Das Rosenkranzgebet
eine Seite von Helmut
Zenz SDB
Quelle:
http://www.kloster-cazis.ch/pforte/bilder/P2110504.jpg
Das Rosenkranzgebet ist nicht unbedingt meine Stärke, dennoch
fasziniert
es mich immer wieder. Für einen eigenen vertieften Zugang habe ich
mich mit ihm näher auseinandergesetzt und möchte nun Sie
daran
Anteil nehmen lassen. Für Korrekturen oder Ergänzungen bin
ich
jederzeit dankbar. Sollte jemand mit meiner Form der Zitierung nicht
einverstanden
sein oder seine Urheberrechte verletzt sehen, melde er sich bitte bei Helmut
Zenz SDB
Biblische Einordnung
-
Das "Ave Maria" geht in seinem Grundbestand auf den englischen
Gruß
(Lk 1,28) und den elisabethanischen Gruß (Lk 1,42) zurück:
| Einheitsübersetzung: |
Sei gegrüßt, du
Begnadete,
der Herr sei mit dir ... |
| Kürzinger: |
Sei gegrüßt,
Begnadete,
der Herr ist mit dir ... |
| Luther: |
Sei gegrüßt, du
Begnadete!
Der Herr ist mit dir ... |
| Die Gute Nachricht: |
Freu dich, Gott hat
dich
zu Großem ausersehen. |
| Münchner NT |
Gruß (dir),
Begnadete,
der Herr (ist) mit dir ... |
| griechisch: |
chaire,
kecharitwmenä, ho kyrios meta sou |
| lateinisch: |
Ave,
gratia plena Dominus tecum |
| Rosenkranz |
Gegrüßet seist du (Maria), voll der Gnade*, der
Herr ist
mit Dir ... |
| heutiges Deutsch: |
Freu´ dich (Maria), Gott hat sich dir zugewandt und
wird dich
begleiten. |
* Gnade=barmherzige/gütige Zuwendung/Wohlwollen Gottes, von Gott
geschenkte
Freiheit/Rettung, göttliche Selbstmitteilung; im Hebräischen
bedeutet Gnade ursprünglich "beugen", "sich vorbeugen"; Gnade
finden=Barmherzigkeit
empfangen.
| Einheitsübersetzung: |
Gesegnet bist du mehr
als alle
anderen Frauen, und gesegnet
ist die Frucht deines Leibes. |
| Kürzinger: |
Gebenedeit bist du unter den
Frauen, und gebenedeit ist die Frucht
deines
Leibes. |
| Luther: |
Gepriesen bist du unter
den
Frauen, und gepriesen
ist
die Frucht deines Leibes! |
| Die Gute Nachricht: |
Gott
hat dich unter
allen
Frauen ausgezeichnet, dich und dein Kind. |
| Münchner NT |
Gesegnet
du unter
(den)
Frauen und
gesegnet
die Frucht deines Leibes. |
| griechisch: |
eulogämenä
su
en
gynaixin kai eulogämenos ho
karpos
täs koilias sou. |
| lateinisch: |
benedicta
tu
in
mulieribus et
benedictus
fructus ventris
tui. |
| Rosenkranz: |
du bist gebenedeit* unter den Frauen und gebenedeit ist die
Frucht
deines Leibes, (Jesu) |
| heutiges Deutsch |
Auserwählt hat er dich unter allen Frauen, und auch das
Kind,
das in dir heranwächst. |
*Gebenedeit ist lateinischen Ursprungs. Es leitet sich ab aus
"benedicere"
und heisst in etwa: wohlgesagt, gutgesagt, gesegnet, gepriesen, gelobt.

Die Blumenmadonna von Altglashütten
(unbekannter
Meister)
Quelle:unbekannt
Geschichte des Rosenkranzes als Gebet und
Gebetskette
-
4./5. Jhdt.: Die Katakombenmalerei schafft die ersten
Verkündigungsdarstellungen
(auch auf Sarkophagen und in der Kleinkunst)
-
vor 373: Der Kirchenvater Ephräm=Afrem=Ephraim, der
Syrer
(† 373) fügt als einer der erster die beiden Lukasverse zu
einem
Lobgebet zusammen, paraphrasiert sie aber und reichert sie mit
rhetorischem
Beiwerk an.
-
"Erfülle meinen Mund mit der Gnade deiner Süßigkeit, o
Maria, und erleuchte meinen Geist, o Gnadenvolle; lenke meine Zunge und
meine Lippen, um freudig dein Lob zu singen, vor allem jene
Süße,
weit gerühmte Engelsmelodie, die Gabriel in Knechtsgestalt, Dir,
Jungfrau,
meines Gottes reinster Mutter, sang, ich meine jenen Gruß, vor
allem
so passend und würdig; ja würdige mich, Deinen
demüthigen
Knecht, Dich zu loben und in süßem Getön zu sagen: sei
gegrüßt, Du herrliches und auserwähltes
Gefäß
Gottes; sei gegrüßt, Herrin Maria, voll der Gnade; sei
gegrüßt
unter den Weibern, seligste Jungfrau; sei gegrüßt,
leuchtender
Stern, aus dem Christus hervorgegangen." (zitiert nach: Esser, Thomas:
Geschichte des englischen Grußes, in: Historisches Jahrbuch der
Görres-Gesellschaft,
5, 1884, S. 89)
-
5. Jahrhundert:
-
5. Jahrhundert: Hymnos Akathistos:
-
"Sei gegrüßt, du Ort des Gottes, den der Raum nicht
faßt;
du Einlaß in das höchste der Geheimnisse.
-
Sei gegrüßt, du Wort, ganz unverständlich ohne Glauben,
du Ruhm, der redet für die Deinen.
-
Sei gegrüßt, du Feuersäule, durch die Nacht ein Weg, du
Schutz der Welt über die Wolken weit ...
-
Sei gegrüßt, du Obdach der Welt, das weiter ist als die
Wolke
...
-
Sei gegrüßt, du Beistand derer, die gefallen sind.
-
Sei gegrüßt, du Kleid der Zuversicht, für jene, die
nackt
sind."
-
432-440: In Santa Maria Maggiore in Rom ersetzt die
Verkündigungsszene
im heilgeschichtlichen Zyklus die Geburtsdarstellung: Vor einem
tempelartigen
Gebäude, von vier Engeln umgeben, thront Maria in königlicher
Kleidung, ein Diadem auf dem Haupt und doch durch Spindel und Wollkorb
als Dienerin Gottes gekennzeichnet; ohne ihn zu sehen, vernimmt sie die
Botschaft Gabriels, der über ihr fliegt, indes sich die Taube des
Heiligen Geistes auf sie herabsenkt.
-
vor 444: Cyrill von Alexandrien († 444) schreibt in einer
Predigt
(Hom. div. 4: ACO 1.1.8., 102-104):
-
"Sei gegrüßt, Gottesgebärerin Maria,
verehrungswürdiges
Kleinod des ganzen Erdkreises, Lampe, die nicht erlischt, Krone der
Jungfrauschaft,
Zepter der Rechtgläubigkeit, Heiligtum, das nicht zerstört
wird,
Gefäß des Unfasslichen, Mutter und Jungfrau."
-
vor ca. 450: Coelius Sedulius († um 450), lateinischer
Dichter:
Salve, sancta parens
-
"Sei gegrüßt, die den König gebar, du heilige Mutter,
ihn,
der Himmel und Erde erhält im Wandel der Zeiten, dessen Walten das
All umfaßt mit ewigem Kreise, dessen Reich ohne Ende besteht:
Dein
seliger Leib hat Freuden der Mutter gepaart mit reiner Ehre der
Jungfrau,
dir, der keine je glich, wird keine fürderhin gleichen, denn
vor
allen Frauen erwählte dich, Einzige, Christus."
-
6./7. Jahrhundert: Im spätantiken orientalischen
Mönchtum
/6./7.) und im frühmittelalterlichen Mönchtum des Westens
(6.-11.
Jhdt.) ist die meditative Wiederholung von kurzen, meist der Heiligen
Schrift
entnommenen Gebeten weit verbreitet. Auch die Anfänge des
Rosenkranzes
liegen in frühmittelalterlichen Marienanrufungen, die bis
zu
150 "Ave-Maria" umfaßten. Sie blieben von Anfang an mit
Glaubensgeheimnisse
und biblische Texte verbunden, zum Beispiel in Analogie zu den 150
Psalmen. (Daher rührt auch ein alternativer Name für
den
(Marien-) Rosenkranz, der „Psalter“. Aufgrund des immer auch
wiederkehrenden
Vaterunsers hieß dieser Rosenkranz alsbald auch "Pater noster".
Im
Englischen ist "paternoster" für Rosenkranz bis heute
gebräuchlicher
als "rosary". Die ebenfalls bald zugehörige Gebetskette
hießt
daher lange Zeit auch "Paternoster". Die Hersteller von
Rosenkränzen
wurden im deutschen Sprachraum traditionell als "Paternostermacher"
bezeichnet.
Auch "Beten" oder "Rosengart" als alte Namen für "Rosenkranz". Im
Laufe der Jahrhunderte entwickelten sich daraus sehr verschiedene
Gebets-Variationen
unterschiedlichen Umfangs und thematischer Schwerpunkte, z.B. der sog.
„Wunden-Rosenkranz“,
der die fünf Wunden Jesu betrachtet. Diese Betrachtung steht
jeweils
am Beginn einer Reihe von fünf Gegrüßet seist du, Maria
und einem einleitenden Ehre sei dem Vater ... Allein zu diesem
Themenkranz
„Wunden“ gibt es bei inhaltlicher Verwandtschaft formal sehr
unterschiedliche
Rosenkranzvarianten, so den Wundenrosenkranz der Salesianerinnen, den
der
Passionisten und den kleinen Wunden-Rosenkranz des hl. Alfons Maria von
Liguori. Ein nach Marie-Marthe Chambons Visionen entwickelter
Fünf-Wunden-Rosenkranz
wurde indes am 12.12. 1939 durch das Hl. Offizium verboten.)
-
vor ca. 538: Der syrische Kirchenvater Severos
von Antiochien
(† 538) erwähnt das "Ave Maria" bzw. "den Englischen
Gruß"="Theotókion"
-
546-556: In Ravenna (heute im Erzbischöflichen Museum)
ist
auf einem Elfenbeinrelief an der Kathedra des Erzbischofs Maximian die
Verkündigung dargestellt: Maria vor einem Tempelgebäude auf
einem
Thronsessel, mit Spindel und Wollkorb.
-
7. Jhdt.: Das "Ave Maria" bzw. "Der englische
Gruß"="Theotókion"
wird wohl zusammen mit dem Evangelismos-Fest durch die Kirchen des
Westens
übernommen. Der authentische Text des Englischen
Grußes ist Bestandteil der ostkirchlichen
Liturgie. Im Griechischen trägt das Ave Maria (bis heute) die
Bezeichnung
Theotókion.
- vor 610: Venantius Fortunatus († 610)
überliefert Marienlieder:
- Hymnus "Quem terra, pontus, aethera"
- "Den Erde, Meer und Firmament verehren, loben, beten an, der
die drei Reiche
trägt und lenkt, ihn birgt Mariens reiner Schoß. Dem Sonne,
Mond und jeder Stern durch alle Zeiten dienstbar sind, ihn trägt
der
Leib der reinen Magd, vom Hauch der Gnade ganz durchströmt.
Beglückte
Mutter, reich beschenkt: In deinem Schoße schließt sich
ein:
er, dessen Hand die Welt umfäng, der Höchste, der das All
erschuf.
Dir ward des Engels Botschaft kund, und du empfingst vom Heil'gen
Geist:
Aus deinem Schoße trat hervor, der aller Völker Sehnsucht
ist.
(Herr Jesus, dir sei Ruhm und Preis, Gott, den die Jungfrau uns gebar,
Lob auch dem Vater und dem Geist durch alle Zeit und Ewigkeit. Amen)"
- Hymnus "O gloriosa Domina"
- "Du große Herrin, schönste Frau, hoch über
Sternen steht
dein Thron. Du trugst den Schöpfer, der dich schuf, und
nährtest
ihn an deiner Brust. Was Eva einst verloren sah, gibst du ihm Sohne
reich
zurück. Der Himmel öffnet sich in dir; zur Heimkehr steht der
Weg uns frei. Du Pforte für den Königssohn, des neuen Lichtes
helles Tor, in dir grüßt jauchzend alle Welt das Leben, das
du ihr geschenkt. (Herr Jesus Christus, dir sei Ruhm und Preis, Gott,
den
die Jungfrau uns gebar, Lob auch dem Vater und dem Geist durch alle
Zeit
und Ewigkeit. Amen)."
-
7./9. Jhdt.: Vermutliche Entstehung der
Offertoriumsantiphon des
vierten Adventssonntags (sicher bezeugt erst für das 9.
Jahrhundert).
Sie bestand bis zu ihrer Abschaffung 1970 aus dem genauen Text der
beiden
zusammengefassten Evangelienverse.
-
vor 667: Bei Erzbischof Ildefons von Toledo († 667) findet sich erstmals
die Überlieferung des vollständigen Textes aus Lk 1,28 und Lk
1,42. Der aus vornehmen Kreisen stammende Schüler des Isidor von
Sevilla
und Mönch, ab 657 Erzbischof von Toledo war bekannt für seine
besondere Verehrung der Maria. Davon zeugt sein "Liber de illibata
virginitate
B. M. V." ("Buch der unbeeinträchtigten Jungfräulichkeit der
Gesegneten Jungfrau Maria")
-
vor 750: Der syrischer Kirchenvater Johannes von
Damascus († 750)
formuliert in einer Predigt zum Fest Mariä Verkündigung
("Evangelismos")
eine ähnlich kunstvolle Paraphrase zum Ave Maria:
-
"Heute möge Gabriel, der Reigenführer dieses hochfeierlichen
Festes, abermals der Königin zurufen die Worte: Sei
gegrüßt,
Du bist voll der Gnade, der Herr ist mit Dir. Heute mögen auch wir
mit unserer schwachen Zunge rufen und der glorreichen und
lichtbringenden
Mutter unseres Gottes und Erlösers Jesus Christus einige
liebevolle
Worte sagen, indem wir in diese süßen Laute der Freude
ausbrechen:
Sei gegrüßt, Du bist voll der Gnade, der Herr ist mit Dir,
Du
bist gebenedeit unter den Weibern und gebenedeit ist die Frucht Deines
Leibes." (Migne, Patrologia Graeca, Vol. 96, Sp. 649, übersetzt
von
Thomas Esser, a.a.O., S. 88.)
-
vor 845: Theophanes Graptos († 845), Mönch und
späterer
Metropolit von Nikaia: "Als dein Sohn und Gebieter dich, Makellose, als
Rose inmitten der Dornen gefunden, hat uns erfüllt der Gebieter
mit
deinen lieblichen Wohlgerüchen der Gnaden des Geistes. Uns, die in
Reue ihm singen: Erlöser, Gott gepriesen bist du."
-
-
11. Jahrhundert: Von den Laienbrüdern in der Zisterzienserabtei
Cluny wird anstelle der Psalmen der Mönche in ganz bestimmten
Fällen
(Totengebet) die gleiche Anzahl von Vaterunsern gebetet.
-
1041/1080: Das Testament der sagenumwobenen englischen Lady
Godiva=Godgyfu
of Coventry (unterschiedliche Todesangaben zwischen 1041 und 1080),
einer englischen Adeligen im Laienstand, ist der bislang älteste
ganz
eindeutige Nachweis einer Schnur mit aufgezogenen Steinen für
die
Zählung von Wiederholungsgebeten in der lateinischen Kirche.
("the
circlet of precious stones which she had threaded on a cord in order
that
by fingering them one after another she might count her prayers
exactly"
were to be placed on a statute of the Blessed Virgin Mary (William of
Malmesbury
(um1096-1143): "Gesta Ponificum Anglorum", 1125, Rolls Series 311)
-
vor 1054: Heriman Contractus=Hermann der Lahme
(1013-1054),
Benediktiner
auf dem Inselkloster Reichenau schafft die Hymnen "Salve Regina, mater
misericordiae" und "Alma mater redemptoris"
-
"Sei gegrüßt, o Königin, Mutter der Barmherzigkeit;
unser
Leben, unsere Wonne und unsre Hoffnung, sei gegrüßt! Zu dir
rufen wir, verbannte Kinder Evas; zu dir seufzen wir trauernd und
weinend in diesem Tal der Tränen. Wohlan denn, unsre
Fürsprecherin,
wende deine barmherzigen Augen uns zu (zu uns), und nach diesem
Elend(e)
zeige uns Jesus, die gebenedeite Frucht deines Leibes. O
gütige,
o milde, o süße Jungfrau Maria." (Elend bedeutet Leben
in der Fremde)
-
"Erhabne Mutter des Erlösers, du allzeit offne Pforte des Himmels
und Stern des Meeres, komm, hilf deinem Volke das sich müht,
vom Falle aufzustehn. Du hast geboren, der Natur zum Staunen, deinen
heiligen
Schöpfer. Unversehrte Jungfrau, die du aus Gabriels Munde nahmst
das
selige Ave, o erbarme dich der Sünder." Andere
Übersetzung:
"Maria, segenbringende Mutter unseres Erlösers, du weitaufgetanes
Tor zum Himmel, du Stern über dem Meer: Bitt' für uns
Menschen
in Not, daß uns helfe der Herr. Du hast im Geheimnis der Natur
deinen
Heiligen Schöpfer geboren und bist geblieben die
Jungfräuliche
vordem und nachher, hast aus dem Mund des Engels das `Ave' empfangen:
Bitt'
Gott für uns Sünder!"
-
vor 1072: Durch Petrus Damiani (um 1006/1007-1072),
Kardinal
und Kirchenlehrer, Kirchenreformer und Eremit, ist eine
Kurzform
des "Ave Maria", die ein Kleriker täglich gebetet hat (De bono
suffr.
Migne, 145. 564): "Ave Maria, gratia plena! Dominus tecum,
benedicta
tu in mulieribus."
-
-
12. Jahrhundert: Verbreitung von "Ersatzgebeten" (meist
Vaterunserreihen) für
Laien, besonders für die klösterlichen Conversen auf. Diese
konnten,
da in der Regel Analphabeten, nicht sinnvoll am Psalmengebet, dem
Kernstück
des Stundengebetes, teilnehmen und genauso wenig die Psalmen des
besonderen
Totenofficiums beten. Da das Psalmgebet eigentlich stets
meditativ
war – in den ältesten Quellen ist sogar mehr vom den Sinn
erwägenden
Lesen ("legere") als vom Beten ("orare") der Psalmen die Rede –,
lag es nahe, dass es prinzipiell ersetzbar war. Synoden und pastorale
Schriften in Frankreich beginnen damit, die Kenntnis
des Englischen Grußes auch von allen Laien zu fordern.
-
um 1150: Heimsuchungsgruppe am Marienportal der Westfassade
der
Kathedrale zu Chartres: Maria trägt zum Zeichen ihrer Hoheit eine
Krone.
-
vor 1153:
- Der Zisterzienser und Kirchenlehrer Bernhard
von Clairvaux (1090-1153) weigerte sich zwar zu Lebzeiten die
Jungfräulichkeit
Mariens anzuerkennen, war aber gleichzeitig ein großer
Marienverehrer
und wird daher häufig mit Rosenkranz dargestellt.
- Der häufigste Gebrauch der Vollform des "Ave Maria"
teilweise mit
der abschließenden Namensnennung des Erlösers wurde vor
allem
durch die Zisterzienser gefördert und in der Folge wohl
auch
durch Benediktiner und Kartäuser.
-
nach 1196/vor 1208: Der Pariser Bischof Odo von Sully
(† 1208)
ordnet als erster an (comp. Mansi, xxii. 681): "Exhortentur populum
semper
presbyteri ad dicendam orationem dominicam et credo in Deum et
salutationem
beatae Virginis."
-
-
13. Jahrhundert:
-
Ein "Ave Maria" als eigenständiges Wiederholungsgebet wird von
verschiedenen
marianischen Bruderschaften gebetet. Bei den meist noch ungegliederten
Gebetsreihen war es noch generell üblich, zu jedem Gebet, wenn
möglich,
eine Kniebeuge zu machen.
-
In ganz Europa fordern Synoden und pasotrale Schriften die Kenntnis des
Englischen Grußes auch von allen Laien.
-
Das "Alte Passional", eine mittelhochdeutsche Sammlung von 25
überwiegend
marianischen Legenden, die ohne Verfassernamen in sehr zahlreichen
Handschriften
überliefert ist. In diesen Legenden, die alle die allgemeine
Verbreitung
des Englischen Grußes propagierten, wurde das Ave Maria immer
wieder
mit einer himmlischen Rose verglichen. Hier liegt einer der zahlreichen
Belege dafür, dass auch der Name "Rosenkranz" vom Volk und nicht
von
der Hierarchie geschaffen wurde und vom Volk gegenüber
"Marienpsalter"
durchgesetzt wurde.
-
Eine solche Legende aus dem 13. Jahrhundert besagt: Ein Marienverehrer
hatte die Gewohnheit, der seligen Jungfrau einen Kranz aus Rosen zu
flechten
und mit diesem Kranz eine Marienstatue zu schmücken. Eines Tages
wird
er aber durch eine Erscheinung belehrt, dass es einen "Rosenkranz"
gäbe,
der die Jungfrau noch mehr erfreuen würde, nämlich das
wiederholende
Beten von 50 Ave-Maria. Die Gebete würden in der Hand der
Gottesmutter
zu Rosen, aus denen sie sich den schönsten Rosenkranz flechten
würde.
-
nach 1212: Rückkehr einiger englischer Karmelmönche
in ihre Heimat, um dort Klöster zu gründen. Zu dieser Zeit
lebte
in England ein heiliger Einsiedler namens Simon. Weil er im hohlen
Stamm
einer Eiche wohnte, erhielt er vermutlich den Beinamen "Stock". Er
wurde
von der großen Liebe der Karmelmönche zur
Himmelskönigin
ergriffen und schloß sich ihnen an. Noch mit fünfzig wurde
er
zum Studium nach Oxford geschickt und kehrte als Doktor ins Kloster
zurück.
Noch mit achzig wurde er zum Ordensgeneral gewählt. In einer
Vision
hatte Simon Stock († 1265) das Skapulier von der
Gottesmutter empfangen.
-
1219: Einer Überlieferung gemäß hat Franz von
Assisi (1182 - 1226) nach
seiner Begegnung mit dem Sultan Melek el-Kamil bei seiner
Rückkehr analog dem Gebetsruf das Gebetsläuten als
Gebetsaufruf
am Morgen, Mittag und Abend eingeführt. Dem heiligen Franziskus
wird
folgendes Mariengebet zugeschrieben:
-
"Sei gegrüßt, Maria, heilige Frau, du erhabene Königin
und Gottesmutter, reine Jungfrau, vom himmlischen Vater erkoren, sei
gegrüßt!
Dich hat der Vater gesegnet zugleich mit seinem geliebten Sohne und mit
dem Heiligen Geiste, dem Tröster. Gesegnet bist du, und gesegnet
seien
die schönen Tugenden, die in die Herzen der Gläubigen
strömen
auf dein Gebet hin durch die Salbung des Heiligen Geistes. Heilige
Jungfrau
Maria, unvergleichliche Tochter und Magd des allerhöchsten
Königs
und Vaters, reineste Mutter unseres Herrn Jesus Christus, Braut des
Heiligen
Geistes, bitte für uns mit allen Heiligen bei deinem
göttlichen
Sohn, unserem lieben Herrn und Meister. Amen." (GrMar 4-5)
-
Bald nach 1221: Der Erzbischof Friedrich von Toledo
soll
bald nach dem Tod des hl. Dominikus
(† 1221) den Ritterorden vom Rosenkranz
zum Kampf gegründet haben. Doch handelt es sich dabei anscheinend
nur um eine Verpflanzung der Ritterbrüder Christi von Dobrin in
Polen
nach Spanien.
-
1230/1240: Im Verkündigungsrelief an den Chorschranken
im Dom
zu Bamberg trägt Maria die Krone als Himmelskönigin.
-
1233 Gründung der Serviten, die in Deutschland
bezeichnenderweise
den Namen "Ave-Brüder" trugen, weil sie die Verbreitung besonders
förderten.
-
1242 Die Genter Beginenregel verlangte bereits das
tägliche
Beten von 150 Ave, also einen Marienpsalter.
-
vor 1252 Eine Vorformulierung vieler der 15 Geheimnisse
findet sich
schon beim Zisterzienserabt Stephan von Sallay († 1252)
-
1261: Papst Urban IV. ließ die Worte "Jesus Christus.
Amen"
hinzufügen.
-
1263 Einführung des Visitatio-Festes durch die Franziskaner
(Heimsuchung)
- vor 1274:
- Von Thomas von Aquin
(+ 1274) ist eine kurze theologische Erklärung des Englischen
Grußes überliefert. Es existiert die Tradition, Thomas habe
diese auf Bitten des Papstes Urban IV. verfasst, es ist aber viel
wahrscheinlicher,
dass die Erklärung auf eine Pariser Universitätspredigt
(praedicatio
coram universitate) des Aquinaten zurückgeht. In seiner
Erklärung
des Englischen Grußes vermeidet Thomas die scholastischen
Fachbegriffe
und überhaupt den gelehrten Wortschatz. (vgl.In salutationem
angelicam,
vulgo Ave Maria, exposito. (Giovanni Felice Rossi: S. Thomae Aquinatis
Exposito Salutationis Angelicae. Introductio et textus. Piacenza
1931), dazu: Jean Pierre Torell: Magister Thomas. Leben und Werk des
Thomas
von Aquin. Freiburg i. Brsg. 1995, S. 89-93.
- Die beiden großen
Mendikantenorden, die Dominikaner und Franziskaner,
haben
von ihren Anfängen an das Ave Maria häufig gebetet.
-
1294: Eine Legende erzählt, dass in diesem Jahr das
"Heilige
Haus von Loreto" von Engeln aus Nazareth nach Italien gebracht wurde.
-
-
14. Jahrhundert:
-
1322 Papst Johannes XXII verodnete das
Sabbatine(Sonnabend)-Privileg,
einen Skapulier-Ablass, der besagt, daß "diejenigen, die mit
diesem
Heiligen Kleidungsstück bekleidet sind, am ersten Sonnabend nach
ihrem
Tod vom Fegfeuer erlöst werden."
-
1325 Erik oder Erichs Nielson or Rosenkrantz (* um 1299 in
Holstein,
Herringhol, Jutland, Dänemark). Der Ritter, Sohn von Niels
Iverson
, der 1308 die norwegischen "Rosenkrantzs" begründet hatte, gilt
als
der, auch bis 1200 rückwirkende Namengeber der
Rosenkrantz-Familien.
Er könnte auch jener Herzog Erich II (Herzog ab 1312-1325) von
Schleswig sein, der kurz vor seinem Tod 1325 den Papst Johannes
XXII.
in Rom (Avignon?) besuchte, von ihm einen Rosenkranz (="Rose
wreath")
erhielt, den er an seinen Mantel anfügte, und sich seither
Rosenkrantz
nannte. Aufgrund dänischer Aufzeichnungen dürfte er
überhaupt
der erste gewesen sein, der - belegt für 1335 - ein "Skapulier"
benutzte,
sein Bruder Jenseller Johannis=John Nielsen schließlich 1377 und
sein Bruder Iver 1378. Auch auf seinem Helm fand sich ein Rosenkranz
aus
roten und silbernen Rosen.
-
1326: Unter Papst Johannes XXII. († 1334)
wurde angeordnet, das "Ave
Maria" täglich dreimal (morgens, mittags und abends) zu beten und
dazu die Glocke zu läuten ("Ave Maria -" oder "Angelus -
Läuten").
Damit hat er dem "Angelus" eine konkrete Form gegeben.
-
Ab 1347 Das Auftreten der Pest läßt die
Marienverehrung
sprunghaft ansteigen.
-
1389 Das Fest der Heimsuchung wird nun allgemein am 2. Juli
gefeiert.
-
-
15. Jahrhundert:
-
Endgültig wurde das Ave zu einem allgemein christlichen Grundgebet.
-
Einige Puristen lehnen die Bezeichnung "Rosenkranz" für das
"Marienpsalter"
ab, da "Rosenkränze" auch bei weltlichen Feiern verwendung fanden.
Dies hat sich jedoch nicht durchgesetzt, weil es nicht der Freude
entsprach,
mit der das Marienpsalter gebetet wurde.
-
Auf Altarbildern der Rosenkranzbruderschaften werden Maria und Jesus
mit
dem Rosenkranz in der Hand dargestellt.
-
um 1405/1430: Stefano da Verona (um 1375-1438) schafft
sein
"Paradiesgärtlein": Maria sitzt im mit Rosen bepflanzten oder von
einer Rosenhecke umgegebenen "verschlossenen Garten" (Paradies) - heute
in Museo del Castello in Verona. Später schuf er noch ein weiteres
Gemälde dieser Art, das im Worcester Art Museum hängt.
http://www.worcesterart.org/Images/Collection/Photos/European/1912.63.jpg
-
vor 1408: Dem Karthäuser Heinrich (Egher)
von Kalkar
(1328-1408) wird die Gepflogenheit zugeschrieben, zu Ehren Marias
fünfmal
zehn Ave-Maria zu beten, wobei jeder Zehnerblock mit einem
Paternoster-Gebet
beginnt und einem "Ehre-sei-dem-Vater-Gebet" schließt. Die
dafür
neue entwickelten Gebetsschnüre wurden aber weiterhin Paternoster
genannt.
-
Advent 1409: In einer Kartause in Trier entstand die
gegliederte,
uns heute vertraute Form des Rosenkranzgebetes. Diese Vorform ist das
Verdienst
des dortigen kurz vor 1400 eingetretenen und 1409 zum Prior
gewählten
Kartäusers Adolf von Essen (1370/1375-1439) und
seines
Novizen
Dominikus=Dominicus von Preußen (+1427). Im Advent
1409 "erfand" der Novize den Rosenkranz, indem er an den Namen "Jesus"
in jedem Ave eine clausula anfügte, die aussagte, was Jesus getan
oder gelehrt hat und weshalb er deshalb "gebenedeit" sei. Insgesamt
schlug
er zunächst 50 clausulae vor, die alle den Evangelien entnommen
waren. In dieser Form wurde der Rosenkranz dann in der Kartause St.
Alban
gebetet und alsbald auch in anderen Kartausen und
Benediktinerklöstern
verbreitet. Adolf von Essen war es dann, der ihn systematisierte, auf
15
"Geheimnisse" reduzierte und in dieser vereinfachten Form verbreitete.
-
vor 1416: Johann I. (II.) (1340/1360-1416), der
Prächtige,
Herzog von Berry. Von ihm wird berichtet, dass er in einem Spiel mit
einem
Ritter seinen Gebetskranz aus Perlen gegen vierzig Franken einsetzte.
-
um 1440: Stefan Lochner (1400-1451),
Süddeutschland,
schafft seine "Madonna im Rosenhag" - heute im Wallraf-Richartz-Museum
-
vor 1444/1459: Der Bitt-Teil der heutigen Form ist zuerst
beim Franziskaner
Bernardin von Siena (1380-1444) und beim Dominikaner
Antoninus
von Florenz (1389-1459) nachzuweisen und ist wohl in
toskanischen
oder umbrischen Laienbruderschaften in der Mitte des 15. Jahrhunderts
entstanden.
-
Ab 1470 Großen Anteil an der Einführung hatten
dabei
die zahlreich gegründeten Rosenkranzbruderschaften. Die erste
wurde
in der nordfranzösischen Stadt Douais gegründet.
-
1472: Angelus de Gambilionibus (oder de Aretio=Aretinus): De
maleficiis.
Druck: Rom 1472 als Inkunabel: 1746 (Hain 1622, GW 10521) enthält
eine weitere Corona der Hl. Birgitta.
-
1473: Martin Schongauer
schafft seine "Madonna im Rosenhag" für
die Dominikanerkirche in Colmar
- um 1473: Guido <de Baisio>
schreibt: Rosariu[m]
d[omi]ni Guidonis Archydiaconi Bononie
sup[er] decreto]. [Straßburg], [ca. 1473]; auch: (Super
decretorum
volumine]. Venetiis, 1503; Tridini, 1513; auch: Rosarium decretorum.
Venetia,
1577
-
vor 1475: Der bretonische Dominikaner Alanus=Alain
de
Rupe=de la Roche=van der Clip (1428-1475) verbreitete noch einen
Rosenkranz
mit 150 "Clauseln" (vgl. Alanus <de Rupe>: Psalter Unser Lieben
Frauen
von den drey Rosenkränzen . Augsburg, 1502), außerdem die
Dominikus-Legende,
die von Papst Leo X. in mehreren Bullen bestätigt wurde. Nach ihr
überreicht Maria dem hl. Dominikus den Rosenkranz. Daher wird die
Verbreitung der Rosenkranzfrömmigkeit auch stark dem
Dominikaner-Orden
zugeschrieben.
-
8.9.1474: Gründung der ersten urkundlich bezeugten und
in der
Folgezeit größten Kölner Rosenkranzbruderschaft durch
den
damaligen Prior des Kölner Dominikanerklosters Jakob Sprenger
(1435-1495).
1481 soll die Bruderschaft bereits 100000 Mitglieder gehabt haben.
Diese
verbreitete geradezu europaweit noch ein Rosenkranzgebet ohne
"Clauseln",
aber bereits geteilt in 15 Gruppen von je 10 Ave. Im Jahr darauf 1475
legte Jakob Sprenger die gebräuchlichste Form der Gebetskette
"Rosenkranz"
fest. Am Beginn befindet sich das sogenannte "Kredokreuz", gefolgt von
einer Paternoster-Perle und drei Ave-Perlen, die an einem Kranz von
fünfmal
zehn Ave-Perlen angeschlossen sind. Zwischen jeweils zehn Ave-Perlen
ist
immer eine Paternoster-Perle eingesetzt, also insgesamt fünf
Stück.
-
9.5.1479: Papst Sixtus IV.: Bulle "Ea quae"
empfiehlt das
tägliche Rosenkranzgebet.
-
Seit 1483: Die 15 Gesätze oder "Geheimnisse" setzen
sich durch.
-
vor 1487: Bruder Klaus von
der Flüe (1417-1487) trägt
viel zur Marienverehrung bei. Er wird häufig mit seinem Rosenkranz
dargestellt. Es heißt, ihn und seine Frau Dorothee habe nach
seinem
Weggang in den Ranft vor allem auch das Rosenkranzgebet verbunden, das
die beiden füreinander gebetet haben.
- 1498: Bernardinus <de
Bustis> schreibt:
Rosarium Sermonum (predicabilium). 2. Secunda
pars rosarii de Bustis. Uenetijs, 1498; [Augsburg], 1500; Hagenau,
1503;
1513; 1518; Lugdunum 1513
-
Ausgang 15. Jhdt.: Auch in der deutschen Kunst taucht bei
Heiligendarstellungen
der Rosenkranz als Attribut auf. Insbesondere bei
-
Dominikus=Dominikus (+ 1221)
-
Luitgard (+1246), belg. Mystikerin, Zisterzienserin
-
Bonaventura (ca. 1217 - 1274)
-
Rosa von Viterbo (1233-1252?), ital. Mystikerin,
Franziskaner-Terziarin,
Darstellung mit Rosenkranz auf dem Haupt
-
Katharina von Siena (1347-1380)
-
Klaus von der Flüe (1417-1487)
-
Alanus de la Roche (1428-1475)
-
-
Philipp=Filippo Neri (1515-1622)
-
Ludwig von Gonzaga (1568-1591)
-
Rosa von Lima (1586-1617)
-
Alfons von Liguori (1696-1787)
-
Jodokus
-
Wendelin
-
Beatus von Beatenberg oder von Thun
-
Isidor der Landmann
-
Ladislaus
-
Rochus
-
-
16. Jahrhundert:
-
ca. 1500: Ein Rosen Krantz von unser Lieben Frawen gar ein
hübsches
Lied, S.l., 1500 ca.
-
1501: Ein gar nützlich Büchlein von dem Psalter
oder Rosenkranz
Maria.Ulm, 1501
-
1506: Albrecht Dürers "Rosenkranzfest", das sich heute
in der
Nationalgalerie zu Prag befindet. Dürers Rosenkranzmadonna
trägt
den Rosenkranz auf dem Haupt.
-
1508: Die Worte "Heilige Maria, Mutter Gottes....." wurden
verbindlich
angefügt.
-
1515:
-
Fresko in Ss. Annunziata in Florenz von Jacopo Pontormo: Über der
Heimsuchungsgruppe erscheint Abrahams Opfer in Bezug auf Lk 1, 55.
- Papst Leo X.:
Rescriptu[m] ex originali S. Leonis decimi Indulgen[tia]
super Celeste Rosarium. [S.l.], [1515]
-
1516: Bernhard Lutzenburg
(Bernardus <de Lutzenburgo>) schreibt
seine "Sermones novi de Rosario beatissime virginis Marie"
(Colonie=Köln
1516)
-
1517/1518: Veit Stoß
schafft seinen "Englischen Groß"
für St. Lorenz zu Nürnberg. Er bezieht dabei die Schmerzen
und
Freuden Mariens mit ein.

-
1521/1524: Tilmann
Riemenschneiders "Maria im Rosenkranz" in der
Volkacher Wallfahrtskirche Maria im Weingarten.

-
1535: Erasmus von Rotterdam schreibt in seinen Ecclesiastes
(Basel 1535),
lib. 2: "Mirum vero vnde mos inoleuerit, quo nunc plerique, perorato
exordio,
salutant beatissimam Christi matrem, idque maiore religione quam
inuocant
Christum aut illius spiritum, appellantes eam omnis gratiae fontem.
[...]
Ita tolerabilius esset, si dicturus laudes Virginis imploraret auxilium
Virginis. Adde his omnibus, quod isti, admonito populo vt inuocet
beatam
Virginem, nihil petunt ab ea, sed tantum salutant verbis Angeli et
Elizabethae.
Id quam non sit cariturum ineptia, etiam si quis Deum inuocandum
praefatus,
nihil ab eo petat, sed laudet eum cantico Angelico: 'Gloria in excelsis
Deo', multo ineptius est pro precatione salutationem offere beatae
Virgini."
(Opera omnia Desiderii Erasmi Roterodami. Vol. V, 4. Amsterdam u.a.
1991,
S. 302-303.)
-
1537: Der katholische Bibelübersetzer und Dominikaner Johann
Dietenberger pflichtet Erasmus in seinem bei Ivo Schöffer
in Mainz
gedruckten Katechismus bei.
-
1546: Der gulden Rosenkrantz mit dem Leben und Leyden unsers
lieben
Herrn Jesu Christi, [s.l.], 1546
-
1549: Die Mainzer Provinzialsynode vertritt die Auffassung
das "Ave"
sei kein eigentliches Gebet (Beten=Bitten), verteidigte aber den
Englischen
Gruß. Diese Kritik im Gefolge von Erasmus von Rotterdam
beförderte
die Durchsetzung des Bitt-Teils. Vgl. Constitutiones Concilii
provincialis
Moguntiensis. Mainz: Franz Behem 1549, S. 70: "Non orat, nihil petit,
ut
accipiat, hanc salutationem recitans. Atqui redemptionis humanae opus
sibi
in memoriam reducens ad reddendum Deo gratiarum actionem incitatur
[...]
Quam multos Ecclesia psalmos recitat, in quibus nihil sibi postulat
dari;
sed bonitatem, sapientiam, misericordiam Dei commemorat. Sic nos non
minus
ad pietatem christianam pertinere arbitramur pro acceptis beneficiis
Deo
laudem et gratiarum actionem deferre, quam subinde nova beneficia
postulare."
-
1566 Im nachtridentinischen Catechismus Romanus wird der
Bitt-Teil
des Ave zwar erwähnt, aber noch nicht in seinem Wortlaut
festgeschrieben
-
1568 Papst Pius V.
nimmt den Englischen Gruß ins Römische
Brevier auf, und zwar mit seinem Bitt-Teil in der heute üblichen
Form, die dadurch offiziell wurde.
-
17.9.1569: Das Breve Consueverunt von Pius V. legt den Ave-Maria-Text
endgültig fest und erlässt eine offizielle Regelung des
-
Rosenkranzgebetes.
-
7.10.1571: Den entscheidenden Durchbruch der
Rosenkranzfrömmigkeit
für die ganze Kirche bildete der Sieg der christlichen Flotte
über
die Türken in der Schlacht von Lepanto. Diesen Sieg interpretierte
man als Erhörung intensiven Rosenkranzgebetes durch die
Rosenkranz-Bruderschaften
und besonders den Gebeten des Papstes Pius V.
-
Seit 1572: Feier des Rosenkranzfest am 7. Oktober.
-
1.4.1573 Papst Gregor XIII.:
Apostolische Konstitution "Monet Apostolus"
führt das Rosenkranzfest für alle Kirchen, die eine
Rosenkranzkapelle
oder einen Rosenkranzaltar besitzen, am 1. Sonntag im Oktober ein.
-
1585:
- Quiri Rest (Abt des
Klosters Tegernsee): "Rosengarten Das ist: Fünff
vnnd Viertzig Catholische Predigen auff die fürnehmeste Fest vnd
Feyertag
deß gantzen Jars ... der ... Him[m]elskönigin Mariae :
auß
vilen vralten, bewährten vnd andächtigen Kirchenlehrern ...,
Ingolstadt : Sartorius, 1585. - [12] Bl., 543 S., [10] Bl. Aus
Tegernsee
außerdem: Psalterium V[irginis] Mariae in tria Rosaria
dispositum.
Tegernsee, 1573; auch: [Psalterium Gloriosissimae Virginis
Mariae,
In Tria Rosaria dispertitum] , Tegernsee, 1573; 1580; auch: Ein
Schöner
andächtiger Rosenkranz. Tegernsee, 1593
-
Artickel oder Geheimnüssen des H. Rosenkräntzels.
[München],
[ca. 1585]
-
1587: Alberto da Castello schreibt sein Buch: "Rosario della
gloriosa
vergine Maria" (Venedig 1587)
-
1596-1598: Guido Reni schafft sein Gemälde
"Rosenkranzmadonna"
-
-
17. Jahrhundert: Der Name "Rosenkranz" setzt sich
gegenüber
"Pater noster" durch, nicht zuletzt aufgrund der Gegenreformation und
der
Aktivität der Jesuiten.
-
17./18. Jahrhundert:
-
In Südeuropa wurden beim abendlichen Angelus sogar Theater- und
Opernaufführungen
unterbrochen wie z. B. an der Mailänder Scala. Dabei beteten
Schauspieler
und Auditorium gemeinsam den "Engel des Herrn".
-
In den konfessionell einheitlichen, rein katholischen Teilen der
Erzdiözese
Köln wurde der Familien- bzw. Nachbarschaftsrosenkranz im 17. und
18. Jahrhundert häufig zum gemeinsamen frühabendlichen Gebet
einer Honschaft, die in linksrheinischen Gebieten ja auch zumeist eine
eigene Honschaftskapelle besaß.
-
1604: Meister "HS" schafft sein Rosenkranzbild für die
Bad
Kissinger Marienkapelle (vgl. Hilgenfeldt, Helga: Das Rosenkranzbild
des
Meisters HS von 1604 in der Bad Kissinger Marienkapelle, Würzburg,
1998)
-
1606/1607: Michelangelo
Caravaggio schafft Rosenkranzmadonna-Gemälde.
-
1620: In der (späteren) angolanischen Hauptstadt
São
Paulo do Luanda entstehen zwei Rosenkranzbruderschaften, eine der
ansässigen
Portugiesen und eine der einheimischen Afrikaner.
-
vor 1622: Der Begründer der Japanmission, Franz Xaver, verbreitet
den Rosenkranz. Ein Großteil der Martyrer von Nagasaki war
Mitglied
der Rosenkranzbruderschaft. Von den insgesamt 168 kanonisierten
japanischen
Martyrern aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts waren 78
Mitglieder
der Rosenkranzbruderschaft.. So hat sich im Spanischen für deren
Martyrium
(1622) bzw. für dessen bildliche Darstellung die Bezeichnung "el
triumfo
del Rosario" eingebürgert. Das Rosenkranzgebet überdauerte
die
200 Jahre (ca. 1640-1854), in denen die Christen als
"Geheimchristen"=Kryptochristen
leben mussten. lang im Verborgenen lebenden "Geheimchristen". Als sie
1865
japanische Kryptochristen mit den ersten seit 1860 wieder in Japan
anwesenden
katholischen Priestern Kontakt aufnahmen, stellten die
französischen
Missionare fest, dass der Rosenkranz diesen nicht nur bekannt war,
sondern
auch regelmäßig von ihnen gebetet wurde.
-
1631: Das Rosenkranzretabel zu Werl/Westfalen entsteht
(vgl. dazu:
Fidler, Rudolf: Rosenkranzaltar und Scheiterhaufen: das
Rosenkranzretabel
zu Werl/Westfalen (1631) im Wirkfeld von Konfessionspolitik,
Marienfrömmigkeit
und Hexenglaube, Köln : Margita-Verl., 2002, zugl.: Dortmund,
Univ.,
Diss., 2002).
-
Mitte des 17. Jhdts.: Wohl zuletzt im nördlichen
Sprengel der
Kölner Diözese wird der Bitt-Teil des "Ave Marias"
eingeführt.
-
1653: Der wohl berühmteste Jesuitenmissionar
Brasiliens, Antonio
Vieira (1608-1697) führt den gesungenen Rosenkranz 1653 in
Maronhão/Lateinamerika
ein.
-
1660: Der Dominikaner Lucas da Cruz gründet in
Larantuka
auf der indonesischen Insel Flores eine Rosenkranzbruderschaft
("Confreria
Renya Rosari"). Schon seit 1556 spielte der Rosenkranz bei der
indonesischen
Dominkanermission eine große Rolle und konnte so für die
alsbald
priesterlosen Christen zur Glaubensbewahrung beitragen. Als 1853 vom
niederländischen
Weltpriester Caspar de Hessele
und seine Nachfolger auf Flores mehr als
9000 Katholiken geradezu wiederentdeckte, konnte Larantuka mit seiner
Rosenkranzkapelle zur
Keimzelle einer überwiegend christlichen Insel Flores werden, die
heute
mehr als 70.000 Katholiken zählt. Am 3. Januar 1961 wurde die
Mission
von Larantuka durch Papst Johannes
XXIII. zum Bistum erhoben. Ähnliches
kann für die zwischen Luzon und Taiwan, heute zu den
Philippinen
gehörenden Insel Babuyan Claro berichtet werden.
-
2.9.1663: Papst Alexander
VII.: Dekret "Noveritis" gibt dem Dominikanergeneral
das alleiniges Recht zur Errichtung von Rosenkranzbruderschaften.
-
5. April 1666/9. August 1673: Die römische
Indexkongregation
verbot ein Buch mit dem Titel "Rosario della gloriosa Sant' Anna". Dies
richtete sich wohl vor allem auch gegen dem Ave Maria nachgebildete
St.-Anna-Grußgebete gerichtet, die sich allmählich
verbreiteten.
-
um 1674: Heinrich Ignaz Franz Biber (1644-1704), der
Komponist und
berühmteste Barock-Geiger in Salzburg schrieb die
„Rosenkranz-Sonaten"
über die 15 Mysterien Marias für Violine, Viola da Gamba und
Orgel bzw. Cembalo. So gibt es z.B. eine Sonate „Der dich in den Himmel
aufgenommen hat" und eine andere „Der dich im Himmel gekrönt hat".
(vgl. Biber, Heinrich Ignaz Franz: [Sonaten (1674)] Rosenkranzsonaten.
Veröff. von Dagmar Glüxam. - Partitur, Stimmen, Graz : Akad.
Dr.- und Verl.-Anst., 2002, Denkmäler der Tonkunst in
Österreich
; 153)
-
-
18. Jahrhundert
-
um 1700: Salzburger Rosenkranzmadonna - heute in der Kirche
von
Teisendorf
-
1704: Figur der „Rosenkranzmadonna auf dem Thron" von Bernardoni
- heute in Zattere
-
August 1716: Die Österreicher besiegen unter Prinz Eugen die
Türken erneut.
-
Oktober 1716: Papst
Clemens XI.: Dekret "Cum alias" führt daraufhin
das Rosenkranzfest für die Gesamtkirche ein.
-
22.9.1724: Papst Benedikt
XIII. privilegiert die Servitenkorone
durch eine eigene Bulle (Exponi nobis)
-
1743/1748: In der venezianischen Kirche „Santa Maria del
Rosario"
(in Zattere, geweiht 1743) spielt hinsichtlich der künstlerischen
Ausstattung der Rosenkranz eine bedeutende Rolle. So weist
beispielsweise
bei Giambattista Tiepolos
„Hll. Katharina von Siena, Rosa von Lima und
Agnes von Montepulciano" (1748) das gemalte Gesims am unteren Rand der
Tafel mit seinen dreimal fünf Unterteilungen auf die sog. 15
Mysterien
des Rosenkranzes hin. Tiepolos Deckenfresken in der venezianischen
Kirche
„Santa Maria des Rosario" erzählen unter anderem von der Vision
des
Hl. Dominikus, in der ihm die Jungfrau den Rosenkranz zukommen
lässt:
das Jesuskind reicht dem Engel den Rosenkranz, dieser bringt ihn in
steilem
Flug dem Hl. Dominikus, der ihn seinerseits an die ausgestreckten
Hände
der Gläubigen weiterreicht.

-
1764: Franz Neumayr
veröffentlicht seine "Rosenkranz-Predigten
über die fünfzehn Geheimnisse des Lebens, Leidens und
Sterbens
Jesu Christi unseres Heilandes (Augsburg 1764)
-
1771: Votivtafel in Sammarei, Niederbayern, 1771.
-
-
19. Jahrhundert:
-
1804-1810: Clemens
Maria Brentano (1778-1842), der romantische Dichter, schrieb
ein Fragment
gebliebenes Epos in ca. 3000 Strophen, das 1852 veröffentlicht
wurde:
„Romanzen vom Rosenkranz". Das Werk gilt vielfach als eine Art
„katholischer
Faust". Die Geschichte spielt in Bologna (der ursprünglichen
Heimat
der Familie Brentano, - Clemens hat die Stadt nie besucht) im 13. Jhdt.
Es geht um die blutschänderische Liebe in einer Familie und die
daraus
entstehende, sich vererbende Sünde, die schließlich durch
Begnadung,
die Stiftung des katholischen Rosenkranzes gelöst wird. Diese
Partie
ist von Brentano jedoch nicht mehr ausgeführt worden. Biber war
insbesondere
berühmt für seine Doppelgriffe und Scordatura (abweichende
Saitenstimmungen,
z.B. wird die G - Saite zur A - Saite). Seine Schwester Bettina von
Arnim
schilderte Clemens Brentano 1824 wie folgt: "Der geistlich Hoffahrt hat
ihn überwachsen wie eine Schlingpflanze…" (vgl. Bettina von Arnim,
S. 287, a.a.O.). Der Spötter Heinrich Heine sah in der
"Romantischen
Schule" 1833 in Clemens Brentano "… ein korrespondierendes Mitglied der
katholischen Propaganda" (Heine, Bd. 7, S. 214, a.a.O.)
-
1840: Der französische ultramontane Journalist und
Publizist
Louis
Veuillot, Louis (1813-1883) veröffentlicht "Le Saint
Rosaire médité"
(Paris 1840), das drei Jahre später von Eduard Vogt ins Deutsche
übersetzt
erscheint: "Der Heilige Rosenkranz in Gedichten und Betrachtungen"
(Tübingen
1843)
-
1852: Hubert Peter Krein veröffentlicht: "Der hl.
Rosenkranz,
das schönste und heiligendste Gebet. Ein Lehr- und Erbauungsbuch"
(Düsseldorf 1852)
-
1854: Papst Pius IX.:
Dogma von der "Unbefleckten Empfängnis
Marias"
-
1858: Maria erscheint der Hl.
Bernadette Soubirou als lächelnd junges
Mädchen, umgeben von Licht und sich selbst als "Unbefleckte
Empfängnis"
bezeichnend.
-
1883-1901: Papst Leo XIII.
gilt als einer der großen Rosenkranzverehrer.
Er widmet ihm zahlreiche Enzykliken und apostolische Schreiben:
-
1.9.1883: Enzyklika "Supremi Apostolatus": Der Rosenkranz in Geschichte
und Gegenwart
-
24.12.1883: Apostolisches Schreiben "Salutaris ille" fügt die
Bitte
"Regina sacratissimi Rosarii – ora pro nobis" ("Königin des
Heiligen
Rosenkranzes, bitte für uns") in die Lauretanische Litanei ein
-
30.8.1884: Enzyklika "Superiore anno": Zur inneren und
äußeren
Form des Rosenkranzgebetes
-
1884 Papst Leo XIII führt den Oktober als Rosenkranmonat
verpflichtend
ein. Auch nachdem die Verordnung 1958 als Verpflichtung wieder
aufgehoben
wurde, behielt der Oktober aber seine Bedeutung.
-
22.9.1891: Enzyklika "Octobri mense": Rosenkranzmonat
-
8.9.1892: Enzyklika "Magna Dei Matris": Der Rosenkranz und das
christliche
Leben
-
8.9.1893: Enzyklika "Laetitia sanctae": Der Rosenkranz und die rechte
Ordnung
der menschlichen Sozialgemeinschaft
-
8.9.1894: Enzyklika "Iucunda semper": Der Rosenkranz als Betrachtung
und
als Gebet
-
20.9.1896: Enzyklika "Fidentem piumque": Das Gebet zur Vermittlerin der
Gnaden
-
12.8.1897: Enzyklika "Augustissimae Virginis": Die
Rosenkranzbruderschaft
und die Engel des Himmels
-
5.8.1898: Enzyklika "Diuturni temporis": Zum Rosenkranzfest
-
8.9.1901: Apostolisches Schreiben "Parta humano generi": Der Rosenkranz
als Schutz gegen Häresien
-
1884-1926: Der Aachener Priester, Dominikaner, spätere
Kurienbischof
und letzte Indexsekretär Hermann
Josef=Thomas Esser (1850-1926) hat
mit seinen Forschungen zur Geschichte des Rosenkranz Meilensteine
gesetzt:
-
Geschichte des englischen Grußes, in: Historisches Jahrbuch der
Görres-Gesellschaft,
5, 1884, S. 88-116
-
(Mitarb.): Unserer Lieben Frauen Rosenkranz. Paderborn 1889.
-
Beitrag zur Geschichte des Rosenkranzes. Die ersten Spuren von
Betrachtungen
beim Rosenkranz. In: Der Katholik 77/II (1897), S. 346-360, S. 409-422
und S. 515-528.
-
Zur Archäologie der Paternoster-Schnur. Freiburg, Schweiz 1898.
-
Über die allmähliche Einführung der jetzt beim
Rosenkranz
üblichen Betrachtungspunkte. Mainz 1906.
-
vor 1889: J.B. Tafratshofer (+ 1889) dichtet das
Marienlied
"Rosenkranzkönigin, Jungfrau der Gnade" (Str. 1-4, Str. 5-7
zugedichtet
von M.L. Thurmair; Melodie: Michael Haller 1890)
Rosenkranzkönigin
-
1. Jungfrau der Gnade, lehre uns wandeln auf himmlischen Pfade! Freudig
erheben wir unser Gebet zu dir, Jungfrau, Jungfrau der Gnade.
-
2. Mutter, du reine, hilf, daß dir unser Herz ähnlich
erscheine!
Schirme uns allezeit treulich in Kampf und Streit, Mutter, Mutter, du
reine!
-
3. Fürstin, du hehre, flehe bei deinem Sohn, daß er
gewähre,
was von dem Himmel kommt und uns zum Heile frommt, Fürstin,
Fürstin,
du hehre!
-
4. unser Vertrauen, laß uns in Leid und Not fest auf dich bauen,
bis in der Selgen Kreis grüßt dich mit Lob und Preis unser,
unser Vertrauen!
-
-
zum freudenreichen Rosenkranz:
-
5. freudengekrönte, du trugst das Kindlein, das die Erde
versöhnte.
Du warst des Herrn Gezelt, gebarst das Heil der Welt, Jungfrau,
freudengekrönte.
-
zum schmerzhaften Rosenkranz:
-
6. Mutter der Schmerzen, wie dunkel stand das Kreuz über deinem
Herzen,
da dein Sohn litt und star, Leben im Tod erwarb, Jungfrau, Mutter der
Schmerzen.
-
zum glorreichen Rosenkranz:
-
7. glorienumwoben, die der verklärte Sohn mächtig erhoben.
Aus
deiner Herrlichkeit neige dich unserm Leid, Jungfrau, glorienumwoben.
|
-
20. Jahrhundert:
-
1913 Einheitliche Festlegung des Rosenkranzfestes wieder auf den 7.
Oktober.
-
29.9.1937: Papst Pius XI.:
Enzyklika "Ingravescentibus malis": Das Gebet
des Rosenkranzes als Zuflucht der Kirche.
-
15.9.1951: Papst Pius XII.:
Enzyklika "Ingruentium malorum": Das Rosenkranzgebet
in der Not der Zeit
- Papst Johannes XXIII.:
- 26.9.1959: Enzyklika "Grata recordatio": Der Rosenkranzmonat
Oktober als Vorbereitung auf das Ökumenische Konzil
- 29.9.1961: Apostolisches Schreiben "Marialis Rosarii":
Der Rosenkranz als Gebet für den Frieden
- Papst Paul VI.:
- 15.9.1966: Enzyklika "Christi Matri Rosarii": Aufruf zum
Rosenkranz als Friedensgebet
- 7.10.1969: Apostolisches Mahnschreiben "Recurrens mensis
october": Der Oktober als Rosenkranzmonat
- 1974: Schreiben "Marialis Cultus" empfiehlt das Rosenkranzgebet
als Familiengebet: Der Rosenkranz ist "Kurzfassung des ganzen
Evangeliums"
- Papst Johannes Paul II.:
- 29.10.1978: Der Rosenkranz. Ansprache zum Angelus
in Rom (in: Osservatore Romano, dt. Ausg 3.11.1978)
- 5.10.1980: Papst Johannes Paul II.: Der Rosenkranzmonat.
Ansprache zum
Angelus in Otranto (in: Osservatore Romano, dt. Ausg. vom 17.10.1980)
- September 2002: große wissenschaftliche Tagung zur
Geschichte und
Spiritualität des Rosenkranzes an der Universität Luzern
- 16.10.2002: Papst Johannes Paul II.: Apostolisches Schreiben "Rosarium
Virginis Mariae": Einführung des lichtreichen Rosenkranzes.
Außerdem
hatte er das Jahr vom Oktober 2002 bis zum Oktober 2003 zum "Jahr des
Rosenkranzes"
ausgerufen.
-
30.4.1979: Hirtenbrief der Deutschen Bischöfe "Maria,
die Mutter des Herrn". Er betonte beim Angelus besonders das Jawort
Mariens
zur Menschwerdung des Herrn und akzentuierte damit den marianischen
Aspekt.
Gebetsketten in anderen Religionen
-
Islam:
-
arab. Subha, Sebha, Sibha, türk., pers., Urdu etc.: Tasbih,
Tesbih,
Tespih (übersetzt: Lobpreis) - mit 33 oder 99 Holz- oder
Bernsteinperlen
(99 Namen Allahs). Manchmal findet sich auch der Name Masbacha
-
In der Überlieferungssammlung Bihar-ul-Anvar überlieferte
Ibrahim-us-Sakafi
von seinem Vater und der von Imam Dschafar-as-Sadiq: 'Fatima machte
Knoten
wie die Anzahl der Takbir auf einen aus Wolle bestehenden Faden und
führte
damit Zikr (Gedenken an Allah mit Lobpreisung) durch. Nach dem
Martyrium
von Hamza machte Fatima aus der Erde von Uhud einen Tasbih und machte
damit
Zikr. Als Imam Hussain Märtyrer geworden war, hat man diese Sitte
befolgt und man machte aus der Erde Kerbelas Tasbih´ Der erste
Moslem,
der die Niederwerfung auf Imam Hussains Erde machte und daraus einen
Tasbih
zum Zikr (Gedenken an Allah mit Lobpreisung) Allahs herstellte, war
sein
Sohn Imam Zain-ul-Abidin. Sogar als er in die Versammlung von Yazid in
Damaskus hereinkam, hatte er diesen Tasbih an der Hand. Yazid fragte:"
Was hast du denn an der Hand?". Der Imam zitierte daraufhin:
'Rasulullah
sagte, 'wer einen Tasbih trägt und morgens den Tasbih-Dua liest,
ob
mit oder ohne Tasbih, erreicht den Segen einer guten Tat'.
-
Gebetsform:
-
33 x Sübhanallah ( Herr Gott im Himmel)
-
33 x Elhamdülillah (Jeder Dank gebührt Gott, Gott sei Dank)
-
33 x Allahu Akbar (Gott ist groß)
-
33 x 3 = 99: die große Tespih hat deshalb 99 Perlen (Kugeln), die
kleine Tespih hingegen nur 33 Perlen. Oder der Betende
vergegenwärtigt
sich mit der Gebetskette die 99 schönsten im Koran vorkommenden
Namen
Gottes. Während des Gebets werden die 33 oder 99 Kügelchen
nach
und nach herabgelassen. Auch freie Gebete in der jeweiligen
Muttersprache
können von Betenden mit der Gebetskette gesprochen werden.
-
Hinduismus-Buddhismus
(Japa)Mala (sanskrit: Kranz, Rose, mitunter auch übersetzt als:
Unreinheit!) mit 108 Perlen, entweder aus Knochen (vor allem bei
tantrischen
Meistern) oder versteinertem Holz oder aber aus Rosenperlen oder
Rudraksha-
oder Tulasibeeren. Nach der Vorstellung des Bhagavadgita (7,7) ist das
All und alle Dinge in ihm auf Atmâ (6), die Weltseele,
aufgereiht,
wie auf eine Gebetskette: "Um mich ist dieses All gereiht, wie Perlen
an
die Seidenschnur" (zit. n. Glasenapp, 1980, S. 53, a.a.O.). Die
Gebetskette
wird benutzt, wenn der Beter einen heiligen Namen oder ein Mantra
rituell wiederholen (=Japa). Unterschieden werden drei Japa - Arten:
laute
Wiederholung (Likhita-Japa), Wiederholung in Gedanken (Manasika-Japa),
tonlose Wiederholung mit den Lippen (Vaikhari-Japa). Die Gebetskette
ist
ein Attribut von Brahmâ und Sarasvati. Die Gebetskette von
Sarasvati,
der Göttin der Weisheit und Beredsamkeit, hat 50 Perlen,
entsprechend
der Zahl der Buchstaben im Sanskrit - Alphabet, von "a" bis "ksha".
Deshalb
heißt ihre Gebetskette auch "aksha-mala". In den
östlichen
Religionen stehen die 108 (12x9) Perlen häufig für die 108
Sünden
oder Fehler des Menschen. Im tibetischen Buddhismus bedeuten die 108
Perlen
der "Trengwha" die 108 Ehrennamen der Târâ. Der Gott
Krishna tanzte mit 108 Gopis (Hirtinnen) 108 ist die
Anzahl der buddhistischen Arhats, aber auch die Zahl der heiligen
Schriften
Tibets (Tanjur und Kanjur). Bei der Beisetzung eines Prinzen oder einer
Prinzessin sollten 108 Lamas anwesend sein. Im japanischen
Zen-Buddhismus
sind es 112. Perlen. Der indische Jainismus verwendet einen Kranz mit
150
Perlen. Die Kette wird also bei der Rezitation von Mantras, Dharinis
(kurzen
Sutras) oder von Buddhas Namen zum Zählen der Wiederholungen
benutzt.
In der buddhistischen Amida-(=Amithaba-)Verehrung in Japan (vgl.
Bon-Fest,
13. - 15. Juli; Amithaba-Buddhas Geburtstag) spielt das Nembutsu eine
große
Rolle: Nembutsu ist eine Meditationsübung, bei der die Formel
"Namu
Amida Butsu" (jap. "Verehrung dem Buddha Amithaba") rezitiert wird. Bei
vollkommener Hingabe an die fortwährend wiederholte Rezitation
kann
der Rezitierende nach buddhistischer Vorstellung die hoch
erwünschte
Wiedergeburt im "Reinen Land des Amithaba" erreichen. Auch beim
Nembutsu
wird die Gebetskette zur Zählung der Meditationsformeln benutzt.
Variationen: deutsch - romanisch - privat
-
Die sog. "deutsche" Form in Nord- und Mitteleuropa: je 15 Geheimnisse
werden
durch einen eingefügten Relativsatz in jedem Ave der Gesätze
der 15 Zehnerreihen eingefügt.
-
Die sog. "romanische Form" in Südeuropa: Bei dieser wird das zu
meditierende
Geheimnis vor jedem der 15 Gesätze genannt, aber nicht durch einen
Relativsatz in die einzelnen Aves eingefügt.
-
Die sog. "private Form": beim privaten Gebet die Gesätze ohne
jeden
Zusatz zu beten und die Geheimnisse ohne besondere Nennung rein
gedanklich
zu kommemorieren. Auch dies ist ausdrücklich kirchenamtlich
sanktioniert.
Sonderformen "Koronen"
-
Corona Sanctae Birgittae I: Sie besteht aus 63 Aves
(entsprechend den 63
legendarischen Lebensjahren Mariens), 7 Paternoster (zu Ehren der
sieben
Freuden und sieben Schmerzen Mariens) und dem siebenmaligen Gebet des
Credo.
Die Herleitung dieser Korone von der hl. Birgitta von Schweden ist nur
legendarisch. Sie könnte in Wirklichkeit auch franziskanischer
Herkunft
sein.
-
Corona Sanctae Birgittae II: Noch eine weitere Korone wird
(ebenfalls legendarisch)
auf die hl. Birgitta zurückgeführt. Diese Corona war aber
wohl
wenig verbreitet. Bezeugt ist sie durch ein beigebundenes Heftchen in
einer
Inkunabel der Stadtbibliothek Trier.
-
Corona Maria Immaculata: Vor allem in Spanien verbreitete der
Trinitarierorden
im 17. Jahrhundert eine Korone, die der besonderen Verehrung Mariens
als
Immaculata gewidmet war. In ihrer äußeren Form war diese
Korone
stets ein "Rosenkranz" mit weißen Perlen, die auf einer blauen
Schnur
aufgereiht waren. Sie war also strikt an die marianischen Farben
gebunden.
Die Trinitarierkorone wird auf den 1624 verstorbenen seligen Simon de
Rojas
zurückgeführt. Ihre 9 Paternoster korrespondieren mit 9
Marienfesten
des Kirchenjahres.
-
Corona des Serviten Ordens: Bis in die Gegenwart wird die
Korone des Servitenordens
häufiger gebetet, die auch "Rosenkranz der Sieben Schmerzen"
genannt
wird. Sie besteht (außer einer dem Rosenkranz analogen
Einleitung)
aus 7 Vaterunser und 49 Aves, die in 7 "Gesätzen" gegliedert sind.
Die Vaterunser werden nicht durch Perlen, sondern durch Medaillen
repräsentiert.
Jede Medaille zeigt auf einer Seite das Bild der Gottesmutter mit dem
von
7 Schwertern durchbohrten Herzen und auf der anderen die Darstellung je
eines der 7 Schmerzen. Die Servitenkorone entstand entgegen
früheren
Ansichten der Forschung als festgefügte Form wohl erst im 17.
Jahrhundert.
-
"Rosenkranz der heiligen Anna": Sein Ursprung liegt im Kontext
des im Spätmittelalter
vor allem in Westeuropa einschließlich des Rheinlandes (aber auch
in Mitteldeutschland) extrem gesteigerten Annenkultes. Damals wurde in
Frankreich "Anna" – vielleicht von der Bretagne ausgehend – sogar zu
einem
auch männlichen Vornamen. Bezeichnenderweise wurde der "Rosenkranz
der Mutter Anna" nicht von Klerikern, sondern von Laien konzipiert.
Eine
Fassung entstand im rheinischen Aachen unweit des
St.-Anna-Wallfahrtsortes
Düren. Im 17. Jahrhundert erfolgte ein indirektes Verbot der
Annenkorone
durch die römische Indexkongregation.
Weitere Bücher aus dem 16. Jahrhundert:
- ym Jorg Schillerß thon: Ein new lied von de Rosenkrantz und
bruderschafft
Marie Nüremberg, 1500 ca.
-
Buchsbaum, Sixtus: [Rosenkranz Von unser lieben Frawen, vnd
außlegung
deß Psalters In Hertzog Ernst Medoley zu singen]. Straubing,
1500;
auch: Unnser lieben frawen Rosenkrantz in herczog ernsts meladey. S.l.,
1500 ca.; auch: Ein¬ Rosenkrantz vo[n] unser lieben frawen.
[Nürnberg],
[1512], ohne Autor: Der Rosenkrantz unser lieben Frawen, Nürnberg,
1521
-
Locher, Jakob: Celeste rosarium. [Memmingen], [ca. 1503]; auch:
Rosarium
Celestis curie et patrie triumphantis. Nürnberg, 1517[vielm. 1512]
-
Michael <de Hungaria>: Evagatorium. pro Ioanne Petit.=Jean
Petit), Colonia
1503; Argentoratum 1503; S.l., 1510; Argentine 1516
-
Jacobus, Magdalius: [Evagatorium]. Colonie, 1505; Argentine, 1516
-
Pelbartus <de Themeswar>: Aureum Rosariu[m] Theologie. 2.
Secu[n]dus
Liber Rosarii Theologie aurei. Hagenaw, 1504; 3. Tertius Liber Rosarii
Theologie aurei. Hagenaw, 1507; 4. Quartus Liber Rosarii Theologie
aurei.
Hagenaw, 1508; Brixiae, 1590
-
Pinder, Ulrich: Der beschlossene Gart des Rosenkranz Mariä.
Nürnberg,
1505; auch: Der beschloßne gart des Rosenkrantz Marie].
Nürnberg,
1505
-
Losow, Clemens: Sermones Rosarii populo praedicabiles. Colonia, 1506;
1508
-
Brant, Sebastian: Rosarium in laudem virginis matris. [Köln], [ca.
1510]
-
Lochder, Jakob: Rosarium celestis curie (et patrie triumphantis),
Nurnberga,
1512; 1514
-
Coronel, Antonius: [Rosarium] (logicum). Parrhisiis, 1512; S.l.,
1517
-
Tietz, Jakob: Ein lyedt von dem Rosenkra[n]tz wie man beten sol nach
ordentlicher
ufsatzu[n]g der Bruderschafft in des Schilers don tzu lob ere un preis
der aller erwirdigstenn gotes gebererin Marie. [Leipzig], [1513]
-
Marcus <von Weida>: Der Spiegel hochloblicher Bruderschafft des
Rosenkrantz.
S.l., [1514]; auch: Der¬ Spiegel hochloblicher Bruderschafft des
Rosenkranz
Marie, der allerreinsten Jungfrawen. Leiptzk, 1515
-
Bodenstein, Adam von: Isagoge (in excellentissimi) Philosophi Arnoldi
de
Villa Nova Rosarium Chymicum. Basilea, 1559
-
Karlstadt, Andreas: Isagoge in Arnoldi de Villa Nova Rosarium chymicum.
Basilea, 1559
-
Trotzendorf, Valentin: (Marci Rulli) Rosarium scholae Trocedorfii
(contectum
ex rosis decerptis ex Paradiso Domini ...), Witebergae, 1565; auch:
Catechismus.
Jena, 1578
-
Sparano <de Bari>: Liber Rosarii virtutum et vitiorum ....
Venetiis,
1571
-
Luis <de Granada>: Rosario Della Gloriosa Vergine Maria. Venetia,
1572;
1578; 1582; auch: Rosario figurato (della sacratissima vergine Maria
...),
Roma 1577; Venetia, 1578; auch: Rosario della sacrat. vergine Maria
...,
Romae, 1585
-
Ulsted, Philipp: [Coelum Philosophorum, Seu Liber De Secretis Naturae].
Lugduni, 1572
-
Walasser, Adam: Von der gnadenreichen (hochberümpten,
weitaußgebraiten
und langhergebrachten) Bruderschaft des Psalters oder Rosenkranz (Marie
der seligsten Junckfrawen und Muter Gottes). Dilingen, 1572
-
Landsberg, Johannes Justus: [Exercitia Spiritualia]. Venetiis, 1574
-
Loarte, Gaspare:
-
Rosenkrantzbüchlein, München 1577; 1581
-
Piae meditationes in quindecim mysteria rosarii beatissimae virginis
Mariae
dominae nostrae. Moguntiae, 1598; auch: Andächtige Betrachtungen
der
Geheimnuß Unserer Frawen Rosenkrantzes. Meyntz, 1599
-
Azpilcueta, Martín de: Miscellanea de oratione, (praesertim de
Rosario
B. Mariae ...), Roma, 1578
-
Castello, Alberto da: Rosario Della Gloriosa Vergine Maria. Venetia,
1579
-
Donner, Johann: Psalterium Davidis und Rosarium Christianorum.
Francofurtum,
1582
-
(Osiander, Lukas:) Ein schöner, wohlriechender Rosenkranz,
Magdeburg
1582. Tübingen, 1591
-
Sangrinus, Angelus: Psalterium gloriosae Virginis Mariae. Florentia,
1583
-
Spadoni, Reginaldo: Mistico tempio del rosario. Venetia, 1584
-
Estève, José: Sacri rosarii virginis Mariae ab
haereticorum
calumniis defensio. Romae, 1584
-
Gianetti, Andrea: Rosario della S. Verg. Maria .... Roma, 1585
-
Driel, Godfried van: Gottfredi a Driell¬ Rosarii hyperaspistes.
Herbipolis,
1588
-
Busaeus, Johannes: Rosarii Hyperaspistes. Herbipoli, 1588
-
Gamberini, Giovanni Domenico: Rime Spirituali Sopra Il Santissimo
Rosario
della Gloriosa Vergine. Perugia, 1590
-
Anisius, Michael: Freundliche Zerreissung deß schönen
wolriechenden
Rosenkrantzs, welchen ein stuettische Graßmagd, Hoserle genandt,
auß dem köstlichen ubertrefflichen Buch der Franciscaner
Mönch,
welches sie Librum Conformitatum nennen abgebrochen. Ingolstadt, 1592
-
Pépin, Guillaume=Pepin, Guilelmus: Rosarium aureum B. Mariae.
Venetia,
1592; auch: Sermones super rosarium B. V. Mariae. Venetiis, 1592
-
Albertus <Magnus>: Paradisus animae sive de virtutibus libellus.
Pragae,
1595
-
Joß, Zacharias: [Deß Geistlichen Rosenkrantzs newe vast
nutzliche
Außlegung, und Christlicher Underricht, denselben Andächtig
zubetrachten und zu Betten]. Freyburg im Preyßgaw, 1596
-
-
Libellus perutilis de fraternitate sanctissimae rosarii et psalterii b.
Mariae V., Augusta Vindelicorum, 1507
-
Der himelsch Rosenkrantz gesangßweis im[m] don. Wann ich gedenck
der grossen lieb. [S.l.], [ca. 1510]
-
Ortulus rosarium, liber devotus ... Paris, [ca. 1520]
-
Unser lieben Frauen rosenkrantz und psalter und von wem er auf komen
sey
voglt hernach. Ingolstadt, [ca. 1525]
-
Rosario de Virtu extratto da multi Philosophi. Venetia, 1534
-
Psalterio vero Rosario de la gloriosa vergine Maria. Vinegia, 1538
-
Rosarius minor, de alchemia. Bernae, 1545
-
Rosarium Philosophorum. Francofurtum, 1550
-
[Zwo unnd viertzig Christlicher Regel, mit wölchen die Geistlichen
reformiert und gelehrnet werden, wie sie sich gegen Got, ihrem
nächsten,
und sich selbs, halten sollen], Ingolstatt, 1567
-
Sonderliche unnd gnadreiche Gebet, auff die fürnemeste Fest des
gantzen
Jars ordenlich außgethailt, von dem Römischen Apostolischen
Stul approbiert unnd begnadet, Dilingen, 1570 ca.
-
Antirosarium, S.l., 1587
-
Ein gar andechtige unnd kurtze betrachtung des leydens unsers lieben
Herren
Jesu Christi, Thierhaupten, 1591
-
Ein schöner andächtiger Rosenkrantz der Hochgelobten
Himelischen
Königin Mariä mit den Articklin des Lebens und Leydens ihres
geliebten Suns Jesu Christi unsers Herren und Seligmachers,
Thierhaupten,
1591
-
Corolla sive rosarium ss. Trinitatis. Wirceburgi, 1595
-
A methode, to meditate on the psalter, or great rosarie, of our blessed
Ladie. Antwerp, 1598
-
Catholische Creutzgesang der löblichen Bruederschafft unser lieben
Frauen um des Rosenkranz zu lieb, Ynßprugg, 1599
Weitere Literatur im 20. Jahrhundert:
-
geschichtliche Erforschung
-
Chapotin, Marie-Dominique: Quelques notes historiques sur le saint
rosaire.
Paris 1901.
-
Schmitz, Wilhelm: Das Rosenkranzgebet im 15. und im Anfange des 16.
Jahrhunderts.
Freiburg i. Br. 1903.
-
Holzapfel, Heribert: St. Dominikus und der Rosenkranz.
(Veröffentlichungen
aus dem Kirchenhistorischen Seminar München; 12) München 1903.
-
Beissel, Stephan:
-
Geschichte der Verehrung Marias in Deutschland während des
Mittelalters.
Ein Beitrag zur Religionswissenschaft und Kunstgeschichte. Freiburg i.
Br. 1909. ( Unveränd. reprogr. Nachdr. der 1. Aufl. Darmstadt
1972.)
-
Geschichte der Verehrung Marias im 16. und 17. Jahrhundert. Ein Beitrag
zur Religionswissenschaft und Kunstgeschichte. Freiburg i. Br. 1910.
Nachdr.
Nieuwkoop 1970.
-
Schütz, Jakob Hubert: Die Geschichte des Rosenkranzes. Unter
Berücksichtigung
der Rosenkranz-Geheimnisse und der Marienlitaneien. Paderborn 1909.
-
-
Bernhart, Joseph: Ars sacra. 3. Der Rosenkranz. Kempten ; München,
1910
-
Rudolf, Ferdinand: Der Rosenkranz des Priesters ein Mittel zu seiner
Heiligung.
Geistliche Lesungen. Freiburg i. Brsg. 1911.
-
Etcheverry, D.: Le saint rosaire et la nouvelle critique. Marseille
1911.
-
Mézard, Denys: Etude sur les origines du rosaire. Caluire
(Rhône)
1912.
-
Rings, Mannes Maria: Erziehungswerte im Rosenkranz: Rosenkranzgedanken
über Jugenderziehung und Selbsterziehung, Dülmen i. W. :
Laumann,
1918. - 222 S.
-
-
Faucher, Xavier: Les origines du rosaire. Lille [u.a.] 1923.
-
Oertzen, Augusta von: Maria, die Königin des Rosenkranzes. Eine
Ikonographie
des Rosenkranzgebetes durch zwei Jahrhunderte deutscher Kunst. Augsburg
1925.
-
Dobner, Joseph: Die mittelhochdeutsche Versnovelle Marien Rosenkranz.
Borna
u.a. 1928.
-
Gorce, Maxime: Le rosaire et ses antécédents historiques.
D´aprés le manuscrit 12483 fonds français de la
Bibliothéque
nationale. Paris 1931.
-
-
Zeller, Renée C. T.: Le saint rosaire. Paris 1933.
-
Joret, F.-D.: Le rosaire et les fins derniéres. Toulouse 1934.
-
Hau, J.: Der Rosenkranz in Vergangenheit und Jetztzeit, Trier 1938;
-
Guardini, Romano:
-
Der Rosenkranz Unserer Lieben Frau. Würzburg 1940.
-
Über das Rosenkranzgebet, Kolmar im Elsaß, 1944 ca.
-
-
Kirfel, Willibald:
-
Der Rosenkranz. Ursprung und Ausbreitung, Bonn 1947; Walldorf 1949;
(Neudruck)2003
-
Willam, Franz Michel:
-
Die Geschichte und Gebetsschule des Rosenkranzes. Wien 1948.
-
Der Rosenkranz und das Menschenleben. Wien 1949
-
Kirsch, Wilfried: Handbuch des Rosenkranzes. Wien 1950.
-
Poupon, Bernard-Marie-Thomas: Le Saint Rosaire. Lyon 1951.
-
Etl, Otto: Geschichtliches über den Rosenkranz. In:
Theologisch-praktische
Quartalschrift 99 (1951), S. 139-142.
-
Cuvelier, J.: Le Culte de la Sainte Vierge dans l`Ancien Royaume du
Congo.
In: Revue du Clergé Africain 1951
-
Maria. Études sur la sainte Vierge. I. II. Paris 1952, darin:
-
Duval, André: La dévotion mariale dans l'ordre des
frères
prêcheurs, S. 737-782, hier S. 768-781 ("Les frères
prêcheurs
et le rosaire").
-
Gourdel, Yves: Le culte de la très sainte Vierge dans l'ordre
des
Chartreux, S. 625-678, hier S. 657-675 ("Le rosaire de Dominique le
Charteux").
-
Daley, Edward: The Rosary. Compendium of Mariology. Washington 1953.
-
Shaw, James Georges: The Story of the Rosary. Milwaukee 1954.
-
Diez Ramos, Gregorio: La fiesta del S. mo Rosario. In: Liturgia 9
(1954),
S. 259-265.
-
Ritz, Gislind.
-
Die christliche Gebetszählschnur. Ihre Geschichte, ihre
Erscheinung,
ihre Funktion. Inaugural-Dissertation. München 1955.
-
Der Rosenkranz, Formen und Funktion, in: Bayerisches Jahrb. für
Volkskunde
1960;
-
Der Rosenkranz, München 1962;
-
Godefroy, Jean: Catéchèse biblique du Rosaire. (Paroisse
et Liturgie; 34). Bruges 1958.
-
Bertetto, Domenico: Il Santo Rosario nel Magistero Pontificio. Torino
1958.
-
Walz, Angelo:
-
De Rosario Mariae a Sixto IV ad S. Pium V. Romae 1959.
-
Saggi di storia rosariana. Firenze 1962.
-
-
Steffens, Hans: Betrachtender Rosenkranz, Mönchengladbach 1962;
(7.
überarb.)2000.
-
Abbo, John A.: The Marian Cult and Canon Law. In: American
Ecclesiastical
Review 146 (1962), S. 381-400, und 147 (1963), S. 37-56.
-
Marocco, B.: La corona del Rosario. In: Pietà Sacerdotale 7
(1962),
S. 257-263.
-
Ringborn, S.: Maria in Sole and the Virgin of the Rosary. In: Journal
of
the Warburg and Courtauld-Institutes 25 (1962), S. 326-330.
-
Meersseman, Gérard-Gilles:
-
Le origini della Confraternita del Rosario e della sua iconografia in
Italia:
Atti e memorie dell`Accademia Patavina di scienze, lettere ed arti 76
(1963-1964),
S. 223-256; 302-328.
-
Ordo fraternitatis. Confraternite e pietà dei laici nel
medioevo.
Roma 1977.
-
Orlandi, Stefano: Libro del Rosario della Gloriosa Vergine Maria. Roma
1965.
-
Richert, H.-G.: Rosenkranz. In: Zeitschrift für Deutsche Sprache
21
(1965), S. 153-159.
-
Romita, Fiorenzo: Il Rosario e la celebrazione della parola di Dio.
Roma
1966.
-
Dreißen, Josef:
-
Dreissig Wortgottesdienste zum Rosenkranz. Donauwörth, 1967
u.ö.;
-
Fünfunddreißig Wortgottesdienste zum Rosenkranz,
Donauwörth
1979 u.ö.
-
Masson, Reginald: Le Rosaire après le Concile. In: Marianum 30
(1968),
S. 218-252.
-
-
Schmitt, Jean-Claude:
-
La Confrérie du Rosaire de Colmar (1485). In: Archivum Fratrum
Praedicatorum
40 (1970), S. 97-124.
-
Apostulat mediant et Société. Une confrérie
dominicaine
a la veille de la Reforme. In: Annales. Economies,
Sociétés.
Civilisations 26 (1971), S. 83-104.
-
Klinckhammer, Karl Joseph:
-
Adolf von Essen und seine Werke. Der Rosenkranz in der geschichtlichen
Situation seiner Entstehung und in seinem bleibenden Anliegen. (
Frankfurter
Theologische Studien; 13). Frankfurt am Main 1972.
-
Die Entstehung des Rosenkranzes und seine ursprüngliche
Geistigkeit.
In: 500 Jahre Rosenkranz. (Ausstellung des Erzbischöflichen
Diözesanmuseums
Köln, 25. Oktober 1975 bis 15. Januar 1976.) Köln 1975, S.
30-50
(siehe unten)
-
Die Kartause und die Entstehung des Rosenkranz, in:
Cisterzienser-Chronik,
1, 1980;
-
Emeis, Dieter: Gebetsgedanken zum Rosenkranz in den Anliegen der
Kirche,
Leutesdorf 1975; (13)2000.
-
500 Jahre Rosenkranz. 1475-1975, Kunst und Frömmigkeit im
SpätMA
und ihr Weiterleben (Ausstellung des Erzbischöfl.
Diözesanmuseums
Köln, 25. Oktober 1975-15. Januar 1976.) Köln 1975, darin:
-
Seibt, Ferdinand: Die Krise der Frömmigkeit – die Frömmigkeit
aus der Krise. Zur Religiosität des späteren Mittelalters, S.
11-29.
Klinkhammer, Karl Joseph: Die Entstehung des Rosenkranzes und seine
ursprüngliche Geistigkeit, S. 30-50
- Schulten, Walter: Das Rosenkranzgebet, S. 122-127
-
Holtz, Leonard: Mysterium und Meditation. Rosenkranzbeten heute. Trier
1976.
-
Balthasar, Hans Urs von: Der dreifache Kranz. Das Heil der Welt im
Mariengebet,
Einsiedeln 1977. (Beten heute; 9).
-
Heinz, Andreas:
-
Die Zisterzienser und die Anfänge des Rosenkranzes. In: Analecta
Cisterciensia
33 (1977), S. 262-309.
-
Lob der Mysterien Christi. In: Liturgie und Dichtung. Hrsg. von H.
Becker
und R. Kaczynski. Bd. 1. St. Ottilien 1983, S. 609-639.
-
Eine spätmittelalterliche Exempelsammlung zur Propagierung des
Trierer
Kartäuser-Rosenkranzes. In: Trierer Theologische Zeitschrift 92
(1983),
S. 306-318.
-
Eine Variante des "Trierer Kartäuserrosenkranzes" aus dem Jahre
1482.
In: Kurtrierisches Jahrbuch 30 (1990), S. 33-53.
-
Artikel "Rosenkranz", in: Marienlexikon. Hrsg. im Auftrag des
Institutum
Marianum Regensburg. Bd. 5 (1993), Sp. 553-560
-
Artikel "Rosenkranz", in: Lexikon des Mittelalters, Bd. VII (1995), Sp.
1037. – Theologische Realenzyklopädie, Bd. 29 (1990), S. 401-407
-
Heinz, Andreas, Rosenkranz: Im Christentum, in: Theologische
Realenzyklopädie,
Berlin: de Gruyter 1998, 403-407.
-
Artikel "Rosenkranz", in: Lexikon für Theologie und Kirche. 3.
Aufl.,
Bd. 8 (1999), Sp. 1302-1307.
-
Fenzl, F.: Der Jûzu – der Buddhistische Rosenkranz. Seine
Geschichte
und kultische Bedeutung. In: Bodhi-Baum 3/1 (1978), S. 33-34
-
Gruber, Elmar: Der Rosenkranz. Stationen des Glaubens, München
1978;
(9)2000.
-
Scherschel, Rainer: Der Rosenkranz - das Jesusgebet des Westens.
Freiburg
i. Br. 1979 u.ö.
-
-
???Berchmans, Eglolf: Der Rosenkranz – wie beten? 4. Aufl. St. Gallen
1980.
-
Graber, Rudolf: Wochen-Rosenkranz. Würzburg 1981.
-
Steiner, B.: Andacht und Anschauung, Zur Ikonographie des Rosenkranzes,
in: Jahrbuch des Vereins für christliche Kunst, XIV, München
1984;
-
Le rosaire dans l'enseignement de papes. Introd., choix et ordonnance
des
textes, index et tables par les moines de Solesmes.
Sablé-sur-Sarthe
1984.
-
Jossen, Markus: Der Rosenkranz. Das Leben Jesu beten. Aschaffenburg
1985.
-
Läpple, Alfred: Der Rosenkranz. 15 neue Andachten, mit Anleitung,
Liedern und Meditationen. Augsburg 1985.
-
Venzlaff, Helga: Der islamische Rosenkranz. Stuttgart 1985
-
Schürmann, Heinz: Rosenkranz und Jesusgebet. Anleitung zum inneren
Beten, Freiburg i. Br. u.a. 1986; (2., durchges.)1989.
-
Enard, Albert: Le Rosaire. Prier avec Marie. ( Epiphanie ). Paris 1987.
-
Madinger, Herbert: Der Rosenkranz der Kraft. Wien 1988.
-
Mikocki, Benno: Die Spiritualität des Rosenkranzgebetes. Eine
Besinnung
zum 550. Todestag des ersten Rosenkranzbeters Adolf von Essen.
Leutesdorf
1989.
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Eyquem, Joseph: Aujourd´hui le Rosaire. Nouv. éd. Paris
1991.
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Fugel, Adolf: Der Lebendige Rosenkranz. Freiburg [Schweiz] [u.a.] 1992.
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Schmitz, Gerold: Anregungen für das betrachtende Beten des
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Blüml, Hermann: Die Perlenkette. Das immerwährende
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Adam, A./Berger, R.: Pastoralliturgisches Handlexikon, Freiburg 1994;
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Hartmann, A.: Der Rosenkranz als frommes Brauchgerät und
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(Der Landkreis Augsburg, Bd. 5), Augsburg 1994
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Danko, Josef: Der Rosenkranz. Wortgottesdienste mit Anregungen zum
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Weber, Gudrun: Wie bete ich den Rosenkranz? Eine Anregung für
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Winston-Allen, Anne: Stories of the Rose. The Making of the Rosary in
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Middle Ages. University Park, Pa. 1997.
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Teichner, Felix: Perlen des Glaubens: die Gebetsschnur in Islam und
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in: Freedem, Uta von/Wieczorek, Alfred (Hg.): Perlen. Archäologie,
Techniken, Analysen. Akten des Internationalen Perlensymposiums in
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1994, Bonn: Rudolf Habelt 1997, 325-338
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Klein, Wassilios: Rosenkranz: Religionsgeschichtlich, in: Theologische
Realenzyklopädie, Berlin: de Gruyter 1998, 401-403.
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Lafrance, Jean: Der Rosenkranz - ein Weg zum immerwährenden Gebet,
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Driever, Willibrord: Der lichtreiche Rosenkranz. St. Ottilien 2003.
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Largo, Pablo: La Carta Apostolica "Rosarium Virginis Mariae". In:
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Mariologicae 53 (2003), S. 123-126.
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Léthel, François-Marie: Jahr des Rosenkranzes. Gedanken
zum
Apostolischen Schreiben von Papst Johannes Paul II. "Rosarium Virginis
Mariae", in: L´Osservatore Romano. Dt. Ausgabe. Jg. 2003. Mehrere
Fortsetzungen in einzelnen Wochenausgaben. (Originaltext als
Fortsetzung
in der it. Ausgabe.)
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Joachim Kardinal Meisner: Das Rosenkranzgebet – der ganze Glaube in
einer
Hand. Fastenhirtenbrief 2003. Köln 2003
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Emge, Martin J. (Hrsg.): Von Perle zu Perle Jesus Christus entdecken :
Rosenkranzjahr 2003 ; Arbeitsheft des Erzbistums Bamberg, Bamberg :
Referat
Projektarbeit im Erzbistum Bamberg, 2003
-
Frei, Urs-Beat/Bühler, Fredy: Der Rosenkranz: Andacht, Geschichte,
Kunst, Wabern : Benteli, 2003
Der Rosenkranz bei Don Bosco und den Salesianern
Dem hl. Don Bosco und seinen Salesianern war bzw. ist der Rosenkranz
ein Anliegen, wobei diese sich herausgefordert sehen, ihrem
Ordensanliegen
entsprechend den Rosenkranz jugendgemäß in die heutige Zeit
zu retten. Letztendlich geht es darum, einen menschlichen Rosenkranz zu
bilden.
Die
Vision des Heiligen Don Bosco vom Mai 1862
"Stellt euch vor, wir befinden uns an der
Küste
des Meeres oder besser noch auf einer einsamen Klippe und sehen kein
Land
ausser dem Boden unter unseren Füssen. Auf dem weiten Meer
erkennen
wir eine unzählbare Menge von Schiffen, die sich für eine
Seeschlacht
geordnet haben. Sie verfügen über eiserne
Schiffsschnäbel
und sind mit Kanonen, Gewehren, sonstigen Waffen jeglicher Art und
Brandsätzen
ausgerüstet. Sie nähern sich einem Schiff, das viel
grösser
ist als das ihrige und versuchen, dieses mit ihren spitzigen
Schnäbeln
zu beschädigen, es anzuzünden und ihm jeden nur
möglichen
Schaden zuzufügen. Das grosse Schiff wird von vielen kleinen
Booten
begleitet, die von ihm Befehle empfangen und das majestätische
Schiff
gegen die feindliche Flotte verteidigen. Sie haben starken Gegenwind
und
das aufgewühlte Meer scheint die Angreifer zu begünstigen.
Mitten im weiten Meer stehen in geringem Abstand
voneinander zwei mächtige Säulen. Die eine wird von einer
Statue
der Immaculata gekrönt, zu deren Füssen steht:"Auxilium
christianorum"
(Helferin der Christen), auf der zweiten, viel höheren und
mächtigeren
Säule sehen wir eine übergrosse Hostie, darunter auf einem
Schild
die Worte: "Salus credentium" (Heil der Gläubigen).
Der Papst als Kommandant des grossen Schiffes
erkennt die Wut der Feinde und damit die Gefahr, in der sich seine
Getreuen
befinden. Er ruft deshalb die Steuermänner der Begleitboote zur
Beratung
auf sein Schiff. Der Sturm wird immer heftiger; die Kommandanten
müssen
auf ihre Boote zurückkehren. Nach Beruhigung der See ruft der
Papst
die Kommandeure ein zweites Mal zu sich. Plötzlich bricht der
Sturm
von Neuem los. Der Papst steht am Steuer und versucht mit aller Kraft
sein
Schiff zwischen die beiden Säulen zu lenken, an denen viele Anker
und grosse Haken angebracht sind. Die feindlichen Schiffe beginnen nun
mit dem Angriff und wollen das päpstliche Schiff versenken. Immer
wieder versuchen sie Brandmaterial an Bord des grossen Schiffes zu
schleudern
und feuern mit ihren Bordgeschützen aus allen Rohren. Trotz des
leidenschaftlichen
Kampfes der feindlichen Schiffe und des Einsatzes aller Waffen
scheitert
jedoch der Angriff, und das päpstliche Schiff durchpflügt,
obwohl
auf beiden Seiten bereits schwer angeschlagen, frei und sicher das
Meer,
denn kaum getroffen, schliesst ein sanfter Wind, der von den beiden
Säulen
ausgeht, sofort jedes Leck.
Auf den Schiffen der Angreifer platzen jetzt
die Kanonenrohre, die Schiffsschnäbel zerbrechen, viele Schiffe
bersten
auseinander und versinken im Meer. Plötzlich wird jedoch der Papst
von einer feindlichen Kugel getroffen. Seine Helfer stützen ihn
und
richten ihn wieder auf, wenig später trifft ihn erneut ein
feindliches
Geschoss, und er sinkt tot zu Boden.
Bei der feindlichen Flotte erhebt sich ein
Freuden-
und Siegesgeschrei. Die auf dem päpstlichen Schiff versammelten
Kommandeure
wählen in solcher Eile einen neuen Papst, dass die Nachricht vom
Tod
des Steuermanns zugleich mit der Nachricht von der Wahl des Nachfolgers
bei den Feinden ankommt. Jetzt verlieren diese plötzlich allen
Mut,
das päpstliche Schiff aber überwindet alle Hindernisse und
fährt
sicher zwischen die beiden Säulen, wo es vor Anker geht. Die
Feinde
flüchten, rammen sich gegenseitig und gehen zugrunde. Die kleinen
Begleitboote des päpstlichen Schiffes rudern mit voller Kraft
ebenfalls
zu den beiden Säulen und machen dort fest. Auf dem Meer tritt eine
grosse Stille ein."
An dieser Stelle fragte Don Bosco seinen
späteren
Nachfolger als Generaloberer, Don Michael Rua: "Was hältst Du von
dieser Erzählung?" Don Rua antwortete: "Mir scheint, das Schiff
des
Papstes ist die Kirche, deren Oberhaupt er ist. Die andern Schiffe sind
die Menschen, das Meer ist die Welt. Jene, die das grosse Schiff
verteidigen,
sind die treuen Anhänger des Papstes, die anderen seine Feinde,
die
mit allen Mitteln die Kirche zu vernichten suchen. Die beiden
Säulen
bedeuten, wie mir scheint, die Verehrung Mariens und der hl.
Eucharistie."
Don Bosco sagte: "Du hast gut gesprochen. Nur
ein Ausdruck muss richtig gestellt werden: Die feindlichen Schiffe
bedeuten
die Verfolgungen der Kirche. Sie bereiten schwerste Qualen für die
Kirche vor. Das, was bisher war, ist beinahe nichts im Vergleich zu
dem,
was noch kommen wird. Die Schiffe symbolisieren die Feinde der Kirche,
die das Hauptschiff zu versenken versuchen, wenn es ihnen gelänge.
Nur zwei Mittel verbleiben uns zur Rettung
in dieser Verwirrung: Die Verehrung der Gottesmutter und die
häufige
hl. Kommunion."
(Quelle: http://www.heiliggeist-seminar.de/bosco.htm)
Beschreibung der Rosenkranz-Gebetskette
-
Der Rosenkranz gehört zu der in allen großen Religionen
beheimateten
Familie der Gebetsschnüre.
-
Eine Gebetsschnur, an der verschiedene Perlen aneinandergereiht sind,
dient
zunächst einmal dem Abzählen einer bestimmten Anzahl von
Gebeten.
-
Mit diesen Zahlen werden teils magische Vorstellungen verbunden, teils
symbolische Vorstellungen.
-
Die Zahl 10 zum Beispiel symbolisiert Vollkommenheit und Harmonie.
-
Psychologisch dienen solche Kettengebete der Konzentration (eine
Aussage,
ein Thema, ein Anruf) und Intensität (Wiederholungen).
-
Der in der katholischen Kirche heute weithin übliche Rosenkranz
besteht
aus einer Kette von fünf Zehnergruppen, die jeweils von einer
etwas
größeren Perle voneinander getrennt sind.
-
Das optisch wie ein Anhängsel erscheinende Perlenstück,
bestehend
aus einem Kreuz, einer dickeren Perle und einer Dreiergruppe von Perlen
ist der Rosenkranzanfang.
Der Gebetstext
-
Jeder Rosenkranz beginnt:
-
(beim Kreuz) mit dem Beten des Kreuzzeichens
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen
Geist. Amen
-
dem Glaubensbekenntnisses
Ich glaube an Gott,
den Vater,
den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde;
und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reiche des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel,
dort sitzt er zur Rechten des Gottes, des
allmächtigen
Vaters,
von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden
und
die Toten;
Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige katholische Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen
Geist. Amen
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
- Die folgende Dreiergruppe entspricht drei „Gegrüßet
seist du,
Maria“ und der Erinnerung an die drei göttlichen Tugenden (Glaube,
Hoffnung und Liebe).
Gegrüßet seist du, Maria, voll
der
Gnade, der Herr ist mit dir.
Du bist gebenedeit unter den Frauen,
und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes Jesus,
...
| der in uns den
Glauben vermehre; |
der in uns die Hoffnung
stärke; |
der in uns die Liebe entzünde; |
Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns
arme
Sünde jetzt und in der Stunde unseres Todes.
Amen.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen
Geist.
Amen
-
Nun folgt eine der größeren Perlen, bei der jeweils ein
Vaterunser
gebetet wird.
-
Dann beginnt der eigentliche „Kranz“ der fünf mal zehn Perlen.
-
Jeder dieser fünf Zehnergruppen entspricht jeweils ein
Glaubensgeheimnis,
das jeweils den 10 Gegrüßet seist du, Maria-Gebeten
eingefügt
wird.
-
Jeweils fünf dieser Gesetze ergeben zusammen einen „Rosenkranz“
-
Nach jeder Zehnergruppe folgt wieder ein "Ehre sei dem Vater und dem
Sohn und dem Heiligen Geist" und - der nächsten
größeren
Perle entsprechend - wieder ein Vaterunser.
Gegrüßet seist du, Maria, voll
der
Gnade, der Herr ist mit dir.
Du bist gebenedeit unter den Frauen,
und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes Jesus,
...
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Rosenkranzjahr
| Die freudenreichen Geheimnisse |
Die lichtreichen Geheimnisse |
Die schmerzhaften Geheimnisse |
Die glorreichen Geheimnisse |
Die trostreichen Geheimnisse |
den du, o Jungfrau, vom Heiligen Geist empfangen hast;
(Verkündigung des Herrn, 25. März) |
der von Johannes getauft worden ist;
(1. So im Jahreskreis: Taufe des Herrn) |
der für uns Blut geschwitz hat;
(Gründonnerstag) |
der von den Toten auferstanden ist;
(Ostern) |
der als König herrscht;
(Christkönig) |
den du, o Jungfrau, zu Elisabet getragen hast;
(Mariä Heimsuchung, 2. Juli) |
der sich bei der Hochzeit in Kana offenbart hat;
(2. Sonntag im Jahreskreis) |
der für uns gegeißelt worden ist;
(Karfreitag) |
der in den Himmel aufgefahren ist;
(Christi Himmelfahrt) |
der in seiner Kirche lebt und wirkt;
(Christkönig) |
den du, o Jungfrau, (in Betlehem) geboren hast;
(Weihnachten) |
der uns das Reich Gottes verkündet hat; |
der für uns mit Dornen gekrönt worden ist;
(Karfreitag) |
der uns den Heiligen Geist gesandt hat;
(Pfingsten) |
der wiederkommen wird in Herrlichkeit;
(Christkönig) |
den du, o Jungfrau, im Tempel aufgeopfert hast;
(Mariä Lichtmeß, 2. Febr.) |
der auf dem Berg verklärt worden ist;
(Verklärung des Herrn, 8. Aug.) |
der für uns das schwere Kreuz getragen hat;
(Karfreitag) |
der dich, o Jungfrau, in den Himmel aufgenommen hat;
(Mariä Himmelfahrt, 15.8.) |
der richten wird die Lebenden und die Toten;
(Christkönig) |
| den du, o Jungfrau, im Tempel wiedergefunden hast. |
der uns die Eucharistie geschenkt hat.
(Gründonnerstag) |
der für uns gekreuzigt worden ist.
(Karfreitag) |
der dich, o Jungfrau, im Himmel gekrönt hat.
(Mariä Krönung/Königin, 22.8.) |
der alles vollenden wird.
(Christkönig) |
| eignen sich besonders gut von Advent bis Lichtmeß,
dazu Verkündigung
des Herrn und Mariä Heimsuchung |
eignen sich besonders gut von Taufe des Herrn bis zum
Gründonnerstag |
eignen sich besonders gut in der Fastenzeit bis zum
Karsamstag,
auch: Kreuzerhöhung |
eignen sich besonders gut in der Osterzeit bis Mariä
Krönung/Königin |
eignen sich besonders gut von Mariä Himmelfahrt bis
Christkönig. |
Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns
arme
Sünde jetzt und in der Stunde unseres Todes.
Amen.
Gesätz-Alternativen
Rosenkranz Jesu
-
Jesus, der du in Betlehem geboren wurdest
-
Jesus, der du allen hilfst und den Armen gibst
-
Jesus, der du dich ganz dem Vater übergibst
-
Jesus, der du ohne Widerspruch dein Leben für uns gabst
-
Jesus, der du dein ganzes Leben als Opfer dargebracht hast
Der Rosenkranz des öffentlichen Lebens Jesu:
der in der Nähe des Reiches Gottes verkündet hat
der Kranke geheilt und Ausgestoßenene angenommen hat
der sich uns in seinem Leib und Blut reicht
der uns gelehrt hat, Gott und jeden Menschen zu lieben
in dem Gottes Herrlichkeit aufgeleuchtet ist
Wochen-Rosenkranz
Der Vatikan schlägt - unter Einbezug der neuen lichtreichen
Geheimnisse,
aber leider unter Vernachlässigung des trostreichen Rosenkranzes -
eine Wochengliederung vor:
-
Montag: freudenreich
-
Dienstag: schmerzhaft
-
Mittwoch: glorreich
-
Donnerstag: lichtreich
-
Freitag: schmerzhaft
-
Samstag: freudenreich
Sonntag: glorreich
Als Alternative dazu könnte man sich auch folgende Betrachtungen
vorstellen:
Montags-Rosenkranz=der Freudenreiche
Dienstags-Rosenkranz
-
der für uns ein verborgenes Leben geführt hat
-
der von Johannes getauft wurde
-
der in der Wüste von Satan versucht wurde
-
der Apostel in seinen Dienst berufen hat
-
der in Kana den Anfang seine Herrlichkeit offenbarte
Mittwochs-Rosenkranz
-
der uns Menschen die frohe Botschaft brachte
-
der große Zeichen und Wunder gewirkt hat
-
der die Kirche auf den Felsen Petri gegründet hat
-
der auf Tabor verklärt wurde
-
der feierlich in Jerusalem einzog
Donnerstags-Rosenkranz:
-
der seinen Jüngern die Füße gewaschen hat
-
der die heilige Eucharistie eingesetzt hat
-
der im hohepriesterlichen Gebet um die Einheit seiner Jünger
gebetet
hat
-
der für uns Blut geschwitzt hat
-
der gefangen genommen wurde
Freitags-Rosenkranz
-
der zum Tod verurteilt wurde
-
der für gegeißelt worden ist
-
der für uns mit Dornen gekrönt wurde
-
der für das schwere Kreuz getragen hat
-
der für gekreuzigt worde ist
Samstags-Rosenkranz
-
der für uns im Grabe ruhte
-
der ins Totenreich abgestiegen ist
-
der den "Geistern im Kerker predigte"
-
der die Gefangenen erlöste
-
dessen Mutter vom Schwert des Leidens durchbohrt wurde
Sonntags-Rosenkranz = der glorreiche
Rosenkränze des Friedens
-
Jesus, bei dessen Geburt Engel den Frieden verkündeten
-
Jesus, der unsere Schritte auf den Weg des Friedens lenkt
-
Jesus, der selig gepriesen hat, die Frieden stiften
-
Jesus, der seine Jünger gesandt hat, den Frieden zu bringen
-
Jesus, der uns seinen Frieden hinterlassen hat
-
-
Jesus, der meinem Herzen den Frieden gibt
-
Jesus, der meiner Familie den Frieden gibt
-
Jesus, der der Kirche den Frieden gibt
-
Jesus, der seinem Volk den Frieden gibt
-
Jesus, der der ganzen Welt den Frieden gibt
-
-
Jesus, der uns von Sünde und Friedlosigkeit erlöst hat
-
Jesus, der uns zu Wegbereitern des wahren und dauerhaften Friedens
berufen
hat
-
Jesus, der uns vor einem Scheinfrieden ohne Wahrheit und Gerechtigkeit
gewarnt hat
-
Jesus, der die Freiheit der Menschen respektiert und das Böse in
der
Welt zuläßt
-
Jesus, der uns das ewige Reich der Wahrheit, der Gerechtigkeit und des
Friedens verheißen hat
Rosenkranz der Schöpfung
-
Jesus, der mit dem Vater und dem Heiligen Geist Himmel und Erde
erschaffen
hat
-
Jesus, der der Erstgeborene vor aller Schöpfung ist
-
Jesus, in dem das All seinen Bestand hat
-
Jesus, der die ganze Schöpfung erlöst hat
-
Jesus, der die Schöpfung zum neuen Himmel und zur neuen Erde
verwandeln
wird
Rosenkranz für Verstorbene
-
Jesus, der unsere(n/m/r) Verstorbenen ein gnädiger Richter sein
wird
-
Jesus, der de(n/m/r) Verstorbenen (ihre/seine) Liebe und Sorge für
uns vergelten wird
-
Jesus, der die Gebete und heiligen Messen für unsere Verstorbenen
erhört
-
Jesus, der de(n/m/r) Verstorbenen nach den Leiden dieser Welt den
ewigen
Frieden schenken wird
-
Jesus, der uns mit der Verheißung des Wiedersehens mit unseren
Verstorbenen
getröstet hat
Rosenkranz der letzten Dinge
-
Jesus, der uns im Tod das Tor der Ewigkeit öffnet
-
Jesus, den wir als gnädigen Richter erhoffen
-
Jesus, der in der Läuterung seiner Liebe Schuld und Versagen
vergeben
kann
-
Jesus, der alle Menschen guten Willens vor dem ewigen Unheil bewahrt
-
Jesus, der uns mit ewiger Liebe und Glückseligkeit beschenken will
Immaculata-Rosenkranz
-
Durch deine Unbefleckte Empfängnis rette uns!
-
Durch deine Unbefleckte Empfängnis schütze uns!
-
Durch deine Unbefleckte Empfängnis leite uns!
-
Durch deine Unbefleckte Empfängnis heilige uns!
Durch deine Unbefleckte Empfängnis regiere uns!
Der Engel des Herrn (Angelus)

Quelle:
http://archiv.ub.uni-marburg.de/diss/z1998/0084/12enge_1.jpg (nicht
mehr online)
Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft,
und
sie empfing vom Heiligen Geist.
Gegrüßet seist du, Maria ...
Maria sprach: Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir
geschehe
nach deinem Wort.
Gegrüßet seist du, Maria ...
Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns
gewohnt.
Gegrüßet seist du Maria ...
V: Bitte für uns, heilige Gottesmutter,
A: daß wir würdig werden der Verheißung Christi.
V: Lasset uns beten.
Allmächtiger Gott, gieße deine Gnade in unsere Herzen ein.
Durch die Botschaft des Engels haben wir die Menschwerdung Christi,
deines Sohnes, erkannt.
Laß uns durch sein Leiden und Kreuz zur Herrlichkeit der
Auferstehung
gelangen.
Darum bitten wir durch Christus, unsern Herrn.
A: Amen.
Internet:
Suchmaschinen:
Die einschlägigen Internetdomains haben mit dem Rosenkranz
als Gebet nichts zu tun.
-
http://www.rosenkranz.de/ (EDV Peter Rosenkranz)
-
http://www.rosenkranz.com (nur mit Passwort zu benutzen)
-
http://www.rosenkranz.org (Network Solution - under construction)
-
http://www.rosenkranz.net (Gesundheitsfirma Rosenkranz)
-
http://www.rosenkranz.info (privat)
-
http://www.rosenkranz.at (Firma Rosenkranz Glasmetall und
Automatisierungstechnik)
-
http://www.rosenkranz.ch (Peter Rosenkranz, Zahnarzt)
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2006