1982
-
Das Wirtschaftssystem der religiösen Orden oder: Ist der Kommunismus
möglich?. Walberberg, 1982
-
Die marxistische Wirtschaftsphilosophie. Bonn, 1982
-
-
Ethische und soziale Existenz. Walberberg, 1983
-
Weltwirtschaftsordnung, die christliche Alternative zum Marxismus. Institut
für Gesellschaftswissenschaften <Walberberg>. Walberberg, 1983
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Das Unternehmen als Größe der Arbeitswelt. Bonn, 1984
-
Die offene Gesellschaft und ihre Ideologien. Scientia Humana, Institut
für Internationale Wissenschaftliche Zusammenarbeit <Bonn>. Bonn,
1986
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Weder Streik noch Aussperrung. Bonn, 1987
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Thomas von Aquin: Recht und Gerechtigkeit. Bonn, 1987
-
-
Thomas von Aquin, Die Hoffnung. Freiburg u.a., 1988
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Glaube und demokratischer Pluralismus im wissenschaftlichen Werk
von Joseph Kardinal Ratzinger. Scientia Humana, Institut für Internationale
Wissenschaftliche Zusammenarbeit <Bonn>. Bonn, 1989; 1991
-
Arbeitskampf und Wirtschaftsethik. Basel, 1989
-
Die katholische Soziallehre und die Wirtschaftsordnung. Trier, 1991
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Vademecum zu einem Klassiker der Wirtschaftsethik. Düsseldorf, 1991
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Thomas von Aquin: Naturgesetz und Naturrecht Thomas. Bonn, 1996
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Die Grundposition der Naturrechtslehren, in: ARSP 83 (1997)
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Thomas von Aquin: Religion - Opfer - Gebet - Gelübde. Paderborn,
1998
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Die massive Arbeitslosigkeit und die Wirtschaftsordnung . Berlin, 1998
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Utz, Arthur F.: Ethik des Gemeinwohls: gesammelte Aufsätze
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Die politische Theologie von Carl Schmitt, Archiv für
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Wertewandel und Bleibendes, in: Die Neue Ordnung, 1998,
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-
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Die katholische Sozialdoktrin in ihrer geschichtlichen Entfaltung. International
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Aufbau und Entfaltung des gesellschaftlichen Lebens. Pius <Papa, XII.>.
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-
Sozialethik . Heidelberg; Éthique sociale . Fribourg/Suisse
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Sekundärliteratur
-
Ockenfels, Wolfgang: Arthur F. Utz achtzigjährig. In: Die Neue Ordnung
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Ockenfels, Wolfgang: Arthur Fridolin Utz, Sozialethik. (Rezension) In:
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Kettern, Bernd: Sozialethik und Gemeinwohl: die Begründung einer realistischen
Sozialethik bei Arthur F. Utz Berlin : Duncker und Humblot, 1992. - 194
S. (Sozialwissenschaftliche Schriften ; 22) Zugl.: Trier, Univ., Diss.,
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-
Sozialethik und Gemeinwohl: Arthur F. Utz zum 85. Geburtstag / Institut
für Gesellschaftswissenschaften, Walberberg. Mit Beitr. von Norbert
Blüm ... Bonn : IfG-Verl.-Ges., 1993. - S. 81 - 160 S. : Ill. (Die
neue Ordnung ; Jg. 47, H. 2) Einzelaufnahme eines Zeitschr.-Bandes. -
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Roos, Lothar: Alpines Urgestein – Arthur F. Utz zum 85. Geburtstag, in:
Die Neue Ordnung 47 (1993) 131-133.
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Ockenfels, Wolfgang: Zur Wirtschaftsethik von Arthur F. Utz. In: L. Bossle
- P. Kell (Hrsg.): Die Erneuerung der Sozialen Marktwirtschaft. Festschrift
für Heinrich Kürpick zum 60. Geburtstag. Paderborn 1995, 99-115.
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Kaaf, Kathy: Die soziale Summe eines Ordnungsdenkers, in: Neue Ordnung;
urspr. in: Handelsblatt 72 (15.04.1998), S. 61.
De connexione virtutum moralium inter se secundum doctrinam St. Thomae
Aquinatis, Vechta 1937; De connexionis virtutum moralium ratione, in:
Angelicum 14 (1937), 560-574; Rez. zu: M. Wittmann, Die Ethik des hl.
Thomas von Aquin, München 1933, in: DT 17 (1939), 367-370; Die Einheit
und Geschlossenheit des sittlichen Lebens nach Thomas von Aquin, in: ZAM
15 (1940), 56-72; Thomas von Aquin: Summa Theologica I-II 49-70: Grundlagen
der menschlichen Handlung. Übersetzung (gemeinsam mit H.M. Christmann),
Anmerkungen und Kommentar, Salzburg-Leipzig 1940 (Die Deutsche Thomas-Ausgabe,11);
Mensch und Christ, in: ZAM 16 (1941), 51-62; Wesen und Sinn des christlichen
Ethos. Analyse und Synthese der christlichen Lebensform, Heidelberg 1942;
Ausweg aus der Rechtsunsicherheit, in: DT 25 (1947), 167-176; Aushöhlung
oder Dynamik des Eigentumsbegriffes?, in: ebd., 243-254; Das Recht auf
Privateigentum als ethische Forderung an die Wirtschaft. Antrittsvorlesung
an der Universität Freiburg i. Ü., in: SKZ 115 (1947), 565-568.
580-582; Pflicht aus
Gerechtigkeit und Pflicht aus Liebe, in: SKZ 116 (1948), 61-63; Der
philosophische und der juristische Eigentumsbegriff, in: DT 26 (1948),
99-107;
Wiederentdeckung des christlichen Eigentumsbegriffes, in: Hochland
40 (1948), 415-425; Föderalismus und Naturrecht, in: Föderalistische
Hefte 1 (1948),
288-291; The Right to Private Property: an Ethical Demand on Economics,
in: Politeia 1 (1948/49), 46-56; Federalisme et droit naturel, in: ebd.,
82-86; Das
Ordnungsgesetz in Wirtschaft und Staat, in: NO 3 (1949), 385-400; Freiheit
und Bindung des Eigentums, Heidelberg 1949; Das Recht auf Arbeit, in: Archiv
für
Rechts- und Sozialphilosophie 38 (1949/50), 350-363; Le problème
de l'ordre professionnel, in: Politeia 2 (1950), 117-123; Katholische Sozialpolitik
am
Scheideweg. Zur Ansprache Papst Pius' XII. am 3. Juni 1950, in: SKZ
118 (1950), 297-299; Metaphysik der Wirtschaft, in: Schweizer Rundschau
50 (1950),
449-456; Das völkerrechtliche Postulat des Papstes, in: DT 28
(1950), 425-437; Die religiöse Tragweite der ethischen Entscheidung,
in: NO 4 (1950), 308-317;
Thomas von Aquin: Summa Theologica II-II 1-16: Glaube als Tugend. Anmerkungen
und Kommentar, Heidelberg-Graz 1950 (Die Deutsche Thomas-Ausgabe,
15); Zum Problem der berufsständischen Ordnung, in: NO 5 (1951),
55-60; Die Krise im modernen Naturrechtsdenken, in: ebd., 201-219; Naturrecht
im
Widerstreit zum positiven Gesetz, in: ebd., 313-329 (wiederabgedruckt
in: Naturrecht oder Rechtspositivismus? Hrsg. von W. Maihofer, Darmstadt
1962,
219-238); La morale catholique et l'ordre économique, in: La
Liberté (Fribourg), Samedi 12.5.1951, 2; Der Beitrag der katholischen
Soziallehre zur Gestaltung der
Gesellschaft, in: Civitas [Luzern] 6 (1951), 466-474; La portée
de l'allocution pontificale du 3 juin 1950, in: Politeia 3 (1951), 10-22;
Rez. zu: L. von Wiese, Ethik
in der Schauweise der Wissenschaften vom Menschen und von der Gesellschaft,
Bern 1947, in: DT 29 (1951), 236-239; Rez. zu: J. Messner, Das Naturrecht,
Innsbruck 1951, in: ebd., 504-508; Wirtschaftsordnung und Moral, in:
SKZ 119 (1951), 225-227; Die Caritas, ein Grundpfeiler des gesellschaftlichen
Lebens, in:
Caritas [Luzern] 30 (1952), 123-126 (franz. ebd. 126-128); Kirche und
Sozialreform, in: Schweizerische Soziale Woche in Zürich, St. Gallen
1952, 15-19;
Weltanschauung und Religion des kommenden Menschen, in: NO 6 (1952),
97-104; Der Mensch, sein Glaube und die Sozialreligionen, in: Kommt der
vierte
Mensch? Vortragsreihe des Radio Studio Bern. Mit Beiträgen von
W. Röpke, U., Fr.W. Bürgi, J. Gebser, V. Gittermann, J. Hersch,
Zürich 1952, 19-31; Der
Unterschied zwischen Staat und Gesellschaft, in: Politeia 4 (1952),
142-153; Le salaire et les droits de l'homme, in: La Liberté, Vendredi
26.12.1952, 11; mehrere
Artikel in: Lexikon des katholischen Lebens. Hrsg. von Erzbischof Dr.
W. Rauch (Schriftleitung: J. Hommes), Freiburg i. Br. 1952: Arbeit (53-56),
Berufständische
Gesellschaftsordnung (100-106), Eigentum (213-216), Gewerkschaften
(405-407), Individualismus (533 f.), Soziale Liebe (729 f.), Menschenwürde
-
Menschenrechte (776-778), Mitbestimmung im Betrieb (797 f.), Soziale
Gerechtigkeit (1119-1121), Subsidiarität (1158-1160); Bulletin über
die neueste
Naturrechtsliteratur, in: BThom 8 (1947-1953), 650-664; La société
politique, in: Politeia 5 (1953), 177-181; Der Aufbau der Gemeinschaftsordnung,
in: ebd.,
278-295; Der naturrechtliche Standort der Frau im sozialen Leben, in:
NO 7 (1953), 342-350; Ist die Berufsständische Ordnung eine Utopie?
(Umfrage), in:
Rheinischer Merkur, Nr. 32-41 vom 7.8.-9.10.1953, mit einem Nachwort
von A. Böhm (befragt wurde u.a. U.); Das Subsidiaritätsprinzip,
hrsg. von U., unter
Mitwirkung von H.E. Hengstenberg, G. Küchenhoff und J.J.M. van
der Ven, Heidelberg 1953; Thomas von Aquin: Summa Theologica II-II 57-79:
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Gerechtigkeit. Einleitung, Anmerkungen, Kommentar und Exkurse, Heidelberg-Graz
1953 (Die Deutsche Thomas-Ausgabe, 18); Aufbau und Entfaltung des
gesellschaftlichen Lebens. Soziale Summe Pius' XII, hrsg. von U. und
J.F. Groner, 3 Bde., Fribourg 1954-1961 (franz. Fribourg 1955); Der Personalismus.
Würdigung und Kritik, in: NO 8 (1954), 270-281; La organización
de la Empresa según los principios de la doctrina social cristiana
(1), in: Acción Social Patronal:
Informaciones sociales, Madrid 1954, 10-15; Der Kampf der Wissenschaften
um das Soziale, in: NO 9 (1955), 193-201; Zwei Fragen: Was heißt
sozial? und:
Was ist sozial?, in: ebd., 266-273; Die Marktwirtschaft im katholischen
Denken, in: ebd., 358-361; Die Generalversammlung der Görres-Gesellschaft
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ebd., 365-369; Die Definition des Sozialen und der Gesellschaft, in:
FZPhTh 2 (1955), 401-422; Formen und Grenzen des Subsidiaritätsprinzips,
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Der Mythos des Subsidiaritätsprinzips, in: NO 10 (1956), 11-21;
Staat und Jugendpflege, in: ebd., 205-212; Grundsätze der Handelsmoral,
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Verdross, F. Vito,
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Luzerner Neueste Nachrichten, 65. Jg., Nr. 166 vom 20. Juli 1961, 13
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des
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Subsidiaritätsprinzip vor dem Verfassungsgericht, in: NO 17 (1963),
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Eigentumsstreuung in der modernen Gesellschaft, in: Der neue Morgen.
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in die Lehre der Päpste über die Grundlagen der Politik und einem
Kommentar von U. sowie mit
einem Nachruf auf Papst Johannes' XXIII. von J. Kardinal Frings, Freiburg
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Bibliographie. II. Teil: Rechtsphilosophie, Heidelberg-Löwen 1963
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économique. Actes d'un Congrès international. Publiés
par U. en collaboration avec M. Boeglin et E.-B. Blümle, Fribourg-Louvain
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deberes recíprocos de la empresa, las asociaciones económico-profesionales
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Realismus Johannes' XXIII. in der Enzyklika "Pacem in Terris", in: Das
Wort der
Päpste. Hrsg. von W. Sandfuchs, Würzburg 1965, 199-211; Der
politische Realismus Johannes' XXIII. in der Enzyklika "Pacem in Terris",
in: NO 19 (1965),
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vom Sittlichen, in: FZPhTh 13/14 (1966/67), 3-22; Grundsätzliche
oder rein pragmatische Gesellschaftspolitik?, in: Gesellschaftspolitische
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Gewinnstrebens und Leistungswettbewerbs, in: NO 21 (1967), 276-285;
Politik und Ethik. Die Bedeutung ethischer Überlegungen für aktuelle
Fragen der Politik, in:
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wirtschafts- und gesellschaftspolitische Bedeutung der im Privateigentum
begründeten Selbständigkeit, in: Oeconomia Humana. Beiträge
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und Grenzen der Sozialethik in Fragen der Mitbestimmung, in: Mitbestimmung.
Referate und Diskussion
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Maximen
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Unternehmers in der heutigen Wirtschaft, Stuttgart 1968; Grundsätze
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von Dipl.-Volksw. G. Hieronimi, Stuttgart 1969; Capitalismo y anticapitalismo,
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in der Krise, in: Civitas 26 (1970), 16-27; Ethik. Unter Mitarbeit von
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La doctrine sociale de l'Eglise, son élaboration à travers
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pontificaux du XVème aux XXème siècle. Textes
originaux et traductions. Edités sous le patronage de la Fondation
Internationale Humanum. Publiés et introduits
par U., avec la collaboration de M. Boeglin, 4 vols., Basel-Paris 1970;
Ethik und Politik. Aktuelle Grundfragen der Gesellschafts-, Wirtschafts-
und
Rechtsphilosophie. Gesammelte Aufsätze, hrsg. von H.B. Streithofen,
Stuttgart 1970; Demokratie und Mitbestimmung, hrsg. von U. und H.B. Streithofen.
Symposium Internationale. Referate und Diskussionen, Stuttgart 1970
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und redigiert von K. Hoffmann, W. Weber, B. Zimmer, Köln 1974, 217-221;
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Differenzen zwischen der
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Köln 1975 (franz. Paris 1976, span. Barcelona 1976 und 1984, japan.
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vom 15. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Im Auftrag der Internationalen
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Internationale Stiftung Humanum: Augustinus-Bea-Preis 1980. Hrsg. von U.,
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Stiftung Humanum durch U., Bonn 1980 (span. Barcelona 1984); Die
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1988, 4; Wonach richtet sich das Gewissen?, in: NO 42 (1988), 152-156;
Das
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Wochenzeitung, Nr. 19 vom 13. Mai 1988, 5; Die Hoffnung. Thomas von Aquin:
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Auftrag der Internationalen Stiftung Humanum hrsg. von U., Bonn 1989; Neopluralismus
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Niedergang, in: ebd., 256-259; Das Dilemma der Vermögensverteilung,
in: ebd.
310-313; Die vielfache Art, Gesellschaftsnormen zu gewinnen, in: ebd.,
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und Recht. Festschrift für H.
Schambeck, Berlin 1994, 135-146; Die Ethik der pluralistischen Gesellschaft,
in: NO 48 (1994), 391-395; Gerechte Vermögensverteilung bei Oswald
von
Nell-Breuning, in: ebd., 464-469; Das Dilemma der wirtschaftspolitischen
Entscheidung, in: Gesellschaftspolitische Kommentare 36 (1995), 111-114;
Von der
Gerechtigkeit zur Marktwirtschaft, in: ebd., 553-557; Moralische Mahnungen
genügen nicht. Zum gemeinsamen Wort der Kirchen, in: NO 49 (1995),
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Voraussetzungen der Demokratisierung, in: ebd., 180-183; Zur Systematik
der Wirtschaftsordnung, in: ebd., 380-386; Nationalökonomie vor dem
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Sozialethische Defizite im Sozialwort der Kirchen, in: NO 51 (1997),
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Die Eroberung
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V. Teil: Politische Ethik, Bonn 2000.
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Naturrecht. Zur politischen Philosophie der Pluralismustheorie, Paderborn
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oder Tradition der lex naturalis. Zu neueren Versuchen der Aufhebung
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Schmidinger,
"Scholastik" und "Neuscholastik" - Geschichte zweier Begriffe, in:
Christliche Philosophie im katholischen Denken des 19. und 20. Jahrhunderts,
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Sozialphilosoph: Professor U. wird 80 Jahre alt, in: Rheinischer Merkur,
43 Jg., Nr. 16 vom 15. April 1988, 24; - P. Trappe, U. zum 80. Geburtstag,
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Theoretische und geistesgeschichtliche Überlegungen zum Dilemma von
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Hans Kelsens Rechtstheorie, Saarbrücken 1988; - E. Zalten/K. Adomeit,
U. 80 Jahre, in: Rechtstheorie 19 (1988), 141 f.; - B. Kettern, Gemeinwohlorientierter
Arbeitskampf? In: NO 43 (1989), 477 f.; - B. Kettern, Sozialethik und
Gemeinwohl. Die Begründung einer realistischen Sozialethik bei U.,
Berlin 1992; -
Sozialethik und Gemeinwohl. U. zum 85. Geburtstag, Themenheft der Zeitschrift
Die Neue Ordnung April 1993, in: NO 47 (1993), 81-160 (die Beiträge
im
einzelnen: W. Ockenfels, U. im Gespräch; N. Blüm, Katholische
Soziallehre wider den Zeitgeist; H. Ehmann, Surfer im Winde der Ethik -
auf der Welle der
Vernunft: U. und das Arbeitsrecht; P. Hartmann, Außenpolitik
und Ethik; A. Horten, Geburtstagsgruß; B. Kettern, Naturrecht im
sozialethischen Diskurs heute; A.
Klose, In Sorge um eine humane Ordnung der Gesellschaft; G. Merk, U.:
Ethik aus der Lebensmitte; G. Müller, Sozialethik und Gemeinwohl;
P.P. Müller-Schmid,
Kritischer Rationalismus und metaphysische Naturrechtsphilosophie vor
dem Problem des Pluralismus; E. Nawroth, Politik und Ethik; A. Rauscher,
Der Freiheit
verpflichtet; L. Roos, Alpines Urgestein der Metaphysik; H. Schambeck,
U. als Rechtsphilosoph; M. Shimamoto, Die Systematik der Wirtschaftsethik
bei U.; H.B.
Streithofen, Zur Person; B. Sutor, Ökologisch-soziale Marktwirtschaft
unter ordnungsethischen Aspekten; P. Trappe, Praxisbezogene Wissenschaft
- Schwerpunkte
des U.schen Schrifttums der letzten Jahre; R. Weiler, Ordnungsdenken
bei U.; S.-H. Yang, Die Sozialphilosophie von U. aus chinesischer Sicht);
- W. Ockenfels,
Zur Wirtschaftsethik von U., in: L. Bossle/W. Kell (Hrsg.), Die Erneuerung
der sozialen Marktwirtschaft. Festschrift für H. Kürpick, Paderborn
1995, 99-115; -
R.B. Goudjo, La liberté en democratie. L'éthique sociale
et la realité politique en Afrique, Frankfurt a.M. 1997; - K. Kaaf,
Die soziale Summe eines
Ordnungsdenkers, Handelsblatt 72 (15.04.1998),61; - W. Ockenfels, Zum
neunzigsten Geburtstag von Professor U., in: ARSP 84 (1998), 271-273; -
P.P.
Müller-Schmid, Politische Ethik - Prüfstein der Gesellschaftsethik.
Zum 5. Band des Standardwerks von U., in: NO 55 (2001), 298-308; - E. Nass,
Wirtschaftsethik braucht ein Ziel, in: Forum Wirtschaftsethik 10 (2002),
16-21.
-
Thesen
-
Arthur F. Utz gehörte zu den Vertretern der stark neuscholastisch
geprägten Richtung des Solidarismus (Heinrich Pesch) in der Nachfolge
Gustav Gundlachs und stellte sich damit gegen die Nell-Breuning-Tradition.
Gustav Gundlach und Nell-Breuning hatten zunächst gemeinsam am Solidarismus
Heinrich Peschs (Enzyklika "Quadragesimo anno", 1931) weitergearbeitet,
bevor sie sich nach dem Zweiten Weltkrieg zunehmend auseinanderentwickelten
(u.a. in der Atomwaffendiskussion).
-
Arthur F. Utz gehörte außerdem zu den großen Kritikern
des Kritischen Rationalismus und der Idee einer "Offenen Gesellschaft";
stattdessen plädierte er für die christliche Konzeption einer
pluralistischen Gesellschaft. Mit dieser Konzeption hatte er wesentlichen
Einfluss auf Kardinal Ratzinger, was Utz selbst in einer Studie "Glaube
und demokratischer Pluralismus" herausarbeitete.
-
Arthur F. Utz tat dabei Karl R. Popper weitestgehend Unrecht, wenn er ihn
als Relativisten darzustellen versucht, da dieser sehr wohl mit einem Naturrecht
sympathisierte wie es z.B. Johannes Messner vertrat, auch wenn er für
sein eigenes sozialphilosophisches Werk die Sprache des Naturrechts insgesamt
als problematisch betrachtete und deshalb nicht verwandte.
-
Karl R. Popper beschwerte sich über diese Fehlinterpretation bereits
in einem Brief an Utz aus dem Jahre 1981 (nach einem Aufsatz Utz´
über das Naturrecht in der Zeitschrift Rechtstheorie.) Doch Utz legte
mit der Herausgabe des Bandes "Die offene Gesellschaft und ihre Ideologien"
noch nach.
-
Noch 1999 veröffentlichte Arthur F. Utz einen Aufsatz über die
politische Theologie Carl Schmitts, der allerdings in der Beurteilung Politischer
Theologie als unausgewogen bezeichnet werden kann. Während Utz und
seine Schüler (v.a. Ockenfels) die sog. "neue" Politische Theologie
von Metz uns seinen Anhängern geradezu verdammen, zeigt man Carl Schmitt
und seinen Freunden Przywara und Hans Barion gegenüber zwar Kritik,
insgesamt aber doch deutliches Wohlwollen.
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Internet
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Dr. Peter Paul Müller-Schmid
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Rezension
zur spanischen Ausgabe von "Ethik und Wirtschaft"
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BBKL (Kettern)
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nicht mehr im Netz:
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Die Neue Ordnung: Aufsatz "Wertewandel und Bleibendes"
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Die soziale Summe eines Ordnungsdenkers von KATHY KAAF
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Kartell Carolingia: Laudatio auf Athur Fridolin Utz zum 90. Geburtstag;
Nachruf von Utz auf Pater Groner
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Aufsatz: Wo ist die Kirche Christi? (in: Timor Domini)
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Aufsatz: Der Irrtum der CVP in der Abtreibungsfrage (KVP)
-
Aufsatz: Religionsunterricht gestern und heute (in: Timor Domini)
-
Aufsatz: THE STOP AIDS CAMPAIGN - THE PINNACLE OF SCANDAL IN SWITZERLAND
Helmut Zenz
- 2002