Online-Rezension zu Bde. 1-3 des Zuckmayer-Jahrbuchs
Seit 1998 erscheinen in Nachfolge der Zuckmayer-Blätter (1975-1997)
im Röhrig Universitätsverlag (St. Ingbert) die Zuckmayer-Jahrbücher.
Die ersten drei Bände (1998-2000) gewähren auf knapp 1500 Seiten
weit über die bisher erschienene bio-bibliographische Sekundärliteratur
hinaus tiefere Einblicke in Leben und Werk Carl Zuckmayers und seine posthume
Interpretation und Rezeption.
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Im Zentrum (mit über 700 Seiten) stehen die eingeleiteten und kommentierten
Briefwechsel Carl Zuckmayers mit dem Komponisten Paul Hindemith und dessen
Frau Gertrud (57 Briefe von 1940 bis 1965, in: I, S. 9-118), der Schauspielerin
Annemarie "Mirl" Seidel (79 Briefe von 1922 bis 1958, in: II, S. 9-260),
dem Schriftsteller Ernst Jünger (8 Briefe von 1960-1977, in: II, S.
515-547), dem Schriftsteller Carl Jacob Burckhardt (96 Briefe von 1956-1974,
in: III, S. 11-243) und dem Schriftsteller Max Frisch (5 Briefe von 1949-1961,
in: III, S. 247-271), dazu eine Dokumentation zum Verhältnis zwischen
Carl Zuckmayer und dem Schriftsteller Friedrich Dürrenmatt (7 Dokumente
von 1952-1984, in: III, S. 275-297).
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Es folgen jeweils Aufsätze der Herausgeber Gunther Nickel (4x, einmal
gemeinsam mit Katrin Hofmann), Erwin Rotermund und Hans Wagener sowie der
Autoren Herwig Gottwald, Günther Rühle, Bernhard Glocksin, Thomas
Koebner, Murray G. Hall, Adolf Haslinger, Friedbert Streller, Leonhard
Fleischer (in 2 Teilen), Ulrich Fröschle, Viktor Otto, Anja Massoth,
Heinz Dieter Tschörtner, Kirsten Beisswenger, Rudolf Walter Leonhardt,
Franz Norbert Mennemeier, Hanne Knickmann, Walter Schmitz, Gerhard Trapp,
Songül Demren.
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In Bd. III, S. 359 finden sich schließlich in Gegenüberstellung
"Zwei Herzstücke", zwei kurze Texte von Carl Zuckmayer und Heiner
Müller.
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Dazu kommt von Nicolai Riedel die "Carl Zuckmayer-Bibliographie 1995-1999",
sechs Rezensionen und ein Hinweis auf das internationales Symposium "Carl
Zuckmayer und die Medien" im Jahr 2000 (vgl. Zuckmayer-Jahrbuch
4.1 und 4.2)
Durch die Personenregister werden die Jahrbücher insgesamt zu einer
Fundgrube bio-bibliographischer Vernetzungen Carl Zuckmayers mit Persönlichkeiten
aus Kultur, Gesellschaft und Politik. Ein paar Beispiele aus den mir vertrauten
Bereichen Politik und Theologie:
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Konrad Adenauer und Ludwig Erhard:
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II, S. 534: Zuckmayer war der Freund des militärischen Beraters Adenauers,
Hans Speidel, der ihm 1955 einen Besuch bei Ernst Jünger in Wilflingen
vermitteln sollte.
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III, S. 37: Carl J. Burckhardt schreibt am 18. Juni 1959 an Carl Zuckmayer:
"Bonn:
Gespräch mit Th. H., bis um 2 Uhr 30 Morgens, nach dem Universitätsempfang
2 Bouteillen Affentaler oder wars ein Württemberger (?), unzählige
schwarze Brasils, und am nächsten Morgen früh gemeinsames Frühstück.
Gegenstand aller Gespräche: der Kanzler. Vor dem großen Präsidialbankett
wurde sein Fall heftig erläutert, dann spät, plötzlich erschien
er, ganz allein: alles war wie ausgewischt, seine Persönlichkeit dominierte
augenblicklich. Warburg sagte zu mir: "Das ist nicht deutsche Schwäche,
das ist er, ganz objektiv er." Bei Tisch war ich sein Nachbar,
er sprach von Rosenzucht, alte stark duftende, heute verschwindende Rosen:
Maréchal Niel, Gloire de Dijon, mit Liebe, mit Entzücken, mit
einer leisen, angenehmen, gleichmäßigen Stimme, dann, mit einem
mal, drehte er sich nach mir um, schaute mich mit diesen merkwürdigen,
von catalaunischen Feldern in die Eifel gebrachten asiatisch undurchdringlichen
Augen an, und sagt: "Herr B., wenn Sie die Wahl hätten zwischen einem
Mann der sagt: ich habe mich geirrt - und einem Mann, der sienen Irrtum
zu vertuschen sucht, wem würden Sie den Vorzug geben?" Ich antwortete,
ohne seiner Erwartung entgegenzukommen: "Das käme auf die konkreten
Voraussetzungen an!" Er lächelte belustigt und etwas überrascht,
schweifte dann in´s gerade an diesem einen Tage "Hochaktuelle" und
erklärte so vor sich hin: "- viel Lärm um nichts, in zwei Wochen
ist alles vergessen." Man sagt, er empfinde eine große Menschenverachtung,
ich bin davon nicht überzeugt, er kennt die Menschen, er hält
sich für ihren berufenen Helfer. Was die Engländer über
ihn schreiben ist das Unsinnigste. "Alterschwach, geistesmatt". Er ist
elastisch wie eine Bogensaite." (S. 179: Sein Fall: 1959 lief die zweite
und letzte Amtszeit von Bundespräsident Heuss ab. Adenauer erklärte
sich bereit, für das Amt des Bundespräsidenten zu kandidieren,
zog aber am 6. Juni 1959, drei Wochen vor der Wahl, seine Bewerbung zurück
- offensichtlich auch, um Wirtschaftsminister Ludwig Erhard als seinen
Nachfolger im Bundeskanzleramt auszuschließen. Mit das "Hochaktuelle"
sind daher auch die Auseinandnersetzungen zwischen Adenauer und Ludwig
Erhard gemeint.)
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III, S. 95: Carl J. Burckhardt schreibt am 9. November 1965 an Carl Zuckmayer:
"Zum
Schluss, - Du kennst wohl den Titel von Erhardt´s Memoiren: "Die
Hundejahre des Stellvertreters" erschienen im Verlag Grass u. Hochhut."
(S.
213: "CJB greift hier ein Bonmot über den jahrelang auf die Nachfolge
von Konrad Adenauer wartenden Ludwig Erhard auf, der 1963 nach Adenauers
Rücktritt (und gegen dessen Widerstand) zum Bundeskanzler gewählt
wurde. Anlaß zu diesem Scherz gab das Erscheinen des ersten Teils
der auf vier Bände angelegten Erinnerungen von Konrad Adenauer
bei der Deutschen Verlagsanstalt in Stuttgart am 12. Oktober 1965.")
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III, S. 99: Carl J. Burckhardt schreibt am 23. April 1967 an Carl Zuckmayer:
"Der
Tod Konrad Adenauers hat mir einen starken Eindruck gemacht. Gesehen habe
ich ihn einige male, wirklich gesprochen nur zweimal. Mit ihm, ist die
stärkste Gestalt der internationalen Politik unseres Zeitalters verschwunden.
Die Grundgefahr demokratischer Staatsform, entweder in Anarchie zu versinken,
oder zur Diktatur zu führen, hat er dadurch überwunden, dass
er die Staatsautorität an ihren richtigen Platz stellte und sie durch
seine mächtige Persönlichkeit, von Erfolg zu Erfolg, rechtfertigte.
In einem Chaos unfruchtbarer theoretischer Erörterungen, hat er, dem
nachgerade seltensten, dem gesunden Menschenverstand zum Sieg verholfen.
Dass sein Denken, sein Instinkt, sein Handeln, sich zu vollster Einheit
zusammenfanden, hat das schon seit so langer Zeit verschwundene Vertrauen
der Welt, Deutschland gegenüber, wiederhergestellt und zwar in erstaunlich
kurzer Zeit. Von dieser Grundlage aus, hat er alle treffischer, aufs Wesentliche
konzentrierten Massnahmen getroffen. Unverständnis, hemmender Kritik,
ist er, bis zuletzt, mit jugendlicher Frische und taktischem Können
entgegengetreten. Es ging um´s Erreichen seiner objektiven Ziele.
Seine Grösse bestand darin, dass er in genialer Weise mit Tatsachen
rechnete und nicht mit Rezepten, und dass er die menschlichen Schwächen
voll und ganz erkannte. Ich erinnere mich, dass Du mir erzähltest,
Du hättest den alten Mann, in einem Kreise von "Intellektuellen",
- den heutigen Rhetoren - verteidigt, und sie hätten Dich, mit dem
Gebrüll: "was dieser Bluthund", niedergeschrien."
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III, S. 110: Carl Zuckmayer schreibt am 5.3.1968 an Carl J. Burckhardt
in Bezug auf die literarische Avantgarde der 68er: "In diesen Augenblicken
pfeife ich - buchstäblich - sogar auf Deutschlande, das mir viel am
Herzen nagt, und wo man so eifrig bemüht ist, sich wieder einmal den
Ast unterm Hintern abzusägen. Der Adenauer war zu hart, an ihm sind
die Sägen stumpf geworden. Aber jetzt geht es ritsch-ratsch."
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Gerhard Trapp: Carl Zuckmayer - Johannes Urzidil (III, S. 467) unter Verweis
auf Viktor Ottos Aufsatz im Bd. 2 des Jahrbuchs "Mit Karl May und Brecht
wider die Moderne" über den "prägenden Einfluß" der Karl
May-Lektüre und "ihrer autoritär-antidemokratischen Romantik"
auf "große Teile ihrer bürgerlichen Leserschaft": "Ihre Wirkungsmächtigkeit
scheint sich erst mit den Paradigmenwechseln am Ende der Adenauer-Ära
und der medientechnologischen Fortentwicklung verringert zu haben." Bei
Viktor Otto steht der aufschlußreiche Satz: "Möglicherweise
musste Zuckmayer an diesen apolitischen Brecht der fürhen Jahre denken,
der das Dschungelbuch der politischen Philosophie vorzog, als er
selbst 1929 verkündete, daß das Mitfiebern mit Old Shatterhand
sinnvoller sei als politisches Engagement." (II, S. 392)
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Theodor Heuss:
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Gunter Nickel: "Ihnen bisher nicht begegnet zu sein ..." (II, 532-535):
Zuckmayer wollte Ernst Jünger auch persönlich kennenlernen. "Alice
Zuckmayer machte Theodor Heuss am 14. September 1956 den Vorschlag, zu
einem ins Auge gefaßten Treffen im Dezember oder kurz nach dem Jahreswechsel
auch Ernst und Gretha Jünger einzuladen. Heuss hatte aber starke Bedenken:
"Ihre Anregung (...) würde ich nur dann gerne aufnehmen, wenn Sie
selber Jüngers schon vorher kennengelernt haben. ..." Dazu: "Theodor
Heuss (1884-1963), 1949-1959 Präsident der Bundesrepublik Deutschland,
kannte Alice und Carl Zuckmayer von 1946 an. Vgl. Zuckmayer, Ein Tag
in der Villa Hammerschmidt sowie Das Gesicht des Theodor Heuss.
Versuch einer Bleistiftskizze, in: Zuckmayer, Aufruf zum Leben.
Porträts und Zeugnisse aus bewegten Zeiten, Frankfurt am Main 1995,
S. 237-242 (III, S. 178: sowie Theodor Heuss, Geleitwort, in Fülle
der Zeit. Carl Zuckmayer und sein Werk, Frankfurt am Main: S. Fischer
1956) .- Ein erstes Treffen zwischen Heuss und Jünger hat 1955 der
gemeinsame Freund Hans Speidel (vgl. Anm. 67) vermittelt. Kurze Zeit darauf
schickte Heuss die Autobiographie, die Greter Jünger unter ihrem Geburtsnamen
Gretha von Jeinsen veröffentlicht hat (Silhoutten. Eigenwillige
Betrachtungen, Pfullingen: Neske 1955), an Alice Zuckmayer - eine Sendung,
die er kurz zuvor brieflich ankündigte: "Ich will Ihnen nun in der
nächsten Zeit ein Buch senden dürfen, das ich auf höchst
eigentümliche Weise, weil ich es kurz vor dem Ihren [Alice Herdan-Zuckmayer
Die
Farm in den grünen Bergen, Hamburg: Thot 1949) las, als eine Parallele
empfinde. ... Es würde mich interessieren, was Sie zu dem Buch meinen.
Sie, die Greta, wird dann auch an die Alice heranmüssen." (DLA, Nachlaß
Alice Zuckmayer)"
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III, 43: Carl J. Burckhardt schreibt am 25. August 1959 an Carl Zuckmayer:
"Am
4.(?) Oktober sollten wir wohl bei Heuss´ Friedenspreis dabei sein?
Was hältst Du davon, - mich hat er damals persönlich eingeführt,
ich war seither nur einmal dort für die misslungene Wilder Feier"
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III, 44: Carl Zuckmayer schreibt am 6. September 1959 an Carl J. Burckhardt:
"Ehrung
des trefflichen Heuss"
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III, 46: Carl Zuckmayer schreibt am 18. November 1959 an Carl J. Burckhardt:
"Wunderschön
war das Zusammensein mit Theodor Heuss, der sich in seinem neuen Heim sehr
wohl zu fühlen scheint, auch stand erall die offiziellen Empfänge
und Essen mit unglaublich vielen Brasilzigarren und unverminderter Lebhaftigkeit
prachtvoll durch." S. 185: "CZ hielt in seinem Taschenkalender einen
Besuch bei Theodor Heuss in Stuttgart am 9. November 1959 fest, einen Tag,
bevor er seine Festrede zu Schillers 200. Geburtstag in Marbach hielt.")
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III, 51: Carl Zuckmayer schreibt am 10. Oktober 1960 an Carl J. Burckhardt:
"Dann
im Juli August viel zu viel Besuch, obwohl auch das erfreulich und ein
Zustrom an Lebenssteigerungen war: Theodor Heuss mit einer reizenden Nichte..."
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III, 73: Carl Zuckmayer schreibt am 20. Dezember 1963 an Carl J. Burckhardt:
"Ende
Oktober ist unser kleiner Dackel, Sabinchen, an einem Herzanfall gestorben,
- und das hat mir furchtbar zugesetzt. Du wirst mich verstehen - Andere
würden den Kopf schütteln - wenn ich sage, es gibt nicht viele
Menschen, deren Tod mir so nahe gehen könnte. Ja, - Theodor Heuss,
- aber anders: er ist ja nicht zehn Jahre lang mit mir auf fast jedem Spaziergang
gelaufen!"
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III, 142: Carl Zuckmayer schreibt am 9. Februar 1972 an Carl J. Burckhardt:
"Man
kann jetzt sicher schon internistisch bedeutend mehr tun als zu Zeiten
unseres Theodor Heuss. Der hat vor allem unter dem Rauchverbot sehr gelitten,
und es heimlich durchbrochen."
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Ernst Jünger:
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II, 86: Carl Zuckmayer schreibt am 27.11.1938 an Annemarie Seidel: "Liebste
Mirl, es ist gar kein Zufall, dass wir uns bei Ernst Jünger begegnen:
seit vielen Jahren, lang schon bevor man ihn in `unseren Kreisen´
kannte, in einer Zeit, in der er wegen seines Kriegsbuchs noch arg verschrieen
und als `reaktionär´ etikettiert war, lese ich seine Bücher,
die mich - bei aller Gegensätzlichkeit - immer wieder stilistisch,
inhaltlich, gedanklich, entzücken. Das einzige das ich tatsächlich
nicht kannte und mir schon längst bestellen wollte, ist das `Abenteuerliche
Herz´, das Du mir geschickt hast, und das mich schon beim ersten
Durchblättern ungeheuer anspricht, ja - betrifft. Ich habe übrigens
schon früher mit ihm korrespondiert und in letzter Zeit wieder durch
einen gemeinsamen Freund Nachricht bekommen. So fern mit in vieler Hinsicht
die `Stahlgewitter´ sind und so fremd der `Arbeiter´, (den
ich auch für ein ganz verfehltes Buch halte), - so nah und verwandt
nd geradezu hinreissend empfinde ich einige Kapitel aus `Blätter und
Steine´, `Afrikanische Spiele´, und jetzt scheint mir dies
neue vielleicht am schönsten. Qualität, Persönlichkeit,
Sprache: es gibt nur noch ein paar Findlinge, wenigstens unsrer Altersklasse,
die das noch haben. Vielen Dank für das Buch und den Brief!"
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II, 213f. Kommentar zum Briefwechsel: "Nach dem Zweiten Weltkrieg haben
Jünger und Carl Zuckmayer miteinander korrespondiert. Der Plan eines
Treffens konnte jedoch nicht realisiert werden. 1970 hat Carl Zuckmayer
Jünger vergeblich für den Goethepreis der Stadt Frankfurt vorgeschlagen."
Beim gemeinsamen Freund handelt es sich möglicherweise um den Maler
Rudolf Schlichter (1890-1955). ...
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II, S. 306-360: Fröschle, Ulrich: Die "Front der Unzerstörten"
und der "Pazifismus". Die politischen Wendungen des Weltkriegserlebnisses
beim "Pazifisten" Carl Zuckmayer und beim "Frontschriftsteller" Ernst Jünger
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II, S. 515-540: Nickel, Gunther: "Ihnen bisher nicht begegnet zu sein,
empfinde ich als einen der größten Mängel in meinem Leben".
Der Briefwechsel zwischen Carl Zuckmayer und Ernst Jünger.
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II, S. 540-544 Anhang A: Briefwechsel 1960-1977
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II, S. 545-547 Anhang B: Kommentar
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Karl Barth
(Rezension wird fortgesetzt)