Geschichte der Tracht und der Trachtenbewegung
in Bayern
IV. Geschichte der Trachtenvereine von 1925-1944/45
-
1925:
-
Allgemeines:
-
24.5.: Protest bei der Bayerischen Staatsregierung, gewisse Auswüche
abzustellen, bekam nur eine laue Erwiderung.
-
25.10. "Vereinigten Trachtenverbände des bayerischen Oberlandes"
(heute: Bayerischer Trachtenverband e.V.) im Hackerkeller in München
-
(10 Gründungsgauverbände zusammen mit 303 Vereinen und 19135
Mitgliedern:
-
Gauverband I vertreten durch Bacher, Adlmaier und Schweiger (Schriftführer)
- 106 Vereine mit 8100 Mitgliedern
-
Oberländlergau vertreten durch Stumpf, Eberl und Mutz - 43 Vereine
mit 3200 Mitgliedern
-
Inngau vertreten durch Krämer, Maier und Haselbauer - 25 Vereine mit
1500 Mitgliedern
-
Huosigau (damals noch Gauverband II) vertreten durch Fürter - 23 Vereine
mit 1100 Mitgliedern)
-
Lechgau vertreten durch Baudrexl und Scholz - 15 Vereine mit 690 Mitgliedern
-
Allgäuergau vertreten durch Boschner vom Bodenseegau - 27 Vereine
mit 1600 Mitgliedern
-
Loisachgau vertreten durch Naierz und Schweitzer - 17 Vereine mit 725 Mitgliedern
-
Isargau verteten durch Leitl, Holzer und Schläger - 22 Vereine mit
720 Mitgliedern
-
Oberer Lechgau vertreten durch Wörner - 17 Vereine mit 1200 Mitgliedern
-
Bodenseegau vertreten durch Boschner - 8 Vereine mit 300 Mitgliedern
-
später hinzugekommen:
-
Vereinigung links der Donau,
-
Altbayerisch-Schwäbischer Gau,
-
Donaugau,
-
Chiemgau-Alpenverband,
-
Dreiflüssegau,
-
Oberpfälzer Gauverband,
-
Gau Mittelfranken
-
Oberländer Trachtenvereinigung (damals noch "Kochler Vereinigung"
unter Freiherr von und zu Aufseß)
-
Versammlungsleiter: Naierz (auf Vorschlag Bachers)
-
Boschner bringt Gründungsantrag ein, der Antrag wurde gutgeheißen,
die ausgearbeiteten Richtlinien wurden einstimmig angenommen. Die neue
Vereinigung trägt den Namen "Vereinigte Trachtenverbände des
bayerischen Oberlandes", "der Sitz bleibt unausgesprochen".
-
Vorstandschaft:
-
1. Vorsitzender: Thomas Bacher, Westerham (bis 1945)
-
2. Vorsitzender: Michl Naierz, Penzberg
-
Schriftführer: Dr. Conrad Adlmaier, Chieming (bis 1945, dann 1. Vorsitzender)
-
Als Sinnbild der "Vereinigten" wurde die legendäre Gestalt des Schmied
von Kochel ausgewählt. Das Bild, welches im Ursprung auf die Sendlinger
Bauernschlacht von 1705 zurückführt, erinnert daran, wie Oberlandler
Bauern bereit waren, gegen Besatzungstruppen und gegen die Obrigkeit vorzugehen,
ja selbst ihr Leben dafür hinzugeben, damit ihre Heimat erhalten bleibt.
-
"Vereinigte Weihnachtsschützen des Berchtesgadener Landes" (Gauverband
I)
-
Bezirksverband Mittelfranken e.V.: Ansbach
-
Altbayerisch-Schwäbischer Gauverband: "D´Wertachtaler" Ettringen
-
Donau-Trachtenverband: "Dö´Birkastoana" Grasheim
-
Dreiflüsse-Trachtengau: "Waldlerbuam" Waldkirchen
-
Oberpfälzer Gauverband: Teublitz
-
Gauverband Mittelfranken: "Zeidler und Volkstrachtenverein" Feucht
-
Oberer Lechgau: Gauvorstand wird Hans Wörner (Trauchgau)
-
1926:
-
Vereinigte Bayerische Trachtenverbände e.V.
-
17.10. Sitzung in Holzkirchen, bei der ein verbandseigenes Presseorgan
beschlossen wurde
-
Chiemgau-Alpenverband, Sitz Marquartstein (heute 23 Vereine)
-
Gauverband I:
-
27.6. Fahnenweihe in Litzldorf
-
Der "Reichsverband der Heimat - und Volkstrachtenvereine e.V." publizierte
die Wochenzeitschrift für Heimatkunde und Volkstrachtenpflege, "Heimat
und Volkstracht"
-
Bayerischer Inngau-Trachtenverband: "Inntaler" Rott am Inn
-
Allgäuer Gauverband: "Grüntebuebe" Kranzegg
-
Trachtenverband Oberfranken: "D´Werdenfelser" Lichtenfels
-
Bezirksverband Unterfranken: "Sängerkranz" Reichenbach
-
Bezirksverband Ries: Wemding
-
Isargau: "d´Schloßbergler" Dachau, "Raintaler" München,
"Ilmtaler" Pfaffenhofen
-
Oberpfälzer Gauverband: "Stiftländer Heimatverein" Mitterteich,
"Almenrausch" Wackersdorf
-
Bodensee-Heimat- und Trachtenverband: "Monfort" Tettnang
-
1927:
-
Verinigte Bayerische Trachtenverbände e.V.
-
1.1. "Oberländer Heimatbote" erscheint als Mitteilungsblatt der Vereinigten
Bayerischen Trachtenverbände in einer Erstauflage von 1000 Stück
zum Monatspreis von 50 Pfennig. Hauptschriftleiter ist Dr. Conrad Adlmaier.
Die Zeitschrift "Bergheimat" stellt zum 30.12.1926 das Erscheinen ein,
Schriftleiter Schorschl Gaul wird Mitarbeiter der neuen Zeitung mit einem
monatlichen Gehalt von 200.- DM. "Probenummer" 15. November. In kurzer
Zeit konnten über 1000 Abonennten verzeichnet werden.
-
In Druck geht auch der Trachtenkalender bei Fischer/Gaul
-
25.9. Das Vertragsverhältnis mit Gaul wurde wegen eingetretener Unstimmigkeiten
im beiderseitigen Einvernehmen gelöst.
-
Gauverband I:
-
"Eschenwald" Rettenbach
-
9.1. Zusammenschlußversammlung der beiden Vereine "D´Feilnbacher"
und "D´Jenbachtaler"
-
30./31.7.: 30. Gaufest des Gauverbandes I mit ca. 50 Vereinen
-
Die Gau des Oberlandes schließen sich zu den "Vereinigten Oberländer
Gauverbänden" zusammen.
-
Oberlandler Gau: Bad Wiessee
-
Trachtenverband Oberfranken: "D´Leuchsentaler" Mistelfeld
-
Bezirksverband Ries: "Bayr. Landsleute" Wasseralfingen, "Waldfreunde" Weißenburg
-
1928:
-
"Vereinigte Trachtenvereine des Berchtesgadener Landes e.V." ("Almrauscher"
Berchtesgaden, "D´Achentaler" Ramsau, "D´Edelweißer"
Berchtesgaden, "D´Funtenseer" Schönau am Königssee", "D´Kehlstoana"
Berchtesgaden-Obersalzberg, "D´Schellenberger" Marktschellenberg,
"D´Untersberger Stamm" Berchtesgaden, "D´Watzmanner" Bischofswiesen,
"D´Weißenstoana" Au bei Berchtesgaden)
-
"Vereinigte Bayerische Trachtenverbände e.V.
-
30.9. Versammlung in Hohenpeißenberg: Heini Stumpf löst Dr.
Adlmaier als Schriftführer beim "Oberländer Heimatboten" ab.
Der Donaugau und der Altbayrisch-Schwäbische Gau treten den Vereinigten
bei. Michl Naierz wird von Karl Fürter, Pöcking (Vorstand Gauverband
II) als 2. Vorsitzender abgelöst.
-
Die Trachtenzeitung schrieb (nach Hans Weigl im HuTB 3/98):
-
"Die Entwicklung der Trachtenvereine: Dem gebirgsvolk haben wir die Entwicklung
der Trachtenbewegung zu verdanken. In großer, oft unbewußter
Liebe zur Bergheimat war es dem Gebirgler leicht, in bodenständiger
Art seine Heimattracht zu tragen. Durch die Abwanderung aus der Heimat
Oberbayern sehen wir im ganzen deutschen Reich Gebirgs-Trachten-Erhaltungsvereine
(GTEV) entstehen. Der Trachtenerhaltungsgedanke fand damit viele Anhänger.
Es entstanden, wie nicht anders zu erwarten war, auch dort GTE-Vereine,
wo keine Gebirgstracht zu erhalten war. Durch Aufklärung aller Art
treten nun allmählich einsichtige Freunde der übrigen Volkstrachten
zusammen und bilden so den Grundstock, die in Verfall geratenen deutschen
Volkstrachten zu erfassen und wiederzubeleben."
-
"Die Ehre des Trachtlers: Viele worte wurden schon um die "Ehre" gedroschen,
vielfältig ist dessen Auslegung. Wo ein Türke sich hoch geehrt
fühlt, ist ein Spanier fast tötdlich beleidigt. Die besondere
Ehre eines Trachtlers ist das Tragen seiner Tracht, nicht nur im Verein,
sondern auch in der breiten Öffentlichkeit. Damit zeigt er seinen
Mitmenschen auf, daß er als großer Verehrer seiner Heimat,
auch deren Kultur bewahren und fördern will. Er sieht in seiner Tracht
etwas Kostbares, das Ehrenkleid seines Heimatlandes und soll deshalb alles
tun, dieses nicht zu beschmutzen, weder durch Wort oder Tat. Die Erhaltung
der Tracht ist auch ein Teil Heimatkunde, denn ein Trachtler muß
seine Heimatgeschichte kennen und mit ihr fest verwurzelt sein, ihr stets
treu dienen. Einigkeit, Selbstzucht und Charakterstärke sind Erbstücke
unserer Vorfahren, die es gilt in Ehre auch weiter zu geben!"
-
"Der Vorplattler: Der Vorplattler gehört in die Vorstandschaft, denn
er soll auch die Seele des Vereins sein. Er kann durch seine Tätigkeit
dem Verein viel Ansehen bringen. Sauber aufgeführte Schuhplattler
und Volkstänze bringen Sympathie im Volke. Der Vorplattler hat aber
auch darauf zu achten, daß die Mitwirkenden ein passendes Benehmen
haben und eine saubere Tracht tragen. Also ein nicht leichtes Amt, das
einen ganzen Mann fordert, wenn er seinen Posten nicht leicht nimmt!"
-
Lechgauverband
-
Vinzenz Riedle sen. wird Gaupressewart, der 1970 nach einem Verkehrsunfall
auf der Fahrt zum Trachtenfest nach Trauchgau im Krankenhaus Steingaden
verstarb (nach Josef Wäspi, Epfach, Trachtenbote 3/87).
-
Altbayerisch-Schwäbischer Gauverband: "Goldbergler" Höchstädt
-
Donau-Trachtenverband: Aichach, "d´grüabinga Stoabergler" Treuchtlingen
-
Dreiflüsse-Trachtengau: Salzweg, "Dreiburgenland" Tittling
-
Bodensee-Heimat- und Trachtenverband: "D´Schloßseer" Bad Waldsee
-
1929:
-
Vereinigte Bayerische Trachtenverbände e.V.
-
Trachtenzeitung (nach Hans Weigl HTuB 10/99):
-
Gedanken eines Heimatpolitikers über den Sinn der Trachtenbewegung:
"Bodenständig verwachsen mit der heimatlichen Schole, daraus muß
die Tracht und die Pflege der Sitten und Gebräuche wachsen. Heimatpolitik
liegt im Schaffen von Werten aus der Vergangenheit für die Gegenwart
und Zukunft. Trachtenvereine müssen auch auf die Schönheit der
Heimat aufmerksam machen, denn Heimatgeschichte muß stets lebendiges
Volksgut sein!"
-
Weibliche Mitglieder: "Nur fünf Prozent der Vereine haben ihre weiblichen
Mitglieder als zahlende Mitglieder erfaßt und räumen diesen
alle Mitgliedsrechte ein. Üblich ist es bei 95 Prozent der Vereine,
die Frauen und Mädchen, welche sich ernstlich als Trachtenträger
um den Verein verdient machten, nach Ablauf einer Probezeit als "Aktive
Trachtlerin" führen, zahlen aber keine Beiträge und haben kein
Stimm- und Beraterrecht."
-
Gauverband I:
-
"D´Reiteralmer" Jettenberg
-
7.7.: erste Fahnenweihe von Bad Feilnbach
-
Bayerischer Inngau-Trachtenverband: "Bairer Winkler" Antholing
-
Vereinigung bayerischer Volkstrachtenvereine links der Donau
-
Einrichtung einer eigenen Sterbekasse
-
Bezirksverband Ries: Donauwörth
-
Oberpfälzer Gauverband: "D´Lautrachtaler" Schmidmühlen
-
Gauverband Mittelfranken: Stein
-
Dreiflüsse-Trachtengau: "Birkenstoana" Oberpolling
-
Oberer Lechgauverband: Neruer Gauvorstand wird erneut Jakob Frankl (Füssen)
-
1930:
-
Vereinigte Bayerische Trachtenverbände e.V.
-
16.3. Die Vereinigung links der Donau tritt den Vereinigten bei. Somit
waren 13 Trachtengau mit rund 24000 Mitgliedern angeschlossen.
-
16.-18.8. (15.-17.8.?): Trachtenaufmarsch in Rosenheim mit 10000 Trachtlern
(auf Antrag Fürters). Heimatabend in drei verschiedenen Sälen
(Pernlohner-, Flötzinger- und Auerbräu-Keller), wobei alle Vortragenden
jeweils in allen drei Sälen auftraten und der Volksliedvater Kiem
Pauli die Veranstaltung unterstützte. Durch ihn kamen die im selben
Jahr beim ersten oberbayerischen Preissingen in Egern ausgezeichneten Sänger.
Festgottesdienst auf der Lorettowiese mit 300 Trachtenvereinen (über
400 Fahnen), zelebriert von Geistlichem Rat Lidl, Pfarrer von Rosenheim.
Beim Festzug mit 30 Musikkapellen gab es rund 40000 Zuschauer. Der Bauernbündler
Georg Eisenberger, Reichstagsabgeordneter ("der Hutzenauer") nahm marschierte
in den Reihen der Trachtler mit.
-
Gauverband I:
-
"Almenrausch und Enzian" Waldhausen
-
15.-17.8.: Großer Trachtenaufmarsch mit 300 Vereinen, etwa 10000
Trachtlern und 29 Musikkapellen.
-
Dreiflüsse-Trachtengau: "D´Ilztaler" Witzmannsberg
-
Oberpfälzer Gauverband: "Stamm" Friedenfels, "Stamm" Regenstauf
-
1931:
-
Bayerischer Inngau-Trachtenverband: "d´Kaltentaler" Pang
-
Loisachgau: "D´Osterseer" Iffeldorf-Staltach
-
Loisachgau: "König-Ludwig-Stamm" Schloß-Berg
-
Altbayerisch-Schwäbischer Gauverband: "D´Zusamtaler" Wertingen
-
1932:
-
Dreiflüsse-Trachtengau e.V., Sitz Passau (heute 47 Vereine)
-
Gauverband I: "Alpenrose" Grassach-Tittmoning, "D´Unterbergler" Wald/Alz
-
Bayerischer Inngau-Trachtenverband: "Almarausch" Emmering
-
Allgäuer Gauverband: "D´Günztaler" Obergünzburg
-
Bezirksverband Mittelfranken e.V.: "Oberlandler-Nürnberg-West"
-
Trachtenverband Oberfranken: "D´Wiesenttaler" Muggendorf
-
Loisachgau: "Schloßbergler" Harmating, "Reindlbachtaler" Mürnsee
-
Altbayerisch-Schwäbischer Gauverband: "D´Illertaler" Vöhringen
-
Oberpfälzer Gauverband: "Bergler-Buam" Regensburg
-
-
1933:
-
Vereinigte Bayerische Trachtenverbände
-
Reichsverband: "Die nationale Erhebung des Deutschen Volkes, die der Reichsverband
auf das wärmste begrüßt, ist auf der Basis, für die
sich der Verband dank seiner Arbeit für das Vaterland und die engere
Heimat seiner Mitglieder schon bisher mit aller Macht eingesetzt hat. Heimat
und Vaterland war uns stets alles, weshalb wir als reiner Interessenverband
an parteipolitischen Kämpfen nie teilnahmen. Der Reichsverband darf
Heimat- und Volkstrachtenvereine bedarf somit keiner Wandlung seiner Struktur.
Die Verbandsleitung hat in personeller Richtung die Folgerungen aus der
nationalen Revolution gezogen. Die Verbandsleitung ist gleichgeschaltet
und besteht ausnahmslos aus Personen, die sich zur N.S.D.A.P. bekennen,
bzw. ihr angehören. Die Gauleitungen des Reichsverbandes müssen
sich in kürzester Zeit gleichschalten und müssen in Zukunft überwiegend
aus Angehörigen der N.S.D.A.P. bestehen. Zu diesem Zweck haben die
Gauvorstände, bei denen dies Verhältnis nicht schon bisher bestand,
durch unverzügliche Beiziehung von Beisitzern aus Mitgliedern der
N.S.D.A.P. das zahlenmäßige Übergewicht herbeizuführen.
Etwaige Veränderungen in den Gauleitungen sind umgehend der Verbandsleitung
mitzuteilen, ebenso der Vollzug der Gleichschaltung."
-
29.3. Verordnung des komm. Staatsministers des Innern vom 29. März
1933:
-
"Betreff: Verbot marxistischer Organisationen. Auf Grund der Verordnung
des Reichspräsidenten zum Schutz von Volk und Staat vom 28. Februar
1933 wird verfügt:
-
1. Die Betätigung in jeder Form von Organisationen deren eigentlicher
Zweck die Wahrnehmung und Förderung von beruflichen, sportlichen udn
bildungsmäßigen Interessen ihrer Mitglieder ist, wenn der Personenkreis,
den sie umschließen, insbesondere die leitenden Kräfte, der
marxistischen Weltanschauung nahestehen, ist verboten (z.B. Radfahrerbund,
Solidarität, Naturfreundeverein usw.)
-
2. Diese Organisationen dürfen keine finanziellen Beihilfen von Staat
und Gemeinde erhalten. Die Überlassung von Gemeinde-, Stadt- und Staatseigentum,
von Grund und Boden oder sonstigen Mobilien auf Pachtbasis, ist sofort
aufzuheben. Die zurückgegebenen Grundstücke und Gegenstände
sind der SA, der Hitlerjugend und dem Stahlhelm anzubieten.
-
3. Vollzugsnachweise sind sofort dem Ministerium eilbrieflich vorzulegen.
-
30.4. Tagung in Füssen: Adlmaier übernimmt den "Oberländer
Heimatboten" völlig.
-
27.8. Tomas Bacher nimmt an einer Gauführer-Konferenz mit dem Deutschen
Reichsverband in München teil, die das Ziel hat die Vereinigten mit
einer Zweckvereinigung zu ködern. Seine Position: "Dass die Trachenvereine
von jeher frei von aller Politik gewesen sind und auch bleiben!"
-
1.10. Große Trachtenkundgebung in München mit 19000 Trachtlerinnen
und Trachtlern.
-
"Empfehlungen des Kiem Pauli an die Trachtenvereine: "Das Geld des Bauern
ging und geht meistenteils in das Ausland!" "Der Bauer hat eben seine Kleidung
selbst erzeugt." "aber getreu ihrer Sache wurde derselbe (der Lodenstoff)
nur an Kameraden abgegeben""Die Mitglieder der ganzen Trachtenbewegung
müssen sich zusammenschließen zu einer Familie" "Spekulanten
der Sache ferngehalten werden müssen." "Die Zeiten sind ernst, und
leicht ist es möglich, daß wir uns alle noch eine viel einfachere
Lebensweise angewöhnen müssen." Das Geld ist bei einem Großteil
der Bevölkerung "ein sehr rarer Bestandteil". "Lieber weniger MItglieder
im Trachtenverein, aber solche, mit denen man durch dick und dünn
gehen kann, mit denen man die traurigsten Zeiten überwindet, die Herz
und Hirn am rechten Fleck haben!" "So gediegen wie Deine Tracht ist, muß
auch Deine Handlungsweise im Leben sein!"
-
Gauverband I: "Edelweiß" Roth-Kirchanschöring
-
Oberlandlergau:
-
10./11.6. Bayrischzell: 50jähriges Stiftungsfest. Am Vorabend konnte
ein Einakter von der Lehrerin Frl. Tischler "Die Vereinsgründung 1883"
uraufgeführt werden. Am Sonntag waren 7 Kapellen und 27 Vereine mit
etwa 1000 Trachtler und Trachtlerinnen anwesend, darunter die Fahnenmutter
Ursula Hasselsberger und das Gründungsmitglied Martin Acher (Peterbauer),
der im Zweispänner beim Festzug durch das Dorf fuhr. Nach dem Gottesdienst
in der Kirche mit Pfarrer Neuner wurde an der Friedhofsmauer, auf der Rückseite
des Beinhauses, ein Denkmal für die Gründungsmitglieder enthüllt.
Zimmermeister Peter Zangerl hat den Plan gefertigt. Gauvorstand Heini Stumpf
und Thomas Bacher, Vorstand des Gauverbandes I, waren anwesend. Der Text
auf dem Denkmal lautete: "Jugend, ehre der Alten Sitte und Tracht! 1883-1933
Josef Vogl, Lehrer, + 1886; Max Schreiner, Hausmeister, + 1906; Sebastian
Hausberger, Zimmermann, + 1907; Martin Acher, Peterbauer; Johann Foisinger,
Postbote; Martin Staudacher, Mesner, Dichter und Komponist des Bayrischzeller
Liedes, + 1929; zum dauernden Andenken seinen unvergeßlichen gründern
gewidmet vom Gebirgs-Trachten-Erhaltungsverein Bayrischzell." Im übrigen
hieß es im damaligen Festbericht im Miesbacher Anzeiger: "eine besondere
Überraschung brachten für alle Teilnehmer "D´Mühlberger"
von Waging; sie veranstalteten mehrfach den Tag über das sogenannte
Faschings- oder Pfingstschnalzen; 7 Buam knallten mit etwa 3 bis 4 Meter
langen Peitschen auf den Straßen; das war wieder etwas Neues aus
dem Schatz der alten Volksbräuche." Die an die Enthüllung anschließende
Feierstunde stand schon unter dem Zeichen des Dritten Reiches: "Zum Schluß
wurde auch der neuen Männer der Regierung ... mit einem begeistert
aufgenommenen dreifachen "Sieg Heil" gedacht. Daran schloß sich das
Deutschlandlied." Es folgte der Festzug mit 22 Vereinen: Miesbach, Pienzenau,
Dietramszell (Patenberein), Parsberg, Hammer, Vagen, Firschbachau (Patenverein,
Meistpreis und Musikpreis), Agatharied, Gmund, Elbach, Eirain-Jedling,
Neukirchen (Patenverein), Oberaudorf, Niederaudorf, Degerndorf, Schliersee
(Meistpreis, Musikpreis), Hausham, Waging (Weitpreis), Holzkirchen, Rottach-Egern
(Musikpreis), Feilnbach, Schaftlach.
-
Trachtenverband Oberfranken: "Ebrachtaler" Köttmannsdorf
-
Bezirksverband Unterfranken: "Haßbergverein" Zeil
-
Isargau: "Immergrün" Graßlfing
-
Oberer Lechgauverband:
-
Gauvorstand wird Nikolaus Pröbstl (Buching)
-
"Kaltentaler" Bidingen
-
Altbayerisch-Schwäbischer Gauverband: "Günztaler" Markt-Rettenbach
-
Oberpfälzer Gauverband: "Almenrausch" Neumarkt
-
1934:
-
Vereinigte Bayerische Trachtenverbände e.V.
-
Schulungsbeilage IV - 1934 in der Trachtenzeitung (nach Hans Weigl HTuB
12/99): "Die Bezeichnung "Führer" steht einzig und allein unserem
Reichskanzler zu. Es ist also erforderlich, daß, wenn das Wort "Führer"
verwendet wird, immer voranzusetzen, z.B. Vereinsführer, Vereinsehrenführer,
Gauführer, Bezirksführer, Schützenführer, Kameradschaftsführer
usw. Das Wort "Führer" allein ohne diese Spezialbezeichnung ist unzulässig!"
-
Gauverband I:
-
"d´Vilstaler" Gebensbach
-
19.3. Tagung in Westerham: große Debatten um die "Gleichschaltung"
-
10.6. Sitzung in München: Beitritt zum "Reichsbund Volkstum und Heimat"
zusammen mit dem "Reichsverband" (Heinrich Doser) und der "Oberländer
Heimat- und Trachtenvereinigung" ("Kochler Vereinigung" unter Aufseß).
Die Geschäftsführung wurde in die Hände von Bacher und Doser
gelegt. In der folgenden Sitzung des "Reichsbundes" in Friedberg (Hessen)
beauftragte man Dr. Adlmaier mit der Leitung der "Fachschaft für Trachtenwesen
in der Landschaft Altbayern" und der Schriftleitung für die "Zeitschrift
für die Trachten- und Heimatpflege", die jeder Trachtler abonnieren
mußte.
-
12.8.: 50jähriges Gründungsfest in Bad Feilnbach entfällt
wegen plötzlichem Tod von Reichspräsident Hindenburg und wird
verschoben.
-
Oberländer Trachtenvereinigung: "Ammertaler" Bad Bayersoien
-
Allgäuer Gauverband: "Wageggler" Börwang-Haldenwang, "D´Vorälpler"
Buchenberg, "D´Langenegger" Martinszell, "d´Hochsträßler"
Oberreute, Sulzberg
-
Isargau: "Waldfrieden" München-Großhadern
-
Donau-Trachtenverband: "Edelweiß" Metzenried
-
1935:
-
Vereinigte Bayerische Trachtenverbände
-
22.6. Zusammenschluß der Verbände in der Zweckvereinigung "Deutschen
Trachtenbund" (unter Beibehaltung der Selbständigkeit der beiden Organisationen)
nach langer Diskussion und auf Vorschlag Dr. Adlmaiers, der wiederum im
Reichsbund Volkstum und Heimat, mit Sitz in Berlin, die übergordnete
Behörde hatte.
-
Leiter: Thomas Bacher
-
Stellvertreter: Heinrich Doser
-
Schriftführer: Dr. Adlmaier
-
Beirat: Fürter, Stumpf, Schläger, Schmidbauer, Paternoster
-
Schiedsgericht: Kuhn, Würzburg (Reichsbund Volkstum und Heimat)
-
So wurde ein bayerischer Gauverband als Untergruppe im KdF geführt
und aus dem Gauvorstand machte man einen Untergruppenwart.
-
1.8. "Gesetz über den Schutz der Trachtenkapellen", wonach bei der
Reichsmusikkammer eine Zulassung geholt werden mußte (nach Hans Weigl,
HuTB 18/98).
-
"Das Gesetz über die Trachtenkapellen bzw. deren Schutz ist am 1.
August 1935 in Kraft getreten. Was müßt ihr nun tun? Jede Kapelle
hat ein gesuch zu stellen an die Landesleitung Bayern der reichsmusikkammer
- Rechtsabteilung - in München. Ein Gesuch auf Zulassungsurkunde,
in der Miesbacher-Tegernseer-Werdenfelser- oder bodenständigen Volkstracht
(also die Tracht genau angeben) spielen zu dürfen. Unserem Gesuch
legen wir bei: (Beispiel für 10 Mann)
-
1. 10 Tauf- oder Geburtsscheine
-
2. Name der Kapelle
-
3. Name und Anschrift des Kapellmeisters
-
4. Von jedem einzelnen Mitglied ein Lichtbild in der Tracht.
-
5. Von der ganzen Kapelle ein Lichtbild in der tracht
-
6. Ein Zeugnis über Kenntnis der Volkstänze und Volksbräuche
Damit sich jeder danach richten kann, wird dazu folgendes mitgeteilt: Wer
kein geborener Bayer ist, bekommt die Zulassung nicht! Das Lichtbild von
jedem ist möglichst in Postkartengröße machen zu lassen.
In der ganzen Lebensgröße muß der Musikant auf dem Foto
sein, also mit Hut und Schuhen, ebenso das Gesamtbild der Kapelle. Wer
nicht im Besitz einer genau richtigen Tracht ist, also wer bei einer Trachtenschau
beanstandet werden kann, der kann auch kaum mit der Zulassung rechnen.
Das Zeugnis laßt euch von eurem Vereinsvorstand geben und vom Gauvorstand
bestätigten."*
(* Hans Weigl hat diesen Nachdruck mit dem Zusatz versehen: "Das
tät heut manchmal auch nicht schaden" - meine Meinung: bei allen Problemen
mit der Kleidung einiger Musiker heute würde ich mir diese Regelung
auch nicht nur manchmal wünschen, es wäre nämlich aufgrund
der Bürokratie langfristig der Tod der Trachtenkapellen!"
-
14.10. Sitzung in München mit dem Reichsfachstellenleiter Kaplaneck:
weitere Umstellung. Nach stürmischer Aussprache wurde "eine Klärung
dahingehend erzielt, daß nunmehr im Rahmen der NS-Kulturgemeinded
die Volkstumsarbeit der Trachtenvereine mit frischen Kräften aufgenommen
werden soll". "Wilde Vereine und Plattlergruppen werden ausgerottet, Mißbräuche
radikal bekämpft"
-
Oktober: Die bisherigen Arbeitsgebiete des Reichsbundes Volkstum und Heimat
gingen in die "NS-Kulturgemeinde" über. Ein "Reichsbund für Gemeinschaftstanz",
der wiederum der Reichstheaterkammer unterstellt war, sowie eine "Reichsfachstelle
für Volksbühnenspiele" wurden gebildet. Die Zuständigkeiten
wurden immer unübersichtlicher.
-
6.11. Im OHB erklärt Adlmaier: "Mit dem 1. November 1935 habe ich
die Leitung der Fachschaft niedergelegt."
-
Gauverband I.
-
5.5.: 50jähriges Gründungsfest in Bad Feilnbach wird nachgeholt
-
Oberlandler Gau: "D´Jasbergler" Baiernrain
-
Bayerischer Inngau-Trachtenverband: "Achentaler" Rohrdorf
-
Loisachgau: "Veiglbergler" Neufahrn
-
Oberer Lechgauverband: "Burg-Hopfen" Hopfen am See
-
Altbayerisch-Schwäbischer Gauverband: "Günztaler" Ottobeuren
-
Chiemgau-Alpenverband: "D´Gederer" Rottau
-
1936:
-
26.1. Konferenz der "Vereinigten" in München, gleichzeitig mit einer
Konferenz des "Reichsverbandes" am gleichen Ort. Nach den getrennten Sitzungen
folgte eine gemeinsame unter dem Vorsitz des NS-Fachreferenten Rudolf Feichtenbeiner.
Nach umfangreicher Diskussion um die Fragen "Zusammschluß oder Verschmelzung,
Name, Geschäftsstelle, Presse, stammesmäßige Gliederung
des künftigen Verbandes faßten beide Verbände den einstimmigen
Beschluß, "einen gemeinsamen Trachtenbund" zu bilden. Vereinigte:
Bacher, Adlmaier, Kallmünzer, Meggle, Weigel, Jocher; Reichsverband:
Doser, Kuhn, Göschl, Rank
-
26.2. Gründung eines "Schwäbischen Trachtenbundes"
-
28.6. Gründun eines "Oberbayerischen Trachtenbundes"
-
1.10. Zusammenlegung von "OHB" und "Heimat und Volkstracht" (letztere von
Dr. Adlmaier käuflich abgelöst) unter dem Namen "Oberländer
Heimatbote - Zeitschrift für Heimat und Volkstracht". Die Darstellung
"Berglandschaft mit dem Schmied von Kochel" wurde durch den neuen Namenmit
Edelweiß in der Mitte ersetzt.
-
Oberländer Trachtenvereinigung: "Almrösl" Saulgrub
-
Isargau: "d´Stoarösler" Dorfen, "Würmbachtaler" Lohhof
-
Oberer Lechgauverband: Gauvorstand wird Sepp Geisenhof (Füssen)
-
Volkskunde
-
1936 Tod des Oberlehrers Josef Brunhuber in Elbach, Verfasser der "an den
heiligen Weihnachten 1927" erschienenen "Chronik des oberen Leizachtales",
kurz "Der Brunnhuber" genannt. Darin heißt es: "Tatsächlich
finden wir im Duxer Tal schon 1703 die Hauptbestandteile der heutigen Miesbacher
Tracht die kurze Joppe, die kurze lederne Hose, nackte Knie und Wadenstrümpfe.
Auch die Weibsleute trugen dort kurze Rücke, so daß auch bei
ihnen die nackten Knie zu sehen waren." So ist der Ausdruck "Duxerisch
geh" ein Hinweis auf die Herkunft der Miesbacher Tracht. "Wir bemerken
aber eine kleine Veränderung der Duxer Tracht. Die ursprünglich
ganz einfache, knopflose, am Rücken gefaltete Duxer Joppe wurde mit
der Zeit verschönert. Der grüne Stehkragen, die grünen Aufschläge,
die großen Hirschhornknöpfe waren vielleicht zuerst Bestandteile
der einheimischen Jägertracht, ebenso wie die grünen Westen.
Aber dieses jagerische Gehen konnte namentlich der Landrichter Steyerer
von Miesbach nicht leiden. Es wird erzählt, daß er den Bauern
den grünen Kragen eigenhändig von der Joppe geschnitten habe."
Brunhuber erklärte auch das Verschwinden der Kurzen: "Da die Offiziere
der Gebirgsschützenkompanien die langen, aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts
stammenden Hosen nach militärischem Vorbild mit breiten, grünen
Streifen trugen, so verdrängte die graue lange (Tuch-)Hose allmählich
die kurze Lederhose fast ganz, da jeder schneidige Bursch für einen
Forstmann oder einen Offizier der Gebirgsschützen angesehen werden
wollte."
-
1937
-
Vereinigte Bayersiche Trachtenverbände:
-
2.1. Tod des Schriftführers Heinrich Stumpf, Schaftlach (Gauvorstand
Oberlandlergau), im Alter von 54 Jahren.
-
März: Innerhalb des NS-Gaues München-Oberbayern wurde im Vollzug
einer Anordnung der Gauleitung der sogenannte "KdF-Ring" (Kraft durch Freude"
errichtet. Hier wurden u.a. auch die Trachtenvereine zusammengeschlossen.
Zum Gruppenwart wurde Thomas Bacher ernannt. Auch die Trachtenzeitung erhielt
wieder ein neues Gewand. Kulturelle "Leistungswettstreite" wurden angeordnet.
Neue Fahnen bedurften der Genehmigung der NS-Stellen. Maibäume mußten
einheitlich in weißer Farbe gestrichen und an der Spitze mit dem
Hakenkreuz versehen werden. Veranstaltungen durften nur mehr mit Genehmigung
der KdF-Dienststellen durchgeführt werden. Damit war die Umorganisation
im KdF war abgeschlossen. Das Protokollbuch der Vereinigten bescheinigt
den "Führern" den Ausdruck "unmöglich".
-
6.10.: Tod von Freiherr Dr. von und zu Aufseß, Vorstand der Oberländer
(Kochler) Heimat- und Trachtenvereinigung, dessen Vereinigung aber längst
in die neue Organisation eingegliedert war.
-
Oberländer Trachtenvereinigung: "D´Schergenköpfler" Altenau
-
Allgäuer Gauverband: "Schwarzer Grat" Großholzleute, "Almarausch"
Moosbach
-
Bezirksverband Unterfranken: Euerbach
-
Isargau: "Glonntaler" Petershausen
-
Oberer Lechgauverband: "Alpenblick" Rieden am Forggensee
-
Dreiflüsse-Trachtengau: "D´Unterilztaler" Passau-Hals
-
Oberpfälzer Gauverband: Pirkensee
-
1938:
-
April: Dritte Veränderung der Trachtenzeitung. Sie erschnien nur mehr
im Format DIN A 5 als "Heimatblatt der deutschen Arbeitsfront NS-Gemeinschaft
"Kraft durch Freude"". Aus Vereinen wurden "Trachtengemeinschaften", aus
den Gauen sogenannte "Untergruppen" der KdF. Aus den sogenannten Gaufesten
- ohne Festgottesdienste - wurden mehr oder weniger reine "Jahrmarktsgauden".
-
Gauverband I:
-
"Auerbergler" Altenmarkt/Alz
-
30.5.: Protektor Baron Cramer-Klett erliegt im 64. Lebensjahr einer Herzschwäche.
Eine Woche später wurde die Silberkapsel mit dem herz des Wiederbegründers
und großen Gönners der Abtei Ettal in einer Nische im Kreuzgang
der Kirche von Ettal beigesetzt.
-
Oberländer Trachtenvereinigung:
-
Ostern: "Alpenblick" Aidling. Den Anlaß zur Gründung im Forsthaus
Höhlmühle gab Ignaz Albrecht, genannt Schelken Nazl von habach
oder Kramer Naz von Kochel, denn er war zuvor beim Heimat- und Trachtenverein
"Schmied von Kochel" in Kochel am See Vorplattler
-
Dreiflüsse-Trachtengau: "Zeller Buam" Fürstenzell
-
Gauverband Mittelfranken: Nürnberg-Buchenbühl
-
1939
-
Faschingssonntag: Trachtlerball in der Tonhalle in München mit dem
"Bacher-Vater" Thomas Bacher als Haberfeldmeister, der das damalige NS-Regime
vorsichtig aufs Korn genommen hatte. (nach Josef Wäspi, Epfach,
Trachtenbote 3/87).
-
1941
-
15.5. Erscheinen des bescheidenen Mitteilungsblatt des ehemaligen OB stellt
sein erscheinen ein.
-
1942
-
Oberer Lechgauverband: Gauvorstand wird der Ehrenvorstand Jakob Frankl,
Füssen
Helmut Zenz